> Goiles Gerät. Das nimmt einem viel Arbeit und Ärger ab, insbesondere
Das ist wohl wahr.
Die man auch nicht bezahlen wollen würde. Allein schon die Konstantstromquelle nicht ...
Das ist wohl eher die Flexibilität der Software ;^) Du kannst das Datenformat der numerischen Ausgabe einstellen. In den technischen Daten ist die Genauigkeit der Messung natürlich spezifiziert.
Der Witz bei dem Teil ist noch, dass es parallel auch einen Integralsensor (V_lambda gefilterte Fotodiode) hat, so dass man untenrum die höhere Empfindlichkeit nutzen kann, wenn man das Spektrum nicht braucht oder die langen Belichtungszeiten nicht abwarten will. Die Fehler der Filterung kannst Du dann mit dem Spektrometer gleich (zum Teil) rauskalibrieren. Sehr komfortabel.
Viele Grüße
Dieter
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zum Fachh=E4ndler gehen und fragen, der schaut sich dann kurz denVerst=E4rker an...
A
Alexander Schreiber
Ich habe hier einen 2W Laser in blau. Halt mal Deine Hand ein paar Sekunden still und lass sie mich damit beleuchten, dann wirst Du _sehr_ deutlich merken, dass sichtbares Licht einen recht kräftigen Wärmeeffekt haben kann. Könnte etwas nach verbrannten Schinken riechen.
Mei, redest Du hier einen Unfug vor dem Herrn. Auch LEDs haben einen Wirkungsgrad von Strom -> Licht sehr deutlich unter 100%. Bei hinreichend leistungsstarken Taschenlampen kommt da vom LED-Chip einiges an Wärme. Dazu hat das gelieferte sichtbare Licht ab einer gewissen Leistung auch einen wahrnembaren Wärmeeffekt.
Beim Firesword reicht es, die Hand direkt vor die Emitter zu halten um die Wärmestrahlung zu spüren - und das hat "nur" (echte) 3000 Lumen.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Klassisches Leuchtobst hat IIRC einen Wirkungsgrad von 5% für Strom -> sichtbares Licht. Und dass weiss glühendes Wolfram (ab 1500 Grad) gut Wärme abstrahlt ist jetzt nicht so überraschend. Die 95% Wärmeleistung müssen ja irgendwo hin. Sind halt Raumheizer mit Leuchtwirkung als Nebeneffekt.
Und bei LEDs hat man typischerweise die Kette "blaues Licht" -> Leuchtphosphormischung -> weisses Licht und der Strom -> sichtbares Licht Wirkungsgrad ist deutlich höher, dazu ist der Emitter kein glühendes Metall. Aber mit genug Lichtleistung können die auch gut wärmen.
Man liest sich, Alex.
J
Joerg Niggemeyer
Er hat es doch gar nicht so verkehrt ausgedrückt Der LED Chip bleibt relativ zum Kühlkörper kalt, delta T so 20-30°K je nach Aussteuerung etc.
Das Prinzip das Netzteil vom LED Chip mitzuheizen, damit Elkos etc. nebenbei auch immer schöne T Zyklen fahren ist ebenfalls zu kritisieren, aber eben leider die Richtung in der die Wärme per Luft weggekühlt werden muss, nach Vorne geht ja schlecht, wegen Abdeckung und Linsen, wobei natürlich auch Berührschutz eine Rolle spielt. Da das LED Leuchtmittel, was er da vermessen hat, relativ viel Masse hat, großer Kühlblock eventuell noch Verguß, dauert es auch eine Weile, bis es hochgeheizt ist.
Mei mei mei ich komm wohl aus Bei ;-P er drückt sich nicht sonderlich gut aus. Falls man sich seinen verspannten Rücken mit Licht wärmen wollte, dann tut man das wohl lieber mit einem IR Licht auf Drahtbasis, statt sich blaues Licht auf den Pelz brennen lassen zu wollen.
Du meintest wohl einen wärmenden Effekt zu spüren. Falls Du einen IR Bandpassfilter auf die "Funzel" montierst, wirst du kaum für Nachtsichgeräte weit leuchten können, also Wärmestrahlung??
H
Helmut Schellong
Kontext verfehlt.
Es geht nur um meine Meßreihen, mit den von mir spezifizierten Meßobjekten. In diesem Kontext schrieb ich selbstverständlich.
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Kontext zusammengefaßt: 06/09/2020 12:56
Ich weiß alles, was Du da schreibst - seit Jahrzehnten,
jedoch: Kontext verfehlt.
Kontext verfehlt.
H
Helmut Schellong
Ja, so ist das. Die Meßergebnisse in der oben genannten Vergleichsmessung (Kontext) haben das eindrucksvoll gezeigt.
