Da Strom etwa dreimal so teuer ist wie Gas (bezogen auf die kWh) braucht man im Minimum einen cop>3, falls sich eine Wärmepumpe überhaupt lohnen soll.
Aber für die doch recht erheblichen Investitionen benötigt man auch eine Ersparniss, damit sich die Investionen amortisieren können.
Man kann daher erst anfangen über Wärmepumpen nachzudenken, wenn man im Jahresmittel einen cop>4 erzielt.
Allerdings sieht das nicht gut aus, da Luft-Wasser-Wärmepumpen für die Altbausanierung wohl nicht mal cop von 2,5 schaffen.
Um irgendwo in der Richtung von cop> 4 zu gelangen braucht man Konzepte, wo das im Prinzip möglich wäre.
Eine Möglichkeit besteht bei Erdwärmenutzung, einer Fußbodenheizung mit nioedriger Vorlauftemperatur und einem gut gedämmten Niedrig-Energie-Haus.
Dann macht eine Wärmepumpe Sinn.
Aber in fast allen anderen Fällen ist das nicht so und die Wärmepumpenheizung liefert schlechtere Werte in allen wesentlichen Parametern (inkl. Klima) als eine konventionelle Heizung.
TH