Welche (einfache) Wärmebildkamera

May 25, 2020 Last reply: 6 years ago 304 Replies

Die Firma Isert (Platinen) hatte mir 1989 ein Belichtungsgerät geliefert. Das hatte einen Halogen-Stab 1000 W in Fotolampe.

Natürlich hatte ich damals vermutet, daß die immensen 1000W verwendet wurden, damit der prozentual geringe UV-Anteil zur uv-Belichtung dann doch reichte.

Das Glühbirnen-Spektrum (Diagramm) weist heute immer noch einen geringen UV-Anteil aus.

Am 27.05.2020 um 22:18 schrieb Helmut Schellong:

Blöd haltwenn man nicht weiß, dass der übliche Fotolack von 450nm bis

350nm sein Empfindlickeitsmaximum hat.

Platinen kann man auch mit blauen LEDs belichten.

Es ist schwarz. Am Modul ist ein Loch 1 cm², um die Dämpfung zu reduzieren.

Am 27.05.20 um 21:49 schrieb Rolf Bombach:

GU12 Reflektorlampe? Wenn man das Filterglas, was den Reflektor abschließt, entfernt, geht das durchaus noch. Halogenstäbe sind gerne von einem Rohr aus entsprechendem Glas umschlossen.

Daß man es geschafft hätte, das Quarzglas eines Halogen-Leuchtmittels UV Filtern zu lassen, hab ich zumindest noch nicht gehört. Aber ich laß mich gerne eines besseren belehren.

Hanno

Am 27.05.2020 um 22:41 schrieb Hanno Foest:

Dotierung mit Cer.

Am 27.05.2020 um 22:58 schrieb Sebastian Wolf:

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Hi Helmut,

Mach Dich einfach nochmal schlau, welche Wellenlängen zu welchen Temperaturen gehören. Die für Platinen relevanten Temperaturen sind jedenfalls alle im FIR und niemals im NIR und auch nicht im MIR.

Marte

Hi Ferdinand,

Jetzt komm nicht auch Du noch mit Fakten. Diese (halb-)universitären Theoretiker können doch bei einer Kompetenzbestie, wie Helmut nicht mitreden.

Marte

Hi Helmut,

Du verstehst offensichtlich noch nicht einmal das, was Du zitierst.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass die wussten, was sie tun, im Gegensatz zu Dir.

Marte

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05/27/2020 17:25 Wikipedia:

---------- Die Infrarotstrahlung liegt im Wellenlängenbereich von ca. 0,7 µm bis 1000 µm. Wärmebildkameras nutzen allerdings aufgrund der typischen Emissionswellenlängen in der Nähe der Umgebungstemperatur den Spektralbereich von ca. 3,5 bis 15 µm (mittleres und langwelliges Infrarot).

Das stimmt mit dem Diagramm oben überein. Für 300K und etwas darüber reicht die Wellenlänge bei nennenswerter Ausstrahlung von etwa 3,5 bis 14 µm.

FIR ist 50..1000 µm. Das sehe ich im Diagramm fast gar nicht.

Deine Aussage ist folglich widerlegt.

Wikipedia kann ich viel besser....

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Und eine Wärmebildkamera, die nur bis 15µm geht ist Kinderkram.

Was ist das denn für eine Argumentation?!

Der Fraunhofer-Artikel bestätigt meine Aussagen in:

05/26/2020 15:27 05/26/2020 19:26 05/27/2020 12:05

Und die von Sieghard Schicktanz ebenso.

Es war zu erwarten, dass du nichts davon verstehst.

Wirklich?

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Da steht für MIR = 3..50 µm eine Temperatur von 970..60 K. Gemäß ISO 20473. Tabelle nach DIN 5031.

Eine feinere Einteilung ist hier egal, weil oben die Wellenlängen mit den Temperaturen [K] korrelieren.

Ich habe nicht geschrieben, daß die Diplom-Ingenieure in unserer Entwicklungs-Abteilung bei der Untersuchung einer Platine für russische und ukrainische Kernkraftwerke, für die ich die uC-Software entwickelte, eine Wärmebildkamera verwandten, die nur bis 15 µm geht.

Was ist das denn für eine Argumentation?!

Am 28.05.2020 um 12:58 schrieb Helmut Schellong:

Das solltest du viel üben!

Ich bin Buchautor, üben muß ich da nicht mehr.

-- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz

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Er wollte dir sicherlich sagen:

O si tacuisses, philosophus mansisses.

Aber jetzt ist es zu spät dazu.

Es ist also alles zu spät.

Am 28.05.2020 um 14:56 schrieb Sebastian Wolf:

Im übertragenen Sinne.

Scheint so zu sein.

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