Tankgeber

May 17, 2026 Last reply: 4 months ago 371 Replies

... und auch kein Problem damit, PV aus 200m² Dachfläche in ihre Wallboxen zu schicken. Im Dunkelflautenzweifel frisst der Ruheverbrauch auch nicht alles von den 3x63A eines typischen Hausanschlusses auf.

"Gehweite" ist freilich das Maß des auf-das-Auto-angewiesen-seins.

Klar. Gibts Synergieeffekte und Wechselwirkungen. Fahrprofil aber trotzdem nicht Pferdeanhänger-Alm-Familiengroßeinkauf-Nürburgring-Ostsee. Kann also durchaus mit Alternativen zum alternativlosen Verbrenner geschehen. Die meisten, die genug Liquidität für ein EFH haben (in meiner Umgebung des Münchner Südens reden wir da über 800k€ und mehr), die können garantiert auch noch 1% davon für BEV- Infrastruktur ausgeben.

Exakt.

Exakt².

Volker

Der Hammer für 3G ist längst gefallen.

Grüße Marc

Wo fährt denn der Stadtbewohner ständig mit seinem Auto hin dass er weder unterwegs 15 Minuten oder am Ziel etwas länger laden kann?

Grüße Marc

Irgendwann werde ich mich mit dem Ding nicht mehr in Netz einbuchen können. Dann suche ich mir auf kleinanzeigen.de unter den 1.001 Angeboten in Radlreichweite was Passendes aus und bin einen Tag später wieder am Start.

Der Hammer, oder?

Volker

Das sind bestimmt die Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber leider doch nicht in der gleichen Gegend der Stadt ist ;)

Ja, ÖPNV. Hab ich auch immer genutzt, als ich in einer (Groß)-Stadt wohnte.

Meine Kinder probieren das auch. Nur ist in deren Stadt die Bus- Infrastruktur echt dämlich gemacht worden.

Gut, die fahren jedoch trotzdem kein Auto ;)

Frank

Hi Thomas,

Ich hab nur praktische Erfahrungen mit einem Zoe mit großem Akku (macht ca 300 km Reichweite, wenn man zahm unterwegs ist) und einem Mokka, dessen Reichweite Anfangs mit 340 km angegeben wird. Selbst bei moderater Fahrweise schaffe ich aber selten die 300 km (ich fahre damit ab und zu 240 km und habe dann noch max 40 Restkilometer auf der Anzeige stehen. Wenn man dann am Zielort nicht gerade eine Garage mit Ladestation hat, dann wird es ganz schnell unhandlich. Ich will üblicherweise am Abend wieder nach Hause, also maximale Ladezeit 4 bis 6 Stunden für 50 kWh. An der Steckdose wird das nichts werden. Beim Aldi um die Ecke (ca 1 km zu laufen) gingen 11 kW an der Säule, geht also knapp, aber an darf da nur

2 Stunden stehen, also muss man nach 2 Stunden umparken zum Lidl, von wo es schon gute 1,5 km Fußmarsch sind. Wenn Schwiegervater nicht zufällig eine Wallbox imn der Garage hätte, wäre die nächste Stromtanke in 5 km Entfernung. Auf dem Land sind die Teile nicht ganz so dicht gesäht.

Ganz ehrlich, ob der Mokka schnelladefähig an der 110 kW-Säule wäre, hab ich noch nicht testen wollen. Auf die 80% limitiert mag ich auch nicht losfahren.

Schön, wenn Deiner 77 kWh mitbringt. Was ich bisher an bezahlbaren Gebrauchten sah, kam über 50 kWh nicht hinaus.

Der dauert beim Mondeo zwei Minuten, dann gehts weiter. Das brauchen wir auf 600 km zweimal und dann sind wir am Ziel.

Dann machen wir Fahrerwechsel und weiter gehts.

Nein, die meisten Autos auf der Straße haben Reichweiten um die >800 km mit <5 Minuten Ladezeit an der Flüssig-Zapfsäule. Einige wenige E-Autos habe tatsächlich größere Reichweiten. Deiner scheint dazu zu gehören. Wobei 77 kWh in der Praxis dann auch keine 400 km macht.

Marte

Das ist genau die Art von Diskussion die ich meinte...

Gefordert nicht, aber gejammert. Für manche ist das E-Auto derzeit untauglich. Das wird auch so bleiben, nur daß die Gruppe kleiner werden dürfte. Hier ging es im Gegenargumente und Hindernisse der weiteren Verbreitung der E-Mobilität. Das Feld bleibt auch ohne diese Ausnahmen noch lange Zeit weit genug.

Ein alter Freund hat sich gerade einen Bentley S3 gekauft und es war nicht leicht, in der Münchener Innenstadt eine passende Garage dafür zu finden.

