Tankgeber

May 17, 2026 Last reply: 4 months ago 371 Replies

Dafür dürfen die e-Auto-Fans im Winter mit ihrer Thermodynaik heizen.

Macht Euch doch nichts vor: Es geht nicht um Ideologie (wenigstens nicht bei den "Verbrenner-Fans"), sondern um die Verfügbarkeit über ein problemlos ohne Fan-Aufschläge nach Bedarf nutzbares, bezieh- bares und betreibbares Fahrzeug.

Sobald die Käufer davon überzeugt sind, wird das auch laufen.

Grüße, H.

Ja, BEVs werden mittelfristig (binnen ein paar Jahren) billiger als Verbrenner sein (einfach weil sie weniger komplex aufgebaut sind). Ob der derzeitige Mehrpreis verlangt wird, "weil man kann", keine Ahnung, vermutlich zum Teil.

Ich glaube, dass schon die Preisparität reicht. Sobald ein Elektroauto gleich viel kostet wie ein sonst gleichtwertiger Verbrenner, dann werden fast alle Elektroautos kaufen.

Bei den Neuwagen fehlt da glaub ich nicht mehr viel, bei den Gebrauchtwagen wird es noch etwas dauern. Ich hoffe unser Familienauto hält solange durch ;)

/ralph

Jup. Und Flach-/Hohlwelttheorien, Diskussionen über Freie-Energie- und HHO- Generatoren (gerne auch in der Esoterikgruppe de.sci.physik), eine Weltverschwörung der Illuminati, injizierte Gates-Naniten, die Wahrheit über COVID-19, 9/11 und die Mondlandung, wo man Energieklanglack und Atomstromdetektoren kauft und noch vieles mehr.

Das macht es nicht besser, derartigen Unfug hier als Erklärung oder Argument für irgendwas anzuführen. Wer zuviel Zeit hat, kann sich bemühen das alles zu falsifizieren, aber der Bullshit wird schneller verbreitet, als man ihn wiederlegt.

Sieht man ja an Gitta "Wissenschaftler können sich auch täuschen" Connemann:

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, die E-Fuel einen "großen Schritt für die Menschheit" und eine neue saubere Perspektive nennt. Also entweder brüllend dämlich die Frau oder auf infame Weise intelligent in ihren suggestiv-irreführenden Wortverdrehungen. Weiß nicht, was ich unsympathischer finden soll.

Oder die kontrafaktische AFD-Atomlobby und ihre Anhanggebilde, über die wir hierzugroups nicht nur einmal diskutiert haben.

Dein Rückzugsgefecht ist ziemlich durchschaubar und der "vorgesehene Liefertermin" ist: jetzt. Die Gegenwart.

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Irgendwelche Energiespeicherflüssigkeiten, Elektrolysewasserstoff, usw. ließen sich - mal abgesehen vom Konversionswirkungsgrad - Deiner Meinung nach schneller hochfahren? Oder ein Unterfangen, das Hagengebirge bzw. das Steinerne Meer, das Hochkönig-Plateau, das Wettersteinmassiv, die Karwendel-Hochflächen, das Ammergebirge oder die Chiemgauer Alpen in Pumpspeicher zu verwandeln?

Hädikanntiwari.

Volker

Das tut es jetzt bereits in vielen Ländern, nur Deutschlands Rechte peilen es mal wieder nicht und der Rest läuft hinterher.

Wie peinlich. Für uns.

Grüße Marc

Das will ich sehen. In der Suffklasse mit Rolexvergoldung mag das sein, die kenne ich nicht. Mein großer Kombi kostete Nov. 2014 neu 9000,- Euro und verbriachte in 12 Jahreninsgesamt Treibstoff für 4200,- Euro.

/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Das sind in Deinen Augen typische Repräsentanten der überwiegenden Mehrheit derer, die E-Autos kennen, sich das Angebot auch einmal grob angesehen haben und in der Kaufentscheidung dann beim Bewährten geblieben sind.

Genieße witer Deine inetellektuelle Überlegenheit über selbstgebaute Strohmänner. Du besitzt sie, ich bestreite das nicht und gestehe sie Dir frei zu.

