Schaltschema Schiebeschalter

Sep 23, 2013 494 Replies

"Axel Berger" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@b.maus.de...

Hi, dabei reicht ein Blick ins Gesicht des Betreiber-CEO, und Du siehst diese engen Schlitzaugen...der ist/war Meister in der Kunst des Nichtsehens...und wie schon erwähnt, gegen einen Zaibatsu oder Großindustriellen bewegt die Regierung garnix. Wie oft seit der Katastrophe hat Tepco gemauschelt, gepfuscht und gelogen? Jedesmal hat die Regierung geklagt, gejammert und versprochen, zunehmend leiser werdend, und was ist passiert? Nix...selbst diese sogenannte Atomenergiesicherheitsbehörde sollte mal vom rein "beobachterischen" aufgewertet werden zu einer Regierungsberatungsbehörde...Pustekuchen, auch da ist nix passiert. Diese Leute "trainieren" noch nichtmal in Fuckupshima. Dabei ist das derzeit das weltgrößte Freiluftübungsgebiet für Verstrahlung, weit besser geeignet als Pripyat, so schön ehemals dicht besiedelt, viele Kulturpflanzen, Infrastruktur...doch nichtmal genormte Prüfungsverfahren für dekontaminierte Häuser werden entwickelt. Jeder kärchert sich ab, und hinterher geht einer mit der Handsonde an die Dachrinne und schreit "alles nochmal..." derweil sickert das Cäsium in den Boden und verstrahlt bald das Grundwasser, macht die Gegend total unbewohnbar. Kein Anbau von "cäsiumzehrenden" Pflanzen, keine Vorsorge an Flüssen, keine Zäune....das Gebiet gehört schleunigst eingesät mit schnellstwachsenden Bäumen, etwa Birken. Im Holz tut Strahlung nicht so weh. Doch Tepco hat das Szepter, und will es nicht verleihen...

mfg, gUnther

Joerg schrieb:

Hallo,

das Geländeniveau auf dem die AKWs errichtet wurden wurde vorher erstmal um einige Meter abgetragen weil man weniger Abstand zum Kühlwasser wollte. Man hätte aber nicht nur die Notstromgeneratoren genügend hoch einbauen müssen sondern auch alles was zur Netzanbindung gehört.

Bye

"Axel Berger" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@b.maus.de...

Hi, Quark, die Fundamente sind geborsten...weshalb wohl dringt da soviel Grundwasser ein? Die Gasexplosionen waren eine sehr sekundäre Folge fehlender Wasserkühlung, die zwar an Strommangel litt, aber dieses auch wegen ausgefallener Pumpen, gebrochener Rohrleitungen und gerissener Elektrokabel. Mit den Resten ließ sich einige Zeit sozusagen mit Akkustrom arbeiten, ausreichend...scheinbar. Wir wissen eigentlich garnix über diese Zeit, Tepco hat damals wenig gesagt. Als klar wurde, daß es insbesondere am Strom mangelt, war es bereits zu spät. Aber wie könnte das sein, wenn doch nix kaputt wäre außer den Dieseln? Einmal die Webcam im Kreise drehen, und der Film wäre doch sehr beruhigend gewesen im Fernsehen. Nix da, nur "Rattenstories". Tepco wollte es "konzernintern" lösen, reparierte also die Leitungen zum nächsten konventionellen Kraftwerk drauflos und verzichtete auf andere Zwischenlösungen, die es ja durchaus gab, etwa Großdieselkraftwerke für Baustellen. Doch es gab damals nur diese eine Küstenstraße, alles andere war ja gerade mit Tsunamimüll verstopft. Darüber kamen keine Schwertransporte...und soweit zu denken, das per Seetransport zu machen, konnte sich TepCo als Landcompany nicht durchringen. Dabei war das gleich damals logisch, einfach einen alten Erzfrachter, einen leeren Öltanker und ein Frachtschiff anzulegen und als temporäre Lagerplätze zu nutzen. Noch war ja nix verstrahlt. Mit genug Platz und Notstrom vom Schiff aus (Wetter war ja gut) hätte man wertvolle Tage gewonnen. Pustekuchen.

mfg, gUnther

Ebent. Bei AKW hat man die Ewigkeitskosten der Endlagerung, bei Kohle hat man die Ewigkeitskosten der Bergschaeden.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Doch, das kann Spass machen. Bei mir ist es z.B. Flugzeugelektronik, die dann in Alt-Flieger eingebaut wird. Wenn die dann nachher pro Flugmeile und Passagier etwas weniger Kerosin als vorher verbrauchen, finde ich das cool.