Sie können, falls die Lichtleistung hoch genug ist. Im Kontext (06/09/2020 12:56) können sie jedoch nicht! Sie sind sehr weit davon entfernt.
H
Helmut Schellong
Der Kontext:
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[...]
Ich habe inzwischen über 50 LED-Leuchtmittel in meiner Wohnung. Das erste kaufte ich 2010. Und auch an den Inhalten unter den Links erkennt man, daß ich hier offensichtlich vergleichsweise sehr viel Kenntnisse habe.
Es ist einfach ganz klar, daß oben die LED-Birne.jpg nach vorne durch die transparente Kuppel keine Strahlung abgibt, die durch Absorption nennenswert Wärme erzeugt. Das Spektrum von weißen LED-Birnen ist nun mal so, wie es ist. Eine Wärmeerzeugung ist mit normalen Meßgeräten meist gar nicht feststellbar.
R
Rolf Bombach
Dieter Michel schrieb:
Das ist wirklich genial, man muss halt draufkommen :-]. Die v_lambda Filter sind simple Blaugläser, die nur ungefähr die Rotlastigkeit der Si-Diode irgendwie wegwürgen. Viele dieser Blaugläser (BG 7 und die türkisfarbenen mal ausgenommen) lassen NIR wieder prima durch...
Das Teil ist von Gigahertz-Optik? Ham die nich auch ein 2048-pixel TE-gekühltes Gerät? Da ist dann der Preisvorteil hinweggeschmolzen?
D
Dieter Michel
Hallo Rolf,
untenrum die höhere Empfindlichkeit nutzen kann, wenn man>> das Spektrum nicht braucht oder die langen Belichtungszeiten>> nicht abwarten will. Die Fehler der Filterung kannst Du dann>> mit dem Spektrometer gleich (zum Teil) rauskalibrieren.>> Sehr komfortabel.
sagen wir mal so: Es kommt darauf an, wieviel man bereit ist, für den Filter auszugeben. Bei höheren Ansprüchen besteht der Filter aus mehren Schichten oder sogar mehreren Teilfiltern auf einem gemeinsamen Träger. Siehe auch:
formatting link
Damit kann man im Prinzip die gewünschte Filterfunktion fast beliebig gut annähern. Der Grundgedanke ist, dass man die Filterfunktion aus einer Überlagerung mehrerer Filter unter- schiedlicher Übertragungsfunktion und (Teil-)fläche zusammen- setzt. Dabei benutzt man verschiedene Filtergläser, deren spektrale Durchlässigkeit man mit dem Spektrometer vermißt. Über die Filterfläche darf es dann natürlich keine Variation des zu messenden Lichts geben - dafür muss man durch die Konstruktion des Sensors sorgen.
Normalerweise benutzt man in der Fetigung ein Computerprogramm, das berechnet, wie große und wie dicke Teilfilter auf den Basis- filter oder Träger gekittet werden müssen, um die gewünschte Anpassung zu erreichen. Zwichendurch immer wieder die bisher erreichte Filterfunktion nachmessen.
Ich habe mir das mal bei LMT in Berlin angesehen. Sehr aufwändig, und ist wohl auch Intuition und Erfahrung im Spiel. Man kann es wohl nicht dem Computer komplett überlassen. Die Grenze ist etwa dort erreicht, wo das Spektrometer an seine Grenzen seiner Messgenauigkeit kommt bzw. es zu viel Gefrickel wird. Aber eine Anpassung mit max. 0,5% Abweichung ist möglich.
Aber diese Filter machen einen Teil des Preisunterschieds aus zwischen Luxmetern für 80 Euro und für 5000+ Euro. Bei Photometern für ca. 1000 Euro hast Du noch Vollfilter, aber mehrschichtig.
Gibt es auch. Kommt wahrscheinlich drauf an, wie tief runter (beleuchtungsstärkemäßig) Du noch ein Spektrum messen willst.
Bei dem BTS256 hast Du dank des zusätzlichen Integralsensors (Photodiode) auch untenrum noch kurze Messzeiten, kannst aber kein Spektrum messen - oder eben Spektrum und lange Messzeiten.
Viele Grüße
Dieter
H
Hans-Peter Diettrich
Am 16.06.2020 um 23:08 schrieb Hanno Foest:
Ich mache das heute noch visuell, der Amboß (Chipträger) ist die Kathode.
DoDi
H
Helmut Schellong
Ja, die 9V-Methode ist der Horror, und unnötig.
Das stets Verwendbare ist der Ohm-Bereich an einem Multimeter. Bei mir bekommt eine LED dort einige mA und leuchtet.
B
Bernd Laengerich
Am 25.06.2020 um 22:10 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Damit bin ich schon reingefallen.
Bernd
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