May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Thomas Heger
Am Donnerstag000007, 07.08.2025 um 13:29 schrieb Peter Thoms:
Wie du rechnest ist ja auch falsch!
Du rechnest in kWh, müßtest aber in € rechnen.
Wenn man nämlich eine Solaranlage oder ähnliches besitzt, dann kann man einen Teil des davon erzeugten Stromes in seiner Wärmepumpe benutzen und würde so den Strom natürlich viel besser nutzen, als wenn man den ins Netz speist.
Strom ist nämlich eigentlich eine Dienstleistung.
Und Dienstleistungen bezieht man nur dann, wenn man das betreffende Gut oder die Leistung nicht selber herstellen kann oder will.
Das liegt daran, dass in den Kosten der Dienstleistung idR noch diverse Positionen enthalten sind, welche man nicht bekommen würde, wenn man die Dienstleistung für andere gegen Entgelt erbringen würde.
Strom kann man aber selber herstellen, u.a. eigenen sich Windräder und PV-Anlagen dazu.
Das ist so ähnlich wie beim Essen außer Haus:
zwar ist es nett, wenn man 'bekocht' wird und nicht abspülen muß. Aber man muß dafür natürlich bezahlen.
Und das ist meistens recht viel und zwar viel mehr, als die meisten Menschen glauben.
So bezahlt man natürlich auch die teuren Gewerbemieten mit und das Personal, welches einem z.B. einen Döner serviert.
Für den Komfort wird man dann auch zur Kasse gebeten und zahlt so etwa das fünf- bis sieben-fache dessen, was man selber für die Zutaten und den Strom ausgeben müßte.
Und Strom aus der Steckdose ist eben auch teuer, weil es faktisch eine Dienstleistung ist, dass da Strom rauskommt.
TH
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Thomas Heger
Am Donnerstag000007, 07.08.2025 um 21:49 schrieb Sieghard Schicktanz:
Ich versuche schon meine Argumente zu belegen, wenn sich das irgendwie praktisch machen läßt.
Etwa zitiere ich online-Quellen, wenn ich sowas finden kann.
Aber auch Bilder oder Videos, die nicht aus KI-Quellen stammen sollten, oder Einträge aus Wikipedia oder auch mal Google-Earth füge ich gelegentlich als link ein.
Das sind im strengen Sinne natürlich keine Beweise, sondern bestenfalls Indizien.
Aber besser als nichts ist sowas schon.
TH
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Peter Thoms
Am 11.08.25 um 08:05 schrieb Thomas Heger:
Hallo,
bespreche das besser mit Deinem persönlichen Soziologen.
Peter
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Peter Thoms
Am 11.08.25 um 08:09 schrieb Thomas Heger:
Hallo,
das sehe ich anders. Noch ist es ein lupenreines Nichts.
Peter
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Thomas Heger
Am Samstag000009, 09.08.2025 um 18:44 schrieb Volker Bartheld: ...
Es ist immer das gleiche Schema: Bagatellen gegen eine Wärmepumpe werden als
Es ging ja überhaupt nicht um die Technologie an sich, sondern um Habecks GEG.
Darin wurde alles mögliche technokratisch/bürokratisch voergeschrieben, was sich nicht realisieren läßt bzw. man nicht haben will.
Ich bin ja WIRTSCHAFTSingenieur!
Daher ist es sozusagen eine 'Berufskrankheit', wenn man immer alles monetär bewertet, was man technisch tut.
Das 'technische Tun' betreibe ich im übrigen ausgiebig und repariere so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.
Das umfaßt durchaus auch Elektronik, aber eher weniger.
Meine Lieblingsobjekte sind eigentlich normale Haushaltsgeräte, welche ich schon dutzendweise vor dem Schrott gerettet habe.
Aber auch Fahrräder oder Digitalkameras bastel ich gelegentlich wieder zurecht.
Kleider spende ich auch gelegentlich, obwohl sowas nicht mehr so gerne genommen wird und die entsprechenden Sammelcontainer in meiner Gegend alle verschwunden sind.
Hilfreiche Tipps kommen von mir auch öfters mal, etwa das hier:
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Ja, so sehe ich das auch.
