Schiebeschalter vs. Kontaktspray

Apr 11, 2013 311 Replies

Am Thu, 18 Apr 2013 08:39:10 +0200 schrieb Eric Brücklmeier:

In einem Massenverkehrsmittel ist für individuelle Extras eben kein Platz. Das Problem ist dass die Ressourcen oft unzureichend an den wechselnden Bedarf angepasst werden (vermutlich auch nur schwierig möglich).

Tochter reiste letztes Jahr von Dresden über Berlin an die Ostsee. 8 Personen, lange vorbereitet, Platzkarten usw.

Der Zug kam aus dem Süden schon in Dresden völlig überfüllt an, es war kaum noch hineinzukommen. Zu den Plätzen durchgekämpft wurden sie von anderen Fahrgästen beschimpft, was ihnen als Jugendliche einfällt die reservierten Plätze nun auch nutzen zu wollen. Darüber kann man streiten, aber der Ton macht auch hier die Musik.

Der Nahverkehrszug nach Dresden morgens ist hier oft brechend voll, auch nur stehen möglich. Warum der lange Zeit nur aus zwei Einheiten bestand (statt früher vier) weiss nur die Bahn.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Lutz Schulze schrieb:

Eher weiß es der zuständige Landrat, oder der sächsische Wirtschafts- minister. Der ist eine verkehrspolitische Leuchte, wie man weiß.

Ronald.

Am 18.04.2013 09:04, schrieb Lutz Schulze:

Häää? Aber verkauft werden diese Extras trotzdem?

Am 17.04.2013 21:22, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Ich erinnere mich noch ganz gut, als wir in Ahrensburg mit dem RE nach Hanburg fahren wollten. Steht auch dran, nächste RE10 ab Gleis 4. Wir stehen dort, es ist schon über die Abfahrtszeit, Durchsagen gibt es dort sowieso keine mehr seit der Bahnhof unbemannt ist und auf den Anzeigetafeln steht ohnehin nur wohin, aber nicht wann die Züge fahren, kein Zug in Sicht. Auf dem nächsten Gleis (anderer Bahnsteig) steht eine RB, der Lokführer stellt seine Schilder auf Ziel Hamburg und guckt aus dem Fenster zu uns. Ich rufe über die Gleise zu ihm und frage, ob er als nächstes nach Hamburg fährt. Er verneint, der nächste Zug nach Hamburg führe von Gleis 4. Eine oder zwei Minuten später verschwindet er und fährt los. Selbstredend kam unser Zug auch nicht mehr.

Super informiert von der Bahn, insbesondere und auch intern.

Bernd

Am Thu, 18 Apr 2013 09:18:41 +0200 schrieb Ronald Konschak:

Ich habe hier mal versucht zu erreichen, dass der Bus vom Bahnhof in den Nachbarort 1-2 Minuten auf den Zug wartet (laut Pklan 0 bis 1 Minute Zeit zum umsteigen). Angeblich wäre das nicht möglich, Absage mit Standardtext. Auf weitere Nachfragen keine Reaktion.

5 Minuten später ist allerdings bereits die Endhaltestelle und dort wartet der Bus planmässig auf den Beginn der nächsten Tour.

Lutz

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Am Thu, 18 Apr 2013 09:27:21 +0200 schrieb Eric Brücklmeier:

Meistens funktioniert es ja ...

Lutz

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Am 17.04.2013 20:24, schrieb Roland Ertelt:

BTDT ;) (naja, andersrum)

Aber das ist ganz sicher nicht beliebig wiederholbar ;)

Ich habe nicht bestritten, dass die Bahn schneller sein *kann*, insbesondere auf sehr langen Strecken. Das relativiert sich dann m.E.n. schnell durch zusätzliche Zeiten an Start- und Zielort, z.B. durch An- bzw. Abreise zum Bahnhof.

Letztendlich bleibt für mich ganz persönlich die Abneigung, mich min. sechs Stunden den Marotten anderer in ggf. überfüllten Zügen auszusetzen.

Nie nicht.

Arnim

Also schrieb Bernd Laengerich:

Erinnert mich an die Szene aus "Three Men in a Boat", wo die drei Herrschaften den Lokführer schmieren, auf dass er im allgemeinen englischen Eisenbahn-Chaos der gewünschte Zug nach sein möge. Das Problem ist also nicht neu.

Ansgar

*** Musik! ***

Am 18.04.2013 10:36, schrieb Lutz Schulze:

Wie es ist kein Platz dafür und es funktioniert meistens - wie jetzt?

Und reicht es dann auch, wenn ich mein Ticket meistens bezahle?

Am Thu, 18 Apr 2013 13:17:21 +0200 schrieb Eric Brücklmeier:

Meistens funktioniert es dass du das Bestellte erhälst.

Nein, aber du wirst sicher in den Fällen, in denen es nicht funktioniert dein Geld z.B. für die Platzreservierung erstattet bekommen.

Ob man dann den Aufwand dafür treiben will steht auf einem anderen Blatt.

