Handy lädt an neuer Powerbank nicht voll

May 17, 2026 Last reply: vor 1 Monat 18 Replies

Hallo



XP an d.c.h.m & d.s.e da ich nicht weiß ob es elektronisch oder Hardware-seitig ist. Bitte f'up2 selbst passend setzen, Danke.



Ich habe eine neue Powerbank gekauft um ein älteres iphone damit an einem Ort ohne Steckdose nach zu laden. Aber das lädt damit nicht mehr voll auf, was es mit der Alten Powerbank aber immer tat. Jedenfalls bis diese anfing einen "Bauch" zu bekommen und ihre Kapazität von mehreren Voll-ladungen nun auf nicht mal eine ganze Ladung des Handy reduzierte - bei nur jeweils einer Ladung der Powerbank selbst.



Mir ist irgendwie unklar wie das sein kann. Ich benutze das selbe USB-C-Thunderbolt Kabel zwischen Powerbank und handy. Der Einzige Unterschied scheint die Kapazität zu sein. Die Alte defekte hat(te)



5000mAh, die neue 10000mAh. Beide haben USB-A, USB-C und Mini-USB wobei die beiden letzteren In und Out unterstützen. Beide haben 4 Leds für die Kapazität und eine einzelne Taste zum manuellen Einschalten.

Für die Alte habe ich kein Datenblatt o.ä. bei der neuen (Intenso XS10000) steht das sie automatisch abschaltet und das zumindest beim Druck auf die Taste auch nach einer weile tut.



Beide gehen aber von allein an wenn ich das Kabel das in der Powerbank stecken bleibt in das Handy stöpsele.



Mit der Alten; als sie noch nicht so defekt war; hat das Handy bis auf



100% geladen und dann abgeschaltet. Die Powerbank dann auch.

Bei der neuen Variiert die Abschaltung irgendwo zwischen 60-80% (lt. Handy) und zwar jeweils von ca. 20-30% Rest die es noch hat.



Wenn ich das Handy mit einem Steckernetzteil verbinde dann lädt es auch weiterhin bis auf 100% auf. Allerdings mit einem Iphone-Lader der einen USB-A Stecker hat und einen Thunderbolt-Stecker der schon etwas wackelig ist. Das es damit geht spricht m.E. gegen das Handy als Ursache.



Wie kann das sein? Was könnte der Grund dafür sein?



Hat evtl. jemand gleiche Erfahrungen mit der genannten Powerbank gemacht? Sollte ich die evtl. Umtauschen so lange es noch geht?



Bye/ /Kay


Ich hab eine Uhr, die mit kleinem Strom lädt, so um die 100 mA wenn leer. Der wird weniger wen der Akku voller wird. Am Netzteil wird die voll. An den Powerbank mit Knopf lädt die nicht voll: ich vermute der gezogene Strom geht unter eine Schwelle bei der die Powerbank den Ausgang abschaltet, um "Füllung" zu sparen...

Eventuell geht die LAdung ja nochmal ein Stücke weiter, wenn du nach einer längeren Abschaltung den Knopf drückst und die Powerbank wieder ne Zeitlang weckst?

Thomas Prufer

Auf der anderen Seite Lightning?

Ist da USB-C-seitig schon USB-PD oder sowas notwendig, z.B. zum hochschalten auf eine höhere Spannung? Eventuell hat die alte Powerbank was ausgehandelt, was die neue nicht mehr kann?

Gibt es unter iOS eine App die anzeigt mit welcher Spannung und Stromstärke geladen wird? Ich würde sowas istallieren und mit der alten Powerbank vergleichen.

Das ist doch eh Ok/verwendbar?

/ralph

Am 17.05.2026 um 03:14 schrieb Kay Martinen:

Ich hatte für mein Firmen-IPhone anfangs ein Amazon-Ladegerät genommen. Irgendwie hielt der Akuu nicht lange. Dann bin ich auf das leistungsschwächere Apple-Ladegerät gewechselt und siehe da: Alles prima! Meines Wissens werden im Ladegerät die Datenleitungen des USB-Anschlusses über 2 Widerstände mit einer bestimmten Spannung belegt, daran erkennen das IPhone, ob es ein Apple-Ladegerät ist. Durch googeln hatte ich damals auch herausgefunden, wie das beschaltet werden muss. Das lässt sich bestimmt noch finden.

