Sparlampen empfehlung?

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Hallo zusammen,

mich beschäftigt z.Z. das Energiesparen und ich möchte nun beim Licht
anfangen, da ich aber nicht gerne im Schummerigen sitze, es also gerne
richtig hell habe, trotzdem aber Energie sparen will, überlege ich meine
herkömmlichen Glühbirnen gegen Sparlampen auszutauschen. Nun gibt es da
aber scheinbar ganz unterschiedliche Ausführungen, teils war ich über
die Preise geschockt, dafür standen sehr lange Werte für die Lebensdauer
drauf.

a) Welche sind nun die besten?
b) Welche geben das Glühlampenähnlichste Licht?
c) Welche sind qualitativ am besten?
d) Gibts eigentlich schon Schwermetallfreie Ausführungen oder kommt
sowas bald?
e) Kann ich diese Sparlampen/Birnen in jeder herkommlicher Deckenlampe
verwenden?
f) Wenn in die Lampe maximal 100 Watt reindarf, wie stark darf dann die
Sparbirne maximal sein? Bzw. was ist vergleichbar mit 100 Watt einer
normalen Glühbirne?
g) Wie warm werden die Sparbirnen, deutlich kühler als Glühbirnen mit
vergleichbarer Helligkeit?
h) Wie entsorge ich defekte Sparbirnen ordnungsgemäß, bzw. wo geb ich
sie ab?

Danke schonmal!
Gruß, Tom

--
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Re: Sparlampen empfehlung?
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z.B. Osram Longlife

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Warum willst du roetliches Gluehlampenlicht - und nicht etwa weisses
Tageslicht? 4000 Kelvin (F82) ist kalt, 2700 K (F84) ist warmton

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vgl. a)

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Sollte bei ordentlicher Lebensdauer vernachlaessigbar sein

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Nein - die Teile sind oft laenglicher, du brauchst also ausreichend
Platz

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je nach Ausfuehrung vielleicht eine 18er?

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Ja - sonst waeren sie keine Sparlampen

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In Deutschland kommen sie wohl in den Hausmuell - in der Schweiz wird
sowas ordentlich ueber Recycling-Betriebe gemacht. Frag' bei deinem
oertliche Recyclinghof mal nach. Erwaege evtl. auch kombinierte aus
elektronischem Vorschaltgeraet im Sockel und wechselbarem Leuchtmittel.

In D entsorgt z.B. der Recycling-Betrieb Werec solche Leuchten.

Osram selbst schreibt dazu z.B.

 Leuchtstoff- und Kompakt- Leuchtstofflampen enthalten geringe Mengen
 von Quecksilber derzeit max. 15 mg bei Leuchtstofflampen und 5 mg bei
 Kompakt-Leuchtstofflampen. Leuchtstofflampen werden durch
 Entsorgungsunternehmen verwertet und können vom privaten Verbraucher
 auf den Wertstoffhöfen der Gemeinden abgegeben werden.

Persoenlich habe ich mit Billigherstellern oft die Erfahrung gemacht,
dass die behauptete Lebensdauer bei weitem nicht erreicht wird. Dennoch
nutze ich z.B. ganz gerne die 4W-Leuchten von Ikea, weil so kleine
Leuchten anderswo nicht angeboten werden.

Die langsame Startzeit bis zum Erreichen der vollen Helligkeit ist dir
vermutlich bekannt? Im Treppenhaus mit kurzen Schaltzeiten wuerde ich
sowas also nicht einsetzen.

Schoenen Gruss
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
geschrieben:

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   auf den Wertstoffhöfen der Gemeinden abgegeben werden.



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Ich hatte bis jetzt 2 defekte, eine von IKEA, die nach ca. 5 jahren  
Vorzimmer-Betrieb (einige h/Tag) eine durchgebrannte Elektrode hatte - auf  
der Elektronik stand drinnen OSRAM.
Die zweite (eine billige vom Bauhaus, subjektiv etwas kühlere Lichtfarbe)  
hat nach max. 1 Jahr beim Einschalten nur geflimmert, nach 1/2 Stunde war  
sie finster. Eine kleine Entstördrossel (größe bedrahteter Widerstand) war  
hochohmig, der parallele 1K Widerstand nach der 1/2h durchgebrannt. Ich  
konnte sie mit einer ähnlichen Drossel reparieren, aber für den  
Normalkunden wäre es ein glatter Ausfall gewesen, wirtschaftlich war die  
Reparatur sicher nicht. In der zwischenzeit hatte ich dort eine andere  
billige ESL drin, deren kurze, wahrnehmbare Startverzögerung könnte auf  
einen Warmstart hindeuten (= größere Lebensdauer der Röhre, wenn die  
Elektronik mitmacht).
Aus dieser Erfahrung heraus bin ich mir nicht sicher, ob getrennte  
EVGs/Röhren überhaupt sinnvoll sind, da eine Lebensdauer von >5000h  
(manche Hersteller versprechen gar 12000h für die komplette Lampe) auch  
für die Elektronik (zB Elkos, im Betrieb schön warm gehalten) nicht mehr  
ganz ohne ist.

