Hallo Leute, es geht um Körperschall. Mikrofon ist ungeeignet. Das...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Ralph,
Du schriebst am Fri, 29 May 2026 04:58:23 -0000 (UTC):
Richtig, und vor allem die geeigneten Täler darin. Aber es gäb' schon ein paar gute Plätze, schließlich haben "wir" neben dem Alpenrand auch noch ein paar Mittelgebirge. Nur geht's da halt auch um die Relation Siedlung vs. Energiespeicherung, ähnlich wie bei "Euch" um Tourismusgebiet vs. solcher. ...
Das ist doch immer das Argument der Gegner von Batteriespeichern für Fahrzeuge... Aber gegenüber Pumpspeichern ist das zutreffend.
So "immer da" ist aber der Platz eher auch nicht, und es ist ja nicht mit den Batterien (Zellen) alleine getan, da braucht's noch eine Menge an Sicherheits-und Steuerungsaufwand, und natürlich alles da drum herum. Das ist recht überschaubar für häusliche Installtionen, wird aber halt bei Großanlagen schon recht aufwendig. Und dann passiert's halt in einem "relativ dicht besiedelten" Land wie Deutschland leicht, daß ein solch umfängliches Bauvorhaben auf Ablehnung stößt... ...
Es könnte, wobei das Prinzip ja durchaus schon getestet ist - obwohl es so simpel ist, daß es recht einfach berechnet werden kann. Und sollte es schiefgehen, ist ja der Hauptzweck, das Erholungsgebiet, immer noch da. Aber wenn _NICHTS_ gemacht wird, nützt's auch nichts, wenn es geklappt _hätte_.
Wobei man derzeit halt immer noch auch das Risiko kriegt, daß die ganze Anlage wegen eines primitiven Fehlers abbrennt. Noch ein Ablehnungsgrund.
...
Wobei "gerade eben" diese Aussicht weitgehend am Wegfallen ist, weil das Land der Hersteller seine Fördermaßnahmen am Kürzen ist und auch die Preise der Rohmaterialien, die es diktiert, am Steigen sind. Auch da wären Alternativen angesagt, was mit den Na-Ionen-Zellen zwar schon anfänglich kommerzialisert wird, wo aber die Kapazitäten erstmal nur "homöopathisch" vorhanden sind. Andere Bauarten sind zwar verfügbar, aber auch eher nicht in Massenfeeertigung. ...
Exponentielle Steigerungen in der Wirtschaft leiden schnell an Sättigungserscheinungen...
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Fri, 29 May 2026 09:42:54 +0200:
Du hast das Verfahren nicht verstanden. Da wird nicht das gesamte "Loch" leergepumpt, sondern nur die Speicherkavernen mit wesentlich kleinerem Volumen. Da sind die Zeitabläufe schon realistisch und passen zur Nutzung. (Wobei mir "30-40 Jahre" zum volllaufen-lassen auch bisserl lang vorkommen, da wird doch sicher "nachgeholfen" werden, damit das schneller geht. Weniger gut ist aber die Aussicht, daß das Loch noch 12 Jahre in Betrieb bleiben soll, rest dann könnte mit Arbeiten am Umbau _angefangen_ werden. Kommen Deine "30-40 Jahre" etwa daher, und ist das evtl. die Bauzeit?)
...
Ja, sicher, deswegen sind die Laufwasserkraftwerke in vielen Flüssen ja so miserabel, daß sie sich nicht rentieren. Gehst Du von Pelton-Turbinen für solche aus? Ich würde Kaplan-Räder nehmen.
A
Axel Berger
Ein Freund schickte gerade Bilder von der 70 m breiten Trasse, in der die Rohre vom Rhein her verlegt werden.
Er schrieb "Befülldauer", aber ich hab's nicht geprüft.
R
Ralph Aichinger
Das ist aber in der gleichen Größenordnung wie andere Anlagen die man für ein Stromnetz immer braucht. Ein Umspannwerk braucht auch ein bißchen Platz, und das bringt man auch überall unter.
Natürlich macht man das ganze meistens in so Containern mit Abstand zueinander, damit man bei Bränden die brennenden Teile isolieren kann.
/ralph
A
Alexander Schreiber
Hä? Grosse Energiedichte der Traktionsbatterie und damit gute Reichweite sind ein Argument _gegen_ Elektrofahrzeuge? Verkehrte Welt?
Aber gegenüber Pumpspeichern ist das zutreffend.