Man sollte natuerlich nicht versuchen, ein Alt-Kraftwerk zu weit ueber die Plankapazitaet zu "pimpen". Aber es gibt eine Reihe Modernisierungen von AKWs, die ich mitbekam, die erfolgreich waren. Normalwerweise zur Wirkungsgradverbesserung, welche mit erhoehtem Output einherging.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Bei San Onofre (Suedkalifornien) hat man die Diesel einfach hoeher angebracht, so dass eine Tsunami-Welle auch deren Standort nicht wegspuelen kann. In Japan haette man das nach der vor 20 Jahren erfolgten Warnung der hiesigen Behoerde nachmachen koennen. Hat man aber nicht -> menschliches Versagen, war vermeidbar.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Was technisch kein Problem gewesen und finanziell im Rahmen geblieben waere. Leider fehlt Buerokraten aber meist solche Kompetenz, und dem Betreiber offenbar ebenfalls.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Schächten

Millionen

n".

Pumpen

Da hat man schon noch etliches mehr. Aus Kohle entsteht als Abfall CO2, welches man der Einfachheit halber in die Atmosphäre entsorgt, wo es dann nicht leduglich punktuell oder regional Schäden verursacht, sondern d ie gesamte Erde verseucht. Das verursacht deutlich höhere "Ewigkeitskost en" als die Bergschäden das je tun könnten. Ein paar Quadratkilometer Bergwerksareale kann man als Menschheit notfalls entbehren, selbst die

Verseuchung einiger tausend Quadratkilometer durch nukleare oder chemis che Unfallereignisse verhindert nicht das Weiterexistieren der Menschheit, die gesamte Erde durch eine weitgehend selbstgemachte Klimakatastrophe fü r den Menschen unbewohnbar zu machen, übersteht der Mensch mangels Ersatzer de aber eher nicht (auch wenn dies dem Planeten nicht langfristig schaden wür de). Auch deshalb war die hiesige "Energiewende" ein völlig falsches Signa l (auch wenn der Rest der Welt es - glücklicherweise - weitgehend ignoriert). Die Folgen allein im Inland kann man an der CO2-Bilanz recht deutlich ables en. Es geht mal wieder ideologische Verblendung über das sachliche Abwä gen der Folgen der einen oder anderen Handlungsweise.

MfG Rupert

Edzard Egberts wrote on Fri, 13-09-27 13:52:

Natürlich. Mit kleinen Notstromaggregaten aus dem Baumarkt geht das Hoch- und Runterfahren schnell genug. Wenn man alle Grundlastkraftwerke stillegt und durch gasbetriebene Spitzenlastaggregate ersetzt, wie der Aachener Solraenergie-Fördervrein ernsthaft propagiert, dann fällt auch der Preisunterschied zu den erneuerbaren weg und damit die EEG-Umlage. Der SFV sieht das als Vorteil. Oberdrauf speichern wir dann noch ein bißchen mit 50 Cent/kWh Speicherkosten und Solarstrom sieht auf einmal richtig billig aus.

Joerg schrieb:

ber

Sicherlich wäre diese Katastrophe vermeidbar gewesen! Selbst in der

tatsächlich vorhandenen technischen Konfiguration wäre die Freisetz ung des radioaktiven Inventars wohl weitgehend vermeidbar gewesen, wenn der Betreiber vernünftig regiert hätte, statt, womöglich aus Angst vo r dem drohenden Gesichtsverlust, die Probleme geheim halten zu wollen. Auch die andere, immer wieder höchst plakativ als Beweis für die

systemimmanenten Probleme der Nukleartechnik angeführte Katastrophe v on Tschernobyl wäre wohl recht leicht vermeidbar gewesen, auch wenn die dortige Anlage keineswegs dem entsprach, was man andernorts unter einem vernü nftig konstruierten Atomkraftwerk verstehen möchte. Bekanntlich war der dir ekte Auslöser dieses Unfalls ein offenbar von wenig bis keiner Sachkenntni s getragenes Experiment der Bedienungsmannschaft.

