Blitzschutz für USB und RJ11 zum Laserdrucker

Nov 01, 2025 Last reply: 8 months ago 139 Replies

Was ich nicht verstehe: Früher hat es Belegdrucker mit Farbbändern gegeben, die wären eine sinnvolle Lösung für dieses Problem. Sinnvoller als alle paar Jahre eine Bisphenol-Variante zu suchen, die die rechtlichen Erfordernisse (vermutlich aber nicht die Anforderungen bezüglich Gesundheit) einhält.

/ralph

Am 04.11.25 um 07:16 schrieb Ralph Aichinger:

Nadeldrucker sind mechanisch deutlich aufwändiger (=teurer) und erfordern mehr Wartung als Thermodrucker. Und die Farbbänder sind auch nicht problemfrei. Gewebebänder mit flüssiger Tinte trocknen leicht ein (spätestens bei Automaten, welche im Freien Extremtemperaturen ausgesetzt sind). Carbonbänder produzieren viel Müll und verursachen Probleme mit dem Datenschutz.

Prinzipiell gäbe es durchaus auch Thermopapiere ohne chemischen Entwickler. Aber ja, vermutlich wird dort stets die billigste Variante gesucht, welche die gesetzlichen Anforderungen gerade so erfüllt.

Profit. Noch Fragen?

Volker

Lärmbelästigung. Thermodrucker sind leiser als impact-Drucker

Grüße Marc

"Hergen Lehmann" schrieb:

Bei den Sparkassen-Kontoauszugsdrucker funktioniert das seit Jahren recht zuverlässig. Der einzige Nachteil ist sie sind, im Vergleich zum Thermodrucker, relativ langsam.

Vor einiger Zeit gabs mal den "blauen Bon", da reichte ein Tropfen Regenwasser und man konnte nichts mehr erkennen. Die Supermärkte in meiner Umgebung haben den alle wieder abgeschafft.

Frank

Irgendwer müsste einfach Thermotransfer-, Tintenstrahl und Laserdrucker erfinden. Und jetzt stelle man sich vor, es gäbe komplett phenolfreie Thermorollen. Also ohne BPX. Das wär ein Ding!

Volker

... und die erste Seite.

Das sagt nichts über den Inhalt aus.

... die wegen exzessiven Missbrauchs keiner mehr bestätigt. Und da die Verbindung zum Empfänger nicht synchron ist, sagt der Versand restlos gar nichts aus. Da ist die Telefonanlage besser, so man denn eine hat.

Die Daten werden nicht langfristig gespeichert.

Bei Email ist gar nichts prüfbar. Jedenfalls bei den üblichen Sendern und Empfängern.

Das Email technisch sicher sein könnte, wenn es einen allgemein akzeptierten Standard dafür gäbe, steht außer Frage. AS2 (für EDI) ist ja letztlich auch nichts anderes als eine signierte Email mit MDN.

Ich würde sehr für einen solchen Standard plädieren, von mir aus auch S/MIME mit all seinen Vor- und Nachteilen. Es funktioniert halt nur, wenn die wesentlichen, großen Player mitspielen und es standardmäßig anbieten.

Letzteres habe ich noch nie erlebt und wäre wohl auch kaum mit dem Briefgeheimnis vereinbar.

Theoretisch richtig. Praktisch kann man Wahtsapp, Teams, Signal & Co kaum mehr als Exoten bezeichnen. Aber sie sind alle eines: inkompatibel.

... mit Zeugen verpackt und abgesendet.

Aber das ist ja noch viel mehr Old-School als FAX.

Marcel

Richtig. Genau dann, als ich das letzte Mal überhaupt ein Faxgerät gesehen habe. Selbst habe ich ausnahmslos nur Emulation und Modem verwendet.

Ja klar. Der Inhalt meiner eigenen Mail, die ich selbst gerade eben geshrieben habe, muß vor mir verborgen werden. Genau der Humor, mit dem mir Juristen und "Datenschützer" immer wieder kommen.

Am 04.11.2025 um 12:23 schrieb Marc Haber:

Ein Kettendrucker an jeder Supermarktkasse hätte was...

Bernd

Hammerbank ist noch besser

WIMRE waren Stangendrucker noch lauter...

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Nein. Der Postbote (Mail-Provider) darf nicht mitlesen.

Marcel

"Axel Berger" schrieb am 04.11.2025 um 18:51:03:

Ich selbst hatte auch nie ein physisches Faxgerät. Allerdings hatte ich im Berufsleben bis in die jüngste Vergangenheit mit haufenweise Faxgeräten zu tun, darunter auch dedizierte "Fax only"-Geräte. Aber keines davon war ein Thermopapier-Fax.

Gruß

Michael

Am 05.11.2025 um 09:22 schrieb Michael Landenberger:

In praktisch allen Behörden mit denen ich zu tun habe stehen noch physische Faxgeräte... (Telex allerdings nicht mehr ;-))

Um die Frage auch noch zu beantworten: Ein beliebiges Tintenmuster auf normales Papier zu bringen, ist für gar niemanden ein Problem. Für ein "Sendeprotokoll" auf Thermopapier muß ich das zu Druckende im Faxformat an ein physisches Faxgerät senden. Das ist ein kleines Bißchen aufwendiger, aber auch leicht möglich. Deshalb hatte ich das erwähnt und nicht das noch einfachere und noch Sinnlosere.

