Ja, auch für kleine Kinder ist ein Induktionsherd, bei dem nur das Geschirr warm wird viel ungefährlicher (wenn natürlich immer noch gefährlich) als ein Gasherd mit offener Flamme. Aber nüchtern betrachtet sind die Effekte auf die Atemluft vermutlich wirklich das problematischste.
/ralph
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T
Thomas Prufer
Propangasflasche im Auto
Keine Ursache angeben
die Ermittlungen der Kripo zur Ursache bislang keine gesicherten Erkenntnisse gebracht.
Propangasflasche
Kein Gas: Geplatzter Druckluftschlauch
Visselhövede - Brandexperten der Rotenburger Polizei sind bei ihren Ermittlungen zur Ursache der Gasexplosion in der Schwitscher Straße fündig geworden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand haben sich mehrere Propangasflaschen im Nebengebäude des Hauses befunden. Die Beamten gehen davon aus, dass damit unsachgemäß gearbeitet worden ist.
S.o.
Thomas Prufer
C
Christoph Müller
Am 27.05.2024 um 18:47 schrieb Thomas Prufer:
Na gut. Dann muss ich dich vielleicht mal etwas unter Beobachtung stellen um zu sehen, ob du nicht selbst mit ähnlichen Beispielen arbeitest. Manchmal will man halt was deutlich machen, das normalerweise unter geht. Für dich gilt dann aber anscheinend nicht. Du bleibst stringent beim Thema. Ganz nüchtern und ohne jede Bewertung. Ich bin gespannt.
Und schon geht's los. Du willst dich besser darstellen als ich, arbeitest aber mit den gleichen Methoden. Im Gegensatz zu dir habe ich aber meine Motivation erklärt.
DAS solltest du am Besten am praktischen Beispiel demonstrieren. Vielleicht mit einem kurzen Video im Netz.
Hat man die Hanfdichtungen im Lauf der Jahre nicht gegen Besseres ausgetauscht?
R
Ralph Aichinger
Nein, ich hab keine Lust aus den hunderten Presseberichten zu Gasexplosionen die zu Erdgas rauszusuchen. "Propanflaschen explodieren öfter" ist jetzt auch kein so super Argument für Erdgas.
Eine an die ich mich persönlich erinnere, weil nahe bei mir:
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/ralph
H
Hermann Riemann
In meiner Kindheit gab es noch Kohleherde. Das Anzünden ging über Streichholz, dann Zeitungspapier, dann Kleinholz, dann Dickholz, dann Briketts aus Kohle. Die Atemluft war Kohlestaub haltig, was ich nach dem Kohle holen an der schwarz gefärbten Haut an der Nase sah. Und den Taschentücher. Später kam Gasherd, Gasheizung für warm Wasser. Und Ölöfen.
In meiner aktuellen Wohnung, Baujahr 1984, gibt es Heizung und Warmwasser mit zentraler Gasheizung. Das Bad wird hauptsächlich durch Wärmeübertragung von der Warmwasserleitung beheizt.
Beim Warmwasser brauche ich in der Küche eigentlich nur ganz heiß oder ganz kalt. Am Waschbecken ganz kalt. Bei der Dusche eigentlich passende Temperatur. Bei den Einhebel-Mixer kann ich meist nur zwischen zu heiß und zu kalt wählen.
Wäre ein elektronisch geregelter "Tauchsieder" eine Alternative?
Meine Wohnung heize ich zum erheblichen Anteil durch computer. ( Ökostrom statt Fußbodenheizung über ?? Gas ) Kann man aus der Abwärme von Elektronik wieder Strom gewinnen?
Und dann gibt es Stecker Netzteile für Steckdose. Die heizen mit wenig Spannung und viel Strom nach I²R die Kabel auf. Wenn Die Netzteile nahe am Gerät statt an 220V wären .. ( Deswegen beträgt Versorgungsspannung 5,1 V statt 5 V )
Mein Induktionskochtopf verwende ich zum dämpfen. Da hätte ich gern eine Sparversion, die beim Dampf Temperatur und Dichte misst, und so viel Wasser erhitzt und verdampft, und eventuell Dampf ( per Mikrowelle?) erhitzt, wie benötigt wird.