--
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
Martin Lenz schrieb:

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Ich frag mal ganz vorsichtig, weil mir das schon sehr wichtig ist: Sind
denn neben dem Hg weitere potentiell gefährliche Stoffe drinn (z.B. in
den Elkos oder anderen Bauteilen), die eventuell beim Durchbrennen frei
werden könnten?

Gruß, Tom

--
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Re: Sparlampen empfehlung?
Tom M. schrieb:

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Letztens gab's bei der NDR-Servicezeit (oder so) einen Sparlampentest, und
da hat auch die IKEA-Lampe den "billig und gut"-Preis gewonnen. Nur die
Megaman war technisch besser, dafür aber viel teurer. OSRAM und Philips
waren Mittelfeld, was vor allem am hohen Preis lag. Die
Billiglampenhersteller haben durchweg bei der Lichtausbeute geschummelt,
die billigste Lampe - leider weiß ich den Hersteller nicht mehr - ist auch
sehr schnell kaputtgegangen, nach nur 2000h - soviel schaffen auch
Halogenlampen.


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Megaman kann dieses Versprechen laut dem obigen Test wohl auch halten.


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Ohne Quecksilber geht's nicht, da kommt das Leuchten her. Ansonsten sind nur
noch die Elektrolyte der Elkos problematisch. Wenn die Durchbrennen
stinkt's nicht nur furchtbar, sondern das ist auch nicht so gesund.
Aber das sollte bei einer guten Lampe *nie* passieren.

Das Brom in den Halogenglühlampen ist übrigens auch nicht gesund. Schmeißt
du die auch immer brav in den Sondermüll?

Wenn du so umweltbewusst bist empfehle ich dir Glühlampen mit
Bewegungsmeldern, und das überall (außer im Schlafzimmer natürlich).
--
Jan

Re: Sparlampen empfehlung?
Jan Kandziora schrieb:

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Was sind denn da für Stoffe drinn, sowas in die Richtung PCB bzw. PBB?
Aber nun kommen wir eigentlich zu der Frage die mich am meisten beim
Aussuchen der Lampe leiten wird: Kann ich bei Markenfirmen mit weniger
schädlichen Inhaltsstoffen rechnen? Gibts da Vorschriften oder machen
einige Hersteller genaue Angaben?

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Tja, aber so richtig überzeugen tut mich das noch nicht, denn allein
schon die Möglichkeit, das sowas passieren könnte, gefällt mir solange
nicht, wie ich die Toxizität der Inhaltsstoffe nicht genau einschätzen kann.

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Ich hab nur einen Halogen-Deckenfluter, und bisher hatte ich keine
einzige defekte Halogenlampe, weil ich die eigentlich nie anmache, 300
Watt halt! *würg*
Naja, wenn eine kaputt ginge, dann würde ich mich informieren was der
richtige Entsorgungsweg ist, _bevor_ ich sie unbedacht wegwerfe!

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Aber was ist im Wohnzimmer, wo ich mich lange aufhalte und helles Licht
brauche?

Gruß, Tom

--
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Re: Sparlampen empfehlung?
Jan Kandziora schrieb:

 > [...]
 > Ohne Quecksilber geht's nicht, da kommt das Leuchten her. Ansonsten
 > sind nur noch die Elektrolyte der Elkos problematisch.
 > Wenn die Durchbrennen
 > stinkt's nicht nur furchtbar, sondern das ist auch nicht so gesund.


Was sind denn da für Stoffe drinn, sowas in die Richtung PCB bzw. PBB?
Aber nun kommen wir eigentlich zu der Frage die mich am meisten beim
Aussuchen der Lampe leiten wird: Kann ich bei Markenfirmen mit weniger
schädlichen Inhaltsstoffen rechnen? Gibts da Vorschriften oder machen
einige Hersteller genaue Angaben?

 > Aber das sollte bei einer guten Lampe *nie* passieren.


