izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

Am 10.06.23 um 13:20 Uhr stefan schrieb:

Ach!

Es ist also eine Geisteskrankheit wenn man für das Wohlbefinden der arbeitenden Bevölkerung einsteht, und ganz nebenher auch noch ein Herz hat für die Armen hat, die ihr Leben aus eigenem Einkommen nicht bestreiten können? Es ist also eine Geisteskrankheit, wenn man kein Schwein sein will?

Die linke Friiiiiedaaaaaa Ciesla friiiiiedaaaate:

Es ist eine Geisteskrankheit, zu behaupten, man wolle die Lage der arbeitenden Bevölkerung verbessern und habe ein Herz für die Armen, wenn man das dann auf die Art beweisen will, wie es Linke, Grinke, und Sozen getan haben und tun wollen.

Wenn bei denen einige kein Schwein sein wollen, dann sollten sie ihr Geld den Armen spenden und sich aus der Politik zurückziehen, ehe sie noch mehr Arme erzeugt haben.

Grüße, H.

snipped-for-privacy@xyz.invalid (die untadelige Monnemer Totaldurchblickerin und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla, die gern mal Buchstaben tauscht:

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snipped-for-privacy@mid.individual.net%3E>

AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:

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Es gelingt Dir doch so und so nicht!

Liebe Erika <bit.ly/3kh0LnU>, es tut mir SOOO leid, boese Woerter gegen Dich im Usenet benutzt zu haben:

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Jetzt bin ich aber gelaeutert, moechte Dich jedoch trotzdem weiterhin freundlich bitten, Deine Verleumdung gelegentlich mal zu widerrufen:

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Am 12.06.2023 um 17:59 schrieb stefan:

'Sozialismus' trägt den Kern des Problems bereits im Namen:

es geht der 'Avantgarde' darum, die Gesellschaft zu steuern und zwar im Kollektiv und im einzelnen.

Es geht den Sozialisten NICHT darum einen Staat zu managen, sondern darum die Menschen zu steuern.

Die Individuen bilden nun im Summe die Gesellschaft und diese hat eine interne Struktur, welche der Sozialist dirigieren möchte.

Dies ist das eigentliche Ziel, für welches bestimmte Mittel eingestzt werden.

Diese Mittel umfassen regelmäßig auch Gewalt und unmäßige Härte im Umgang mit Abweichlern jeder Art.

Das liegt daran, dass das Ziel die Gestaltung der Sozialstruktur ist und nicht die Befreiung der Individuen von staatlichen Zwängen.

Zu den benutzten Mittel gehört erstaunlicherweise auch der Kapitalismus selber (genannt 'StaMoKap'), obwohl die Sozialisten ja vorgeben den zu bekämpfen.

Allerdings meinen sie dabei idR nicht den Kapitalismus an sich, sondern die wirtschaftlich erfolgreiche Tätigkeit des Bürgertums, welche dann 'Kapitalisten' genannt werden, wenn sie nicht zur 'Elite' gehören.

Da die Gesellschaft eine 'fraktale' Struktur hat und die Menschen jeweils verschiedenen unterschiedlich großen und unterschiedlich relevanten Gruppen angehören, versuchen die Sozialisten regelmäßig, die fraktale Struktur aufzubrechen und die unterschiedliche Beziehungssysteme zu vereinheitlichen.

So hat der Mensch in etwa folgende Sozialstruktur in hierarchischer Form:

ich, also die Person selber Partner und Kinder Freunde nahe Angehörige, Eltern, Schwiegereletern Bekannte und Kollegen geschätzte Personen im Wohnumfeld, im Sport oder sonstigen Freizeitaktivitäten

lokale Kommune (etwa Dorf, Stadtviertel etc) Arbeitsumfeld Clubs und Vereine Glaubensgemeinschaft Parteizugehörigkeit und politisch ähnlich denkende Personen Alterskohorte Personen vom gleichen Geschlecht soziale Schicht im erreichbaren Umfeld Staatsangehörigkeit

großräumige Sozialstrukturen ('der Westen',...)