Jain. Ja, BEV haben eine deutlich niedrigere _mechanische_ Komplexität als Verbrenner weil der ganze komplexe Teil von Verbrennungsmotor, Getriebe und Anhängseln natürlich wegfällt. Aber die Komplexität in den elektrischen Systemen ist deutlich höher. Die Komplexität auf der Softwareseite explodiert derzeit generell bei Fahrzeugen, egal welcher Antrieb. BEV haben halt u.a. den Vorteil das die Verschleiss- probleme und der Wartungsaufwand der mechanischen Komplexität wegfallen.

Definitiv. Ich sehe das bei u.a. Mercedes, wo BEV ganz klar vor allem als "Premium" Produkt gehandhabt wird. Dazu kommen die Anstrebungen der KFz-Hersteller, die Gewinnspannen in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen.

Die Flotten werden sich langsam Richtung BEV verschieben, keine Frage. Das wird langsamer gehen, als es den BEV-Fans gefällt und schneller als es den Verbrenner-Fans gefällt.

Hier genauso. Immerhin werden so langsam einige der dümmeren Ideen korrigiert: rein elektrische, versenkte Türgriffe[0] und der Trend, möglichst alle Schalter, Hebel, Taster durch Touchscreen zu ersetzen.

Die sich wie eine Pest verbreitendende kunterbunte gaming Innen- beleuchtung[1] kann man ja hoffentlich abschalten.

Man liest sich, Alex. [0] Du weisst, das ein technischer Trend ein dämliche Idee ist, wenn selbst China das aus Sicherheitsgründen verbietet. [1] Wenn einem als Designer nichts Sinnvolles mehr einfällt, nagelt man bunte Lichter dran.

IMO gibt es dabei Standortbedingte Unterschiede. Der gesamtdeutsche Strommix ist ja nur der Durchschnitt. Wenn man lokal/regional von WKA und PV quasi umzingelt ist und am gleichen Umspannwerk, sagen wir mal in der 110kV zu Mittelspannung Ebene mit selbigen angeschlossen ist, bleibt einem selten etwas anderes übrig, als erneuerbare Energie zu verwenden, der Knotensatz ist schuld. In Großstädten, die von den VNB auch mit Energie aus "klassischen" Kraftwerken versorgt werden, ergibt sich dann der Rest aus dem der Strommix errechnet wird.

Ich kann damit die Welt nicht retten (die meisten möchten auch gar nicht gerettet werden, sonder unbedingt "weiter wie bisher") fahre aber trotzdem batterieelektrisch, vorzugsweise aus der PV aufgeladen.

Ich sehe kein Problem bei dieser Metrik.

Was nicht im Widerspruch zu meiner o. g. Aussage steht. Je nach Benutzerprofil ist es ausgesprochen schwachsinnig, einen intakten Verbrenner mit geringer Jahresfahrleistung durch ein BEV mit ebenso geringer Jahresfahrleistung zu ersetzen, welches seinen CO2-Rucksack niemals abträgt.

Volker

Wenn der Feind klar ist, hat der Tag Struktur. Jeder, der sich derzeit kein E-Auto kauft, ist für dich also ein Rechter oder einer, der denen hinterherläuft.

Nein, für dich in diesem Fall.

Ralph Aichinger schrieb:

Oder weil die Verbrennet überproportional teurer gemacht werden, durch politische Vorgaben beispielsweise?

Glaube ich nicht. Die neue Technologie sollte keine gravierenden Nachteile mehr gegenüber der Vorgängertechnologie haben. Und das ist halt derzeit bei E-Autos immer noch so. Auch wenn es keiner hören mag. Es ging mir genauso bei den Notebook-Displays. 16:9 ist halt Scheiße und deswegen hab ich es mir nicht gekauft, und da bin ich nicht alleine.

16:10 gibts ja auch schon länger.

Dein Wort in Gottes Ohr, in ca. 7 Jahren brauch ich ein neues Auto (bevorzuge Jahreswagen). Wäre schon schön, wenn das dann elektrisch fährt.

Guido

Einzelne Leute wird es immer geben, denen die Schreibmaschine lieber ist als die Textverarbeitung (und man kann damit gedruckte Formulare leichter ausfüllen), der Karteikasten lieber als die Datenbank (geht auch ohne Strom), die Analogfotografie lieber als die digitale (besondere Ästhetik).