Tja, aber so richtig überzeugen tut mich das noch nicht, denn allein
schon die Möglichkeit, das sowas passieren könnte, gefällt mir solange
nicht, wie ich die Toxizität der Inhaltsstoffe nicht genau einschätzen kann.

 > Das Brom in den Halogenglühlampen ist übrigens auch nicht gesund.
 > Schmeißt du die auch immer brav in den Sondermüll?

Ich hab nur einen Halogen-Deckenfluter, und bisher hatte ich keine
einzige defekte Halogenlampe, weil ich die eigentlich nie anmache, 300
Watt halt! *würg*
Naja, wenn eine kaputt ginge, dann würde ich mich informieren was der
richtige Entsorgungsweg ist.

 > Wenn du so umweltbewusst bist empfehle ich dir Glühlampen mit
 > Bewegungsmeldern, und das überall (außer im Schlafzimmer natürlich).

Aber was ist im Wohnzimmer, wo ich mich lange aufhalte und helles Licht
brauche?

Gruß, Tom

--
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Re: Sparlampen empfehlung?
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Das war in den Kondensatoren alter Starter

Und ja, es sind neben Quecksilber auch noch ein paar andere Stoffe drin.
Suche doch, wie erwaehnt, bei Osram mal nach den Begriffen Quecksilber
AND Recycling.

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Osram behauptet, sich da besonders zu bemuehen. Bei 'Made in China' wird
da vermutlich weniger Wert drauf gelegt. Aber ohne geht's bisher wohl
nicht.

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Du solltest die Belastung reduzieren, indem du die Lampen am
Recyclinghof abgibst. Aber eine pauschale Betrachtung der Inhaltsstoffe
hilft nicht unbedingt weiter - beispielsweise weisst du ja auch nicht,
wer wie viel Dreck fuer deine eingesparten kWh NICHT in die Natur
pustest.

Oder anderes Beispiel: wuerdest du Fahrradfahren als umweltschaedlich
einstufen, weil von der ueppig geoelten Fahrradkette Oeltropfen in die
Natur gelangen koennen? Tatsaechlich ist Fahrradfahren normalerweise
weitaus harmloser als der normale Oelverbrauch eines Autos, und
tatsaechlich sind kleine, einzelne Oeltropfen in der Natur recht gut
biologisch abbaubar.

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Nachteile:
- Oekobilanz des Bewegungsmelders (Kosten, Herstellungsaufwand)
- Eigenverbrauch des Bewegungsmelders
- Funktion (ich hatte sowas selbst an einer Stelle, wo ich eigentlich
  meist nur durchlief und nur vorne, aber nicht hinten ein Lichtschalter
  war. Da stand z.B. auch das CD-Regal - und es war immer etwas seltsam,
  da zwischenzeitlich aufzustehen, um den Sensor wieder auszuloesen,
  wenn man mal ein wenig laenger zum Aussuchen brauchte)

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Laut Fachliteratur und Einrichtungsratgebern brauchst du da idealerweise
'Dutzende' verschiedener Leuchtmittel, als Stimmungslicht, Arbeitslicht,
Leselicht, ...

Schoenen Gruss
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
geschrieben:

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Das geht iA bis hin zu nicht-elektrischen, aka Kerzen :-)

--
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
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Mir reichen im Wohnzimmer (L x B x H = 6 x 4,5 x 3,6 m) drei:

- mittige Allgemeinbeleuchtung, 60 W, IKEA-Papierballon (gibt schön
   gestreutes Licht für meine Wände voll mit Bildern, hält schon mal
   eine Kollision mit Leiter etc. aus)
- Leselicht, 40 W, Stehlampe
- Kerzen als Stimmungslicht

Helmut Wollmersdorfer

Re: Sparlampen empfehlung?
Martin Trautmann schrieb:

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Nein, das waren schon immer MKP-Kondensatoren (Folie), PCB war in den
Kompensationskondensatoren.


Gruß Dieter

Re: Sparlampen empfehlung?
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ok - danke,
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
Dieter Wiedmann schrieb:
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Die Reaktion von eigentlich gut ausgebildeten Mitgliedern unserer
Gesellschaft auf PCB in einigen Kompensationskondensatoren von
Leuchtstofflampen grenzt schon an Hysterie. Solange so ein C nicht
explodiert, ist er ungefährlich. Aber selbst dann vergiftet man sich
nicht gleich. Sollte man mit dem "Ruß" in Kontakt kommen, wäscht man
sich einfach mit Seife die Hände. So einfach kann Schutz sein.
Im Übrigen haben nicht alle Hersteller PCB verwedent. In Bosch MP
Kondensatoren wurde es nie verwendet. Mit Gewißheit in Cs der Firma
Siemens. Siemens vertrieb PCB unter dem Handelsnamen Clophen (CP).
Sollte auf einem Kompensations-C das Kürzel "CP" vermerkt sein, ist
Clophen also PCB drin.

