Also mein Kollege kriegt seinen Elektro-BMW gar nicht in die Tiefgarage, das Ding weigert sich, durch die Einfahrt zu fahren.
Die Ideologie liegt darin, daß er mir unterstellt hat, ich würde einen Verbrenner da hinstellen wollen aber einen Stromer nicht, weil es eben ein Stromer ist.
Guido
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G
Guido Grohmann
Axel Berger schrieb:
Genau das denke ich auch.
GUIdo
A
Alexander Schreiber
Zylindereinlasstemperatur beim OM651 hier bei 15⁰C Umgebungstemperatur und niedriger Last ist um die 20⁰C. Umgekehrt habe ich bei 30⁰C Umgebungs- emperatur und mittlerer-hoher Last auch schon 50⁰C gesehen. Ein guter Ladeluftkühler kann einiges bringen, aber halt keine Wunder.
Oder man nimmt halt gleich ein Bad aus flüssigem Stickstoff zur Ladeluft- kühlung um die Zylindereinlasstemperatur auf -50⁰C zu bringen, aber das gibt Zündungsprobleme beim Diesel (die lösbar sind). Hey, wenn schon unrealistisch, dann ordentlich!
Da sind die meisten Keramiken schon flüssig oder zumindest weich, selbst Wolfram schmilzt bei 3695K.
Kaum ;-)
Der aktuelle Rekordhalter ist die Weichai Power Heavy-Duty Engine mit
53.09% thermischer Effizienz. Die grossen Schiffsdiesel von Wärtsilä kommen im optimalen Betriebspunkt typischerweise auf ca. 50%. Und das sind gewaltige Maschinen die unter erheblichem Optimierungsdruck (denn Treibstoff ist halt mit 40..60% ein dicker OPEX Brocken für ein Fracht- schiff) entwickelt werden.
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Du immer mit Deiner Schwarzseherei. Wir bleiben zukunftsoptimistisch, ergebnisoffen und technologieneutral! Wissenschaftler - so Frau Connemann, nachdem sie zuviel an E-Fuels geschnüffelt hatte - können sich auch täuschen. Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsantrieb sind ja noch eine vergleichsweise junge Technologie (wenn man zweibeiniger Fortbewegung vergleicht), was kann da in 100-
200-1000 Jahren noch alles an Innovation passieren!
Kriegt man locker im neuen BMW X7 unter.
Volker
A
Axel Berger
Woher bloß kommt mir der Satz "Jetzt gibt es noch Probleme aber in den nächsten Jahren wird alles besser" so ungeheuer bekannt vor.
Gut, daß etwas durch hohe Besteuerung (scheinbar) teuer wird und etwas anderes durch hohe Subvention (scheinbar) preiswert ist trivial und sehr genau vorhersagbar. Das sollte aber für den technischen Vergleich in einer sci-Gruppe eigentlich nicht Thema sein.
A
Axel Berger
Ja natürlich. Wenn man auf der Verbrauchsseite die kWh Heizwert und die kWh Strom 1:1 gleich behandelt, wird der immer da sein. Tut man es nicht bleibt fast immer trotzdem ein Vorteil für den Elektroantrieb, nur eben ein deutlich kleinerer. Die Welt ist quantitativ.
In der Biologie wird Artenvielfalt als wünschenswert gesehen und die generelle Durchsetzung der "optimalen" Version als Katastrophe, die vorhersagbar den Zusammenbruch nach ziehen muß. Ich weiß schon, Analogieschlüsse können massiv in die Irre führen, sie müssen aber nicht.
A
Axel Berger
Ja. Bei ersteren werden immer die Stand- sehr groß gegen die Flugzeiten sein, egal welche Technik. Ein Taxi soll aber fahren und nicht rumstehen um halbwegs bezahlbar zu bleiben.
M
Marc Haber
Die CO2-Bepreisung wurde demokratisch beschlossen und ist wissenschaftlich fundiert. Mithin existiert die Planungssicherheit, die die konservative Regierung so lauthals fordert.
