Der ist im internationalen Vergleich mit Abstand der sparsamster PKW seiner Klasse, als Premiumfahrzeug nicht nur mit einem laufruhigen Zwölfzylinder- Hybridmotor mit 1100kW ausgestattet (Hybrid: immer gut und förderfähig!) sondern auch uneingeschränkt E-Fuel- bzw. HVO-100-tauglich. Der Startgenerator - ja, sowas gibt es dort schon längst - leistet 20kW und kann bei Bedarf mitlaufen.
Serienmäßig gibt es die prestigebildende 120mm-Glattrohrkanone, damit kann man unerwünschten, vorausfahrenden Bremsern auf eine Distanz von bis zu 5.000 Metern ordentlich Dampf machen, sogar bei voller Höchstgeschwindigkeit, etwa 70km/h - ein in der Konkurrenz ebenfalls unerreichter Wert.
Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Leo-II gerade einmal lächerliche 50% (20t) schwerer geworden, die Antriebsleistung konnte aber annähernd verdoppelt werden
- und das bei einem im Mitbewerberfeld unerreichten Kraftstoffverbrauch. Gegenüber dem oft als Vergleich herangezogenen US-amerikanischen Panzer M1 Abrams mit seiner Gasturbine vom Typ Avco Lycoming AGT-1500 liegt der Verbrauch bei rund der Hälfte. Sensationell! Den größten Vorteil hat der Dieselantrieb dabei im Leerlauf- und Teillastbetrieb, was sich im alltäglichen Stadt-, Nah- und Kurzstreckenverkehr, bei der Shoppingtour oder dem samstäglichen Semmelnholen als überaus höchst nützlich erweist.
Auch beim Thema Wartungsfreundlichkeit hat der Hersteller mitgedacht: Ein Austauschmotor ist z. B. in unter 30 Minuten eingebaut. Inzwischen verfügt das Fahrzeug im Rahmen der Modellpflege über einen verbesserten passiven Insassenschutz durch Modifikationen an der Turm- und Wannenfront und eine laufruhigere Runflat-Kette der Firma Diehl, die in kurzer Zeit gegen optional erhältliche Schneeschaufeln ausgetauscht werden kann, falls man mal einen Pferdeanhänger eine verschneite Paßstraße hochziehen will. Beim aktiven Insassenschutz wäre die Reaktivpanzerung besonders hervorzuheben - sie verweist das Airbagsystem in PKWs kilometerweit ins Abseits.
An Assistenzsystemen gibt es nicht nur ein Hauptzielfernrohr mit Laserentfernungsmesser, sondern auch ein Wärmebildgerät.
Der Hersteller hat übrigens ebenfalls an wartungsarme Batterien und instandsetzungsfreundliche Leitradabdeckungen gedacht. Obendrein wurde der Tarnanstrich auf umnweltfreundliche, weil zinkchromatfreie Lacke umgestellt.
Schlecht. Was stellst Du an, wenn es im "unwegsamen Gelände" [tm] (R) (C) nach
200km keine Ladesäule gibt oder dort wieder mal so ein geschissener Tesla dauerparkt? Beim Leopard II gleitest Du da entspannt drüber und versorgst Dich am nächsten McD mit Frittenfett.Volker