spezielles Modul gesucht

Mar 31, 2025 Last reply: 1 year ago 67 Replies

Hallo, ich suche etwas um aus dem Spannungsbereich welche 3 in Reihe geschaltene 18650er Zellen liefern möglichst stabile 12V zu erhalten. Man könnte ja einmal ein Step-Up mit nachgeschaltenen Step-Down betreiben. Aber gern würde ich das mit einem Modul aufbauen. Also ein Step-Up und Step-Down als Kombi. I-OUT 1A würde genügen. Was könnte da in Frage kommen?



Danke schon mal Jürgen


Moin,

Warum kannst Du nicht nur eine Zelle verwenden und mit einem Step-Up-Wandler die 3,6 bis 4 Volt direkt in 12 V umwandeln? Jeder zusätzliche Step-Up-Wandler verringert den Wirkungsgrad.

Christian

Am 31.03.25 um 17:42 schrieb Jürgen Jänicke:

Wäre ein Ćuk-Wandler was für dich? Der kann das in einem Schritt.

Marcel

Am 31.03.2025 um 17:42 schrieb Jürgen Jänicke:

Falls Du etwas Fertiges suchst: DC/DC-Wandler mit 2:1 Eingangsbereich,

9-18 V Input, 12 V Output. 12 W ist dann allerdings schon eine nicht mehr ganz so kleine Leistungsklasse.

Falls Du eine vierte Zelle verwenden kannst, wird es einfacher: dann reicht ein normaler Step-Down Schaltregler.

Ansonsten gibt es Schaltregler-Chips, die Step-Up/Down können, also je nach Spannung die Betriebsart wechseln. Oder der bereits genannte Cuk-Wandler oder SEPIC.

Tilmann

Am 31.03.2025 Mo. um 20:42 schrieb Tilmann Reh:

Habe da doch was gefunden:

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doch gehen?

4x ist für Laden ungünstig. 3 Zellen an einer 3S Schutzplatine kann ich besser händeln.

Jürgen

SEPIC oder 4-switch buck-boost. Wenn Du selberbauen willst: SEPIC geht mit relativ normalen Regler-ICs.

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ist als LED-Stromquelle ausgelegt und benutzt LT3757 und sonstiges Material, das da war.

LT hatte früher einiges an 4-switch-buck-boost, jetzt bei Analog könnte der MAX25240 auf den ersten Blick passen.

Wenn der Akku isoliert ist, könntest Du einen invertierenden Booster nehmen und von -12V auf +12V wandeln. Erfordert Wandler, die die volle Differenzspannung aushalten, und geht durch den höheren Spannungshub auf den Wirkungsgrad (LT AN19, S. 24).

Fertige Module kenne ich keine, die Anforderungen sind etwas ab vom Mainstream, wenn es nicht um isolierte Module geht wie diese (teuer):

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cu Michael

Am 31.03.2025 Mo. um 20:26 schrieb Marcel Mueller:

Ja. Und gefunden habe ich

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Bin mir da nur noch nicht klar was der CC-Regler soll.

Jürgen

Am 31.03.2025 Mo. um 19:11 schrieb Christian Keck:

Geht prinzipiell. Da ich trotz max. 1A aber relativ große Kapazität brauche müßte ich wenigstens 3 Zellen parallel schalten. Das ist mir aber unangenehmer als 3x in Reihe.

Jürgen

Nein sowas werde ich nicht unbedingt selber machen. Ich denke das da mir der Aufwand doch zu groß ist das sauber hinzubekommen.

Ist tatsächlich etwas teuer. Aber das von mir bereits erwähnte

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das nicht sowas?

Jürgen

Es ist nicht isoliert (was Du aber nicht brauchst). Ob es die Anforderungen wirklich erfüllt, ist bei den schwammigen Angaben kaum festzustellen - das läuft auf einen Probekauf hinaus.

cu Michael

Hi Jürgen,

Mir wäre das parallel VIEL angenehmer.

Marte

Hallo Jürgen,

Du schriebst am Mon, 31 Mar 2025 21:56:25 +0200:

Warum? Für die Zellen ist das eher besser, jedenfalls dann, wenn Du da keine BMS-Schaltung mit Ladungsausgleich einbaust. Bei Parallelschaltung ist sichergestellt, daß alle Zellen immer die gleiche Spannung haben, und die lßt sich "relativ einfach" prüfen. Bei Reihenschaltung müßtest Du _jede Zelle einzeln_ überwachen und ggfs. separat nachladen, um ein Auseinanderlaufen der Spannungen zu verhinder und sicherzustellen, daß weder eine tiefentladen noch eine überladen wird und dadurch sowohl Kapazitt als auch Lebensdauer verlorengehen. (Brandausbruch wollmer mal nicht gleich andenken...)

