izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

Hallo Rolf,

Du schriebst am Tue, 8 Aug 2023 17:15:47 +0200:

Sozusagen, und das ohne jede aufwendige und verlustträchtige Mechanik.

Nuja, leider ist aber diese "chemische Kompression" auch nicht umsonst zu kriegen...

Am 08.08.2023 um 13:54 schrieb Karl Müller:

Gut, dass wenigstens die Verbraucher nicht auch noch zappeln. Das wäre ja ein mords Durcheinander, das niemand auf der Welt bewältigen könnte...

Mess- und Regeltechnik gibt's vermutlich nur, um Technik-Studenten zu ärgern... Wo kämen wir denn hin, wenn wir sowas zur Stabilisierung des Netzes verwenden würden. Am Ende auch noch in Echtzeit! Wir brauchen Strompreise über Wochen und Monate im Voraus! Nix mit Echtzeit. Sowas ist nur was für Nerds, die nie das Tageslicht erblicken und sich nur in Phantasiewelten bewegen.

Hallo Hanno,

Du schriebst am Tue, 8 Aug 2023 00:20:51 +0200:

Das Problem skaliert halt mit dem inversen der Größe des Speichers, und die Einstufung "kein Problem" ist lediglich die normale kaufmännische Beurteilung, daß unterhalb eines gewissen Prozentsatzes Verluste nicht mehr relevant wären. Das wird technisch fast überall ausgenutzt, von der Dichtheit einer Wasserversorgung bis zum Autoreifen.

Am 08.08.2023 um 18:04 schrieb Ivy Mike:

Der Gedanke sollte durchaus weiter entwickelt werden.

Am Tue, 8 Aug 2023 21:05:47 +0200 schrieb Christoph Müller:

Wie Rolf erwähnte, ist es eine Frage, ob die Prozesse dafür sinnvoll skalieren. Auf jeden Fall wird Energiespeicherung und Verringerung von Transportverlusten ein Zukunftthema sein.

Am 07.08.2023 um 23:40 schrieb Hanno Foest:

Wäre demnach naheliegend, sowas dezentral zu machen. Aber darüber darf man wegen der Gedankenpolizei bestimmt nicht nachdenken. Am Ende gäb's dann gar ein Wiederauferstehen der Ölheizung; wenn auch mit Stromgewinnung.

Deshalb ja nur dann laufen lassen, wenn der Strom grade besonders billig ist. Aber bitte nicht weitersagen.

Man könnte sich den ganzen Ärger mit dem Wasserstoff und seinem Transport sparen.

Deshalb darf man solche Entwicklungen natürlich auch nicht fördern. Der Mensch wird schließlich grundsätzlich niemals schlauer. Besser als die belebte Natur geht einfach nicht. Haben bestimmt irgendwelche Laser-Untersuchungen gezeigt.

Niemand erwartet irgendwelche Wunder.

Man kann damit heizen und kühlen. Man kann auch trocknen. Man chemische Reaktionen beschleunigen ober überhaupt erst möglich machen, ...

Es gibt auch "kalte Fernwärme". Da geht man davon aus, dass die Angeschlossenen über eine Wärmepumpe verfügen, die das gewünschte Temperaturniveau liefern. Vorteil: die langen Leitungen müssen nicht besonders gedämmt werden. Der Temperaturunterschied zur Umgebung ist nur minimal. Nachteil: Man muss sehr viel Masse bewegen.

Ach so ja. Die Gedankenpolizei verbietet ja Nachdenken über Alternativen.

An Akkus wird seit über 100 Jahren relativ intensiv gearbeitet. Um nach so langer Zeit noch echte Durchbrüche zu erleben, dürfte ein ganz neues Umfeld nötig machen. Quantencomputing vielleicht. Oder irgendwas, das zu einer ganz besonderen Zellchemie führt, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.

Wieder mal einer, der besser weiß, was ich mir denke als ich selbst.

Natürlich ist die möglichst vollautoamtische Massenproduktion sehr wichtig. Es geht nicht einfach nur um Massenproduktion, sondern auch um die Art der nötigen Werkstoffe und ihre Wiederverwertbarkeit. Eisen scheint eines der häufigsten Elemente in der Erdkruste zu sein. Deshalb ist es auch in jedem Haushalt in x Produkten zu finden. Leider rostet Eisen auch, was zu deutlichem Massenverlust führt. Die Wiederverwertungsquote liegt deshalb bei nur etwa 70%. Aluminium ist noch häufiger und wird gar zu 96% im Kreislauf geführt. Kupfer scheint noch näher an 100% zu liegen.

Gut, dass solche Speicher fast nichts kosten...

Alles eine Frage des Standpunkts.

Am 08.08.2023 um 17:15 schrieb Rolf Bombach:

Ich hab's nicht überprüft. Aber angeblich wird mit Methan mehr Wasserstoff pro Volumen bewegt als mit reinem H2. Das deckt sich dann ja ganz gut mit dem, was du hier schreibst.