In den Starter-Cs war nie CP. Das waren Wickel-Cs oder Kerkos.
--
gruss horst-dieter

email: snipped-for-privacy@web.de

Re: Sparlampen empfehlung?
 > Jan Kandziora schrieb:
 > > [...]
 > > Ohne Quecksilber geht's nicht, da kommt das Leuchten her.  [...]
 >
 > Aber nun kommen wir eigentlich zu der Frage die mich am meisten beim
 > Aussuchen der Lampe leiten wird: Kann ich bei Markenfirmen mit weniger
 > schädlichen Inhaltsstoffen rechnen? Gibts da Vorschriften oder machen
 > einige Hersteller genaue Angaben?

Bei denen, die ich kenne, stehen keine Angaben zu den Men-
gen der enthaltenen Stoffe drauf, sondern nur das Recycle-
Symbol mit dem Zusatz »Hg« (Quecksilber).

Allerdings würde ich da jetzt in keine gesteigerte Paranoia
verfallen.  Früher fanden die Leute auch nichts dabei, sich
ein Quecksilber-Thermometer in den Mund zu stecken.  Viel-
leicht hast Du eh bereits Quecksilber im Mund (Amalgam ist
eine quecksilberhaltige Legierung).  Und wenn Du eine aus-
gediente Sparlampe wieder brav beim Händler oder bei einem
Wertstoffhof o.ä. abgibst, ist das OK.

 > > [Elektrolyte von abgebrannten Elkos]
 > > Aber das sollte bei einer guten Lampe *nie* passieren.
 >
 > Tja, aber so richtig überzeugen tut mich das noch nicht, denn allein
 > schon die Möglichkeit, das sowas passieren könnte, gefällt mir solange
 > nicht, wie ich die Toxizität der Inhaltsstoffe nicht genau einschätzen kann.

Da würde ich mir mehr Sorgen um die zahlreichen anderen Ge-
räte in einem typischen Haushalt machen.  In einem PC sind
vermutlich ein Vielfaches der Elkos drin, und man liest
öfters davon, daß die platzen können (und es in der Praxis
auch gelegentlich tun).  Die Lüfter im PC verteilen dann
die Dämpfe ganz prima im Raum ...

 > > Das Brom in den Halogenglühlampen ist übrigens auch nicht gesund.

Hm.  Ein Bekannter von mir (Chemiker) hat sich mal einen
ganzen Becher Brom über den Arm gekippt.  Hat zu braunen
Hautverfärbungen geführt, die sich wohl ein paar Tage
lang hielten, aber sonst keine offensichtlichen Dauer-
schäden.  Womit ich nicht sagen will, daß Brom harmlos
ist; einatmen möchte ich es jedenfalls nicht (hat wohl
ähnliche Wirkungen auf den Organismus wie Chlor).

 > Ich hab nur einen Halogen-Deckenfluter, und bisher hatte ich keine
 > einzige defekte Halogenlampe, weil ich die eigentlich nie anmache, 300
 > Watt halt! *würg*

Naja, die dreht man ja normalerweise nicht ständig voll
auf, oder?  Falls Du keinen Dimmer an dem Teil hast, würde
ich sagen, Du hast am falschen Ende gespart.

Ich finde meinen Deckenfluter ziemlich gut; das indirekte
Licht erzeugt eine sehr wohnliche, gemütliche Atmosphäre.
Meistens drehe ich ihn nur zu einem kleinen Bruchteil auf.
Den 300W-Anschlag nutze ich nur selten (und dann auch nur
für kurze Zeit), wenn ich z.B. ein Kleinteil am Boden suche,
das heruntergefallen ist.

 > > Wenn du so umweltbewusst bist empfehle ich dir Glühlampen mit
 > > Bewegungsmeldern, und das überall (außer im Schlafzimmer natürlich).
 >
 > Aber was ist im Wohnzimmer, wo ich mich lange aufhalte und helles Licht
 > brauche?

Wie gesagt, ich finde meinen (dimmbaren!) Deckenfluter mit
separater Leselampe optimal.  Je nach Geschmack und zu er-
zielender Wirkung kann man zusätzlich noch kleinere Lampen
und/oder Kerzen im Raum verteilen.

