Das ist doch heute sowieso eine höchst theoretische Frage. Wenn man heute Fax schickt, dann wahrscheinlich nicht "fein", und ob man
3 Versuche braucht, das ist auch egal, wenn man es alle 5 Jahre mal macht.
Fax ist eine Museumstechnologie für Nostalgieanwendungen.
/ralph
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J
Joerg Walther
Ich kaufe mir doch nicht noch ein extra Ladegerät, wenn ich einfach so lange warten kann, bis ich sowieso einen frischen Akku bestellen muss.
Ich habe das nicht erlebt, aber afaicr in irgendeinem Beipackzettel der USV wurde darauf hingewiesen, dass der beigelegte Akku möglichst zeitnah in Betrieb zu nehmen ist, weil... Und wenn da Bleisalze entstanden sind, ist da nix mehr zu konditionieren, der Vorgang ist irreversibel.
-jw-
J
Joerg Walther
Was steckt denn in dem kleinen Kästchen, dass es so teuer ist? Man würde Gold und Silber vermuten und nicht halbwegs standardisierte elektronische Bauteile. Und wie man mit letzteren auf diesen Preis kommt, ist mir ein Rätsel.
-jw-
V
Volker Bartheld
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sind so schlecht nicht. Deren Innereien muss man zwar kontrollieren, ggfs. nachisolieren und die Krokoklemmen schmelzen bei 10A weg, wenn man sie nicht vorher nachlötet, aber 30V@10A bei überschaubarer Restwelligkeit sind für zuhause durchaus praktisch.
Obacht beim Akkuladen: Vorher(!) eine passende Ladeschlussspannung einstellen, als Stromsenke mag sich dieses Schaltnetzteil eher nicht betätigen.
Volker
R
Ralph Aichinger
Vermutlich 20 Euro für Bauteile und Kasterl, 40 Euro für Zertifizierungen, rechtliche Absicherung, etc., Rest Gewinn ;)
/ralph
H
Hergen Lehmann
"Standardbauteile" für diesen Zweck hören meines Wissens bei USB2 auf. USB3 ist schon etwas anspruchsvoll, und zusammen mit den kleinen Stückzahlen eines doch etwas "speziellen" Produktes...
Für den hier diskutierten Zweck würde sicher USB2 ausreichen, und das scheint langsam bezahlbar zu werden:
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V
Volker Bartheld
Die Standardmimik, die eigentlich in jedem nichthobbyistischen Gerät mit USB- Anschluss enthalten sein sollte, sieht ungefähr so aus:
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, manchmal spendiert man auch Funkenstrecken und Polyfuses. Willst Du zusätzlich noch eine galvanische Trennung, wirds je nach angepeilter Datenrate durchaus aufwendig, s.
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Die relativ kleinen Stückzahlen, in denen fixfertige Endgeräte produziert werden, tun dann ihr Übriges.
Mach doch einfach selber für USB 3.0 (5G/s) mit
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schick das Design an
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lass 10-50 Exemplare fertigen/bestücken, bau das Ergebnis in ein stranggeüpresstes Alugehäuse ein, noch ein paar Frontplatten sowie siebgedruckte Aufleber dazu und pack den EN 62368-1 Prüfbericht eines zertifizierten EMV-Labors bei.
Das verkaufst Du dann für die Hälfte des von CESYS aufgerufenen Preises und wirst Millionär.
Volker
A
Axel Berger
Bleisalze entstehen bei jedem Lade- und Entladezyklus. Das ist der Prozeß der Speicherung. Wenn allerdings Bleisulphat lange stehen bleibt, wachsen die feinen zu größeren Kristallen zusammen. Die sind schlechter abbaubar. Irreversibel ist da nichts, solange es nicht abplatzt und als Schlamm zu Boden sinkt, aber der Innenwiderstand steigt zunächst für einige Zyklen deutlich.
V
Volker Bartheld
Ich halte eine galvanische Isolation von USB-Geräten außerhalb von heikler Messtechnik übrigens für Quatsch. Das Problem ist nicht ein Blitzeinschlag (als ob sich eine elektrische Entladung von den paar Milimetern eines USB-Steckers beeindrucken ließe, nachdem sie schon kilometerweit durch die Atmosphäre gereist ist), sondern Überspannungen auf den meist dürftig oder gar nicht entstörten USB-Datenleitungen.
Die läppischen 4V, die z. B. ein STM32F auf seinem 3,3V-Rail oder den nicht 5V- toleranten Pins verträgt [1], sind im Nu überschritten und dann ist das Ding eben Toast. Deswegen gibt es ja Designempfehlungen wie [2] [3], an die man sich durchaus halten sollte, anstatt die paar Cent zu sparen, die ein Chip mit TVS- Diodenarray, Gleichtaktdrossel und ein paar Ferritperlen kosten.
