Tankgeber

May 17, 2026 Last reply: 1 month ago 366 Replies

Ich habe privat schon mehrfach (2x? 3x?) und am Arbeitsplatz teiweise mehrere pro Monat an Festplatten auf Garantie ausgetauscht bekommen. Bei Festplatten der Vorteil: Bei ordentlich erworbenen muß man nicht mal die Rechnung haben, sondern kann es rein mit der Seriennummer abwickeln.

Die Festplatten waren durchwegs schon außerhalb der gesetzlichen Gewährleistung, aber noch in (gegen Ende) der Herstellergarantie.

/ralph

Die Frage ist eher: Wer hat schon mal erfolgreich Garantien des Herstellers oder Verkäufers nach dem Erwerb eines PKW in Anspruch genommen? Da mag es immer noch Festplatten drin geben, die scheinen mir aber das geringste Problem zu sein.

Volker

Das ist natürlich eine interessantere Frage. In manchen Branchen hat sich das Anwenden der Garantie eingebürgert, in anderen dürfte es schwieriger durchzusetzen sein. Ich glaube auch, dass es bei den Festplatten nur deswegen so gut funktioniert, weil es eben "üblich" ist und oft praktiziert wird.

Ich hab auch schon mal Gespräche beim Media Markt mitgehört, wo Verkäufer dermaßen viel Bullshit selbst bezüglich Gewährleistung verbreitet haben, dass ich kurz davor war mich als Außenstehender einzumischen. Recht zu haben ist das eine, es durchzusetzen das andere.

/ralph

Wer einen Reality-Check braucht, lese "Vorsicht Kunde" in der c't.

Grüße Marc

Bei Festplatten ist der Garantieprozess ja auch minutiös durchgeplant und mit Seriennummer, Firmwareprotokoll, Beschleunigungssensoren, usw. gut gegen Betrug und Missbrauch abgesichert. Beim Auto unterlässt Du nur einen Furz der im Kleingedruckten vorgeschriebenen Maßnahmen und dann wars das mit der Garantie. Wenn der konkrete Defekt nicht ohnehin ausgeschlossen bzw. als "normaler Verschleiß" umgedeutet wird.

Ein nach weniger als 100.000km wegen Nietenabriss explodierendes DLP-/DUU-DUW- Getriebe von VW? Muss man hinnehmen. Injektoren, die nur 60.000km halten? Normaler Verschleiß. Vorzeitig gelängte Steuerketten? Kommt schon mal vor. Irgendwann wird die Beweislage möglicherweise erdrückend und es gibt einen Rückruf. Diejenigen, die sich vorher haben abwimmeln lassen und den Schaden aus eigener Tasche bezahlt, sind dennoch gekniffen und müssen ggfs. streiten.

Gibt es, ja. Mir rollen sich da auch regelmäßig die Zehennägel auf, wie dumm irgendwelche Servicemitarbeiter ihren Kunden kommen. Im Internetversandhandel beliebt ist auch die wohlfeile Verwechslung eines Kaufvertrag-Widerrufs mit der Anzeige eines gewährleistungsrelevanten Mangels. Da spart sich der Händler dann einfach mal das Rücksendeporto.

Teilediscounter geraten oft in diese Versuchung. So versendet Autodoc beispielsweise aus Deutschland, im Fall eines Widerrufs darf man aber auf eigene Kosten nach Szczecin, Polen zurückschicken. Steht im Kleingedruckten.

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17,49€ Versandkosten.

Ich hatte Stabigummis von Meyle bestellt, die trotz passender OEN ums Verrecken nicht an einem 21mm-Stabilisator passten. Außerdem waren in einem Federbeinrepsatz zwei Stützlager und zwei Staubschutzsätze enthalten. Abgebildet ZWEI Faltenbälge, ZWEI Anschlagpuffer. Stellte sich heraus: Schon ein einziger Staubschutzsatz enthält alles, was man braucht.

Klassischer Gewährleistungsmangel also. Als ich den anzeige und den kleinen aber relevanten Unterschied zu einem Widerruf betone, erklärt man mir Folgendes: 'Unter dem Begriff "Gewährleistung" versteht man die Reklamation von fehlerhafter Ware, die während der Nutzung kaputt gegangen ist.'.