MfG Rupert

Hanno Foest wrote on Fri, 13-09-27 14:54:

Nicht immer bin ich mit Jörg einer Meinung aber

Ich habe damals, als es akut war, alles verfügbare gelesen. Bis zum Tsunami hat eine Stunde lang die Notkühlung komplett funktioniert - angesichts der anfänglichen Nachwärme ein wesentlicher Aspekt. Die Restkühlung in die Wärmekapazität des Sumpfes reichte noch einmal acht Stunden und Schäden gab es erst danach.

Spätestens hier besteht am Kennnistand des Schreibers kein Zweifel mehr.

Nach einer Stunde einwandfrei funktionierender Notkühlung war die Temperatur nicht mehr die des Vollastbetriebes. Die Aufheizung des Sicherheitsbehälters ist die natürliche Folge, wenn sein Wassersumpf die Wärme aufnimmt.

Uwe Hercksen wrote on Fri, 13-09-27 16:15:

Kleine Betonkuppel drüber und gut ist. Er muß unter Wasser nicht einmal weiterlaufen, wenn er nach zehn Minuten, wenn die Welle weg ist, wieder anspringt, reicht das völlig aus. Und er sollte genug Treibstoff mit verbunkert haben, daß es reicht, bis der Ersatz für die weggespülten Tanks da ist. Kommt die erste Ladung mit dem Hubschrauber muß auch das nicht viel mehr als für eine halbe Stunde sein.

gUnther nanonüm wrote on Fri, 13-09-27 16:30:

Nein. Die echte Notkühlung fiel mit dem Tsunami aus, war aber zunächst nicht kaputt. Danach gab es ein paar Turbinen, die mit dem eignen Dampfdruck arbeiteten und die Wärme in die sehr begrenzte Kapazität des Behältersumpfes abführten. Die Batterien waren für ein bißchen Steuerung und Regelung und mußten nicht länger reichen als die Wärmekapazität. Danach hätten neue Batterien auch nicht geholfen.

Hallo Rupert,

Rupert Haselbeck schrieb:

Ich war zwischenzeitlich fast geneigt, zu glauben, daß die Klimakatastrophe nicht einfach nur die nächste Sau ist, die eine zeitlang durchs Dorf getrieben wird. Nämlich als die Laufzeiten der AKW verlängert wurden. Solange die Politik meinte, auf AKW demnächst verzichten zu können, ging ich davon aus, daß sie mehr zu dem Thema Klimakatastrophe wissen, als gemeinhin zu lesen ist. Nachdem nun die AKW sogar noch schneller runtergefahren werden sollen, gehe ich eigentlich davon aus, daß hinter den Kulissen klar ist, daß die Klimakatastrophe ein Fake ist.

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Moin!

Warum so aufwendig? Es waren "bloß" ein paar Megawatt wegzuschaffen. Ein Megawatt erwärmt pro Minute keine 200 Liter Wasser um 80 Grad. Eine ganz normale Tragkraftspritze, wie sie hier jede Feuerwehr stehen hat

formatting link
fördert üblicherweise 800 bis 1600 Liter pro Minute - eine pro Reaktor hätte also zur Kühlung gereicht. Ja, wie der Name schon sagt, können die Dinger können von 2 oder 4 Mann zu Fuß geschleppt werden, also wo immer sich Politiker und Pressehubschrauber tummeln, kommt man auch mit so einer Pumpe hin. Ich hab das Problem damals nicht verstanden und ich versteh es heute immer noch nicht.

Gruß, Michael.

Martin Schoenbeck schrieb:

itlang

ängert

rophe

, daß

.