Die Grossanlagen sind aufwendig weil die halt mit erheblichen Leistungen hantieren, da tut's kein Schreibtischtrafo. Hier[0] ist ein Batteriespeicher mit 850 MW Leistung und 1680 MWh Speicherkapazität. Im Hintergrund sieht man den Hochspannungsteil der Netzanbindung - eher überschaubar. Und die eigentlichen Speicherblöcke sind containerisierte Einheiten - was übrigens durchaus Standard ist.
In einem Land wie Deutschland stösst bereits der Bau eines Fahrrad- unterstands oder Gartenschuppens auf Ablehnung, da braucht es gar nichts grösseres.
Ok, wenn wir auf der Ebene argumentieren, dann sollten bereits Kochherde (ja, auch elektrische!) in Wohnungen abgelehnt werden, weil da durchaus schon Wohnungen wegen primitiver Fehler ausgebrannt sind.
Also 60 GWh in einem einzelnen Auftrag würde ich jetzt nicht als "homöopathisch" einstufen wollen. Schau mal, was CATL so macht.
Z.B. bei den Preisen/Watt von Solarpaneln hält der Trend jetzt schon
50 Jahre: von > $128 (1975) auf < $0.3/Watt (2024).[1] Bei den Batterien sieht es ähnlich aus[2], ca. 5x in Energiedichte in 31 Jahren, bei massiv fallenden Preisen.
Man liest sich, Alex. [0]
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V
Volker Bartheld
Insbesondere, wenn er Parkplätze für PKW kostet und nicht mit Petroleumlampen beleuchtet wird. Ich durfte mich ja mal vom $NACHBARN anfeinden lassen, weil ich die Chuzpe besaß, im Fahrradkeller - im Lichte der mit GEMEINSCHAFTSSTROM betriebenen Deckenbeleuchtung - einen Platten an meinem MTB zu flicken. Draußen war das Wetter... wenig einladend. *)
Es handelte sich beim Stein des Anstoßes übrigens um eine dieser unsäglichen ovalen Kellerleuchten mit Käfig, deren eingesperrtes 40W-Glühwürmchen ich vor geraumer Zeit auf eigene Kosten durch eines dieser Exemplare ersetzt hatte:
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? , wie auch überall sonst in den Hausfluren, wo sich z. T. noch brutal eingequetschte Quecksilber-Energiesparleuchten fanden, die noch nicht einmal auf volle Helligkeit kamen, als sie der Zeitautomat schon wieder ausschaltete.
Ebendieser Nachbar, der keine einzige Treppenstufe aus eigener Kraft lief, zumals es ja einen Aufzug gab und auch kein Kind von Traurigkeit im Betrieb seines Audi A3 8P Sportback lief also zusammen mit dem Hausmeister auf mich auf und erzählte was von Sozialparasitismus.
Als er sich dann wieder verpisst hatte, meinte der Hausmeister nur trocken zu mir, dass sich das Problem auf ganz biologische Weise vermutlich von selbst lösen würde und behielt damit Recht.
Und so dürfte es bei vielen anderen Phänomenen von kontrafaktischem Erzkonservativismus sein, der Neuerungen im Umwelt- und Klimaschutz im Weg stehen.
Balkonsolar kriege ich ja hier auch nicht durch, Schattenwurf, Absturzgefahr, Windgeräusche und natürlich Wasserflecken auf der Vorzeigeterasse darunter. Aber dieser Nachbar sieht auch schon nicht mehr ganz taufrisch aus, es besteht also noch Hoffnung.
Volker
*) Inzwischen bin ich Selbstzahler und schraube ich mit einem 100W LED-Fluter vor meinem Kellerabteil. Mal sehen, welche Beschwerden das nun wieder auslöst.
A
Alexander Schreiber
Petroleumlampen? Neumodisches Zeugs, wird sich nie durchsetzen. Kienspan und Fackel waren gut genug für die Altvorderen, reicht heute auch!
Oh ja, solche Idiotie "liebe" ich. Dürfte die Lebensdauer der Leucht- mittel auch nicht gerade massiv verlängern.
"Jede Anschuldigung ist ein Geständnis" - mein ja nur ...
Dazu kommt zudem - auch wenn die Betreffenden es selten zugeben - ein fettes Mass von "Nicht mein Problem, nach mir die Sintflut!".
Ja, der gesellschaftliche Fortschritt geht ein Begräbnis ums andere voran. Leider ist das verdammt nochmal viel zu langsam.