Am 07.08.2023 um 23:18 schrieb Rolf Bombach:

Ich durfte Ludwig Bölkow noch persönlich kennenlernen. Er erzählte mir aus seiner Lehrzeit. Er lernte u.a., wie man Kupferrohre verlötet. Der Meister wollte sehen, was er gelernt hat. Also verlötete Bölkow zwei Kupferrohre. Rein optisch gesehen war's eine perfekte Lötung. Dann gab der Meister zur Dichtheitsprüfung Wasserstoff aus einer Flasche in die gelötete Leitung. Der Meister zündete ein Streichholz an und hielt es an die Lötverbindung. Das Streichholz war längst aus. Das Feuer brannte noch immer und Bölkow wurde etwas blass um die Nase, weil die Verbindung ganz offensichtlich undicht war. Der Meister beruhigte ihn und meinte, dass die Löststelle schon in Ordnung war. Aber Wasserstoff diffundiert halt nun mal durch solche Lötstellen. Dafür braucht man andere Lösungen.

Am 08.08.2023 um 19:38 schrieb Karl Müller:

Ich habe das mit Bednorz/Müller und ihren Hochtemperatur-Supraleitern live miterlebt... Jedoch Supraleiter bei Raumtemperatur und normalen Drücken kann ich mir schon erdgeschichtlich kaum vorstellen. Müßten da nicht in den Milliarden von Jahren solche Materialien (Akkumulation) in der Erdkruste und darunter irgendwie 'aufgefallen' sein?

Ich nicht. Ethanol möchte ich gern aus sortenreinem Gerstenmalz, nicht industriell aus Wasserstoff. Und bei den Mengen, die ich trinke, kann ich mir die Preise nach guter Lagerung auf den Inseln auch leisten.

Ersatzweise nehme ich gern auch mal den aus mainfränkischen Silvanertrauben. Für den Preis gilt das obengesagte.

Boing 737. Aber hoffentlich war das ein heilsamer Schock und es wird wieder besser.

Das sind ja auch die von Hanno propagierten dezentralen Kleinanlagen.

Klar, Natrium statt Lithium wird größer und schwerer. Stationär im früheren Kohlen- oder Öltankkeller stört das nicht weiter und wenn dann noch der Preis stimmt ...

Am 08.08.23 um 20:51 schrieb Sieghard Schicktanz:

Wie ich sagte - das hab ich lediglich gelesen, und den Fehler dann wiederholt.

Nimm einfach mal den Stock aus dem Arsch und lerne, sinnentnehmend zu lesen.

Hanno

am Tue, 8 Aug 2023 20:38:15 +0200 schrieb Sieghard Schicktanz snipped-for-privacy@SchS.de:

Kurz gelernt: Der Motor am Anfang des Prozesses 'macht' über einen Generator vergleichsweise viel Strom; seine Abgastemperatur reicht allemal zum Heizen. Während 'Heizen' am Anfang kaum genug Wärme bis an den Kamin bringt, um noch nennenswert Strom draus zu gewinnen.

HeB - Hab ichs?

Und Kühlwasser. Beim Diesel landet im Abgas der kleinere Teil. (Lange her, aber Rolf wird mich im Zweifel korrigieren.)

Hanno hat *mich* zitiert und der saublöde Fehler stammt von mir. Offensichtlichen Blödsinn beim Lesen automatisch, ohne es zu merken, zu korrigieren passiert mir auch. Auf jeden Fall kannst Du meine Dummheit nicht Hanno vorwerfen.

Wie so oft habe ich meinen eigenen Fahler nicht gesehen, aber in der Wiederholung durch Hanno sofort. Ärgerlich, aber ist so.

Am 08.08.2023 um 21:01 schrieb Christoph Müller:

Das ist mal wieder so ein sinnloses Scheinargument mit dem du erfolglos versuchst ein valides Argument zu diskreditieren.

Wenn ein wenig von Regelungstechnik verstehen würdest, würdest du an der Stelle sehr viel vorsichtiger argumentieren.

Das Thema ist weit komplexer als du es dir vorstellst und wenn du einen solchen Blödsinn absonderst habe ich ernste Zweifel, ob du tatsächlich wie du immer wieder behauptest ein Ingenieurstudium (wenn auch nur an einer FH) absolviert hast.

Am 08.08.2023 um 20:51 schrieb Christoph Müller:

Und wieder der billiger Versuche, Argument dem du nichts entgegenzusetzen hast mit einem Scheinargument zu diskreditieren.

Besonders nett, wenn man den Text des Gegners aus dem Zusammenhang reisst.

Am 08.08.2023 um 20:38 schrieb Hanno Foest:

Das ist die dumme Ausrede die linke Politiker immer dann bringen, wenn sie mal wieder an der Realität gescheitert sind.

Sozialisten scheitern nicht, weil sie von den USA boykottiert werden, sondern weil ihre Konzepte nicht funktionieren.

Es liegt daran, das es eine Scheißidee aus den Hirnen von geisteskranken Psychopathen ist.

Es kann nicht funktionieren. An den Scheiß glauben nur Leute, denen man ins Hirn geschissen hat.

Es wird wohl oft übersehen, dass die im Abgas enthaltene Energie weniger aus seiner Temperatur kommt, als aus der Kondensations- Energie des enthaltenen Wasserdampfes. Deshalb brauchen Brennwert-Heizungen zwingend Anschluß an die Kanalistion. Weil auch die Auskondensation von Wasserdampf nicht vollständig gelingt, muss man verhindern, dass sie auf dem weiteren Abgasweg noch erfolgt - deswegen reicht der alte Kamin nicht. Mehr Isolierung ist meist nötig.

Grüße, H.

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