Aber der Mehrheit der Leute ist sowas egal. Das Elektroauto hat, wenn es in der Anschaffung gleich teuer wie ein Verbrenner ist, den großen Vorteil geringerer Betriebskosten. Das wird den Ausschlag geben.

Die Leute, die sich dann noch einen Verbrenner kaufen aus ästhetischen oder anderen Gründen, die werden bald nicht mehr ins Gewicht fallen.

/ralph

Ralph Aichinger schrieb:

Dieser Vergleich hinkt.

Die Mehrheit zeigt gerade, was sie von geringer Reichweite und zu langer Ladezeiten denkt. Es gibt zwar immer early Adopter (war ich in sachen Linux, Onlinebanking und Internet auch), aber die sind nie die Mehrzahl. Es kann nun mal nicht jeder mit selbst produziertem Strom jede Nacht zuhause laden, was der Idealzustand wäre.

Ladezeiten und Reichweite sind keine ästhetischen Gründe. Wie gesagt, ich hoffe, daß diese Probleme in den kommenden 5 Jahren gelöst sind, wenn ich mir ein neues Auto zulegen will/muß.

Guido

Ich kann mich erinnern, wie in der Anfangszeit der Digitalfotografie viele Leute gesagt haben:

  • Aber die Auflösung von Film wird man nie erreichen
  • Das was du an Filmen sparst, das gibts du für Batterien aus
  • Diese kleinen Sensoren sind unbrauchbar für mich, ich brauche mindestens Mittelformat, besser Großformat
  • Aber die Dynamik von Schwarzweißfilm wird unerreicht bleiben ...usw

Ja, waren größenteils Fehleinschätzungen und Vorurteile, aber ein paar Jahre ist so diskutiert worden.

Ladezeiten sind zumindest die Leute mit eigener Garage kein Thema.

Reichweite ist real für 90% der Leute auch kein Thema. In deren Phantasie fahren sie jedes Wochenende nach Paris. In der Realität nur in die Arbeit und ins Einkaufszentrum, und vielleicht 10 oder

20 mal im Jahr weiter weg.

/ralph

Für viele ja. Ich habe in 12 Jahren 4200 Euro für Treibstoff bezahlt. Selbst eine Halbierung läßt da nicht viel Luft, um irgendwas zu kompensieren. Dank guten Nahverkehrs steht das Auto meist in der Garage und macht, wenn gebraucht, wenig Heckmeck. Bei Elektro an meinem Preisende sind selbst 200 km hin und zurück (fünfmal Umsteigen macht keine Freude) nicht bei jedem Wetter garantiert. Wenn Nachladen so mühelos wird wie Nachtanken, das kann so werden, ist es heute aber nicht, kann ich damit leben. Heute bleibe ich beim Bewährten. Und mit dem heutigen Strommix liegen meine 7 l und deren 20 kWh im Fossilverbrauch und Kohlendioxidemission so nahe beieinander (ja, Elektro hat von beidem weniger) daß ich mir auch darüber kein schlechtes Gewissen mache.

Besser als ein Fahrzeugwechsel wäre ein elektrisches Moped. Die sind zum einen indiskutabel überteuert und zum zweiten albern designe Freizeitgeräte. Vernunftige Befestigungsmöglichkeiten für große Satteltaschen, in die zwei große Einkaufstüten passen? Nach allem, das ich gesehen habe, völlige Fehlazeige. Ein "Spaßfahrzeug" bauche ich nicht und ich will aufrecht sitzen, nicht wie ein zusammengefalteter Affe.

Nachts scheint die Sonne nicht. Photovoltaik habe ich und komme über zehn Jahre auf einen Gestehungspreis von 7 Ct/kWh. Akkus habe ich mehrfach versucht durchzurechnen und komme mit keinen sinnvollen Annahmen unter 10 Ct/kWh.

Mit der Ladezeit könnte ich gut leben. Man muß im Gegensatz zum Tanken ja nicht am Fahrzeug bleiben und es muß nicht voll werden. Eine halbe Stunde Pause mit Toilettengang und Kaffee kann ich fast immer unterbringen, es betrifft ja typischerweise den Heimweg. Die Möglichkeiten und Bequemlichkeit nehmen absehbar zu und bald könnte das für mich ausreichen. Heute tut es das nicht, aber derzeit steht, wenn nichts unvorhergesehenes passiert, eh kein Fahrzeugwechsel an. Warten wir es ab.

