Tankgeber

May 17, 2026 Last reply: 1 month ago 366 Replies

Naja, man muss eben Prioritäten setzen:

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Deswegen kommen die eidgenössischen Sportfahrer ja nach Deutschland. Endlich mal freies Blasen!

Jup. Eure Armut kotzt mich an.

TBNR 123624: "Sie benutzten als Führer des Kraftfahrzeuges ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt ist, in vorschriftswidriger Weise *). § 23 Abs. 1a, § 49 StVO; § 24 Abs. 1, 3 Nr. 5 StVG; 246.1 BKat". 100€, 1 Flens.

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Volker

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Wenn Du im Verbrenner ab Kupplung mißt, ist der Wirkungsgrad ebenfalls sehr gut.

Zumindest in seinem Bestpunkt stellt ein TDI mit echten 50 % jede elektrische Kette in den Schatten, auch noch, wenn man die Raffinerie dazunimmt.

Nö, wie soll das gehen? Ein Elektroauto hat so irgenwo um die

70 oder 80% Effizienz, selbst wenn du die Batterieverluste rechnest.

Und komm mir bitte nicht damit, dass die Solarzellen nur 20% des Sonnenlichts in Strom umsetzen oder so.

Wenn du so rechnest, dann mußt du auch mitbedenken, dass das Erdöl ursprünglich aus Sonnenenergie stammt, und nach Photosynthese und Millionen Jahren chemischen Reaktionen unter der Erde die Effizienz da nicht so prall sein dürfte.

Nein, ernsthaft, Elektroautos setzen Strom sehr effizient in Bewegung um, und wenn man erneuerbare Energie verwendet, dann hat man auch erzeugungsseitig sehr wenige Emissionen. Auf jeden fall weniger als bei einem Dieselauto.

Selbst wenn man das E-Auto mit einem Gaskraftwerk betreibt ist es noch sauberer, weil das Gaskraftwerk einen höheren Wirkungsgrad hat.

/ralph

Wenn ich das richtig sehe, werden e-Autos derzeit noch überwiegend mit fossil hergestelltem Strom versorgt (über das Jahr gesehen). Wenn dann alle Gaskraftwerke, die Dunkelflauten ausgleichen sollen, in Betrieb sind und einigermassen eingefahrene Verhältnisse vorliegen, wollen wir mal den gesamten erneuerbaren Anteil abwarten.

Ja, wenn denn die Sonne scheint und genug Netz verfügbar ist. Das Netz selbst und die ggf vorhandenen Speicher sind aber wohl auch fossil zusammengeschweisst worden. Davon abgesehen soll ja bei uns das Modell für die Welt entstehen. Was aber umweltmässig passiert, wenn díese Technik wirklich weltweit installiert wird, ist auch noch offen bzw wird tabuisiert.

Die Grünen haben schon immer zu kleinsten Differenzen Zuflucht genommen, wenn das Gesamtkonzept fragwürdig wurde.

Grüße, H.

Selbst dann, wenn ein Elektroauto voll fossil betrieben wird ist es noch ökologischer als ein Verbrennerauto, weil eine Gasturbine deutlich effizienter ist als ein Verbrennermotor.

Jetzt haben aber die Autos sogar eine Batterie eingebaut.

Über die Lebensdauer gerechnet hat sich er Energieeinsatz dafür schnell amortisiert.

Soll es?

Ich denke nicht. Das Modell ist Norwegen, eventuell China.

Unsinn. Was soll groß passieren? Norwegen verkauft nur mehr Elektroautos, dort ist auch noch kein Fjord explodiert.

/ralph

Nein, ich rechne mit dem Strommix der deutschen Netze, was sonst? Alles andere wäre Doppelzählung. Wenn man alle diese "Laden mit eigener Photovoltaik", die Verträge mit "100 % Ökostrom" und anderes korrekt herausnähme und aus dem Rest den Strommix der Normalkunden bildete, dann wäre es wenigstens konsistent und ehrlich.