Am 17.05.26 um 03:14 schrieb Kay Martinen:

Viele moderne Powerbanks haben eine gewisse Mindest-Stromentnahme. Wird diese unterschritten, schaltet sich die Powerbank zwar zunächst ein, um das Aushandeln eines höheren Stroms zu erlauben, aber wenn dies nicht passiert, gibt sie nach einer Weile auf und geht wieder in den Standby.

Normalerweise ist das nur ein Problem, wenn Geräte mit sehr geringer Stromaufnahme betrieben oder geladen werden sollen (Smartwatch, etc.).

Vielleicht ist dein "älteres iphone" in Anbracht des Akku-Alters schon sehr vorsichtig geworden mit dem Ladestrom und kratzt an der Grenze?

60% sind etwas arg wenig, aber 80% sind eigentlich sowieso die empfohlene Lade-Grenze, wenn man Wert auf ein langes Akku-Leben legt.

Einen Versuch ist es wert. Hast du Rückgaberecht? Wenn ja, kauf doch einfach probehalber noch ein anderes Modell und behalte anschließend das, was für dich besser passt.

Für mich sieht das aus wie zu niedrige Spannung am 5 V Ausgang.

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N.B. "Blitz"(Lightning) nicht "Donnerbolzen" war oben gemeint.

Könnte ein Grund sein ja. Danach liegt es an der Powerbank-interna.

Ich habe es vorhin mal beobachtet. Bei ca. 25% Ladung (Handy) war nach etwa 1 Stunde abgeschaltet und das Handy bei 75%. Bei erneutem einschalten lädt es weiter. Ob das jetzt auch wieder eine Stunde dauert wäre noch ab zu warten. Könnte doch auch ein Zeitlimit sein oder?

Bye/ /Kay

Ja, richtig. Blitz, nicht Donnerbolzen. Verwexelt.

Die neue soll kein PD können wie ich kommentaren dazu entnehme. Bei der alten finde ich keine Erwähnung, aber tatsächlich Infos im Web.

Demnach ist das aus einem Werbetrödel-laden. Dort hat sie mein Vater offenbar her. Modell SFO 472 von Nestler-Matho via Haarhoff.

Akku und Ladezustands-apps habe ich früher einige gesucht, wenige gefunden und die meisten waren werbeverseuchter Müll.

Hmm. Der Akku von dem Handy ist auch nicht mehr bei Voller Kapazität. Wenn der nicht voll ist dann ist der noch schneller leer und muß früher wieder angesteckt werden. Wäre nicht so das Ding aber wenn es nur an der Abschaltschwelle der Powerbank liegt hätte ich es lieber anders - und die ggf. umgetauscht. So lang habe ich die noch nicht.

Frage ist dann eher ob es als Defekt zu werten ist oder als fehlendes Produktfeature - das nicht mal beschrieben ist.

Bye/ /Kay

Hmm. Das Modell soll jedenfalls kein USB Power-delivery können. Lt. Beschreibung(en) hat es Kurzschlußsicherung (U=0, I=max) Überspannungs-schutz (U>5V) Überladeschutz (I?) und Entladeschutz (Diode?) aber es fällt hier auf das von Unterspannungs-schutz keine Rede ist. :)

Aber es soll auf 5V und 2,1/2,4A In und 3,1A Out limitiert sein und schaltet möglicherweise einfach beim erreichen einer niedrigen laststrom-schwelle einfach ab - was auch am Handy liegen könnte.

Das Limit der alten Powerbank lag bei genau 2A

Ich versuche das mal mit anderen Verbrauchern zu prüfen.

Einen dieser Neumodschen USB-U/I Meßstöpsel habe ich jedenfalls nicht hier. Nur ein Multimeter mit Prüfspitzen und damit komme ich; ohne Basteln; wohl kaum so dazwischen.

Bye/ /Kay

Die Ausgangsspannung kannst Du mit einer beliebigen anderen (selbstgebauten) Last messen.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein iPhone bei 80% Ladezustand weniger als 1A zieht und die Power Bank darf da noch nicht abschalten. Das sieht fuer mich nach Rueckgabe aus.

Du kannst es spasseshablber noch mit einem Android Phone von einem Kumpel probieren. Wenn sie auch dabei vorzeitig abschaltet, ist die Power Bank kaputt.

Power Banks sollten kein Zeitlimit haben, nur bei zu wenig Strom, aber das ist im Bereich einiger zig mA.

Beispiel: Ich habe einen kleinen Ventilator, der in der untersten Stufe bei 5V ueber USB weniger als 80mA zieht. Wenn ich draussen auf der derzeit sehr warmen Terrasse lese oder Sprachunterricht hoere, laeuft der Puesterich stundenlang durch und die Power Bank schaltet nie ab.