Am 31.03.2025 Mo. um 23:29 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ich bevorzuge Reihenschaltung da ich etwas über 50 Stck. dieser Module:

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in der Bastelkiste habe.

<. . . >

Und, alle meine Werkzeugakkus sind in Reihe geschalten. Ist es bei Laptops, Notebooks nicht auch so?

Jürgen

Am 31.03.2025 um 21:52 schrieb Jürgen Jänicke:

Könnte für Deine 1 A Last funktionieren, kommt auf einen Versuch an.

Die angegebenen 10 A würde ich aber keinesfalls glauben, auch nicht die

5 A Dauerlast...

Tilmann

Am 31.03.2025 um 21:53 schrieb Jürgen Jänicke:

Sieh es als eine Strombegrenzung.

Tilmann

Jürgen Jänicke schrieb am 01.04.25 um 07:44:

Parallelschaltung hat doch das selbe Problem wie Reihenschaltung. Nur halt mit dem Strom. Niemand kontrolliert, ob die Zellen den gleichen Strom sehen. Wenn die Anwendung nur auf den Summenstrom der Parallelschaltung sieht, kann das auch zu Überhitzung führen...

Die Erhöhung des Innenwiderstands ist übliches Alterungsverhalten.

Hi Jürgen,

Ach so: Wenn jemand einen Hammer hat, dann sieht eben jede Schraube aus, wie ein Nagel.

Die Akkus höherer Kapazität haben üblicherweise parallele Zweige, die in Reihe geschaltet werden. Die Gründe sind vielfältig: Hohe Leistungen erfordern hohe Ströme. Ab gewisser Leistung werden diese Ströme unhandlich und Schalter teuer und speziell bei DC-Motoren die Kommutatoren sehr belastet. Da macht dann höhere Spannung echt Sinn. Auch wenn das Ladekabel sehr dünn und flexibel sein soll, sind moderate Spannungen um 20 V durchaus hilfreicher als 4,2 V

Bei den von Dir genannten Leistungen hätte ich da noch keinerlei Sorgen.

Marte

Hallo!

Am 01.04.2025 um 07:44 schrieb Jürgen Jänicke:

Ach die Teile! Aber wofür hält man sich 50 Stück davon? Der Lernfaktor kommt doch irgendwo nach dem ersten bis dritten solcher Teile die man verwurstet.

Beispiel: Overcharge detection voltage: 4.25-4.35V±0.05V

Hmm, diese Überladeerkennung kann also bei 4,25-4,5V auslösen, und das auf 0,05V genau. Over-discharge detection voltage: 2.3-3.0V±0.05V Das selbe...irgendwo zwischen 2,3-3,0V erkennt das Teil eine Tiefentladung, und das auf 0,05V genau.

Fällt dir was auf?

Wer mit solchen Teilen 18650'er zusammen bruzelt, dem geht früher oder später eine Zelle durch. Ab da baut man sich BMS und Schutzschaltungen selber, oder hält sich von LiIon fern.

Jürgen Hüser

Hallo Jürgen,

Du schriebst am Tue, 1 Apr 2025 07:44:04 +0200:

Naschön, ist ja Deine Entscheidung. Dann schau' aber auch vorsichtishalber genau drauf, daß Du da keine Zelle überlädst, ein Besuch von der Feuerwehr kann bei solchen Experimenten recht teuer werden. Vorschlag: benutze sie durchaus seriell, aber _lade_ sie _parallel_ oder jedenfalls einzeln.

...

Ist es, und alle diese Akkus haben ein integriertes BMS, schalten bei Überladegefahr ab und manche haben sogar einem Tiefentladezähler und schalten _den ganzen Akku_ bei zu vielen Tiefentladungen dauerhaft ab.

Hi Sieghard,

Wovon träumst Du nachts? Die Tatsache, dass Parkside vor noch gar nicht allzulanger Zeit, dadurch bekannt wurde, die neue Generation von ihren 20 V Packs mit BMS auszustatten, um dem vorzeitigen Akkutod etwas entgegenzusetzen, spricht eindeutig gegen Deine These. Ich hatte mal einen Artikel gelesen, wo sie genau das bemängelten. Viele Werkzeugakkus (auch Markenware) haben nämlich kein BMS. Der Tiefentladeschutz liegt im Werkzeug, nicht im Akku. Entsprechend sterben die Teile nicht selten wie die Eintagsfliegen. BTDT. Marte

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