Grüße Marc
A
Alexander Schreiber
Dafür Katalysatoren mit Edelmetall drin, die sehr gerne geklaut werden. Die Welle rollt in den USA schon seit einer Weile und ist wohl mittler- weile auch in Europa angekommen. Und ohne Katalysator erlischt die ABE, da darf man die Karre noch nichtmal direkt zur Werkstatt fahren um den geklauten Katalysator für teuer Geld ersetzen zu lassen.
Gar kein Auto zu besitzen vermeidet natürlich sehr elegant alle oben genannten Probleme ;-)
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Ich würde auch kein HVO-100-betriebenes Fahrzeug mehr unbeaufsichtigt stehen lassen:
formatting link
Was sind das nur für Zeiten...?
Meinen olympischen Alptraum darf ich aus anderen Gründen nicht mit offenen Fenstern parken. Will mich bei Geldeinwürfen mit der Notiz "Bro, kauf Dich mal gescheite Karre!" nciht schuldig fühlen.
Die ABE ("A" für "allgemein") kann nur erlöschen, wenn das KBA Zweifel hat. Diese Karte wurde noch nicht einmal bei den Schummeldieseln gezogen. Aber, ja, die BE kann erlöschen. So what. TBNR-Zitate gefällig? Bei den Preisen wiehern die Hühner.
Sachen gibts! Wenn der gestrenge Flachverständige wüsste, wie ich meine Handbremsbetätigung von "1997" auf "2000" umgebaut habe, weil es keine passenden hinteren Bremssättel mehr gibt, *ohne* die komplette Mimik mit 1001 EOP- Ersatzteilen vom VAG-Teiletresen zu tauschen... Hint: XXL-Bowdenzugnippel wie bei der Moppedkupplung.
Theoretische Bedenken kann man aber dennoch äußern.
Volker
A
Axel Berger
Ja, die allein ist ja auch OK. Wenn nichts an mir vorbeigegangen ist, trifft sie den Strom mit seinen 300 g/kWh genauso und wenn der Wert echt sinken sollte, ist der geringere Preis voll korrekt.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 10:27:40 +0200:
Wieso "trotzdem"? Die laufen so, wie sie ihren Betrieb verkaufen können, ob mit Stromerzeugung oder ohne, ob der Strom "außen" positiv oder negativ kostet - die laufen, solange der Betrieb bezahlt wird.
Ja, sicher _könnten_ die das, und sie _täten_ das auch, _wenn_ ihr Betrieb halt nach Abnahmemöglichkeit bezahlt würde, wie der Strom "außen" halt auch. Das ist inzwischen _das_ Grundübel bei der Förderung der (so krank, halt politisch, benannten) "erneuerbaren Energie", daß die eben _nicht_ dem hier mal ausnahmsweise passabel funktionierenden Markt unterworfen sind, sondern per Sonderstellung mit Sondervergütungen sonderbar "gestützt" werden (und dabei das gesamte Gefüge durcheinanderbringen). Aber kommt von den "Skeptikern" oder gar den Gegnern mal was konstruktives? Offenbar können die nur dumm daherreden, sich über die hohen Strompreise mokieren und alles "den Ökos" in die Schuhe schieben. Meckern und Jammern, aber nix unternehmen. Und die Politik läßt sich bereitwillig davon lähmen.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 10:29:24 +0200:
Ach - wie kommt man denn auf dieses "theoretische Maximum"? _Wirklich_ theoretisch wäre eine Abgastemperatur von ca. 300K anzusetzen, halt eben die Umgebungstemperatur, und dann kommt eine Verbrennungstemperatur von - mal schnell umstellen - (T_V - T_A)/T_V = eta -> T_V = T_A/(1- eta), mit T_V: Verbrennungs, T_A: Abgastemperatur und eta: Wirkungsgrad, berchnet T_V = 300K/(1- 0,5) = 600K. Kann das sein, wirklich? _Kann_ das Zeug, das da verfeuert wird, wirklich bei so niedriger Temperatur überhaupt und dann auch noch vollständig verbrennen? Oder halt umgekehrt: T_A = T_V* (1- eta), und als T_V mal sehr niedrig geschätzte 1250"C, ca. 1500K, angenommen: T_A = 1500K* 0,5 = 750K, damit ca. 470°C - da geht aber noch einiges bis Umgebungstemperatur. Da hat wohl doch mal wieder ein schafäugiges Markentier