Damit sind die gängigsten Ursachen schon aus dem Weg - wenn Dir bei einem Gewitter die Antenne wegschmilzt und die Steckdosen aus der Wand fliegen, hast Du ein ganz anderes Problem und solltest evtl. mit dem Dachdecker Deines geringsten Misstrauens reden.
Überspannungen schaffen sich übrigens auch über den Telefon- bzw. DSL-Anschluss ins Haus, ein abgerauchtes US Robotics Courier vEverything und eine kaputte Fritzbox sind meine stummen Zeugen. Aber deren Opfer war offenbar nicht total vergebens, denn der Switch und die daran angeschlossenen Geräte haben überlebt.
Und, nein, zwei HDDs im - gerne auch ausgeschalteten - NAS sind kein Backup. Ich lagere eine meiner externen USB-Festplatten deswegen ganz gerne im Keller, natürlich in abgedichteter Schnappbox, abseits von Heizungs- und Wasserrohren, etwas erhöht im Blechregal.
Volker
[1]
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J
Joerg Walther
OK, wenn man tatsächlich von solch geringen Stückzahlen ausgehen sollte, kann man natürlich über den Preis nicht meckern. Ich hätte jetzt gedacht, dass davon deutlich mehr verkauft würden...
-jw-
M
Marcel Mueller
Am 02.11.25 um 12:39 schrieb Ralph Aichinger:
Und die einzige, real funktionierende, beweisbare Kommunikation.
Ich weiß gar nicht warum heutzutage alles, was alt ist, automatisch schlecht ist. Manchmal stimmt das ja. Aber so mancher neumodischer Kram versagt selbst bei den einfachsten Dingen. Das Thema persönliche Kommunikation gehört da definitiv dazu. Man braucht ein halbes Dutzend verschiedene Accounts bei verschiedenen Diensten und im persönlichen Adressbuch zu jedem Kontakt den passenden Dienst. Früher hat eine Telefonnummer und eine Emailadresse gereicht und auf der ganzen Welt funktioniert.
Marcel
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Marc,
Du schriebst am Sun, 02 Nov 2025 09:17:00 +0100:
Verwirr' den Franz nicht noch mehr - _so_ stimmt das schließlich auch nicht! Fax ist immer noch analog (falls nicht T.38?), es _läuft_ allerdings, aber eben nur als _Träger_, über internet / IP, genauso IP wie Telefonie auch. Es _ist_ damit aber _nicht_ "IP".
Das ist effektiv immer noch und zunehmend die sicherste Methode - falls es noch möglich ist...
A
Axel Berger
Was ist daran beweisbar? Du hast einen Schnipsel ASCIItext auf Thermopapier. Daneben gibt es das Protokoll der Telephonanlage. Es ist für gewisse Zeit innerhalb der Anlage schwer manipulierbar, danach gibt es auch nur einen reinen ASCIIexport.
Für Email kann man Empfangs- und Leseprotokolle anfordern. Die sind beim Absender ebenfalls nur Text, enthalten aber Verweise auf das Protokoll beim Provider, das man prüfen kann.
In der Summe ist Mail weit sicherer und besser prüfbar. Wie beim weißen Blatt Papier im Einschreibebrief kann man auch hier oft nur beweisen, daß etwas zugestellt wurde, aber nicht was. Manche Provider liefern mit dem Protokoll auch den Inhalt oder Auszüge davon. Damit ist dann Mail sogar dem alten registrierten Postweg überlegen
Das tun sie immer noch. Wer sich selbst mutwillig nur auf speziellen Exotenwegen errichbar macht, kann daran keine Forderungen knüpfen. Im Zweifel gibt es immer noch den (eingeschriebenen) Brief an die landungsfähige Meldeadresse. Anrufe und Mail kann der Empfänger ignorieren und konnte es schon immer.
V
Volker Bartheld
Erst die Renaissance des famosen H-O-H-Threads und jetzt das FAX als sichere und verbindliche Zustellmethode. Da muss die Langeweile wirklich enorm sein.
Wer bei mTAN Schwitzflecken unter den Achseln kriegt, sollte seine vertraulichen Korrespondenz jedenfalls keiner in VoIP ausgeführten Telefonverbindung anvertrauen, wo dann irgendwo am anderen Ende idealerweise ein Zettelchen Papier aus einer dedizierten Maschine fällt, i. d. R. aber eine Datei auf einem verwahrlosten, verwanzten, seit Jahren nicht upgedateten Windows-PC erstellt wird *). Die Existenz einer FAX-Nummer sagt über die Technologieaffinität und - kompetenz von Menschen ungefähr genauso viel aus, wie ihre Zugehörigkeit zum örtlichen Dampflokverein. Wenn mir die kleine Spitze erlaubt ist.