Du weißt, was Email ist? Die Originalnachricht wurde in Hinrichtung völlig offen und ungeschützt gesendet. Also braucht die Bestätigung auf dem Rückweg auch keinen höheren Schutz. Da liest auch niemand mit sondern kopiert blind Bytes ins Zustellprotokoll. War die Originalmail verschlüsselt, dann enthält die Rückmeldung natürlich auch keinen lesbaren Text. Für sie höhere Sicherheitsanforderungen zu fordern als für den Hinweg, ist albern.

Das ist wie die im verschlossenen Umschlag an mich verschickte Rechnung, in der meine eigene Kontonummer aus "Datenschutz" ausgeixt wurde. Die

*einzigen* gegen die das schützen könnte, sind Mitarbeiter des Energieversorgers selbst und wenn er denen nicht trauen kann, sollte er anderes tun als Kunden zu schikanieren. Der nicht geschützte Rest des Rechnungsinhaltes ist weit sensibler und enthält weit schützenswertere persönliche Einzelheiten (oder kann es mindetens tun).

Am 05.11.25 um 12:28 schrieb Axel Berger:

Das ist nicht ganz richtig.

Die Kommunikation zwischen EMail-Providern erfolgt heute praktisch immer über verschlüsseltes SMTP, zur Eindämmung von Spam gerne auch mit zusätzlicher Authentisierung. Und auch die Kommunikation mit dem Kunden erfolgt nahezu immer verschlüsselt (IMAPS, ESMTP+STARTTLS, Webfrontend mit HTTPS).

Lediglich auf den Servern liegt eine Standard-EMail unverschlüsselt vor, aber da gilt zum einen das Fernmeldegeheimnis (der Provider *darf* eben gerade nicht mitlesen) und zum anderen hoffentlich auch eine vertragliche Vertrauensbeziehung zwischen Anbieter und Kunde.

Sie enthält aber Metainformationen (Server-Adressen, tatsächlicher Empfänger nach eventuellen Weiterleitungen, Zeitstempel, etc), und deren Schutz wurde durch den Gesetzgeber immer mehr aufgeweicht.

Gerade aus den Zeitstempeln lassen sich fiese Details heraus lesen. Zum Beispiel, das der angeblich im Homeoffice arbeitende Mitarbeiter die Mail erst am nächsten Tag empfangen hat, der PC also offenbar zur Dienstzeit nicht einmal eingeschaltet war.

Ja. Die selben Anforderungen zu stellen, ist aber durchaus sinnvoll.

Eben. Und genau das gilt für die Auslieferungsbestätigung ganz genauso. Auf dem Weg ist es eine normle Mail wie jede andere auch.

Natürlich. Die sind aber offenbar erfüllt.

Ohne Zweifel ein völlig berechtigtes Interesse. Wenn er ohne Innenministerium im Café sitzt statt im Bureau, sieht der Chef das auch.

Blah. Die Beteuerung eines Fremden, er würde Deine Daten sicher aufbewahren und schon nichts Schlimmes damit anstellen, ist kein Schutz. Egal, wieviel Schlangenöl man auch immer drüberträufelt. Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verschickst Du per E-Mail elektronische Postkarten.

Natürlich gilt das auch für FAXe. Keinerlei Kontrollmöglichkeit, was auf dem Übertragungsweg damit passiert.

Volker

Am 05.11.25 um 18:13 schrieb Volker Bartheld:

Willkommen in der Realität! JEDER Vertragspartner verwaltet irgendwelche sensiblen Daten über dich, bis hin zu deinem Bankkonto oder intimen gesundheitlichen Details. Auch ganz ohne Internet und Computer.

Man muss sich seine Vertragspartner halt sorgsam aussuchen. Eine dienstliche EMail verschlüsselt direkt in den Mailserver meines AG einzuliefern, ist genauso unverdächtig, wie der kleine regionale IT-Dienstleister, bei dem ich schon seit Jahrzehnten mein privates EMail-Konto habe, und der schon existierte, als die Telekom noch Bundespost hieß.

Blah. Bitte nicht vergessen, auch die Client-Software und die Betriebssysteme an beiden Enden selbst zu programmieren, sonst ist E2E nur Buzzword-Bingo!

Mit Standardsoftware (möglichst gar closed-source) vertraust du doch wieder Dritten, das die entschlüsselten Daten nicht an den Endpunkten kopiert und weitergeleitet werden. Oder gar der ganze Bildschirminhalt alle paar Sekunden abfotografiert und per KI ausgewertet wird.

Nein, einen Brief. Mit besserem Schutz als bei der Schneckenpost, bei der tausende Personen physischen Zugriff auf den Brief haben und sonstwas damit anstellen können. Bei der EMail sind es wenigstens nur die Admins auf beiden Seiten.

Das allerdings ist richtig, Fax hat tatsächlich gar keine Transportverschlüsselung.

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