Das könnte man nun weiter ausbauen, soll aber mal genügen.

Jedenfalls nimmt die Größe der Gruppe zu und die Intensität der Kontakte ab.

Eine Methode besteht nun darin, dass die Menschen gezwungen werden, diese Gruppen in Deckung zu bringen.

Normalerweise ist man nämlich in zahlreiche sich überschneidende Sozialstrukturen eingebunden, die sich nur teilweise oder auch garnicht mit den Sozialstrukturen anderer Menschen überschneiden.

Die Steuerung der Aktivitäten des Einzelnen geschieht nun so, dass die Sozialstrukturen immer mehr übereinander geschoben werden und sich dann Staat, Partei, Kirche, Sportverein, Arbeitsumfeld und Partnerwahl zentral steuern lassen und das Individuum von der Wiege bis zur Bahre tun muß, was die Partei befiehlt.

Das Endergebnis ist die zentral gesteuerte Gesellschaft, wo alle genau das tun, was sie sollen. Wenn das erreicht ist, dann nennt man das 'Sozialismus'.

TH

Am 12.06.2023 um 09:50 schrieb Thomas Prufer:

As you certainly know, I don't trust classical physics.

TH

Am 13.06.2023 um 15:34 schrieb Erika Ciesla:

Es ist geisteskrank wenn man die Realität verweigert und an gesellschaftspolitische Konzepte glaubt, die immer zu Hunger, Elend, Massenmord und Gewaltherrschaft geführt haben.

Sozialisten können immer nur solange etwas für die Armen tun, wie sie jemanden bestehlen können. Irgendwann kommen sie an den Punkt, wo sie diejenigen bestehlen, denen sie angeblich helfen wollten.

Am 14.06.23 um 07:03 schrieb Thomas Heger:

Welche 'Avantgarde' ist denn da im Namen, und welches steuern?

[ex falso quodlibet gelöscht]

Hanno

Am 14.06.2023 um 10:42 schrieb Hanno Foest:

Beim Kaiser waren es die adligen Offiziere, geordnet nach Rangstufe.

Die derzeitige Avantgarde erbringt als Leistungsnachweise vorwiegend Studienabbrüche und Tatigkeiten als Trauzeuge.

Am 14.06.23 um 11:19 schrieb Klaus H.:

Ja, die waren bekanntlich ganz besonders sozialistisch.

Hanno

Am 10.06.23 um 15:49 Uhr Ivy Mike schrieb:

Ich präzisiere.

Alle Staaten die sich bisher „sozialistisch“ nannten/nennen, waren/sind grausame Diktaturen von der übelsten Sorte, und es ist ein Segen für die ganze Menschheit, wenn die scheitern. Aber ist die DDR, um mal ein Beispiel zu nennen, tatsächlich am Sozialismus gescheitert? Nicht wirklich. Sie scheiterte an einer alles determinierenden Staatsmacht, die dir sogar bis aufs Klo folgte, und nachzählte, ob Du auch wirklich die vorgeschriebene Anzahl von Fürzen läßt.

DAS mußte scheitern – und das ist gescheitert.

Ja.

JA!

 👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Den Zustimmungen kann ich mich anschließen.

Planwirtschaft, Überwachung und Gängelung haben die DDR vernichtet.

Hinzu kommt, daß sich dadurch die Gehirne von Millionen Bürgern im Lauf der Jahrzehnte in schädlicher Weise verändert haben. Evolution läßt grüßen.

Am 10.06.23 um 19:18 Uhr stefan schrieb:

Doch, hast Du!

Was genau hat er denn, der Allende? Gott-Gütiger – er hat die Kupfer– minen verstaatlicht! Er wollte also, daß die US-Konzerne für das, was sie aus dem Lande schaffen, auch bezahlen, anstatt es zu rauben.

In Europäischen Maßstäben gerechnet war er /schlimmstenfalls/ ein Sozialdemokrat – sowas ähnliches wie der linke Flügel der SPD. Kommunist war er jedoch nach den Regeln der Wallstreet. Und er wurde auch nicht /abgesetzt/, Du Honk, sondern gewaltsam gestürzt, von einem putschenden faschistischen General, der im Anschluß daran dort eine braune Diktatur errichtete, und die Wirtschaft des Landes den sogenannten „Chicago Boys“ auslieferte.