TH
P
Peter Thoms
Am 11.08.25 um 08:27 schrieb Thomas Heger:
Hallo,
ständiger Themenwechsel, damit Du erlesene Belanglosigkeiten irgendwie noch höher stapeln kannst? So sind sie halt, die astreinen Hochstapler mit ausgiebigem Zeitpolster.
Ich bin mit meinem energetischen Update von vor einem Jahr unfallfrei angekommen, meine Heizenergiekosten sind dadurch halbiert worden.
Hinzu kam am 1.11. eine PV, ein weiterer, großer Schritt.
Seit diesem Mai dann ein weiteres Haus. Eins aus den 60en, als noch Schwerkraft-Zentralheizung angesagt war, ganz was "tolles".
Mit der WP hat das Haus jetzt einen echten Erder. Was sich davor als Erder Hochstapelte, war tatsächlich ein Jahrzehnte alter Fake.
Hinzu kommt eine unbemerkte N-Leiter-Unterbrechung, die ist jetzt gefixt. Der Fehler geschah vor vier Jahren durch ein Zählerupgrade auf "smart". Der starre "N" wurde bei der Zählermontage aus seiner Gegenklemme gezogen.
Peter
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Volker Bartheld
Ich weiß nicht, ob es das ist, was Axel meint, aber: Eine PV-Anlage mit Inverter und Akku, die nicht im Inselbetrieb arbeitet, muss irgendwie wissen, welche Leistung sie ins Stromnetz drücken soll um den Eigenverbrauch zu maximieren. Denn die eingespeiste Energie wird nicht vergütet, zumindest insofern wir hier von Klein-PV sprechen.
Oder anders gesagt: Mit den Panels kann man entweder den Akku laden, falls die angebotene Leistung über dem momentanen Verbrauch liegt, man kann den Akku ruhen lassen, um ihn zu schonen und nur PV ins Netz tun oder - z. B. nachts den Akku ins Netz entladen. Jegliche Mischformen denkbar.
Wie soll der Inverter wissen, was er aktuell tun soll, wenn man es ihm nicht fallweise sagt oder irgendeine Heuristik hinterlegt?
Und Letzteres geht oft nur mit ziemlichen Verrenkungen, der "Cloud" des Herstellers, einem smarten Home usw.
Volker
V
Volker Bartheld
Naja, wer einfach nichts haben will, was auch nur eine Winzigkeit von dem abweicht, was er aktuell hat oder wessen Wünsche vollkommen diametral zur von der aktuellen Regierung vertretenen Wahlmehrheit sind, der wird mit dem GEG jeglicher Ausprägung ein Problem haben. Aber natürlich auch mit allen anderen Übereinkünften der Gesellschaft, niedergeschrieben im BGB, der Stv(Z)O, der StPO, dem Grundgesetz (vor allem und zunehmend dem!), diversen Haus- und Grünanlagenordnungen, usw.
Der Rest kann sinnentnehmend das lesen, was hierzugroups schon 1.001x vorgekaut wurde und wird erkennen, dass in den meisten Fällen das GEG genau gar nichts vorschreibt bzw. bestenfalls in niedrigstschwelliger Weise.
Die Energielobbies, VDE-Bedenkenträger, Petrolheads, Klimawandelskeptiker, usw. würden hingegen sehr gerne alles mögliche vorschreiben, sogar um freiwillige Optionen zum Klimaschutz zu torpedieren. Meist unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit. Da ist - wo wir gerade und wieder mal über den Wärmepumpenwahnsinn theoriewichsen - wieder diese alte Kamelle zur Tagesordnung geworden:
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Ja, der Laudeley, der die Balkonkraftwerke durchgeboxt und den Deye- Skandal aufgedeckt hat, etliche Male verklagt, nie verurteilt.
Worum geht es? Man möchte in Zukunft (mal wieder), dass Balkon-PV-Anlagen nur noch an Steckdosen angeschlossen werden, deren konstruktive Vorkehrungen sicherstellen, dass es da keine weiteren Verbraucher gibt. Denn man hat Angst, dass da jemand 800W an PV einspeist, sich z. B. drei E-Grills an derselben Leitung 24/7 die 800W nehmen und noch weitere 3.6kW aus dem Netz.
Der PV-Anteil würde von der Sicherung im Sicherungskasten nicht entdeckt und könnte - insbesondere in Altbauten - die dünnen, maroden Leitungen überlasten.