Lutz

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Und so sprach Arnim Eisenblaetter:

Richtig. Als Autofahrer ist es dir bewusst dass es von zu vielen Faktoren abhängt. Aber der Bahn wird es angekrittelt, wenn sie bei 2 von

10 Verbindungen mal 5 Minuten drüber liegt. ;)

Es ging nicht ums schneller sein können. Die Bahn ist, bis auf ein paar Direktverbindungen, immer länger unterwegs als ein Auto. Schon weil das Auto nicht alle 5..50km (je nach Zugart) zwischendurch ein paar Minuten anhält und auf Mitfahrer wartet. Es geht *nur* um die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Und dort ist die Bahn definitiv besser, als ein Auto (unter den gleichen Bedinungen).

Wenn man täglich pendelt, kennt man die Leute nach 1..3 Wochen, und weiss in welchen Waggon man sich setzt um seine Ruhe zu haben.

:D

Roland

Thus spoke Roland Ertelt:

Der Vergleich hinkt ja auch: Auf den Straßen, die sozusagen ein offenes System sind, tummeln sich Hinz und Kunz mit völlig individuellen Ab- und Ansichten. Im Gegensatz dazu ist das Schienennetz recht gut abgegrenzt und die Bahn bestimmt *selbst* wo und wann sie mit irgendwas fährt bzw. gibt Fremden genau vor, wo, wann und wie sie zu fahren haben.

Das hilft auch nix, wenn der morgendliche Pendlerbomber

*komplett* voll mit plärrenden Schülern ist. Oder man aus "logistischen" Gründen bewußt einen bestimmten Wagen wählt, um am Zielort möglichst dicht an der Ausgangstreppe zu sein, damit man wenigstens ansatzweise Chancen hat, den Straßenbahn-Anschluß noch zu kriegen. (Der schon nominell nach Fahrplänen recht knapp getimed ist, aber vollends "sportlich" wird, wenn besagter Pendlerbomber sich auch nur zwei oder drei Minuten Verspätung einfährt.) BTDT...

Tschüs,

Sebastian

Ich WEISS was ich tue ;-) Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich mich in den Hintern treten sollte ;-) [Michael Buchholz in d.s.e]

Moin!

Möglicherweise würde dem Fahrer dann die entscheidende Minute zur Ruhezeit fehlen...

Gruß, Michael.

Am Thu, 18 Apr 2013 20:12:52 +0200 schrieb Michael Eggert:

Wahrscheinlich, allerdings verstehe ich nicht warum der Verkehrsbetrieb sich in Schweigen hüllt.

Und ausserdem: wenn auf dem Papier die Zeiten stimmen und der Fahrer gelegentlich mal eine Minute länger wartet weil der Zug erkennbar noch nicht da ist ist doch alles in Ordnung.

Nein, denen sind die Kunden sch____egal, wäre doch sowieso viel schöner ohne. Defizite gleicht der Landkreis aus.

Lutz

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Roland Ertelt wrote on Thu, 13-04-18 18:00:

Nein, der Bahn wird angekrittelt, daß sie ihren gesamten Fahrplan und alle von ihr verkauften Verbinduingen auf der irr(eal)en Prämisse aufbaut, nie zu spät zu sein. Aus fünf mimnuten werden dann tatsächlich jedes Mal wenigstens zwei Stunden.

Hätte sie den Standpunkt "wir sind manchmal minimal zu spät und planen lieber mit 15 oder 20 Minuten pro Umstieg", wie es jeder nichtdebile Mensch bei der eigenen Planung auch tut, dann könnte alles fast perfekt sein. Das kommt davon, wenn man Schlipse auf Ingenieurstellen setzt.

Sicher? Wenn ich im Auto an irgendeiner Stelle der Strecke ungeplant zehn Minuten verliere, dann bin ich zehn Minuten später am Ziel, nicht vier Stunden.

Lutz Schulze schrieb:

den

Zeit

t
r

eb

Wie steht es denn um deine Anfragefrequenz in den letzten Jahren?

och

Die Bedeutung der "Ruhezeit" bei Busfahrern geht etwas über das landl äufige Ausruhen hinaus, welches man möglicherweise etwas lockerer sehen kö nnte. Sollte es tatsächlich darauf ankommen, daß die Ruhezeit eingehalten wird, so steht das weder zur Disposition des Fahrers noch des Unternehmers oder gar des Auftraggebers. Hält der Fahrer seine gesetzlich vorgeschriebenen

Ruhezeiten nicht ein, so ist das zumindest eine Ordnungswidrigkeit, wel che Geld und ggfls. Fahrverbot (in der Folge fristlose Kündigung etc.) na ch sich zieht. Verursacht der Fahrer danach einen Unfall und kann als Ursache

Übermüdung oder auch nur Unaufmerksamkeit in Betracht kommen, so wi rds nicht selten deutlich teurer Auch der Unternehmer ist verpflichtet, den Fahrer zur Einhaltung der