Davon abgesehen, wie Hergen schrieb, ist 80% ein gaengiger Lade-Endwert, wenn man den Akku schonen moechte. Ich lade nie hoeher, ausser vor langen Reisen. Doch selbst bei langen Radfahrten nehme ich lieber eine kleine Power Bank von 20Wh oder so mit und belasse es bei den im Android Phone eingestellten 80%.

Joerg schrieb:

Die c't hat dazu neulich in einem Artikel "Mythen zu Akkus, Stromsparen und PV-Anlagen aufgedeckt" was geschrieben. Fazit war ungefähr:

--- schnipp ---

Daher hört man oft den Tipp, Akkus nur bis 80 oder 90 Prozent zu laden. Das mag tatsächlich die Lebensdauer erhöhen, aber unklar ist, wie stark; deutlicher wirken sich im Allgemeinen hohe Temperaturen aus. Moderne Akkus dürften auch bei unvorsichtiger Behandlung nach vier, fünf Jahren immer noch weit über zwei Drittel ihrer Ursprungskapazität haben. Wenn sie deutlich schneller an Laufzeit verlieren, ist das ein Garantiefall, aber ließe sich durch vorsichtige Behandlung nicht vermeiden.

--- schnapp ---

Und die Ladeelektronik von modernen Smartphones und Notebooks kümmert sich schon, dass es passt. So richtig hilft das "schonende Laden" bloß bei billigen Haushaltsgeräten oder Werkzeugen oder so.

Aber ich muss zugeben, dass ich die "80%-Strategie" selbst auch bei Handy und Laptop mache :-) (wobei das Handy das "adaptiv" macht: Über Nacht erst mal bis 80% und dann kurz vorm Aufwachen noch gar auf 100%, sonst langt's nicht über den Tag).

Naja, wer das Heft hat oder Abonnent ist:

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Gruß Matthias.

Matthias Hanft schrieb:

[..]> Moderne Akkus

So grob ab 75% Restkapazität ist ein Akku in der regel platt. Ab da ist die weitere Abnahme der Akpazität schon nahezu exponetiell. Die von der c't genannten "zwei Drittel" sind also auch nicht mehr als "kurz vor tot"

Zumindest wenn man den Ausführungen von Andreas Schmitz auf Youtube glauben darf.

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Dazu muss man natürlich genau und nur diesen Akku messen, nicht eine Batterie mit Marge, Kapazitätsreserve und BMS davor.

Gibt es dafür Belege? Ich habe wenig Erfahrungen mit Lithiumakkus, die Versager in meinem Umfeld machten durch hohe Innenwiderstände negativ auf sich aufmerksam, die eher einem "gefühlten" Kapazitätsverlust gleichkamen. Mit Winzströmen konnte man bis zur Entladeschlussspannung oft noch viel mehr rauszuzeln, was in der Praxis bzw. konkreten Geräten natürlich aufs Gleiche rauskommt.

Interessanterweise scheint sich der Akku im RM-LVR3 Live-View-Monitor meiner FDR-X3000-"Action Cam" durch Sport (d. h. einige tiefe Lade-/Entladezyklen) wieder in gewissen Grenzen erholt zu haben. Ist eine NP-BY1-LiPo-Zelle.

Volker

Wie lange hält die eigentlich durch? Meine bisherige Erfahrung mit dem Live-View: Hält länger als der Kamera-Akku (der nicht 90 Minuten schafft schafft).

Ansonsten ein nettes Ding. Danke für den Tip zwischen den Zeilen vor einiger Zeit. Der optische Erschütterungsausgeleich ist echt gut. Und der Ton auch habe mir allerdings einen "Windshield" gedruckt, damit es nicht so rauscht.

Viele Grüße, Olaf

Ich habe das nicht mehr verfolgt. Mein erstes provat gekauftes Notebook (Gericom) hatte den Akku innerhalb von 6 Monaten kaputtbekommen. Hier tippe ich gerade auff einem Thinkpad L580, das knapp 7 Jahre fast nur in der Dockingstation betrieben wurde, das hält locker noch 4-4,5 Stunden Tipperei auf dem ersten Akku aus. Mein Arbeitgeber zwang mir vor einem Jahr ein neues Notebook auf, seit dem nutze ich es privat im Wohnzimmer. Die alte Mühle können wir nicht mal mehr als Notgerät einem Kollegen in die Hand drücken.