Volker
*) Vielleicht kommt jetzt, knapp 35 Jahre nach Erfindung von PGP und mit Chatkontrolle, Client-Side-Filtering, Datenvorratsspeicherung, DNS-Blocker, Palantir/Bundestrojaner, ePA-Fail, dem Amazon-Webservices-Crash, dem Azure- Blackout, usw. bei den Endusern irgendwann mehr Schwung in die Angelegenheit. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
H
Hergen Lehmann
Dieser Schnippsel enthält alle relevanten Informationen (Zeit, Absender, die tatsächliche angewählte Rufnummer des Empfängers, Anzahl der übermittelten Seiten, Status).
Er wird von deutschen Gerichten traditionell als Beleg dafür anerkannt, das tatsächlich ein Dokument übermittelt wurde, und allein das ist relevant für den Begriff "beweisbar".
Beides lässt sich auf Empfängerseite abschalten und ist aus Datenschutzgründen oftmals abgeschaltet, gerade bei Behörden und Firmen. Es lässt sich als Textdatei zudem wesentlich leichter fälschen als das profane Stück Thermopapier.
M
Michael Landenberger
"Hergen Lehmann" schrieb am 03.11.2025 um 12:02:06:
Und er kommt bei mir nicht auf Thermopapier (kam er noch nie), sondern auf tintenstrahl-bedrucktem Druckerpapier aus dem Drucker. Das gilt sowohl für die Sendeprotokolle des Druckers selbst (wenn man darüber faxt), als auch für die von Fritz!Fax erzeugten, denn auch die muss ich ja mit meinem Drucker ausdrucken.
Und ja, tintenstrahl-bedrucktes Druckerpapier ist *viel* haltbarer als Thermopapier.
Ich habe aber noch nie ein Sendeprotokoll gebraucht. Niemand hat je den Empfang eines Faxes bestritten, das ich versandt habe.
Gruß
Michael
A
Axel Berger
Ja. Die akzeptieren auch ein "unterschriebenes" Fax. Weil ich mich strikt weigere, totalen Blödsinn mitzumachen, unterschreibe ich entweder echt -- und übergebe das Original, keine Kopie -- oder gar nicht. Wo mehrere Unterschriften gefragt sind (Beiräte) schicke ich einem anderen meine gescannte Unterschrift als Graphik "mach damit, was Du willst". Neben meiner eigenen habe ich in gleicher Qualität hier Graphiken zahlreicher anderer Unterschriften, die ich mühelos und in gleicher Weise ebenso verwenden könnte. Juristen sind geistig nicht ernstzunehmen, leider vertreten sie die Macht.
Es gibt weniges, das ich so mühelos und so perfekt fälschen kann, wie gerade so ein "Sendeprotokoll".
Ja, man kann auch Faxgeräte abschalten und Briefannahmen verweigern. In bestimmten Fällen fordere ich so eine Bestätigung an und bisher ist sie jedes Mal gekommen -- gerade von Behörden und Berufspolitikern.
Die Textdatei ja. Lies, was ich wirklich geschrieben habe.
A
Axel Berger
Und? Die Haltbarkeit war nicht das Thema. Papier zu bedrucken fällt mir nicht schwer.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
M
Michael Landenberger
"Axel Berger" schrieb am 03.11.2025 um 18:36:20:
Warum hast du dann das Thermopapier überhaupt erwähnt? Es hätte doch der Hinweis gereicht, dass der Ausdruck eines Faxprotokolls deiner Ansicht nach kein brauchbarer Zustellnachweis ist.
JFTR: ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Thermopapier-Fax gesehen habe. Muss Jahrzehnte her sein.
Gruß
Michael
V
Volker Bartheld
Thermopapier ist eh eine Umweltschweinerei:
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Bisphenol S als Ersatz für Bisphenol A verhält es wahrscheinlich genauso, wie bei den PFAS. Minimal andere Molekülstruktur, derselbe Dreck. Aber wenn ich beim REWE sage, ich will keinen Bon, kommt er trotzdem aus der Kasse und wird vor meinen Augen weggeworfen.
Na, dann versuch mal, dem Ekeltrickser ein FAX zu schicken, mit dem ich seit Jahren im Clinch liege. Der bestreitet sogar, E-Mails empfangen zu haben, auf die er sich im folgenden Schriftwechsel selbst bezieht. Und was er (vor Zeugen) gesagt hat bzw. gemeint zu haben glaubt, ist dann wieder ein ganz anderes Thema.
Bei E-Mail ist übrigens m. E. n. nicht das Problem, dass jemand bestreitet, sie empfangen zu haben, denn Arschgeigen bestreiten sowieso alles. Sondern dass der Kram übersehen wird, im Spamordner eines wildgewordenen MTA oder MUA landet, vom hypochondrischen Antivirusprogramm in Quarantäne genommen wird oder 1001 andere Merkwürdigkeiten passieren.
Kann bei High Tech eben passieren.
Volker
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