Fragen zu SDR

Dec 05, 2012 328 Replies

Christian Zietz ( snipped-for-privacy@chzsoft.de):

Genau das interessiert mich halt. Joerg hat von Beginn an bei vielen Diskussionen den DSA815 nicht für schlecht befunden, aber immer seinen Signaldackel angepriesen, der wohl auch nicht übel ist.

Weil ich manche Preise im Vergleich zum Grundgerät als sehr hoch empfinde, z.B. VSWR kostet fast die Hälfte vom gesamten Gerät Soweit ich weiß, sind die Funktionen bereits alle im Gerät enthalten und müssen nur durch die Eingabe eines Keys freigegeben werden.

73 de Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * DARC OV I19 * FISTS #15933 * ARRL http://www.dl7bj.de https://twitter.com/dl7bj

Echt? Habe ich (bisher) noch nie erlebt. Das ist ja beinahe als wenn ein Mercedes bei Fahren klappern wuerde :-)

Beim Durchklingeln von Filtern oder Verstaerkern mag das in Ordnung gehen. Bei mir eher nicht. Zwei Beispiele:

Man muss eine Anlage HF-maessig ausleuchten, dabei aber synchronisiert mit Scope aufnehmen weil die Antwort aus irgendeinem Sensor kommt und nicht aus einer Antenne oder einer Koaxbuchse. Das rauszurechnen mag vielleicht manchmal ueber Excel oder so gehen aber da faengt es an aetzend zu werden und echt Zeit zu kosten.

Ein beinahe unloesbares Problem wuerden meine Messungen darstellen wo ein Teil der Strecke aus Laserdiode -> Glasfaser -> Photodiode besteht. Ein leichtes Zappeln in der Generatorleistung fuehrt dort oft zu Mode Hops bei der Laserdiode und damit kann die ganze Messung bereits im Broetchen sein.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Nein, die ist von uns. Weiss nicht wie es heute ist da nicht mer in der Firma, damals war es ein von uns erheblich nachgebessertes NT. Muss so sein weil das Geraet wie gesagt integrierbar ist und mit anderen Dingen laufen muss die (leider) nur unter Windows gehen. Auch kann es von anderen Windows-Maschinen gesteuert werden und in Krankenhaeusern haben die da nichts vermampftes sondern i.d.R. nur von der FDA zugelassenes.

Bin gerade drueber. UA1015 Virus (Flugnummer ...) :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Aber nur nach Einreiben mit ganz viel Schlangenoel :-)

Da geht nur kurz ein Python Fenster auf und eh man die Finger auf dem Keyboard hat ... poeff ... isses schon wieder wech.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Er fuchtelt nur mit dem Koax rum das Output direkt mit Input verbindet. Es darf einen sanften Abfall der Amplitude geben, aber IMHO nicht so ein Tohuwabohu. Oder in Aussie Speak, eets not ah grite trackeeng generaita.

Kommt drauf an was Du vorhast. Fuer gusseiserne Labormessungen gibt's kaum was besseres als die alten nicht gerade bandscheibenfreundlichen HP Boliden. Ansonsten bin im mit dem Signalhound fuer unterwegs und sogar hier im Labor recht zufrieden. Aber das ist ein SDR welches die Spiegelfrequenz nicht wegfiltert sonders rausrechnet. Das hat Nachteile bei der Darstellung schneller Pulse, und der Scan ist recht langsam.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 07.12.2012 18:18, schrieb Thomas 'Tom' Malkus:

Er kann doch nicht etwas, was er ingebrauch hat als weniger gut bezeichnen, das wäre höchst unamerikanisch. ;-)

Bei Stehwellenmeßbrücken dürfte einiges an Abgleicharbeit pro Gerät anfallen und die Stückzahl dürfte sich auch sehr in Grenzen halten?

hdw

Der Rigol ist auch nicht schlecht, kommt immer drauf an was man damit machen moechte. Fiberoptics-Chosen wuerde ich damit nicht unbedingt durchmessen muessen (mit dem SH geht das), aber das muss ja nicht jeder tun. Fuer reine HF-Arbeiten sollte der Rigol ganz gut sein.

Beim Rigol? Fangen die jetzt auch damit an?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das ist ja auch ein Single-Core. Ein Doppelkern mit 2GHz wäre um Längen schneller.

Gruß Henning

Am 07.12.2012 18:28, schrieb Joerg:

Hier ging es aber um:

"Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Thomas 'Tom' Malkus wrote: > >> Wenn die Vorgabe natürlich lautet, Software muss >> auf bestehenden Windows Systemen laufen, > > Dann würde ich jedwede Zusicherung und Garantie ablehnen, weil man > damit nie glücklich wird. Der Kunde kann zuviel kaputtbasteln. Das > Ganze auf eine eigene Kiste, die man entspr. sichert, fertig. "

Eben jenes, ein eigenes System hinzustellen (jetzt mal egal welches OS das letztlich ist), hast Du doch gerade bestritten mit der Aussage, es müsse auf bestehenden Systemen laufen. Und nun argumentierst Du auf den Hinweis, das wäre im Zweifel unsicher, mit dem eigens erstellten System dafür?

