Welche (einfache) Wärmebildkamera

May 25, 2020 Last reply: 6 years ago 304 Replies

Er könnte das wahrscheinlich berechnen, wird es aber nicht tun. Das Befolgen einer solchen Aufforderung widerspricht seinem Selbstverständnis als ein Regent dieser NG.

Diese Leute bauen 'eine Art diktatorisches System' mit Mitläufern und Claqueuren auf und befinden, daß sie nach Belieben Falsches, Gelogenes, Manipulierendes, insbesondere Herabsetzendes schreiben dürfen, ohne jemals Rechenschaft darüber ablegen zu müssen. (Ein etwas hinkendes Beispiel ist Gunnar Ritter.) Es ist JEDES Mittel recht, um Teilnehmer herabsetzen zu können. Natürlich auch erhebliche Verstöße gegen die Netiquette. Es werden massiv rabulistische Methoden angewandt.

Ich brauche nur Sekunden diese Formel betrachten, um zu wissen, welche Größenordnungen hier vorliegen:

Q = ε σ A T⁴ = [W]

ε wird die signifikanten Stellen von σ (5,67e-8) ungefähr aufheben. A = [m²]; 1 cm² = 1e-4 m² T⁴ = 50⁴ = 6,25e6 1e-8 · 1e-4 · 6,25e6 = 6,25e-6 = 6,25 µW

Ich kann gewiß nicht messen, welche Wärmeleistung von 6,25 µW Gesamtabstrahlung von einem Temperatursensor 5 mm² absorbiert werden. Das ist praktisch 0 - wie ich bereits schrieb. Theoretisch vielleicht 2 nW.

Man muß im übertragenen Sinne wissen, was lumen, candela, lux bedeuten.

Es wird deutlich, welch massiv Falsches hier durchgedrückt werden sollte. Einzig in dem Interesse, mir Falsches zu unterstellen!

10+20 Sekunden hatte ich für meinen beweisenden Meßaufbau gebraucht: Temperatur-Meßgerät mit Sensor auf den Tisch legen und Lampe einschalten. Das war's. Aber verstanden soll ich diesen selbst ausgedachten Meßaufbau nicht haben. Dazu wurde mir auch noch eine Mißinterpretation unterstellt. Natürlich alles ohne Begründung und ohne Nachweis - wie immer.

Sebastian Wolf schrieb:

Allenfalls anschauen, und was du siehst hat die physikalische Dimension wie Candela und ist damit für die Bilanz bestenfalls ein Anhaltspunkt.

Helmut Schellong schrieb:

Damit man innert Sekunden die Grössenordnung abschätzen kann, muss man das vorher mal explizit geübt haben. Intuition ist das Resultat jahrelanger Erfahrung. Guter Eckpunkt für rasche Abschätzung:

100 °C, ε = 1, 1 m², Abstrahlung in Weltraum: 1 kW Heisses schwarzes Blech in der Sonne und so...

Nach meinem Eckpunkt hätten das aber um die 80 mW sein sollen. Dazu kommt, dass die Umgebung wärmer als 0 K ist, da kommt rund die Hälfte wieder zurück. Daher schätze ich, ohne Rechnen, 50 mW netto.

Suche den Fehler.

jaja

Willi Marquart schrieb:

Mens sana in corpore sano. Wer in der Mensa isst, braucht einen gesunden Körper.

Am 30.05.2020 um 13:14 schrieb Rolf Bombach:

Ich kann IR nur messen, nicht anschauen.

Am 30.05.2020 um 13:08 schrieb Helmut Schellong:

Du hast wieder schwere Wahnvorstellungen! Geh zum Facharzt für Psychiatrie!

Ich bin nicht beeindruckt.

2nW wären schon mal deutlich mehr als 0nW.

Da bist du natürlich der einzige auf der Welt.

Schwere Paranoia!

Es soll berechnet werden, wieviel Wärmestrahlung von der Oberfläche einer LED ausgeht, deren Sperrschicht-Temperatur 80°C und deren Oberfläche 1 cm² beträgt. Die Oberfläche der LED wird von ihrer Verlustleistung erwärmt.

Ich bin außerstande, da in den mW-Bereich zu kommen.

Am 30.05.20 um 14:06 schrieb Sebastian Wolf:

Aber gewaltig. ;)

Am 30.05.2020 um 14:19 schrieb Hartmut Kraus:

2nW ist für einen ordentlichen Detektor ziemlich viel.

Am 30.05.2020 um 14:14 schrieb Helmut Schellong:

...zu so vielem.

Die 50K oben sind bereits eine grob angenommene Differenz. Die mathematische Operation war aber falsch: (T1-T2)⁴ statt T1⁴-T2⁴

Ich komme nun auf 6,9 mW Gesamtabstrahlung.