Nachdem man heute das Gespenst der Klimakatastrophe dem geneigten Leser mal wieder massiv verschärft dargestellt hat und Politik und Klimaforsche r (letztere evtl. mit einem Schielen auf weitere Forschungsgelder) unison o zu schnellem und wirksamem Handeln wider den Klimawandel aufrufen, (gleich wohl aber Atomkraftwerke abschalten und Kohlekraftwerke bauen wollen) obglei ch die vorhandenen Daten offenbar so garnicht dazu passen wollen, bin ich arg am zweifeln, was man denn nun glauben soll. Andererseits glaube ich nicht, daß hierzulande diese Debatte derzeit mit Sachargumenten erfolgreich geführt werden kann. In den letzten zwanzi g oder dreissig Jahren haben Oko- bzw. Umweltaktivisten es geschafft, die Diskussion völlig von Sachfragen zu befreien und auf eine rein ideolo gische Ebene zu überführen. Auch in einer Umgebung von Leuten, welchen man eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung zutrauen möchte, stellt sich h eraus, dass auf Fragen nach dem Sinn des Atom-Ausstiegs nicht selten in keiner Weise sachlich-rational sondern höchst emotional, bis hin zur Aberken nung jeglicher Kompetenz des Gegenübers oder gerne mal auch mit dem Griff zu massiven Beleidigungen, reagiert wird. Daraus kann man zwar einerseits recht leicht die mangelnde Sachkompetenz solcher Mitmenschen erkennen, aber

andererseits lassen sich viele Menschen von solchen "Führungsnaturen" beeindrucken und mitnehmen. Eine entsprechend tendenziöse Berichterst attung in den Medien trägt dabei auch nicht wirklich zu einer vernünftigen Meinungsbildung bei. Eine Regierung, egal welche, könnte in dieser Situation selbst bei be sserem Wissen eine zielführende Politik kaum durchsetzen und wird mögliche rweise dazu übergehen, den Weg des geringeren Widerstandes einzuschlagen, au ch wenn das in der Tat höchst verantwortungslos gegenüber späteren Genera tionen ist.

MfG Rupert

Hallo Edzard,

Du schriebst am Fri, 27 Sep 2013 10:13:55 +0200:

rden

lich - genau

Naja, mit den derzeitigen Anlagen wird das auf Dauer wohl tatsächlich eher nicht funktionieren. Da müssen schon viel größere Installati onen her, und zwar vor allem bei der Speicherung. Es langt halt hinten und vorne nicht, ein paar Täler in den Alpen und Mittelgebirgen, vielleicht sogar in den norwegischen Fjorden zu fluten - da muß eher schon ein Teil der Ostsee mit ein paar hundert Quadratkilometern abgetrennt und leergepumpt werden, um als umgekehrtes Pumpspeicherwerk zu arbeiten, das zum Ausgleich das wieder reinlaufende Wasser zur Stromerzeugung verwenden kann. (Evtl. könnten ja die Holländer da aushelfen - die haben doch Erfahrung mit sowas mit ih rer ehemaligen Ijssel-See.)

Der derzeitige Kleckerleskram ist halt viel zu windig, um als Problemlösung durchgehen zu können.

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------

Hallo Martin,

Du schriebst am Fri, 27 Sep 2013 01:00:18 +0200:

gung

Der dürfte eh schon "abgeschöpft" werden, bevor er noch richtig i n die Gänge kommt - zumindest wenn das stimmt, was ich von einem Bekannten g ehört habe, der sich für eine dementsprechende Anlage interessiert. Er hat m ir beim Erzählen über seine Pläne und Informationen vorgejammer t, daß sogar der eigenerzeugte Strom bei eigener Nutzung und ohne Verbindung zum Netz _versteuert_ werden müßte. Das hört sich zwar reichlich wide rsinnig an, aber nach Sinnhaftigkeit richten sich die Steuergesetzte ja zuallerletzt.

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------

Rupert Haselbeck wrote on Fri, 13-09-27 19:30:

Das auch -- und ein Nichtabblasen des geplanten Experimentes nach nicht geplanter massiver Xenonvergiftung durch etliche Stunden Halblast.

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Hi, bloß sind die "Ewigkeiten" deutlich verschieden gemeint. Im Ruhrgebiet kann man problemlos mal ein Jahr "aussetzen" mit den Maßnahmen, oder auch die Strategie ändern. Mach das mal mit der Asse. Im Pott reicht es, an geeigneter Stelle nach Wasser zu bohren, fertig. Oder man deicht Flüsse ein, läßt Segelseen entstehen...baggert aus bis aufs Niveau des Duisburger Hafens. Geld für absehbare Jahrzehnte ist da, angespart und angelegt. Braucht den Staat nicht jucken. Dagegen die AKWs...ein Trauerspiel. Schon jetzt bei der Stillegung jammern die Betreiber ob der enormen Personalkosten nach Staatsbeihilfe. Hat da einer noch Hoffnung, daß die das wirklich schaffen können?

mfg, gUnther

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required