Man liest sich, Alex.
W
Wolfgang Allinger
Jau und dieses Schlafmittel macht garantiert NICHT süchtig!
Das zur vollständigen Vollumfänglichkeit :]
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
V
Volker Bartheld
Du kannst sie nicht alle töten.
Volker
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Sat, 30 May 2026 12:09:48 +0200:
So wie sie von den angesprochenen verstanden und verglichen wird halt. Noch nie mitgekriegt?
Und eine ähnliche Größenordnung. (Da war die Zitatebene falsch.)
...
Sicher, aufwendiger als Haushaltsanlagen jedenfalls...
Werden die denn nicht von einigen abgelehnt?
...
^^^^^^^^^^^^^^^
CATL macht AFAIK (noch) keine Na-Ionen-Zellen, schon garnicht
...
Ja, bisher kommt das hin. Aber - "in jüngster Zeit" gibt es halt ein paar Ereignisse, die ggfs. geeignet sein könnten, den Trend zu beeinflussen. "Die Wirtschaft", und nicht nur in Deutschland, sieht da teils sogar Anzeichen für eine gegenläufige Entwicklung, "vielleicht" nur zeitweise, aber mglw. auch "länger anhaltend". Je nachdem, wie weit sich der POTUS verschätzt hat. (Hoff'mer mal, daß diese G'schichterln bald vorbei sind.)
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Sat, 30 May 2026 10:07:08 +0200:
Man könnt's ja ausrechnen. Wenn der Rhein da allein benutzt wird, begrenzt der die Befüllrate schonmal durch seinen Durchsatz, von dem wohl auch nur ein kleiner Teil abgezweigt werden dürfte - sonst wäre der ganze Unterlauf einige Jahre trockengelegt. Die o.g. Befüll-Trasse könnte grob angenommen
70 Rohre mit ca. 1m² Querschnitt aufnehmen -> 7ßm² gesamt, oder 35 x 3,5m² (ja, elliptisch, runs geing weniger) -> ca. 120m². Bei einem Durchfluß von
10m/s * Querschnitt wären das 700m³/s bzw. 1200m³/s. Das Hambacher Loch soll ca. 400m tief sein, Form weiß ich nicht. Ein Kegel mit der Höhe und einem Basisdurchmesser von vielleicht 4km hätte ein Volumen von ca.
1.6e0m³, brauchte damit also ca. 14e6s bzw. 162 Tage bei 1200m³/s bzw. ca.
566 Tage bei 700m³/s zum Befüllen. Das wäre halt schon _erheblich_ weniger als "30-40 Jahre" zum volllaufen-lassen, natürlich vorbehaltlich eventueller Rechenfehler meinerseits. Und ich weiß halt nicht, ob dee Befülldurchsatz nicht erheblich niedriger sein muß - aber warum sollte dann eine 70m breite Rohrtrasse gebraucht werden? Weitere Abschätzungen spar' ich mir, weil mir einfach die nötigen Daten fehlen. Kann ja mal wer mit bessreen Daten gegenrechnen
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Sat, 30 May 2026 00:57:21 +0200:
Ja, aber das angeführte Video ist wohl schon älter. Den aktuellen Stand kenne ich leider nicht, nur den (AFAIK) "EFan", ein kleiner Turboprop- Schulflieger, 2-sitzig, ein niedliches Ding in der Größe von einem Motorsegler, auch schon bisserl "angetagt": Airbus EFan Electric Airplane
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Airbus Group Innovations EFan
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H
Heinz Schmitz
Ah, wusst ichs doch: Ein widerlicher, rückwärtsgewandter Verbrenner-Jünger :-).
Grüße, H.
A
Axel Berger
Es sind, schreibt er, dreimal 2000 mm = 9.5 m2
Das fragst nicht nur Du Dich.
A
Alexander Schreiber
Nein, bisher sind mir nur "aber Elektrofahrzeuge haben keine Reichweite und dann muss man ewig nach Ladestationen suchen" Panik-"Argumente" bekannt.
Mir nicht bekannt. Warum sollte man das ablehnen? Weil man als Vermieter im gleichen Gebäude ein Schnellrestaurant betreibt?
Das scheint CATL anders zu sehen. Quelle bitte? Denn z.B.
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da anderer Meinung. Und CATL liefert auch schon Natrium-Ionen Systeme, inklusive Kältetests von KFz-Akkus in der Inneren Mongolei.