Tatsächlich gehen die schädlichen und teuer zu verklappenden Überschüsse wie die zu minus 49,9 Cent am ersten Mai natürlich auch vollständig in die Jubelberichte von "nn % der deutschen Stromerzeugung erneuerbar" mit ein.

Also ist eigentlich mein Rechnen mit dem offiziellen Strommix auch schon geschönt.

Höher als was? Und es ist ein Glied der Kette, die Verluste beim Laden und Entladen sind nicht ohne und der Wirkungsgrad des Elektromotors ist, wie von Dir korrekt genannt, zwar hoch aber endlich. Beim Produkt über die Gesamtkette ist der Unterschied klein und das Vorzeichen ungewiß.

Kolportiert werden typische Werte von 20 kWh/100km. Das sind als Heizwert von Diesel 2 l. Teile diese 2 l durch etliche Wirkungsgrade und Du bist vom realen Verbrauch eines echten Diesel nicht weit weg.

Bist Du auch so einer der mir fossilen Strom unterstellt obwohl ich seit zehn Jahren nur nachhaltigen Ökostrom kaufe, weil das nächstgelegene Kraftwerk halt mit Kohle läuft?

Du wirst Dir das schon so zurechtlügen wie Du es haben möchtest.

Das findet auf allen Teilen des Spektrums statt, wie Du mit Deinem Artikel beweist. Grün wirst Du ja wohl nicht sein.

Als der Verbrennungsmotor, wie ich glaub ich eh geschrieben habe.

Aufgrund der höheren Temperatur der Verbrennung in einem Gaskraftwerk ist schon rein der Carnot-Wirkungsgrad höher. Aber man kann nach der Gasturbine noch eine Dampfturbine nachschalten, und eventuell sogar noch die Abwärme für was anderes verwenden. Ein GuD-Kraftwerk kann einen Wirkungsgrad von 60% erreichen, mit Abwärmenutzung sogar noch höher. Das schafft ein Verbrennermotor nie.

Nö, diese Verluste sind viel geringer als die thermischen Verluste des Verbrennermotors.

Ein mit heutigem Strommix geladenes Elektroauto ist ökologischer als ein Verbrennerauto, und das wird sich mit mehr Erneuerbaren noch weiter in Richtung Elektroauto verschieben.

Siehe etwa:

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/ralph

Hallo Heinz,

Du schriebst am Mon, 25 May 2026 14:32:35 +0200:

Jaja, es geht halt nix über einen gefestigten Standpunkt...

Du erzählst grundlegend Unsinn, weil ein Elektroauto _auch dann noch_ jedem, auch aktuellen "Verbrenner" effizienzmäßig überlegen ist, wenn man die aktuelle Stromerzeugung Deutschlands _ohne_ "Erneuerbare" zugrundelegt. Da die aktuellen Kraftwerke hohe _Dauerwirkungsgrade_ von wenigstens 40% erreichen, kommen Elektroautos bei nur 80& immer noch auf insgesamt 32% Wirkungsgrad. Das ist ein Wert, den "Verbrenner" aber nur selten im Mittel erreichen, meistens liegen sie deutlich unter 30%. Das heißt dann halt einfach: Die Verteilung der Wirkungsgrade von "Verbrenner"n liegt (fast) ohne Überschneidung _unterhalb_ der von Elektroautos, was Deine Zufluchtsargument nutzlos macht, auch wenn es trotzdem gerne als "Glaubensbekenntnis" verbreitet wird.

Von Heinz weiß ich es nicht, aber ich sehr wohl. Da wird massive Doppelzählung betrieben. Und zudem gelten Deine 100 % "nachhaltiger" Ökostrom wenn überhaupt nur in der Jahressumme.

Wenn Dein Anbieter aus Dänemark Windstrom kauft, dann zählt der in Deinen "100 %" natürlich mit. Wenn umgekehrt dann Dänemark (vielleicht sogar gleichzeitig) Kohlestrom aus Deutschland zurückkauft, dann wird der beim veröffentlichten dänischen Strommix natürlich nicht mitgezählt.