Außerdem ist der Schuko-Stecker ein permanenter Dorn im Auge, denn strenggenommen wurde der für die Stromentnahme designt und nicht zur Einspeisung. Und trotz Netzüberwachung, *sic* Trennrelais, usw. könnte es in herbeikonstruierten Fällen ja passieren, dass jemand an den freiliegenden Kontakten einen Schlag bekommt.
Kommen diese Auflagen in Deutschland, kannst das Balkon-PV-Thema mehr oder minder vergessen. Denn wenn (D)ein Elektriker erst Dosen setzen und Kabel verlegen muss, amortisiert sich die Anlage in 1.000 Jahren nicht.
Volker
M
Marc Haber
Ein Stromzähler an der richtigen Stelle würde reichen.
Grüße Marc
--
---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402
M
Marc Haber
Wie kann es sein dass man sowas nicht merkt? Ist dann alles über den PE abgeflossen?
Grüße Marc
V
Volker Bartheld
Keine Ahnung welche Stelle Du meinst. Typischerweise steht der Zähler irgendwo im Keller und das PV-Gedöns ist auf dem Balkon oder unterm Dach. Die müssen irgendwie miteinander reden, die Netzleitung ist dafür nicht so toll geeignet.
Volker
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Peter Thoms
Hallo, vom Haus mit "Nullung" zum den 1,5#-PE der Gasheizung, rüber in die Metall-Verrohrung und dann zum Hausanschluss.
Als ich zur Vorbereitung für die WP die Gasheizung inaktiv setzte, passierte das.
Ich dachte vorher schon: sei vorsichtig, teile und hersche. So erfolgten die Schnitte an der Zuleitung Gasheizung einzeln. Zuerst L und N, sie waren unauffällig. Der PE aber funkte mächtig. Denn damit hatte ich das Haus vom N endgültig abgekniffen.
peter
A
Axel Berger
Genau das. Cloud will ich nicht und eine selber schlaue Regelung, die sich von mir nicht reinreden läßt, auch nicht.
Beim Chinesen habe ich etwas gesehen, aber saumäßig beschrieben, völlig überdimensioniert und mit ungenanntem Eigenverbrauch. Passend dazu bräuchte ich dann einen Akku ohne die Elektronik, die bei den kleinen Einheiten einen großen Teil des Preises ausmacht. (Sonst könnte man sie einfach abklemmen.)
A
Axel Berger
Ja der Kram möchte autark (nein, zu mir hin abgeschlossen, zum Chinesenserver offen) sein. Mein HA kennt alle Leistungen und Modbus kann er auch. Ich möchte einfach der Batteriesteuerung den Sollwert der Aufnahme- oder Abgabeleistung vorgeben können.
M
Marc Haber
Das stimmt natürlich, und in der Unterverteilung in der Wohnung ist üblicherweise kein Platz.
Grüße Marc
M
Marc Haber
Eiwei. Was für eine unschöne Situation.
Grüße Marc
P
Peter Thoms
Am 11.08.25 um 17:51 schrieb Marc Haber:
Hallo,
es war ganz gut so, noch rechtzeitig.
Das Haus war über einen Zeitraum von vier Jahren ein Brandkandidat.
Peter
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Thomas Heger
Am Montag000011, 11.08.2025 um 09:42 schrieb Peter Thoms:
Wie sollte ich mich denn deiner Ansicht nach denn sonst äußern?
Ich hatte bereits mehrfach geschrieben, dass WP Heizungen in Einfamillienhäusern unter bestimmten Bedingungen durchaus Sinn machen, es mir aber um vermietete Altbauwohnungen ging.
Dort kann man sowas meiner Meinung nach nicht einbauen, wenn man wirtschaftlich heizen möchte.
Das fängt schon damit an, dass Wärmepumpenheizungen Strom benötigen und man Strom nicht zum Heizen nehmen soll.
Außerdem sind vermietete Altbauwohnungen ja definitionsgemäß bewohnt, weswegen man dort u.a. keine Fußbodenheizung einbauen kann.
Das GEG von Herrn Habeck erfordert aber, das doch zu tun, weil der weitere Betrieb von Kombi-Gasthermen unter bestimmten Bedingungen untersagt wird.