Man kann Natrium-Ionen Zellen schon seit einer Weile kaufen, in diversen Formfaktoren (ja, auch in der kanonischen 18650 und als Blöcke ähnlich der klassischen Bleibatterie fürs Auto). CATL ist einer der bekannteren Hersteller.
Gegenläufig im Sinne von? Die Verbesserungen der Batterietechnik werden nicht zurückgerollt werden, bei den Herstellungspreisen könnte gestiegener Bedarf zuschlagen.
Naja, das war nur die letzte Deppenidee von POTUS. Aber hey, er bezahlt ja auch Firmen mit reichlich Steuergeld dafür, das Windparks (geplant, zugelassen, im Bau) nicht gebaut werden, weil er seit dem Fall Schottland einen tiefen Hass auf Windräder hat ...
Man liest sich, Alex.
A
Axel Berger
Danke, gut zu lesen. Wenn ich es richtig verstehe ist auch das aber noch eine Prototypanlage und zur Finanzierung steht das nichts. Grundsätzlich halte ich eine staatliche Finanzierung der Forschung und der Entwicklung und der ersten großtechnischen Versuchsphase nicht für verkehrt.
Dafür hätte ich gern Quellen, durchaus auch mit konkreter Kaufabsicht, wenn es schon so weit sein sollte.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Alexander,
Du schriebst am Sun, 31 May 2026 13:16:45 +0200:
...
Dann solltest Du mal eine (die) Auto-Gruppe druchschauen. Da gibt's das auch in der Art "Elektrofahrzeuge sind nur eine Übergangserscheinung / werden sich nie durchsetzen weil das Laden viel länger dauert als Tanken / die Batterien viel zu wenig Kapazität haben / o.ä." und "die sind viel zu schwer, weil die Batteriekapazität den Flüssigtreibstoffen doch um Größenordnungen unterlegen ist". Und einiges andere.
[Brandgefahr]
Vornehmlich Gasherde sind doch inzwischen selten geworden wegen der Brandgefahr? Und sogar bei elektrischen Herden gibt's doch neue Entwicklungen wie die induktiven Herde, bei denen nichts mehr heiß wird, wenn kein passender Topf draufsteht.
...
...
Gut, dann sind die inzwischen da auch dran. Wann ist da der vorgesehene Liefertermin?
Schon, bei einem Auftrag über die von Dir genannten "60GWh" dürften die meisten Hersteller aber leicht "ans Schlucken" kommen.
...
Die Verbesserungen werden natürlich nicht zurückgenommen (soweit sich nicht noch "Spätfolgen" zeigen), aber bei den Herstellungspreisen soll derzeit nicht nur ein gestiegener Bedarf, sondern auch gestiegene Rohstoff- und Lieferkosten relevant sein.
Hoffentlich nicht eine, an der auch noch sein(e) Nachfolger zu beißen kriegen...
A
Alexander Schreiber
Kenne ich.
Ja klar, die Petrolheads gibt's halt auch dort. Und wenn wir 100 Jahre zurückgehen gabs da garantiert auch die Stammtisch-Diskussionen der Richtung "Also diese neumodischen Automobile sind ja nur Spielzeuge für die Reichen, die werden sich nie durchsetzen. Pferde sind was Wahres."
Auch mit einem induktiven Herd kann man prima die Wohnung abfackeln, Stichwort Fettbrand (was IIRC wohl der kanonische Weg ist, per Herd die Wohnung anzuzünden). Bei Gasherden ist das Problem eher die Explosions- gefahr durch Lecks oder Suizid (auch wenn modernes "Stadtgas" nicht mehr giftig ist).
de.alt.das-internet-vorlesen ist da drüben --------------------------->
China. Scale. 'nuff said.
Meh. Das wird nicht soviel ausmachen.
Eine? _Eine_? _EINE_? Die Liste von Scheiss-Ideen des aktuellen POTUS, an denen die Nachfolger zu kauen haben, ist mittlerweile ellenlang. Es ist beeindruckend und erschreckend, wie er es schafft, die Arbeit von Jahr- zehnten und Generationen durchs Klo zu spülen, solange er sich nur damit bereichern kann, auch wenn das Land dabei vor die Hunde geht.
Man liest sich, Alex.
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
B
Bernd
Am 29.05.26 um 00:53 schrieb Sieghard Schicktanz: (...)
(...)
Das Wissen um thermodynamische Prozesse ist nicht so verbreitet ...
Bernd
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