Schaltschema Schiebeschalter

Sep 23, 2013 494 Replies

Am 26.09.2013 06:03, schrieb Hartmut Kraus:

Kennst du eine Gesellschaft ohne Hunger und Elend, wo es keine florierende Wirtschaft gibt?

Gruß

Stefan

Am 27.09.2013 10:13, schrieb Edzard Egberts:

Warten wir einfach ab, was die Zukunft bringt ;-)

Gruß

Stefan

Trotzdem, auch wenn das Gas bei uns teurere ist, die prinzipielle Kostensituation bei AKWs wird bei uns auch nicht viel anders aussehen.

Die Dinger werden immer älter, und auch wenn das abschreibungstechnisch günstig ist, macht es sicher keinen Spaß, die Technik der 70er oder 80er auf diesem hohen Niveau instandzuhalten.

Da braucht nur irgendwo mal was ernsthaft kaputtgehen, und schon kippt die Kalkulation.

Wie das gehen kann sieht man z.B. bei diesem Beispiel San Onofre in den USA: Da wollte man die Kapazität erhöhen und größere Generatoren einbauen, und das hat technisch nicht funktioniert, und es ist zu Problemen gekommen.

Daraufhin hat man sich aus wirtschaftlichen Gründen entschieden das Kraftwerk abzudrehen, weil das billiger war als die Probleme zu beheben.

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Sowas hätte bei einem eurer AKWs sicher auch jederzeit passieren können. Die Kästen sind doch oft Planungen der

60er oder 70er, mit dem damaligen technischen Stand, an denen später bestenfalls rumgebessert worden ist.

Sowas wird bei 40 Jahre alten Gaskraftwerken sicher genauso passieren, nur da thematisiert das keiner, weil es niemanden interessiert.

/ralph

Am 26.09.2013 18:00, schrieb Martin Gerdes:

Sowieso. Politiker sind wie Tauben: Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand - sind sie oben, bescheißen sie dich. (Große Ausnahmen bestätigen die Regel - aber gewisse Idioten hier nennen solche Leut ja noch "Schurken") ...

Darauf kannst du also wieder mal 4 Jahre gespannt sein - mich kotzen diese "Diskussionen" nur noch an. End- und ergebnislos, aber seit mittlerweile knapp 3 Legislaturperioden.

Joerg wrote on Thu, 13-09-26 02:52:

Den Kraftwerksblöcken hat weder das zehnmal zu starke Erdbeben noch dere Tsunami etwas angehabt. Kaputt war allein die rein konventionelle Notstromversorgung, und auch das ging erst einnmal mehr als acht Stunden lang noch gut.

Am 27.09.2013 08:36, schrieb gUnther nanonüm:

Wirklich? Sind die alten maoistischen Strukturen inzwischen wirklich aufgebrochen?

Am 27.09.2013 00:34, schrieb Joerg:

Wie funktioniert das?

Sowas ist leider auch eher die Regel als die Ausnahme. Da erzähle ich dir wohl nichts Neues.

Am 26.09.2013 16:07, schrieb Joerg:

Lass das Thema bitte außen vor, sonst kann man wieder nur in Wut geraten

- angesichts der Tatsache, dass die Fehler der Nachkriegsepoche nach der Wende zum ersten Mal wiederholt wurden, nur in größerem Maßstab - heute zum zweiten Mal, aber europaweit - wann endlich weltweit? Aber dann mit Sicherheit zum letzten Mal. Es gibt keine zweite Erde.

Das sind die Eiwgkeitskosten. Darum sind in etlichen eigentlich stillgelegten Zechen die Schächte noch in Betrieb - daß man die Pumpen da unten noch warten kann. Essen Zollverein ist ein berühmtes Beispiel.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Ralph Aichinger :

.. das an solcher Stelle sich eher als an den Haaren herbeigezogen ausnimmt, als da hiermit die Chance auf die Entfaltung ganzheitlicher Sichtweisen angesprochen wird, mithin so ziemlich das Gegenteil von strapaziertem Expertenwissen, solange letzteres nur in Schnellsiedermanier andressiert werden soll, wie es seit Bologna zunehmend als Selbstverständnis von Normalität unter die Leute gebracht wird.

[...]

Aber eigentlich stolperte ich eher über diesen letzten Satz, der schön zeigt, wie Sprache das Verständigungspotential unter dem Boden weggezogen wird, wenn Dinge mit höfischen Verbeugungen laut quasselnd bemauschelt werden, anstatt sie beim Namen zu nennen.

Der Satz bedeutet:

(solange Personal mit der Zielvorgabe korrumpiert werden kann,) .. auf dass die Installation totalitärer Systeme durchsetzbar ist.

Wenn das einfach und effizient benannt ist, so kann der Zusammenhang trocken und mit analytischen Bezügen beleuchtet werden, ohne Gefahr zu laufen, sich die Gelenke vor lauter brav untertänigsten Verrenkungen auszukugeln.

Weil, alleine schon sprachlich ist der Begriff "Kontrolle" hier dem Begriff "sozial" entgegengesetzt. Gemeint ist hier das Gegenteil, "asozial", und das fällt nur dann nicht auf, wenn hierzu wiederum eine Sprecherrolle imaginiert wird, die kraft garantierter Herrschaftspositione unumstößliche Dekrete verlautbaren kann - anstatt dass gedankliche Positionen ausgetauscht werden.