Stimmt. Zwei Nachbarn hier im Haus fahren elektrisch. Nachdem die Preise für Wallboxen bekannt waren, flaute der große Enthusiasmus für das "Staatsknete abgreifen" und Fördergeldverprassen ab und beide stellten für sich fest, es geht auch recht gut ohne. Wo und wie genau sie laden weiß ich nicht, aber es ist nicht in der eigenen Tiefgarage.

Nichts anderes sagte ich...

Arbeitskollegen haben Wallboxen für ein paarhundert Euro.

/ralph

Danke für die Versachlichung weg vom "one size fits all". Auf der Basis muß die mit der abweichenden Konfektionsgröße auch nicht mewhr beschimpfen, so verlockend der Strohmann sein mag, den man aus "Petrolheads" bauen kann.

Und selbst wo es technisch paßt gibt es bei jeder anderen Technik auch Leute, die schnellen Wechsel einfach nicht mögen, etwas länger beim "veralteten" bleiben und sich wohl damit fühlen.

Ich weiß. Ein dritter Nachbar hat eine dreiphasige Steckdose von der er nur eine Phase nutzt. In Deiner Summe ist aber die Kabelverlegung und der Anschluß nicht enthalten und die Anforderungen für Fördergeld und Anmelden beim Versorger sind höher.

Ich war bei den Besichtigugenen der Anbieter und Gesprächen dabei. Ohne WLAN im Keller und ständige Mobilfunkverbindung nach draußen ging da gar nichts. Allein die zentrale Regelung vor den einzelnen Wallboxen war mindestens vierstellig.

Ich war nur dabei, weil ich eine Steckdose möchte. Die Wanddurchbrüche und das Kabelverlegen sind mir allein zu teuer, ich möchte mich an eine größee Aktion mit verteilten Kosten dranhängen.

Es gibt da die Sternverlegung, jeder eine eigene Leitung vom Zähler zum Stellplatz, oder einen Bus. Letzterer erlaubt dann Schnelladen, nur nicht alle gleichzeitig.

Ja klar. Nur wenn ich vor der Wahl stehe mir für 600 Euro oder so eine Wallbox zu kaufen (wenn ich eine Steckdose habe in die ich sie einstecken kann) oder eine für 2000 Euro eine zu kaufen, die vom Elektriker für noch mal soviel anschließen zu lassen und dann wieder 2000 Euro (Hausnummern) an Förderung dafür zurückkriege, wofür ich aber tagelang recherchieren und Forumlare ausfüllen muß, dann weiß ich auch was ich mache.

Klar, aber da sind dann vermutlich zumindest teilweise die überhöhten Ansprüche des Fördergebers daran schuld. Wenn wir uns eine in der Garage hintun, dann werden wir sicher solchen Firlefanz nicht dafür wollen, sondern lieber auf die Förderung verzichten. Kollegen haben einfach einen

3x16A Drehstromstecker, und damit die Wallbox angestöpselt.

Verstehe ich. Gerade alles mit Umbaumaßnahmen in gemeinschaftlichen Bereichen ist auch prinzipiell immer mühevoll und teuer, und man kann schon froh sein, wenn sich nicht irgendwer querlegt.

/ralph

Genau so siehts aus. NYY-J-Erdkabel in 6mm² kostet auch kein Vermögen und bei

11kW-Wallboxen bist Du voll im grünen Bereich, mit Reserve. Aber natürlich wäre für den Festanschluss im Sicherungskasten (statt CEE-Dose) der Ekeltrickser gefragt und wie bei FTTH gibt es in WEGs immer Traditionalisten und Bedenkenträger.

Volker

Was sagt im Falle eines Falles die Versicherung?

Grüße, H.

Wessen, welche und wozu?

Wenn Du im deutschen Handel ein Elektrogerät kaufst, in eine Steckdose steckst und bestimmungsgemäß verwendest, ist es im Schadensfall egal, ob das ein Staubsauger war oder eine "mobile Wallbox".

Hier wurde über den Selbstbau und Selbstanschluss von Wallboxen und die Verlegung von Kabeln zu deren Anschluss geschrieben.

Grüße, H.

An einer Drehstromsteckdose.

/ralph

Eben. als sei das Anbringen einer Steckdose etwas ungewöhnliches. Also nochmal:

Wessen Versicherung ist dabei involviert, welche Versicherung und wozu genau sollte sie irgendetwas zu sagen haben?

Natürlich sollte die Verlegung von Kabeln im Gemeinschaftsbereich und das Öffnen und Wiederverschließen von Durchbrüchen in Brandschutzwänden von einem entsprechend befugten Handwerker ausgeführt werden. Das Einstecken eines frei verkauften Endgerätes in eine Steckdose erfordert im Haushalt keine Qualifikation ode Ausbildung.

Und weider schneißt hier einer mit dem Wort "Versicherung" als sei das einer der hundert G"ttesnamen und kann auf Rückfrage nicht einmal angeben, von welcher Versicherung er überhaupt sprechen will.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required