an den Verhältnissen gedreht, um für seinen Konzern gut aussehende Werte hinschreiben zu können... Ja, _eigentlich_ müßten die Klapparatismen _sehr viel besser_ sein, aber sie werfen halt so viel Energie einfach weg, pusten sie in die Umgebung, heizen die Luft auf mit dem technisch unvermeidbar heißen Abgas, daß die Wirkungsgrade halt so miserabel sind, wie sie sind. Da ist, BTW, jeder Turbinendampfkreislauf um Klassen effizienter, da wird die _Endtemperatur_ weitestgehend ausgereizt, da wird halt "oben", bei der Eintrittstemperatur, begrenzt, weil die Materialien thermisch so miserabel sind, daß die Verbrennungstemperatur nicht abgenommen werden kann und das meiste "durch den Schornstein" geblasen werden muß. Man kann halt sagen: Verbrennungsprozesse sind der Feind jeder technischen Nutzung, und trotzdem wollen die Brennmaterialhändler nicht davon lassen.
BTW: Das o.g. gilt durchaus und fast noch mehr für jede Art von Heizung - schließlich, was von den gut über 1000°C / 1500K bleibt denn am Ende zum Wärmen noch übrig? Grade mal was um 25°C / 300K! Alles drüber hinaus geht effektiv "durch den Schornstein", auch da, solange es um Verbrenung geht.
Sorry - eigentlich wollte ich gar keine so umfängliche Tirade bringen, aber die Verbrenner-Fans sind halt offenbar ihrer Absurdität einfach nicht bewußt...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 11:34:53 +0200:
Ersetze "gut" lieber durch "miserabel". Siehe hierzu meine Antwort an Alexander.
?? Aaachsooo, Du meinst für einen "Scheibenwischermotor"-Hybrid, opportunistisch "Mild-Hybrid" geschönt bezeichnet...
Naja, es geht halt im Endeffekt um nix anderes. Alles andere ist den sog. "Wirtschaftlern" doch sowas von Wurscht, daß sie nichtmal über ihre eigene Zukunft nachdeneken. Schließlich, "wenn meine Firma eingeht, weil ihre Produkte nicht mehr verwendbar sind, dann gehe ich halt zur nächsten" - so es noch ein gibt...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 18:47:02 +0200:
... muß man schon die Randbedingungen genau angeben und begutachten.
Naja, in gehässiger Deutung könnte man Deinen quasials "Inan_alogieschluß" apostrophieren...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Ralph,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 10:57:12 -0000 (UTC):
Mir wird schon langsam schlecht von der ewigen Wiederholung von immer nur und ausschließlich "Batterien" zum Speichern - aber auf der anderen Seite wird immer gejammert, daß hierzulande kein Platz für "Wasserspeicher" (Speischerkraftwerke) wäre. Die Batteriespeicher brauchen doch eher _noch mehr Platz_! Aber hört man was von Alternativen? Bisher scheine ich hier der einzige zu sein, der das Projekt - noch nicht mal in Planung! - "Hambacher Loch" überhaupt kennt, erwähnt wird es nirgendwo. Das könnte bis zu _300_GWh_ speichern und brauchte praktisch überhaupt keinen Platz, weil der Braunkoheltagebau Hambach sowieso aufgelassen wird und zu einem Erholungsgebiet umgebaut werden soll - das Pumpspeicherwerk könnte da völlig "unsichtbar" drin versteckt werden. Ähnliches ginge mit "inversen" Pumpspeicherwerken in Flachmeergebieten, z.B. auch um Windparks herum, die durch Auspumpen eines Ringdeichs Energie speichern und beim Wiedereinlaufen zurückgewinnen könnten. Die könnten zwar nur 1...2GWh pro km² speichern, aber die verfügbaren Flächen betragen tausend_e_ von km², ohne jeden Flächenbedarf zu Land. Nach groben Vorabschätzungen wären die sogar mit Batteriespeichern mindestens konkurrenzfähig, wenn nicht, je nach Größe, erheblich billiger. Ist aber halt sowas von unkonventionell, "das kann ja nicht funktionieren, das ist ja noch nie gemacht worden"...