C
Christoph Müller
Am 27.05.2024 um 17:14 schrieb Ralph Aichinger:
Bislang konnte mir noch niemand erklären, was an H2 so interessant wäre, dass er solchen Aufwand und Risiko wert wäre.
Die haben kein Problem damit, den Wasserstoff vom Kohlenstoff zu trennen, um dann vor Ort mit reinem Wasserstoff zu arbeiten.
Richtig funktionieren kann das aber nur mit massiver Dezentralisierung der Stromproduktion. Da gehört die Dunkelflaute selbstverständlich mit dazu. Wenn das System mit nur wenigen Stromerzeugern über Dunkelflauten gebracht werden soll, dann ist die Abhängigkeit und das Erpresserpotenzial enorm. Wer braucht solche Abhängigkeiten? Doch nur die Betreiber der wenigen zentralen Anlagen.
F
Frank Schletz
<delurk>
6 Beispiele, von denen nur 2 in einem Haushalt waren.
Sehr ..... überzeugend.
C
Christoph Müller
Solchen Unfällen kann man vorbeugen, indem man die Gasleitungen AUSSEN am Gebäude führt und die Therme auf dem Dach/Dachboden installiert. Im schlimmsten Fall fliegt dann das Dach davon. Die Statik sollte damit nicht gefährdet sein. Dort oben halten sich auch nur selten Menschen auf.
WAS könnte aus teuer billig machen? Wo liegen die Potenziale?
R
Rupert Haselbeck
Ich bin jetzt seit einigen Jahrzehnten bei der freiwilligen Feuerwehr tätig. Es gibt mit unschöner Regelmäßigkeit THL-Einsätze, zumeist Verkehrsunfälle. Es gibt selten Brandeinsätze und es gab bisher keinen Erdgaseinsatz, obgleich eine Erdgashochdruckleitung etwa 600 Meter von hier verläuft... Und ich mag nicht vergleichen, was "schöner" ist, sei es, eingeklemmte Verletzte aus Autowracks herauszuschneiden oder Opfer einer Gasexplosion zu bergen. Verkehrsunfälle sind jedenfalls bei weitem häufiger der Auslöser für Einsätze als eher seltene Gasexplosionen
Und auch da war es wohl kein systemimmanentes Problem, sondern Dilettantismus bei einem Reparaturversuch, die wohl häufigste Ursache von Gasexplosionen wenn man den Medienberichten glauben darf
MfG Rupert
C
Carla Schneider
Die Formeln kann ich wegen des Zeichensatzes hier nicht hineinposten, aber der Chat ist hier zu sehen:
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H
Helmut Schellong
Mit einem Einhebel-Mixer kann doch die Temperatur stufenlos gewählt werden. 'Mixer' sagt das doch aus. Ich kenne keinen Einhebelkran, bei dem das anders ist.
Solche Geräte nennen sich Klein-Warmwasserspeicher. Meist 5 L, 1800 W, 40|60|85 °C, 60..70 EUR.
Prinzipiell ja, praktisch jedoch nicht.
Verstehe ich nicht so ganz.
Mein Induktions-Gerät (3x3700W) hat eine 16-stufige Einstellung. Die kleinste Stellung ist 'Warmhalten'. Kleiner geht es nicht, weil das Kochgut dann kalt werden würde.
Temperatur _messen_ ist aufwendig und unpraktisch - vergiß es. 'Dichte messen' ist mir im Zusammenhang gänzlich unbekannt.
H
Heinz Schmitz
Dann doch lieber gleich mit Temperatur-Sensor und Rechner, der aus dem Anfangsanstieg den Energiebedarf bis zum gewünschten Endpunkt regelt.
Grüße, H.
R
Ralph Aichinger
Ich vermute, dass weniger die Erdgashochdruckleitungen das Problem sind, sondern die Altbauten aus Kaisers Zeiten, die irgendwelche Gasthermen von 1960 drin haben.