Das halte ich für einen gezielten Affront von Herrn Habeck, welcher anscheinend nicht mit dem vorgeblichen Ziel 'Umweltschutz' motiviert ist.
Das ist ja alles wunderbar, war aber überhaupt nicht mein Thema.
...
TH
M
Marc Haber
Das wird er eben genau nicht, so lange die alten Kombi-Gasthermen weiterhin funktionieren.
Ich halte das für inkorrekte Rechte Propaganda.
V
Volker Bartheld
Welches Ziel hätte "Herr Habeck" - der übrigens nicht mehr im Amt ist - denn sonst gehabt, außer Umweltschutz? Schmiergelder der verlogenen PV- und Wärmepumpenmafia einsacken?
Übrigens wird das "Habeck-GEG" in weiten Bereichen unverändert von der CxU/SPD- Koalition weitergetragen. Im Koalitionsvertrag steht zwar etwas von "Abschaffung des Heizungsgesetzes" und EInführung eines reformierten Gebäudeenergiegesetzes (GEG), welches technologieoffener, flexibler und einfacher werden soll.
Passiert ist bislang nichts, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat im Table.Today Podcast eine GEG-Reform noch in diesem Jahr angekündigt(!).
Zurückgenommen werden soll damit das Betriebsverbot für Konstanttemperaturkessel. Betrifft nur noch wenige Haushalte, denn das entsprechende Betriebsverbot ist über 15 Jahre alt und stammt aus der Energieeinsparverordnung.
Mehr:
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Außerdem will die neue Bundesregierung den Schwerpunkt mehr auf Hybridheizungen setzen. Je nun. Wenn damit die Vorgabe der Weltklimakonferenz in Paris im Jahr
2015 (COP 21) zur Treibhausgasemission erfüllt werden kann, ist es doch gut.
Und unterscheidet sich in nichts vom bestehenden GEG, wo es heißt:
- Die Pflicht zum Umstieg auf Heizungen mit 65 Prozent Erneuerbarer Energie ab dem 1. Januar 2024 gilt nur für den Einbau neuer Heizungen.
- Es gibt keine sofortige Austauschpflicht für bestehende Heizungen. Sie können weiter genutzt werden. Auch kaputte Heizungen können repariert werden.
- Bei irreparablen Defekten gelten großzügige Übergangsfristen, um eine neue Heizung mit 65 Prozent Erneuerbarer Energie einzubauen: 3 Jahre; bei Gasetagen bis zu 13 Jahre. Zudem sind Ausnahmen vorgesehen, damit beispielsweise ältere Hausbesitzer oder solche mit wenig Geld nicht überfordert werden: Über 80- jährige Eigentümer, die ein Gebäude mit bis zu sechs Wohnungen selbst bewohnen, sind komplett befreit.
- Eigentümer können den vorgesehenen Erneuerbaren-Anteil (mindestens 65 Prozent) auch rechnerisch nachweisen.
- Oder sie wählen unterschiedlichen Möglichkeiten für mindestens 65 Prozent Erneuerbares Heizen: Wärmenetz, Wärmepumpe, Stromdirektheizung, Hybridheizung (Erneuerbar-Gas-Öl), Solarthermie. Wasserstoff-Gasheizungen (Heizungen, die auf
100 Prozent Wasserstoff umrüstbar sind, also quasi jede existierende Gasheizung.
- Im Bestand: Biomasseheizung oder Gasheizungen die mindestens zu 65 Prozent Biogase nutzt (Biomethan, biogenes Flüssiggas, H2).
- Förderung 30%, egal welche klimafreundliche Heizungsform. Umlageverbot für Vermieter zum Schutz der Mieter.
- Enddatum für die Nutzung fossiler Brennstoffe in Heizungen ist der 31. Dezember 2044. Ab 2045 muss in allen Gebäuden klimaneutral mit ausschließlich Erneuerbaren Energien geheizt werden.
Was in all dem substanzlosen Gelaber vermutlich untergeht: CxU/SPD werden die Förderungen zurücknehmen, denn der Säckel ist klamm. Militärausgaben, Sondervermögen, newahr?
S. auch:
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Aber Heger wählt ja AFD, die holen Atomkraft zurück und reißen Windräder der Schande nieder.
Jup. Deren Quote deckt sich aber gut mit dem unteren Ausläufer der IQ-Statistik.
Volker
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