Bernd

Joerg schrieb:

Ja, die haben in der Hinsicht (leider) von Agilent gelernt. VSWR- und andere spezielle Messungen sind -- bei vorhandenem Tracking-Generator -- reine Software-Optionen, die dazu gekauft werden können.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Am Fri, 07 Dec 2012 17:28:21 +0100 schrieb Hartmut Kraus:

Also bei meinen Versuchen war der Performance-Verlust nicht so dramatisch, aber zugegeben, gerade bei Grafik muss man es zuerst testen.

mfg Martin

Das ist meist die Vorgabe. Ich mag das auch nicht, ist aber nunmal so.

Das stimmt IMHO so pauschal nicht.

Stimmt in vielen Faellen ebenfalls nicht. Der Kunde darf da ueberhaupt nix dran basteln. Das darf nur die IT Gruppe der Klinik.

Kann, machen wir auch oft, aber nicht immer. Es muss nicht zwingend so sein.

Nein, was ich damit sagen wollte ist, dass man nicht pauschal sagen kann "Windows ist immer Driss was die Zuverlaessigkeit angeht". Ich habe mit beidem zu tun, Anlagen wo sogar das OS nachgebessert wird als auch welchen wo wir nichts mit dem OS selbst zu tun haben. In letzteren Faellen hat man in sicherheitskritischen Anwendungen Vorschriften zu erfuellen, in meinen Faellen meist von Behoerden wie der FDA. Zudem gibt es klare und streng eingehaltene Regeln wer daran schrauben darf und wer nicht. Selbst Dr.med So-und-so hoechstpersoenlich darf das i.d.R. nicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Selbst bei Deinem Signalhound ist der Amplitudenfehler des Tracking-Generators mit immerhin +/-2 dB spezifiziert. Es mag ja sein, dass er das deutlich übererfüllt, aber garantiert ist es dann nicht. Generell sind TGs halt keine Präzisionssignalgeneratoren. Wer sowas will, kauft ein Extragerät.

Dafür brauchst Du ja gar keinen Spektrumanalysator. Also wäre ein sinnvolles Setup: Guter Signalgenerator mit Triggerausgang + Scope.

Christian

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Joerg ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):

Bei mir wäre es mehr nur Hobby, also bis ca. 500MHz.

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73 de Tom
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Was ist denn so besonders an der VSWR software? Wenn es nur um Smith Chart Darstellung in Verbindung mit einem Directional Coupler geht, das sollte standardmaessig mit drin sein. Beim Signalhound war das in der SW mit bei, habe ich aber noch nicht benutzt. Wobei sich derzeit genau das anbahnt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ich schrieb:

... und vorhandener Messbrücke bzw. vorhandenem Richtkoppler ...

Christian

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hat ... poeff ... isses schon wieder wech. Jörg, vergiss es doch nur. Das kann doch nur ein Marketinggag der Firma sein. Oder habe ich was überlesen - hat schonmal einer irgendein derartiges ..,x Programm unter Windows zum Laufen gekriegt?

Joerg schrieb:

Frag mich nicht, denn die Option haben wir nicht gekauft. Prinzipiell kann eine Reflexionsfaktor-/VSWR-Messung mit einem Richtkoppler und einem skalar messenden Spektrumanalysator mit Tracking-Generator eh nur begrenzt gut funktionieren.

Da nehme ich doch lieber einen VNA.

Christian

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Er hat natuerlich Schwankungen aber es kommt nicht so ein eklig zerkluefteter Amplitudengang raus. Das waere fuer mich ein Umtauschgrund gewesen, sowas muss wirklich nicht sein.

Wenn der einen sauberen linearen Sweep hinlegt, ja. Doch wozu soll ich mir einen weiteren Kasten ins Labor stellen wenn ein gescheiter Analyzer das kann?

Beim anderen Fall mit den Laserdioden koennte man sich damit auch helfen, aber da faengt es an echt krampfig und zeitraubend zu werden. Ich finde ein Tracking Generator sollte einen halbwegs eleganten Amplitudenverlauf erzeugen. +/- ein paar dB ist ok, eine Felswueste im Display ist nicht ok.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):

Das ist dann aber der Kunde für mich. Die IT Gruppe vertritt ihre Meinung und wenn die meinen, dass der Fehler nicht an ihrer vermurksten OS Installation liegt, habe ich die Pappnase auf. Das passiert bei integrierten Systemen nicht. Die bekommen da keinen Zugriff drauf. Das macht Alcatel so mit den Telefonanlagen, das macht Astaro so mit den Firewall-Appliances und das machen viele andere Unternehmen auch so.

Das sagt ja im Prinzip auch niemand. Es geht darum eine Blackbox mit $OS zu liefern, an dem eben nicht jeder hergelaufene Admin frickeln kann.

73 de Tom
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