Damit entschwindet unter der Hand aber der erste Punkt im gedanklichen Austausch: dass stets die Verteidigung von Interessen mit im Spiel ist.

In weiterer Folge entschwindet dergestalt die Sprache als Mittel zur hilfreichen sprachlichen Verständigung, wird zum Mittel eines bloßen Zeremoniells von hilflosen, mental entwurzelten Gestalten, mit zwar einbetonierter aber stets unausgesprochener Rollenzuteilung.

Man muss an der Stelle einflechten, um Missverständnissen vorzubeugen, dass Jürgen Habermas seine Theorie zur kommunikativen Kompetenz nicht geschrieben hat, um sich als Revoluzzer auszutoben oder ähnlich schäbige Klischees zu bedienen, somdern um zu analysieren, wie der offene Diskurs Erkenntnis befördert.

Und Erkenntnisgewinn ist da keinesfalls ein esoterischer Luxusartikel.

Das kann man auch hierher erden: Elektronik darf fuzzy, Software sowieso, das sind übertragen die Mittel des Diskurses. Aber wenn der Mensch diese seine eigentliche Stärke ausspielen will, soll gleich der Hammer von degenerierten Strukturen greifen?

Stefan :

Das ist eine Null-Aussage, nachdem Wirtschaft soweiso alles Handeln einschließt, bei dem Menschen Dinge austauschen, und wobei nicht dazugesagt ist, wie sie das tun.

Axel Berger schrieb:

Du meinst diese Grafik:

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Die dünne braune Linie ist der Stromverbrauch und obwohl es grafisch unfair ist, sieht man sehr schön, dass die Kapazität oberhalb des Stromverbrauchs - also die billig exportierte Kapazität - an einer mangelhaften Nachregelung der konventionellen Kraftwerke liegt. Kohle, Gas und Erdöl könnte man auch liegen lassen und zu "Spitzenpreiszeiten" verheizen.

Wieviele derartige "übersehene" Sicherheitsrisken schlummern in europäischen Kernkraftwerken? Die Japaner sind ja keineswegs blöd.

Kann man ausschließen, daß nicht irgendwelche Softwarebugs (richtig, Software hat nie Bugs) ein tschechisches AKW in ähnlicher Weise lahmlegen können wie Fukushima, oder z.B. ein an sich harmloser Kabelbrand ein französisches?

/ralph

Am 27.09.2013 11:21 schrieb Axel snipped-for-privacy@b.maus.de (Axel Berger):

Dazu gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen,

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Hanno

Am 27.09.2013 10:35, schrieb Stefan:

Ich kenne überhaupt keine Gesellschaft ohne Elend, ob mit oder ohne florierende Wirtschaft. Weil die Wirtschaft die Politik bestimmt (und nicht umgekehrt), aber nicht erst seit die Grünen sich "für etwas eingesetzt" haben, was von Anfang an selbstverständlich war. Also seit es Wirtschaft und Politik gibt. Lächerlich also, dieser "Einsatz".

Am 27.09.2013 13:36, schrieb Ewald Pfau:

Das war eine Frage, keine Aussage. ;) Also etwas konkreter: Wenn ich "Wirtschaft" sage, meine ich die, in der das Teilgebiet "Handel" der Austausch von Ware gegen Geld oder umgekehrt ist (ggf. auch Ware gegen Ware oder Geld gegen Geld).

Am 27.09.2013 15:06, schrieb Hartmut Kraus:

Das ist überhaupt nicht lächerlich. Wir haben in den westlichen Industrieländern ein Maß an sozialer Sicherheit erreicht, dass für Menschen des 19. Jahrhunderts unvorstellbar war. Wenn heute jemand in Deutschland oder anderswo in Westeuropa im Elend lebt, dann nicht primär aus wirtschaftlichen/sozialen sondern aus anderen Gründen.

Dieses Maß an sozialer Sicherheit setzt eine reiche Gesellschaft vorraus und damit eine florierende Wirtschaft.

Wohlstand wird nicht von Klugscheißerstudenten, sondern von arbeitenden Menschen geschaffen.

Gruß

Stefan

In der PHW-Gruppe, dem Konzen zu dem die Fa. Wiesenhof gehört, fahren die LKW mit Sprit, der aus Schlachtabfällen gewonnen wird.

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Gruß

Stefan

"Hartmut Kraus" schrieb im Newsbeitrag news:l23j14$h6s$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...

Hi, ach die, schon lange...es gibt dort inzwischenn Multimilliardäre...unter Mao wäre schon ein Millionär nicht mehr alt geworden. Oder ISO9000/9001...keiner dort weiß, was es bedeutet, aber dem TüV Rheinland wird die Bude eingerannt für son Zertifikat. Der hat da nämlich ne Außenstelle...ist deutsch, muß ja gut sein, gell?

mfg, gUnther

Axel Berger schrieb:

Hallo,

wenn einem AKW an der Küste durch Tsunami die Netzanbindung über Freileitungen zerstört wird und die Notstromdiesel Wasser ansaugen, was dann? Ein intakter Notstromdiesel etliche km weiter nützt dann auch nichts mehr. Ein direkt daneben stehender Notstromdiesel würde auch von der Welle erwischt. Es müsste alles vorbereitet sein das man ein grosses Notstromaggregat im Container heranfahren kann und an die fertigen Anschlüsse kontaktieren kann, aber wenn nun die Strassen durch den Tsunami unpassierbar geworden sind?

Bye

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