Ruhepausen anzuhalten

öner

Ja, das ist denkbar, praktisch jedoch eher unwahrscheinlich. Es taugt a ber trefflich als einfache Erklärung für die einfachen Gemüter :-> Keine Kommune wird eine freiwillige Leistung anbieten, wenn sie erkennb ar ineffizient ist oder sie gar selber ineffizient gestalten. Im Zweifel s part man sich die Kosten lieber, da die Kommunen landauf-landab chronisch kl amm sind. An gesetzlichen Vorschriften kann der Landkreis (zum Glück) nichts ä ndern

MfG Rupert

Am Thu, 18 Apr 2013 22:20:02 +0200 schrieb Rupert Haselbeck:

Das waren exakt die einzigen beiden Kontakte, beide in höflichem Ton, der Zweite allerdings unbeantwortet. Beim ersten Mal reichte es auch nicht zu mehr als einem Standardtext.

Der Zug und der Bus treffen sich dort zu jeder vollen Stunde. Das einfache Gemüt sinnt darüber nach und hält es für unwahrscheinlich dass der Fahrer kurz danach jedesmal nach 60 Minuten eine Ruhepause einhalten muss.

Aber ich kann ihn demnächst an der Haltestelle ja mal fragen warum das dort so pünktlich sein muss, dass man als Ankommender den Bus regelmässig nur noch abfahren sieht.

Kleine Episode zum Selbstverständnis einiger Fahrer: Der neulich seinen Bus mitsamt Schulkindern auf der Bundesstrasse ausserhalb des Ortes abstellte um im Erdbeerland erst mal einzukaufen fand das wahrscheinlich auch ganz normal.

Lutz

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Lutz Schulze schrieb:

n, der

t zu

Da wäre dann zweifellos eine sinnvolle Antwort zu erwarten!

fache

s der Fahrer

Da hast du sicherlich Recht

das

mässig

Es wäre interessant, das zu erfahren. Man könnte ggfls. ja wohl auch daran denken, den Ort der Pausen zu ve rlegen, falls die jetzige Endhaltestelle nicht etwa einen Kreuzungspunkt oder s o bildet

fand

Krass!

MfG Rupert

Also schrieb Axel Berger:

Nun, in anderen Ländern funktioniert das... In Japan, habe ich gelesen, haben alle Shinkansen-Expresszüge eines Tages zusammengerechnet *unter 4 Minuten* Verspätung. Und ein Lokführer, der mehr als 20(?) Sekunden Verspätung hat, muss sich dafür schriftlich verantworten. Sowas sollte man hier mal einführen. Mit der Weiterung, dass sich auch die Fahrdienstleiter und nächsthöheren Chargen bei 20s Verspätung schriftlich verantworten müssen. Da wäre was geboten in Deutschland. Und man würde vielleicht die Pläne von Haus aus realistischer gestalten, wenn irgendwo noch ein Rest von Einsicht vorhanden wäre.

Ansgar

*** Musik! ***

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Es funktioniert hierzulande auch recht gut. Das Problem besteht halt da rin, daß man es niemals allen Leuten absolut wird recht machen können. I ch, und wohl auch die meisten anderen Bahnkunden, wäre wenig begeistert, wü rden Fahrpläne auf Umsteigezeiten von 20 Minuten oder noch mehr "optimiert ", weil keiner gern sinnlos auf Bahnsteigen oder in noch so schönen DB-Lounge s rumhängt. Seltsamerweise erreichen nämlich die bei weitem meisten d er Bahnnutzer ihre Anschlüsse, während es scheint, als ob lediglich di e (Fast-)Nicht-Kunden auf längere Umsteigezeiten Wert legten. Denn selb st, wenn ein Zug Verspätung hat, erreicht man in der Regel den gewünsch ten Anschluß. Sollte es knapp werden, dann kann der Zugbegleiter oftmals

bewirken, daß der Anschlußzug wartet, wobei das natürlich nicht g renzenlos geht. Problematisch kann es allerdings werden, wenn ein Fahrgast gehbehindert ist, so daß er normales Fußgängertempo nicht erreich t

Tages

, der

ch

Der Lokführer ist so ziemlich der Letzte beim Bahnbetrieb, der Verspä tungen beeinflussen kann, gar bei derlei weitgehend automatisch gesteuerten

Hochgeschwindigkeitszügen

uch die

chriftlich

Ja, es gäbe, sicher auch hier, lautes Geschrei von wegen völlig übertriebener überbordender Bürokratie in Deutschland (garniert m itsamt dem unsäglichen "typisch deutsch") :->

endwo

Die Fahrpläne _sind_ höchst realistisch gestaltet (was ich aber ver mutlich nicht richtig zu beurteilen weiss, weil ich ja regelmäßig mit der Bahn fahre...). Es wäre nun wirklich eine der dümmsten Ideen, noch größere Verz ögerungen einzubauen (nur damit das Auto zumindest in Bezug auf die Reisezeit konkurrenzfähig wird)

MfG Rupert

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