Oder andrsrum, wenn Du und viele andere mit Euren "100 %" Verträgen das ganze "Öko" schon rausgepickt habt, dann dürfen diejenigen, die mir die Vorteile einer Wärmepumpe und eines E-Autos vorrechnen, die ich mir kaufen soll, natürlich *nicht* mit dem physisch realen Mix rechnen sodern dem Residualmix, den Ihr übriggelassen habt. Tut natürlich keiner.

Solange das nicht vollständig und nachvollziehbar korrekt gerechnet wird, ignoriere diesen ganze Werbehype auf dem Papier vollständig und rechne mit den physischen realen Gegebenheiten. Wenn Du das öffentliche Stromnetz anzapfst, dann kommt genau das raus, was drin ist. Alles andere ist kaufmännische Taschenspielerei.

Dann ist es falsch. Ich schrieb weiter oben "TDI im Bestpunkt".

Ja natürlich. Sie kommen zu denen des Kraftwerkes obendrauf. Wobei der Wirkungsgrad eines realen GuD mit 51 bis 58 % den des TDI tatsächlich leicht übertrifft. Dann nehmen wir die Heizperiode, hier mehr als die Hälfte des Jahres. Beim Verbrenner ist die Abwärme kostenlos.

Mein Punkt war auch nicht, ob die eine oder die andere Seite um wenige Promille besser dasteht. Der Punkt ist, sie liegen nahe genug beieinander, daß man die Frage ernsthaft diskutieren kann. Von den Befürwortern wird es aber ständig als schwarz/weiß oder null gegen 100 % dargestellt und das ist einfach falsch. Einen kleinen Vorteil mag es geben, dann ist aber zu fragen, zu welchem Preis und mit welchem Aufwand.

Für jede kWh die ich aus dem Netz ziehe wird eine kWh aus Ökostrom ins Netz eingespeist. Und wenn das nur in der Jahressumme so ist trage ich trotzdem meinen Teil dazu bei, fossile Energien wegzusparen.

Den Rest Deiner Argumentation habe ich gelöscht, das ist das übliche Fossilbla, das alles widerlegt ist. Das mit Dir auszudiskutieren ist müßig.

Natürlich wäre es schön, wenn wir komplett ohne fossile Energie auskämen. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, in letzter Zeit entfernen wir uns weiter weg davon. Mir kann es egal sein, ich hab noch fünfzehn, zwanzig Jahre, dann bin ich weg und von mir bleibt nichts außer ein paar Changelog-Einträgen in mancher Software.

Aus dem intelligenten Leben auf dieser Erde hätte etwas werden können; wir haben uns für den Untergang entschieden. So ist das halt. Mein Mitgefühl denen, die jung genug sind um das alles noch miterleben zu müssen. Ich möchte bei diesen Generationen um Entschuldigung bitten dass wir Generationen egoistischer Arschlöcher sind.

Der TDI rekuperiert nicht, der TDI verbraucht im Stau weiterhin Sprit. Der TDI startet kalt und läuft bei weitem nicht immer im Bestpunkt.

Du rechnest Dir den Unsinn schn.

Man muss die Dinge auf beiden Seiten so verschieben wie es einem in den Kram passt damit die Diskussion überhaupt aus dem Bereich der völligen Sinnlogsigkeit herauskommt.

Hi Ralph,

Nicht wirklich. Wenn man die Ladeverluste mit einrechnet siehts bei einigen E-Autos gar nicht mehr so hypsch aus.

Marte

Da bin ich sehr deutlich anderer Meinung und vermute - so Du Dich nicht auf die winzige Flotte alte Fahrzeuge von vor der Jahrtausendwende beziehst (die stinken halt immer noch, wie auch sonst?) - einen ähnlichen Mechanismus wie mit dem Rauchverbot in Gaststätten. Man gewöhnt sich eben sehr schnell an den erfreulichen Status Quo und nimmt schon Anstoß an der einen Rauchwolke, die vom Raucherghetto hereindringt oder dem Vaper, der für sich Sonderrechte in Anspruch zu nehmen glaubt.