Was "man" versteht, ist mir vollkommen blunzn. Das BGB versteht das jedenfalls anders

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und findet die Genese unerheblich, denn es heißt: "IST die Sache mangelhaft, kann der Käufer [...]", da wäre eine Nutzung oder ein Einbau keineswegs zwingende Voraussetzung. Und wir wissen ja, was passiert, wenn man bereits eingebaute E-Teile returnieren will.

In meinem Fall verweise ich meist auf die entsprechenden §§ im BGB und verwende die Standardfloskel, dass ich eine außergerichtliche Einigung wohl im Interesse aller Parteien wäre.

Von Autodoc habe ich dann ein vorfrankiertes Rücksendelabel bekommen. Na bitte. Geht doch!

Volker

Das sehe ich nicht so. Die Mercedes-Benz Diesel, die beim Beschleunigen den Nachfolgenden jeweils eine schwarze Wolke in den Zuluft-Schlitz schickten, gibt es kaum noch. Die LKW fahren mit Zumischung NO2-entfernender Mixturen auch geruchsfreier.

Über die Fortschritte hört man allerdings so wenig, dass es die aus grüner Sicht wohl garnicht gibt.

Grüße, H.

Gegenbeispiel: PKW, mehr als 10 Jahre alt. Hinterachsträger wurde bei regulärer Wartung als "Rostschäden, muss ersetzt werden" diagnostiziert, Kostenvoranschlag CHF 4000. Mein Einwand, das ich derartige Ausfälle bei diesem Fahrzeug nicht erwarte, wurde mit "Wir sind der gleichen Meinung und haben beim Hersteller Antrag auf Kulanz eingereicht" beschwichtigt. Am Ende lief die Reparatur komplett auf Kosten des Herstellers, mir wurden nur die (erwarteten) Kosten der regulären Wartung in Rechnung gestellt.

Man liest sich, Alex.

Aus eigener Erfahrung: VW Golf 4 Turbodiesel. Beim Start an der grünen Ampel mit schweren Fuss hinterliess der zuverlässig eine schwarze Tarn- wolke. Mercedes S204 Turbodiesel: Egal wie man es versucht, es kommt einfach keine schwarze Wolke aus dem Auspuff. Sehr erfreulich.

Man liest sich, Alex.

Da scheint die Erinnerung eher rosig verblasst zu sein. Ich bin jedenfalls noch nicht dement genug, mich an die Zeiten mit Pierburg-Vergaser und - idealerweise

- U-KAT-Euro-1 zu erinnern. Wer eine KE-Jetronic sein Eigen nannte, schätzte sich glücklich. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo Reparaturen fällig wurden.

Ich weiß auch, was aus meiner KTM 620 SC BJ 1998 hinten rauskommt, wenn sie noch in der Warmlaufphase ist. Was man nicht riecht, sind 2% CO. Und auch der olympischte Albtraum von allen mit seiner tollen grünen Umweltplakette hat im Kaltleerlauf die ganz charakteristische Mandelnote von unverbrannten Kohlenwasserstoffen. Im Normalbetrieb stinkt glücklicherweise nix, wo kämen wir denn da hin!

Ist die Frage, ob sie gechippt sind oder gerade den Partikelfilter freibrennen wollen, Ölverdünnung mit Kraftstoff gibts gratis.

Die damals skandalisierten NOx-Werte sieht man ja glücklicherweise nicht und riecht sie auch kaum. Wo wir gerade bei Emissionen sind: Man kann seiner Umgebung auch mit Lärm auf den Zeiger gehen:

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Heute lassen sich Krachdeppen von Typen mit OBD-Programmierer und der Basecap falschrum auf das Motorsteuergerät umprogrammieren, damit der Auspuff dank Doppelkupplungsgetriebe noch penetranter pupst. Zusätzlich dann noch Fake- Zwischengas und "Controlled Misfire" im Sport-Plus Modus und Du bist der Held jeder Tempo-30-Zone.

Stellt Dich die Rennleitung, ist nach Motor aus und Klemmenwechsel alles wieder voll legal. Gesetzlich Super-OK und etablierter Industriestandard namens "Sport-Plus-Modus".

Zum finanziellen Risiko:

- Fahren ohne Betriebserlaubnis (mit Beeinträchtigung der Umwelt, 319609): 90€,

0 Flens.

- Lärmbelästigung (TBNR 130612): 80€, 0 Flens.