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Am 14.06.2023 um 11:40 schrieb Hanno Foest:

Bismarcks Sozialgesetze wurden noch in meinem Schulunterricht gerühmt und zwar vor allem deshalb, weil er damit erreichte, daß die Unteren friedlicher wurden und diverse Zumutungen schluckten.

Genau so - 'Zuckerbrot und Peitsche' - wird es noch heute noch von Regierungen aller Couleur praktiziert.

Am 10.06.23 um 19:46 Uhr Hanno Foest schrieb:

Doch, hat er! In seinem unreflektierten Haß auf alles Linke, wobei der rechte Rand (à la CSU) bei ihm schon links ist, sympathisiert er mehr oder weniger mit dem Faschismus.

Allende hat die Kupferminen verstaatlicht. DAS war ein (in Gänsefüß– chen!) „Verbrechen gegen das Geschäftsinteresse“, denn die großen US-Konzerne hätten fortan für das Kupfer bezahlen müssen, anstatt es einfach so zu rauben.

Im sinne der Republikaner in den USA entspricht das bereits deren Vorstellungen vom Kommunismus, und muß vernichtet werden – und wenn es anders nicht möglich ist, auch mit Gewalt.

Nämlich!

Und es ist ein Déjà vue!

Anno 1953 wurde im Iran der dermokratisch gewählte Präsident Mohammed Mossadegh mit brutaler Gewalt gestürzt und gegen den rechtsextremen (also faschistischen!) Despoten Schah Reza Pahlavi ersetzt. Dessen „Verbrechen gegen das Geschäftsinteresse“ war, daß er die Ölquellen verstaatlichte – so saß die Briten das iranische Öl also hätten _kaufen_ müssen, anstatt es zu stehlen.

Aha!

So ist das also!

Kommunismus in der Interpretation der US-Konzerne ist also, wenn sie für die Rohstoffe, die sie begehren, dem Eigentümer einen Preis bezahlen müssen, anstatt es mal eben so einfach mitzunehmen.

Faszinieend!

 👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Das steht da gar nicht, Du A!

Bist Du doof, oder was?

Ich sach nix, ich frach nur!

Am 14.06.23 um 13:57 schrieb Klaus H.:

Also ist Sozialismus etwas Gutes?

Hanno

Am 11.06.23 um 10:12 Uhr stefan schrieb:

Welchen Verbrechens hat Allende sich denn schuldig gemacht? Er war der demokratisch legitimierte Präsident dieses Landes und er vertrat die Interessen seines Landes. Ein Verbrechen ist das nicht – nichts und niemand hatte ein Recht ihn

Diese Aussage ist definitiv falsch. Abgesehen davon daß der Sozialismus das Geschäftsinteresse großer Konzerne stört gibt es kein Gesetz, daß der Sozialismus bräche.

Aber was ist denn der, der solches behauptet? Ist der vielleicht – ein Faschist?

Bist Du einer?

Frage?

 👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Am 11.06.23 um 15:06 Uhr Hanno Foest schrieb:

Wer mit defekten Schädel im Graben liegt, dem ist der rechte Fahrbahnrand schon links.

 👋️😃️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Am 11.06.23 um 18:31 Uhr stefan schrieb:

Hä?

Allende wurde von einem braunsinnigen Putschisten ist den Tod getrieben. Und *DAS* war ein Verbrechen, mein lieber ϟtefan, das leugnest Du uns nicht weg noch legitimierst Du uns das!

Fakt ist: dieser General Pinochet ging über Leichen, und er grinste auch noch dabei! Und er grinste gut, denn er hatte die Taschen voll mit Dollars aus den USA!

Und das nur, weil Allende den Amerikanern sein Kupfer verkaufen wollte, anstatt es sich von denen stehlen zu lassen.

 👊️😝️ ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

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