Verbrenner sind - falls nicht gechippt, mit Schummelsoftware ausgestattet oder sonstwie defekt - in den letzten 30 Jahren sehr viel sauberer geworden, allerdings vom Konzept her weitestgehend ausentwickelt. In der Geräuschemission, bei der schon ab sehr geringen Geschwindigkeiten Abroll- und Windgeräusche dominieren, bei den Schadstoffen (CO, NOx, HC, Partikel) und beim spezifischen Verbrauch.

Es gibt da unvereinbare Randbedingungen...

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... die man nicht weglabern oder wegwünschen kann.

Egal, was eine lobbygetriebene Regierungspartei uns mit dem Hocheffizienz- Narrativ auch glauben machen will, die - wie man am von Gitta Connemann verbreiteten Blödsinn unschwer ersieht - offenbar der Meinung ist, man müsse einfach nur Grenzwerte verschärfen und dann würden irgendwie physikalische Gesetze u. A. des Carnot-Wirkungsgrads außer Kraft gesetzt.

Tatsächlich motiviert man damit nur weitere Mauscheleien, die vielleicht in der Homologationstestfahrt supi aussehen, aber im Realbetrieb keine Rolle spielen oder sich gar kontraproduktiv bemerkbar machen.

Deswegen gehören die Kisten auch weg. Es gibt viel zuviele davon, es wird viel zuviel damit gefahren und sie verbrauchen eine Menge unersetzliche Rohstoffe.

Ja. ;-)

Volker

Es ist immer peinliches Gewimmer, wenn es aus einem komplett überflüssigen Lautsprecher zur Außenbeschallung kommt und die Audiotechniker des Herstellers dran rumgespielt haben. Egal, ob die Karre nun mit Engelsfanfaren startet, einen V8 emuliert oder einfach nur ein bisserl brummt und rauscht.

Zu ESES gab es ja flankierend ein paar Studien, die für aufmerksamkeitsgestörte Verkehrsteilnehmer wenigstens einen homöopathischen Vorteil attestierten. Im Kontrast dazu:

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Aber technische Lösungen für gesellschaftliche Problem sind nicht nur in dem Bereich stark in Mode.

Volker

Danke für dieses erschütternde aber nichtsdestoweniger wahre Statement. Wir sind uns da weitestgehend einig - vielleicht mit dem kleinen Unterschied, dass es vermutlich nicht 15-20 Jahre dauert, bis der Kollaps schmerzhaft spürbar wird.

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Spürbar glücklicherweise auch für Mitteleuropäer der realen Mittelschicht (also nicht die mit Millioneneinkommen und zwei Privatfliegern)...

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, die bislang hofften, der Ärger entstünde primär irgendwo am A. d. W. Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht zum Clientel gehörst, die damals in Davos mit Schampus und Nutten das Ende der Welt gefeiert hast:

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Volker

Hier z.B. eine Studie die von 5-30% ausgeht:

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und da ist sicher noch einiges an Potential drin, zu optimieren (anders als beim Verbrennermotor, wo de facto nix mehr geht).

/ralph

Von beiden Seiten. Diese Fronten werden sich nicht mehr bewegen, die Folgen bekommen Eure Enkelkinder ab.

Ich nenne meine Ideologie lieber Optimimus. Jedes Elektroauto das ich auf der Straße sehe ist für mich ein Zeichen dass es tatsächlich außer mir noch andere Menschen gibt denen die Zukunft der Menschhein nicht am Arsch vorbeigeht.

Hallo Marte,

Du schriebst am Tue, 26 May 2026 08:42:50 +0200:

Haste da ein paar ("belastbare") Vergleichswerte? (BTW: Bei den "70 oder 80% Effizienz" dürfte der Ladewirkungsgrad schon mit drin sein; 70% halt für ältere und 80% für aktuelle Autos.)

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