- Inbetriebnahme trotz übermäßiger Geräuschentwicklung (TBNR 349000): 20€, 0 Flens.

- Schalldämpfer defekt, mit Belästigung (TBNR 349101): 30€, 0 Flens.

Und, mein erklärtes Highlight:

- "Sie weigerten sich, die Geräuschentwicklung prüfen zu lassen." (TBNR 349106):

10€, 0 Flens.

Da will man die Besitzer sportlicher BEV natürlich nicht im Regen stehen lassen, insbesondere soll die P€ni$proth€$€ ja auch in der Außenwirkung wahrnehmbar sein. Und nein, damit meine ich nicht das extrem peinliche Gewimmer namens "AVAS", sondern ein weit tragischeres Akronym: "ESES".

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"Die Automobilbranche, die in Genf durch den Weltverband OICA vertreten ist, strebt weit über das Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) hinausgehende Freiheiten an. Letzteres war zum Schutz von Fußgängern gedacht und wird ab

20km/h (zukünftig: 30km/h) abgeschaltet. Mit sogenannten Exterior Sound Enhancement Systems (ESES) sollen E-Autos zusätzliche Klänge nach außen abgeben können. Diese sollen gerade nicht der Sicherheit dienen, sondern rein emotional motiviert sein."

Dass ausgerechnet BMW die "Freude am Fahren" mit Lärm assoziiert, auch Motorräder baut, die diesbezüglich besonders aso sind, weil sie es dem Fahrer besonders leise machen, dem Umfeld dagegen besonders laut:

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und Lobbyisten der Branche warnen, ohne diesen Schwachsinn würden keine BEV gekauft, zeugt von der opportunistischen Verlogenheit der ganzen Bande.

Aber jetzt in Zeiten von schMERZhaften Tankrabatten und hocheffizienten Verbrennern, wo der Sarg für BEV fleißig zugenagelt wird, bleibt uns dieser Mist möglicherweise noch ein Weilchen erspart.

Noch nicht einmal auf den Innenraum beschränkt sehen möchte ich diesen Unfug. Lärm macht nämlich nicht nur krank, sondern auch dumm, d. h. lenkt ab. Reichen doch schon Multimediaanlage, Navigationsgerät, Sprachassistent und Telefonie, auf denen in jeder freien Zehntelsekunde ohne Unterlass herumgedaddelt wird - mit Ergebnissen, die viele Fahrradfahrer am eigenen Leib schmerzhaft erfahren habe.

Gebt Euch einfach:

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und schaut, wie sich die zwei pubertierenden Bros da beömmeln. Ich hätte mir ja mal fast zur Gaudi einen Hyundai i20 N gekauft, aber wer sowas im Programm hat, braucht meine Kohle nicht.

Nicht das krampfige AVAS mit seiner Bedudelungskulisse gewährleistet die Sicherheit von Fußgängern, sondern die Aufmerksamkeit der Kraftfahrzeuglenker, denen ich dringend § 1 StVO nahelegen möchte: "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.". Ein nachdenklicher Blick weiter zu § 3 "Geschwindigkeit" wäre vielleicht auch angezeigt.

ESES my Ass, liebe Autoindustrie. Je schneller ihr sterben geht, je lieber. Aber bitte leise!

Volker

Das Fabrikat und den Hersteller dieses automobilen Einhorns möchtest Du nicht zufällig nennen? Nur Mut, tut nicht weh!

Volker

Um wieviel ist der CO2-Ausstoß von Verbrennungsmotoren pro verbrauchten Liter Kraftstoff zurückgegangen, und wieviel Effizienzgewinn gegenüber heute haben die von Konservativen propagierten "hocheffizenten Verbrenner"?

Und wie steht der Elektroantrieb gegenüber da?

Grüße Marc

Die dünne Auswahl der Wohnungssuche, zumindst am bezahlbaren Ende des Spektrums, brachte es mit sich, daß ich in einem im Niedergang befindlichen Industriegebeit am alten Flughafen Butzweilerhof wohne, jetzt Motor"museum". Vorher hatte ich mich auch in Kalk umgesehen. Da kam die laute Prolligkeit als Baß aus offenen Fenstern. Hier werden hochglänzende Porsche und amerikanische Achtzylinder untergestellt. Seitdem weiß ich, reiche Prolls haben zwar viel Geld, sind aber sonst genau dieselben Prolls wie die anderen auch.