Zwei kleine 14,4 Volt Malkita-Akkus haben bei mir auch rund 15 Jahre gehalten, jetzt habe ich zwei Chinanachbauten für die Maschine. Wobei Makita die Zellen einfach in reihe schaltet und die Enden der Zellensäulen ohne jegliche Schutzschaltung an die Maschine gibt. Natürlich waren die Akkus oft bis "Maschine will nicht mehr" entladen, da dürfen die auch nahc 15 Jahren mal kräftig und dauerhaft beleidigt sein.

Es muss sich also nach 2001 bei den Li-Ionen-Akkus (Kaufzeitpunkt des Gericom) einiges getan haben.

Inkonklusiv. Die im Handbuch versprochenen 155 Minuten nonstop mit Display an wohl nicht, 120 Minuten habe ich aber sicher schon geschafft. Wenn ich nicht mit diesem "Fingerstativ" unterwegs, stelle ich die Perspektive 1x ein und nutze dann das Auto-Off-Feature. Da laufen bestimmt zwei Kameraakkus durch, bevor die Monitorfernbedienung schlapp macht.

Ja. Je nach Setup ist das sowieso schon sportlich, bei MP4 1080@25p vielleicht. XAVC-S und höhere Bildraten z. T. deutlich drunter.

:-)

Unerreicht. Kein Vergleich zu den wabbeligen Digitalstabilisatoren auch aktueller "Action Cams". Ein Test mit Selfie-Stick an der Fahrradsattelstütze, bei dem die Kamera bestimmt 100cm über dem Sattel thronte, lieferte auch sehr erfreuliche Resultate. Sogar den Olympiaberg runter.

Klar, Fahrtwind ist bei den zwei nach vorne gerichteten Minimikros die Pest. Nutze meist ein drahtloses Lavalier mit Fell (Sennheiser XSW-D) und externen Rekorder (Zoom H4n Pro).

Volker

Linux Mint Mate. Du wirst erstaunt sein.

Billige Chinakracher sind bei mir nach wie vor Kandidaten fürUnderperforming und frühzeitigen Ausfall. Die Originalware bzw. Erstausrüstung bei Nikon D70, D300, Sony PXW-X70, FDR-X3000, Drift HD 1080p, Thinkpad T480s, Sony Xperia Active und Xiaomi Redmi 9 nach Jahren noch erstaunlich gut.

Volker

Hallo Andreas,

Du schriebst am Sun, 7 Jun 2026 13:17:24 +0200:

Der Unterschied liegt da (IMHO) vor allem im Ladeverfahren. Die frühen Notebooks hatten noch einen aus der NiCd-Zeit stammenden Ladeteil, nur "mäßig" angepasst für die Ladeschlußerkennung, und der machte halt immer noch eine Erhaltungsladung - "tödliches Gift" für Li-Ionen-Akkus. Neuere - Zeitpunkt abhängig vom Hersteller - haben dann schion eine Ladefunktion bekommen, die bei Ladeschluß auch tatsächlich _abschaltet_ und erst nach einer "ausreichend deutlichen" (auch herstellerabhängigen) Entladung wieder nachlädt. HP und dann Lenovo hatten das recht bald ganz gut hinbekommen,. andere brauchten auch merklich länger.

...

Das waren dann aber wohl eher noch NiCd- (und mglw. nichtmal NiMH-) Akkus. Denen macht Tiefentladung wenig aus, die sind vor allem auf Umpolung empfindlich, was aber eher nicht passiert, wenn sie durch Selbstentladung leer werden.

Eine direkte Reihenschaltung war bei NiCd/NiMH sogar der Normalfall. Bei Li-Ionen-Akkus ist das auch nicht so schlimm, solange dafür gesorgt ist, daß nicht eine _einzelne_ Zelle _über_- oder _tief_entladen wird. Wenn sich das Ladegerät dann ausreichend um die Zellenzustände kümmern kann, reicht das im Normalfall - die Unterspannungsabschaltung muß dann halt dementsprechend "vorsichtiger" sein. (Oder evtl. doch die Zellen einzeln beobachten.)

Das sind auch NiCd/NiMH, die mal in Umpolung gegangen sind, schon viel früher. Da habe ich schon ein paar davon auf Li-Ionen umgebaut.

Hat sich, ganz erheblich. Entsprechende ICs gibt's inzwischen zumindest bei allen bekannteren Herstellern für viele gängige Konfigurationen.

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