Es gab sogar *absichtliche* Gasexplosionen, ein arger Fall war der da in Wien:
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/ralph
R
Ralph Aichinger
Du findest auch genug Beispiele in Wohnbauten.
/ralph
A
Alexander Schreiber
Grundsätzlich ja (siehe Seebeck-Effekt), aber sinnvoll ist es nicht, der Temperaturunterschied zwischen heisser (Computer-Abwärme) und kalter (Umgebung) Seite ist zu gering um brauchbare Energiemengen zu liefern - für eine low power LED mag es mit Glück reichen ;-)
Den Dampfgarer in der Küche hier möchte ich nicht mehr missen. Prima u.a. für Gemüse, das nach dem Garen noch etwas Biss haben sollte.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Spannungsabfall durch Leitungsverluste eingeplant (es wird da gerne am teuren Kupfer gespart - entweder zu dünne Litzen oder, auch schon gesehen, verkupferte Stahllitze). Und 5.1V ist IIRC immer noch USB Spec konform.
Temperatur messen ist so aufwendig nicht, es gibt Kochgeräte, die funktionieren mit recht genauer Temperaturmessung (sous vide).
Naja, qualitative Messung von Dampf gibt es im Industriebereich, wo das für Produktionsprozesse wichtig[0] ist. Aber das sieht alles nach eher nicht hausküchentauglich aus ;-)
Man liest sich, Alex. [0] u.a. Erkennung von Vermeidung von Nassdampf.
A
Alexander Schreiber
Man kann mit Wasserstoffprojekten EU-Fördergelder abgreifen?
SCNR, Alex.
R
Rupert Haselbeck
Ralph Aichinger schrieb:
Auch in den Baugebieten hier, in welchen seit deren Erschließung vor etwa 40 Jahren Gasheizungen vorgeschrieben sind, fand sich noch nie ein Anlass, z.B. wegen einer Gasexplosion oder auch nur eines anderen Gasunfalls einen Einsatz der Feuerwehren und/oder Rettungsdienste zu fahren. Tja, und die Gasthermen aus Kaisers Zeiten sollten natürlich ausreichend gewartet oder bei Bedarf erneuert werden. So, wie das ja wohl vorgeschrieben ist
Alles in allem ist also klar, dass Gasleitungen keinerlei bemerkenswerte Gefahr darstellen, jedenfalls auch nicht mehr als andere Versorgungsleitungen, als Straßen oder Bahngleise. Es hängt stets von der jeweiligen Art der Verwendung ab, ob eine Sache als gefährlich oder als nutzbringend zu betrachten ist. Wohl (fast) alles kann, besonders auch durch unqualifizierte, teils sogar kriminelle Eingriffe in eine Gefahr gewandelt werden. Aber ebenso wie niemand ein Küchenmesser wird verbieten wollen, weil damit immer wieder Morde verübt werden, wird auch vernünftigerweise niemand auf die Idee kommen, Gasleitungen zu verbieten. Was bliebe als Alternative? Ebenso gefährliche Stromleitungen...
MfG Rupert
H
Helmut Schellong
Ja, da herrscht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit. Ich wohnte in einem Haus, das in den 1950ern gebaut wurde, mit Gasgerät über der Badewanne. In einem Altbau hatte der Keller stets nach Gas gestunken.
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2008 Deshalb war sogar Erdogan zu einer Besichtigung gekommen. Aber es war keine Gasexplosion, wie ich zunächst dachte.
Relativ oft geschieht es, das Gasleitungen im Keller geöffnet werden, jedoch nicht wieder geschlossen werden...
A
Axel Berger
Non sequitur. die dürfte gut überwacht sein und wenn nicht, seid Ihr Freiwilligen vermutlich auch eher außen vor. Bei einem Freund fuhr vor wenigen Jahren ein Schnüffelwagen der Stadt auf der Straße an seinem Elternhaus vorbei. Der Handwerker fand dann im Keller 20 undichte Stellen und erneuerte die Leitungen komplett. Sowas und dann noch Bastelpfusch scheint mir als Fehlerquelle wahrscheinlicher. Gemessen daran sieht man im Lokalteil für unsrere Millionenstadt tatsächlich erstaunlich wenig.
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