Ich habe mit einer verbesserten Zündung und sehr magerer Einstellung selbst einen Trabant-Zweitakter zu vollkommen sauberem und völlig aussetzerfreiem Motorlauf erziehen können. Man mußte schon Kenner sein, um den Zweitakt dabei im Leerlauf noch hören zu können.

Kann man, muss man aber nicht. Der Diesel hier läuft recht manierlich und ist im Normalbetrieb angenehm ruhig, erst unter Volllast wird es etwas laut, aber das passiert hier eigentlich nur beim Auffahren auf die Autobahn um zügig die Geschwindigkeit des fliessenden Verkehrs zu erreichen.

Ja, hört man hier immer wieder mal Rumnerven, sehr prollig-nervig.

Sprich: Keine erwähnenswerten Konsequenzen. Sieht hier (Schweiz) im Prinzip etwas anders aus, da kann seit 2025-01-01 derartiges Rumgeballere aus dem Auspuff bis zu CHF 10000 kosten - allerdings muss da erstmal die Renn- leitung dabei sein und das mitbekomen.

Wobei die Rennleitung hier auch gerne bei inoffiziellen "Motorsportfan"- ereignissen (sprich einige Leute treffen sich mit ihren auf nervig aufgemotzen Prollmobilen irgendwo) als Überraschungsgast auftritt und dann erstmal austeilt - von Bussen bis zu sofortigen Stillegungen an Ort und Stelle. Das wird dann üblicherweise zu Lehrzwecken ein paar Tage später im örtlichen Käseblatt berichtet.

Ja, toll, da freut sich unsereins das mit den Elektrofahrzeugen der Verkehr eher leiser wird und natürlich kommen irgendwelche Sackgesichter auf die Idee, das gleich mal wieder Richtung nervig laut zu "korrigieren".

Die Herren Lobbyisten sind voll von dem ... "was das Wachstum fördert und sehr kräftig ist", würde ich mal sagen.

*örgs*

Wenn ich sehe, wieviele Leute beim Lenken eines KFz am Telefon beschäftigt sind ...

Man liest sich, Alex.

Mercedes S204 (der Kombi der W204 Reihe) als C250 CDI in Tateinheit mit schweizer Mercedes-Werkstatt. Der Spass fängt schon im Handbuch an, Zitat: "Auch ein Mercedes benötigt regelmässige Wartung"[0]. ;-)

Man liest sich, Alex. [0] Die kennen ihre Kunden[1]. [1] Und bilden ihr Personal gut aus - man weiss, das man bei der Kundschaft eben nicht nach dem Aussehen gehen darf.

Das Problem beim Elektroantrieb ist nach wie vor das gleiche: er schadet dem Umsatz der Mineralölfirmen.

SCNR, Alex.

Hallo Heinz,

Du schriebst am Sun, 24 May 2026 13:47:45 +0200:

Ich hab' mich ja auch nicht auf die Rußentwicklung bezogen, sondern auf die _Geruchs_entwicklung. Und da _rieche_ ich, jedenfalls, keinen besonderen Fortschritt. Mit den Katalysatoren hat's zwar gegelentlich einen "eigenen Geruch", aber stinken tun die Karren halt immer noch, und nicht großartig weniger. Da frag'ich mich halt, ob der sichtbare Anteil, der schon pratisch verschwunden ist, oder der olfaktorische, daher chemisch wirksame, Anteil gesundheitlich bedenklicher ist bzw. war.

Hallo Volker,

Du schriebst am Sun, 24 May 2026 18:27:11 +0200:

Naja, _eigentlich_ müßte das kein "peinliche[s] Gewimmer" sein, ein wenig angenehmere Geräusche könnte ich mir jedenfalls schon vorstellen. Unsinnig ist der Blödsinn trotzdem und sowieso. Aber dann... ...

Da kann man wirklich nur noch an der Zurechnungsfähigkeit der Manager, Markentiere und Werbe-, äh, reicht "deppen" da noch? - nein nicht zweifeln, _Verzweifeln_. Und die Politik schaut mal wieder tatanlos zu...

...