Ja, im haushaltsüblichen Rahmen, hier auch.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Heinz,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 09:40:24 +0200:
Der Luftverkehrssektor würde das eher kaum merken, wenn da die gesamte E-Fuel-Erzeugung 'reinginge:
Harald Lesch ZERLEGT E-FUELS! ⛽️ Synthetische Kraftstoffe wissenschaftlich analysiert
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?t=661>(Naja, "wissenschaftlich" - paar Zahlenspielereien auf "Grundschulniveau" reichen schon, um den ganzen Hickhack als Werbetrickserei zu erkennen.)
So weit verändern _kann_ sich das Nutzerverhalten im Luftverkehr garnicht, daß damit genug E-Fuels allein für Deutschland übrigbliebe.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Thu, 28 May 2026 13:31:14 +0200:
Airbus Hydrogen ZEROe Project. Stealing a march on the competition
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So zumindest die Wunschvorstellungen.
R
Ralph Aichinger
Ich bin Österreicher, wir haben die Geographie für Pumpspeicher, die Schweizer auch, aber euch gehen halt die nennenswerten Berge ab in Deutschland.
Und genau das sind die derzeit praktikablen Speicher: Batterien und Wasserkraft.
Nein, Batterien haben eine sehr hohe Energiedichte. Bei Batterien sind rein die Investitionskosten die Begrenzung. Der Platz zum Aufstellen ist immer da, und man kann sie auch nahe zu den Verbrauchern oder Erzeugern stellen (wie es vom Betrieb her/vom Netzausbau besser geht).
Es wär halt hochgradig experimentell und könnte auch schiefgehen. Bei Batterien kann man das Projekt unterschriftsfertig durchrechnen und weiß was man kriegt.
Bei Batterien hast du halt auch die Perspektive, dass die Kosten weiter so sinken wie bisher, mit Halbierung der Kosten alle paar Jahre.
Verdoppelungen alle paar Jahre, d.h. derzeit exponentiell.
/ralph
V
Volker Bartheld
Das klingt nicht nach Heinz, aber OK, seis drum.
Nichts anderes schrieb ich, wenn man bereit wäre sinnentnehmend zu lesen. Wenn "das ganze Gehalt allein schon für die Miete draufgeht", heißt dass nicht zwingend, die Miete wäre damit vollumfänglich bezahlt. Hinreichend vs. notwendig.
Am hilfreichsten in der faktenbasierenden Diskussion sind VERSALIEN, besonders Youtube-Titel tun sich da LOBENSWERT hervor. Davon ab: Was genau war jetzt neu an der Erkenntnis, dass E-Fuels ein wohlfeiles Feigenblatt für "weiter wie bisher" sind? Also mal außerhalb des CSPDU-Narrativs, wo ohnehin schon Hopfen und Malz verloren sind?
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Gehen täte das schon, SARS-CoV-2 war halt - ich will das mal möglichst diplomatisch ausdrücken - bzgl. einiger Parameter ein bisserl lame.
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Aber manch einer würde wohl lieber sein Leben als die wohlverdiente, staatlich u. A. durch Energiesteuerbefreiung des Kerosins (8 Mrd. € jedes Jahr), die Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge (4 Mrd. €) subventionierte Flugreise in den Urlaub opfern.
Volker
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