Das ändert aber gar nichts an meiner Messung, bei der die Wärmeabstrahlung eines LED-Leuchtmittels (20W) unmeßbar klein, hingegen die Wärmeabstrahlung eines Glühdraht-Leuchtmittels (120W) immens groß war.

Also grob 0,01 W :: 100 W - ein Faktor von 10000.

Am 30.05.2020 um 15:25 schrieb Helmut Schellong:

Ich komme auf ca. 40mW bei 80°C LED-Temperatur und 25°C Umgebungstemperatur. Sebastians Hauptbeschäftigung ist, auf Dich einzuhacken, hat scheinbar nichts besseres zu tun oder hat Minderwertigkeitskomplexe oder was auch immer. Konstruktiv trägt er eher nicht bei, zumindest fällt es schwer, konstruktive Beiträge von ihm zu finden.

Aber Du fütterst ihn halt auch immer wieder mit Deinem oftmals leider nur Halbwissen. Hättest ihn lieber mal selber rechnen lassen.

Also male die LED mit schwarzem Fotolack an, dann kannst du für die Oberfläche 1 annehmen ;-)

Ansosnsten ist es eben genau das Problem, zumal ja auch noch der Wirkungsgrad des Linsendoms in Reihe geht.

Aber ich habe da mal angefragt und bin mal gespannt auf Antwort ;-)

Es ist kein Wunder, daß stark unterschiedliche Ergebnisse entstehen. Denn es wurde viel zu wenig definiert. Beispielsweise besteht zwischen Temperatur des Chip und des Gehäuses ein großer Unterschied - und vieles mehr. Letztlich sind Messungen zielführender.

Ein LED-Leuchtmittel ist in seiner Konstruktion derart komplex, daß Berechnungen nur sehr beschränkt möglich sind. Das heißt, Erfahrungen bestehen aus tausenden von Messungen. Damit kann dann mehr berechnet werden. Für das Datenblatt müssen klassische Abschlußmessungen vorgenommen werden. Das ist vergleichbar mit LTspice. Man bedenke, wieviel ein Schaltplan vorgibt!

Na ja, erstens bin ich kein Physiker und zweitens schreibe ich fast nie alles, was ich weiß. Ich setze vieles implizit voraus und berücksichtige den Kontext.

Ausgangspunkt ist meine Behauptung, daß LED-Leuchtmittel für sichtbares Licht gezielt weder Wärme- noch UV-Strahlung abgeben. Diese Strahlungsarten würden vollkommen sinnlos Energie verschwenden. Daher gibt es hier nur Wärmestrahlung mit vernachlässigbarer Intensität.

Ich habe deshalb eine Vergleichsmessung mit zwei technologisch stark unterschiedlichen Leuchtmitteln vorgenommen. Das Meßergebnis ist absolut eindeutig, selbst wenn immense Toleranzen angenommen werden. Meine Behauptung ist also zweifelsfrei bestätigt. An diesem Punkt war die Angelegenheit eigentlich erledigt. Warum sie nicht erledigt war, ist bekannt.

Das jämmerliche Gewinsel dieses Herrn nimmt Holgersche Züge an. Ist das ansteckend?

Es gibt da noch viel mehr: Gewöhnlich spielt die Wärmeleitung in den kupfernen Anschlüssen bei elektronischen Bauelementen ein große Rolle. (Dies kaum bei Power-BE.) Das verringert die Gehäusetemperatur stark, was wiederum die Wärmeabstrahlung stark reduziert. Weiterhin gibt es Aluminium-Platinen, die ein Übriges tun. Wieviel Wärmeabstrahlung von dem Chip direkt durch das transparente Gehäuse nach außen dringt, ist ebenso unklar. Usw.

Du bist ein solcher erbärmlicher Mitläufer.

Am 29.05.20 um 09:49 schrieb Joerg Niggemeyer:

Olaf meint sicher dass man sieht wo die elektrisch zugeführte Energie auf der Platine wieder thermisch abfließt insofern sie nicht wieder elektrisch die Platine verlässt. Dass es spiegelnde Flächen für Wärme gibt die für das menschliche Auge nicht als solche/nicht so extrem wahrgenommen werden muss man wissen, bekommt man aber relativ schnell mit wenn man mit so einer Kamera ein bischen spielt. Gegebenenfalls verhindert man das dann mit einfärben wenn es eine Rolle spielt.

Gerald

Sebastian Wolf schrieb:

Witzbold. Irgend jemand, wer war's denn gleich, hatte einen Link zu Bildern mit einer Wärmebildkamera gepostet....

Die Formel benötigt Temperaturangaben in K, nicht °C.

Auf jeden Fall.

Das ist so.

Auch wegen der tiefen Temperatur und der kleinen Fläche.

Man denke daran, dass einige Watt ausreichen, um einen Wolframdraht auf 3000 K zu erhitzen, bevor ein Gleichgewicht mit der T^4 Abstrahlung entsteht.

Beissreflex Herausgeforderter, oder so was.

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