Genau, das machte die Lärmbelästugung durch dieses "AVAS" überflüssig. Aber leider gibt's von denen offenbar immer mehr, die diesen

§ 1 StVO nicht zur Kenntnis genommen haben und nehmen, die ihn vielleicht nichtmal zur Prüfung gekannt haben. Dabei sollte der eigentlich nichtmal auf den Straßenverkehr beschränkt bleiebn, der eigent sich hervorragend als völlig allgemein anwendbare Anleitung für ein in jeder Hinsicht gutes Zusammenleben - wenn er denn beachtet würde, was eigentlich überhaupt keine extra Erwähnung brauchen dürfte!

Ich kann Dir nur uneingeschränkt beipflichten...

Es gibt so viele fantastische Dinge, die jede Realität irrlevant machen.

Grüße, H.

Nein

Ein Unterschied von ein paar Prozent ist einfach irrellevant, wenn ein Elektroauto gar keine Emissionen am Fahrzeug selbst macht,

*deutlich* weniger Lärm, und eine Effizienz von 80 oder 90% hat verglichen mit vielleicht 30% Effizienz beim Verbrennerauto.

Verbrennerautos sind einfach verglichen mit Elektroautos richtig schlecht.

/ralph

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tl;dnr: Nein.

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Ich bin mir wegen der Definition noch etwas unsicher, würde aber auf den Leopard II als Referenz tippen.

Der ist im internationalen Vergleich mit Abstand der sparsamster PKW seiner Klasse, als Premiumfahrzeug nicht nur mit einem laufruhigen Zwölfzylinder- Hybridmotor mit 1100kW ausgestattet (Hybrid: immer gut und förderfähig!) sondern auch uneingeschränkt E-Fuel- bzw. HVO-100-tauglich. Der Startgenerator - ja, sowas gibt es dort schon längst - leistet 20kW und kann bei Bedarf mitlaufen.

Serienmäßig gibt es die prestigebildende 120mm-Glattrohrkanone, damit kann man unerwünschten, vorausfahrenden Bremsern auf eine Distanz von bis zu 5.000 Metern ordentlich Dampf machen, sogar bei voller Höchstgeschwindigkeit, etwa 70km/h - ein in der Konkurrenz ebenfalls unerreichter Wert.

Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Leo-II gerade einmal lächerliche 50% (20t) schwerer geworden, die Antriebsleistung konnte aber annähernd verdoppelt werden

- und das bei einem im Mitbewerberfeld unerreichten Kraftstoffverbrauch. Gegenüber dem oft als Vergleich herangezogenen US-amerikanischen Panzer M1 Abrams mit seiner Gasturbine vom Typ Avco Lycoming AGT-1500 liegt der Verbrauch bei rund der Hälfte. Sensationell! Den größten Vorteil hat der Dieselantrieb dabei im Leerlauf- und Teillastbetrieb, was sich im alltäglichen Stadt-, Nah- und Kurzstreckenverkehr, bei der Shoppingtour oder dem samstäglichen Semmelnholen als überaus höchst nützlich erweist.

Auch beim Thema Wartungsfreundlichkeit hat der Hersteller mitgedacht: Ein Austauschmotor ist z. B. in unter 30 Minuten eingebaut. Inzwischen verfügt das Fahrzeug im Rahmen der Modellpflege über einen verbesserten passiven Insassenschutz durch Modifikationen an der Turm- und Wannenfront und eine laufruhigere Runflat-Kette der Firma Diehl, die in kurzer Zeit gegen optional erhältliche Schneeschaufeln ausgetauscht werden kann, falls man mal einen Pferdeanhänger eine verschneite Paßstraße hochziehen will. Beim aktiven Insassenschutz wäre die Reaktivpanzerung besonders hervorzuheben - sie verweist das Airbagsystem in PKWs kilometerweit ins Abseits.

An Assistenzsystemen gibt es nicht nur ein Hauptzielfernrohr mit Laserentfernungsmesser, sondern auch ein Wärmebildgerät.

Der Hersteller hat übrigens ebenfalls an wartungsarme Batterien und instandsetzungsfreundliche Leitradabdeckungen gedacht. Obendrein wurde der Tarnanstrich auf umnweltfreundliche, weil zinkchromatfreie Lacke umgestellt.

Schlecht. Was stellst Du an, wenn es im "unwegsamen Gelände" [tm] (R) (C) nach

200km keine Ladesäule gibt oder dort wieder mal so ein geschissener Tesla dauerparkt? Beim Leopard II gleitest Du da entspannt drüber und versorgst Dich am nächsten McD mit Frittenfett.

Volker

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