Nach fünfzig oder hundert km von zu Hause weg schon. Dafür geht es im mittleren Bereich zwischen 20 und 80 % wohl recht schnell. Kommt auf den Lästigkeitsfaktor an und die subjektive Einstellung dazu. Mal eben an der Zapfsäule volltanken geht auf jeden Fall (noch) schneller und müheloser.

Eher der Fahrten als der Leute und dann sind es eher 95--98 %. Trotzdem ein eigenes Auto haben und in mehr als 2 % der Fälle trotzdem eines Mieten müssen ist blöd und ungewohnt. Nach Berlin zu meiner Tochter fahre ich mit dem Auto so selten wie ich den großen kombi ganz vollpacke. Trotzdem war es, als ohnehin ein auto zu kaufen war, schön, ohne Mehrpreis und ohne Mehrverbrauch die Option zu haben. (Eigentlich wollte ich ein kleines Auto, aber der Punkt gab den Ausschlag - verbunden mit der Unmöglichkeit heute einen Kleinwagen mit Anhängerkupplung zu finden. Jeder Trabant hatte eine und ich habe sie reichlich genutzt.)

Eben. Viel Geld für ein Auto bezahlt zu haben und für den Unterhalt weiter zu zahlen und es dann in allen diesen Fällen doch nicht nutzen zu können, ist einfach blöd. Familien oder gute Nachbarschaften mit mehreren Autos sehen das zu recht anders.

stimmt.

Blödsinn. Meine erste Digicam (auch da war ich früh dran) hatte einen Akku, dieser paßte bei mehreren Modellen und war daher nachkaufbar, so daß ich mit 2-3 Akkus gut zurecht kam. Die Diskussion mit den Batterien kenne ich, da haben Leute am falschen Ende gespart.

nie gehört.

Ja, das waren dann Nischenreiter.

Ich verstehe jeden, der deswegen ein paar Jahre mit der Anschaffung einer Digicam gewartet hat. Meine erste war gerade so praxistauglich.

Mit ner Schukosteckdose wie in meiner Garage? Da nuckelt das Auto dann die ganze Nacht dran rum, damit ich die 2x50km zu meinem Vater am nächsten Tag schaffe?

Sorry, das redest du dir schön.

Nö. Sind vieles Pendler, dann haben sie noch eltern zu betreuen, die ein paar km weg sind. Haben Haus, Kinder in Ausbildung, die mangels ÖPNV vom Zug in der nächsten Stadt abgeholt werden möchten usw.

Also ich hab etliche Kollegen, die 40, einer sogar 100 km pendeln. Letzterer ist aber ein paar Tage der Woche im Homeoffice. Nee, da lebst du auf einer Wolke.

Guido

Wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen.

Mein Vorfahrzeug (Erstbesitz) war ein 19,5 Jahre alter Audi A3 TDI, mit mehreren 100Mm auf dem Tacho, mit Durchrostungsprobleme in den Schwellern und anderen vornehmlich Rostproblemen. Nach der 18 Jahre HU habe ich dann beschlossen, dass ich das Glück nicht bis zum bitteren Ende herausfordern möchte. IMO kann man dann auch mal über ein neues Auto nachdenken und ich wußte dass ich ein BEV wollte.

Ein Kollege von mir hat dazu einen Speicher angeschafft. Er zieht das durch, aber wenn ich sehe, was er dazu alles veranstaltet hat ...

Naja ... ersteres seh ich anders und zweiteres auch. Deswegen hab ich auch keine Smartwatch, die jeden 2. Tag auf die Ladeschale muß, sondern eine Solarfunkuhr, die 7 Jahre mit einem Akku läuft. Zumindestens die lette hat as zweimal geschafft und der dritte Akku war 6 Jahre alt, als das Uhrwerk aufgab.

hoffentlich!

Exakt genauso seh ich das auch. Ich geb mir 5-6 Jahre, bis ich wieder ein Auto kaufe und hoffe, daß das dann elektrisch fährt.

Guido

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