Gruß
   Olli

--
Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany

``All that we see or seem is just a dream within a dream.''
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Re: Sparlampen empfehlung?
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Bei den grossen Leuchtstofflampen (2 Sockel) gibt es
Markenware mit drastisch weniger Hg. Steht dann auch gross
drauf, irgendwie drapiert mit bunten Engeln und grünen
Blättern oder so. Egal, meine Hypothese ist, dass trotz Hg
in den Sparlampen weniger Hg in die Umwelt gelangt, als bei
Benutzung von Glühobst. Grund ist der Hg-Gehalt der Kohle,
die in den Kraftwerken verheizt wird. Eine andere, ebenfalls
bis jetzt nicht widerlegte Hypothese sagt, dass die
Kernenergie im Uran in der Kohle grösser als der Heizwert
der Kohle ist.

--
mfg Rolf Bombach


Re: Sparlampen empfehlung?
Am Mon, 07 Mar 2005 20:38:39 +0100 schrieb Rolf Bombach  


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Ich weis zwar, daß mit der Kohleverfeuerung genug Dreck herauskommt, auch  
radioaktiver, aber das nennenswert Uran drin wäre ist mir neu. Wie kommt  
das "Gift-Zeug" eigentlich in die Kohle rein, die soll ja aus  
abgestorbenen Lebewesen (Pflanzen) entstanden sein - oder war die Umwelt  
damals schon so verseucht? :-)


--
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
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In der Erde oder sonstwo sind alle Elemente in einem gewissen Umfang
enthalten, mal mehr (dann abbauwuerdig) und mal weniger. Darinnen sind
Pflanzen gewachsen und haben diese Elemente aufgenommen. Dann sind sie
abgestorben, und wenn sie dann untergewissen Umstaenden verrottet sind, dann
gibt das Kohlefloeze. Wenn man die wieder verbrennt, dann werden die
gespeicherten Elemente wieder frei. Typische Groessenordungen sind einige ppm
(Teile pro Millionen). Fuer 100 Kilo Kohle, die man z.B. mehr verbrennen
muss, wenn man eine haeufig genutzte Lampe mit  Gluehfadenlampen bestueckt,
statt einer guten elektronischen Kompaktlampe (bei 6000 h Brenndauer), setzt
die Kohleverbrennung dann z.B. einige hundert Milligramm
Quecksilber/Uran/... frei.
--
Uwe Bonnes                 snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik  Schlossgartenstrasse 9  64289 Darmstadt
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Re: Sparlampen empfehlung?

...

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Kann was drann sein. Kann mich an eine Kraftwerksführung vor > 10 a bei den
HEW (Tiefstack alt/neu) erinnern. Da wurde gesagt, daß es bei den HEW eine
Dienstanweisung gäbe beim Bearbeiten von Gipskartonplatten wegen
strahlender Partikel Atemschutz zu tragen. Grund: Es ist meist kein
Naturgips sondern Entschwefelungsabfall.

Und dann war da noch der aktuelle Hinweis eines Bekannten in einem
einschlägigen Betrieb, daß das Pökelsalz auf den derzeitigen Straßen auch
Abfall ist. Und zwar aus Müllverbrennungsanlagen. Irgendwo muß das Chlor
aus dem PVC, das mit Natrium gefällt wird, doch bleiben:-) Kommt das
Quecksilber auf der MVA so auf die Straßen?

Viele Grüße,

Olaf



Re: Sparlampen empfehlung?
Am Mon, 07 Mar 2005 22:08:18 +0100 schrieb Olaf Schultz  

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Das klingt etwas seltsam, da bei der Na-Erzeugung (Elektrolyse von  
Steinsalz) ja genaus soviel Chlor anfällt - achja, da machen wir dann PVC  
draus. Irgendwo beißt sich da die Katze in den Schwanz.
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--
Martin

Re: Sparlampen empfehlung?
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Am Anfang war es tatsächlich so dass PVC aus dem Grund erfunden worden
ist um irgendetwas sinnvolles mit dem ganzen Chlor anzufangen dass bei
der NaOH erzeugung abgefallen ist.
Jetzt wird soviel von dem billigen Kunststoff PVC verbaut dass man nicht
weiß was man mit der ganzen Natronlauge anfangen soll die bei der Chlor-
erzeugung für PVC anfällt :-) (alles AFAIR natürlich)

Georg

--
Die Reply-To Adresse ist reply-fähig ;-)

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