Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

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Am 09.08.25 um 17:00 schrieb Rupert Haselbeck:

Hallo,

ja, aber das ist hier in diesem Fall irrelevant.

Es ist immer das gleiche Schema: Bagatellen gegen eine Wärmepumpe werden als Drama hochgejagt, Zahlen dazu fehlen freilich. Das gesamte Drama wabert ausschließlich im Nebel, Zahlen fehlen. Aber da, wo Zahlen Toleranzen bei einer WP-Berechnung aufwerfen, da werden sie plötzlich bis ins Iota ausgewalzt. Dann können die absurdesten Vermutungen nie zu dumm genug sein, um sie anzuhäufen.

Peter

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Am 09.08.25 um 17:00 schrieb Rupert Haselbeck:

Hallo,

tja, das ist hier in diesem Fall irrelevant und entfällt als Argument.

Es ist immer das gleiche Schema: Bagatellen gegen eine Wärmepumpe werden als Drama hochgejagt, Zahlen dazu fehlen freilich. Das gesamte Drama wabert ausschließlich im Nebel, Zahlen fehlen.

Aber da, wo Zahlen Toleranzen bei einer WP-Berechnung aufwerfen, da werden sie plötzlich bis ins Iota ausgewalzt. Dann können die absurdesten Vermutungen zum Anhäufen nie dumm genug sein.

Peter

Da wird es wohl ein paar Fälle geben, angesichts der vielen Stöckchen, über die man beim Betrieb von Klein-PV-Anlagen springen muss. Drängt sich die Frage auf: Wieviele Kilowattstunden drückt denn dieser Sozialparasit mit seiner schwarzen Balkon-Atom-Anlage täglich ins Netz? Fünf? Zehn? Und dann kommt der Energieversorger und überweist ihm Geld? Oder sind die paar Cent evtl. doch eher der Dreck unterm Fingernagel und es wäre höchste Zeit, da endlich mal mit der deutschen Bürokratie und Bedenkenträgerei aufzuräumen?

Überall ist es schwer zwischen Fakt und Märchen zu unterscheiden. Peter schätze ich für seine engelsgleiche Geduld aber nicht als Märchenerzähler.

Von Menschen, die in den letzten 20 Jahren nicht ein Mü an sozialem Engagement gezeigt haben. Keine Kleiderspende, keine Blutspende, keine Kirchenspende, keinen Organspenderausweis, keinerlei Aktivität in irgendwelchen Repair Cafés oder auf Maker-Fairs, keine hilfreichen Amazon-Rezensionen, keine DIY-Videos auf YouTube, _natürlich_ kein Beitrag zur Energiewende und freilich muss alles immer maximal billig sein, maximaler Opportunismus, für mich die Rosinen, die Vereinigungsgmenge der Rechte und die Schnittmenge der Pflichten, für die lieben Mitmenschen genau andersherum.

Und seit Jahren nichts als destruktives, kontrafaktisches Geblubber in einem Medium, das inzwischen irrelevanter nicht sein könnte. Da wäre mir die Zeit zu schade - aber leider gibt es genug Regulars, die - aus welchen Gründen auch immer- Spaß an Trollfütterung haben.

Gebt diesen Gestalten doch wenigstens hier keine Bühne - ist schon schlimm genug, was in freier Wildbahn so rumläuft.

Fake News und Pseudowissenschaft ist immer leichter als Debunking. Die Langspielplatte mit Wärmepumpe und PV haben wir ja nun durch, jetzt wärs langsam wieder Zeit für H-O-H-Antriebe und Perpetua Mobilia. Oder ein AUsländer-raus- AFD-Parteitag zu den linksgrünversifften Ökospinnern vielleicht?

Volker

Am 09.08.25 um 18:44 schrieb Volker Bartheld:

Hallo,

das ist nicht viel.

Von einem Kollegen: Von den 1057 kWh (600 kWh/ Jahr) im Zeitumfang von 31 Monaten landen 47% im Haus und 53% im Netz.

Tja, was wird sein Haus verbrauchen? Ich weiß es nicht. Geschätzt 10 kWh/Tag wären wohl etwas zu viel, es lässt sich aber super damit rechnen. So, und 800 Wp Module schaffen am Sommertag 5 kWh, dann aber eher selten.

Weniger entscheidend bei Balkonanlagen ist nicht die Jahressumme an kWh, mehr entscheidend ist das mögliche kWh-Maximum während des Winters.

Nur dann kommt die Mechanik schnell an ihre Grenzen. Steil für die flache Wintersonne aufgestellte PV-Module passen nicht überall hin und fangen gerne mal Wind.

Peter

Irgendwie kriege ich 50% Einspeisung, 10kWh/Tag und optimistische 5-PV-kWh nicht unter einen Hut. Wir wohl daran liegen, dass ich die Grundlast nicht kenne und ob sich dann der Zähler womöglich rückwärts dreht.

Angesichts von 10kWh/Tag wird sich das Haus wohl so zwischen 100 und 200W Grundlast nehmen. Wenn wir also pessimistischerweise unterstellen, dass Dein Kollege nur Nachts kocht, wäscht, heizt, fernschaut (also wenn keine PV verfügbar ist) und von 10:00-20:00 die Sonne knallt, dann gehen also 4kWh jeden Tag illegal ins Netz.

Das ist bei 40ct/kWh natürlich brutal: Fast 600€ jedes Jahr. Womöglich raucht er auch noch!!!111einself, ist arbeitsloser Migrant oder liegt dem Sozialsystem anderswie auf der Tasche. Also da muss man härtestens durchgreifen. Bitte nenne mir umgehend Name und Adresse, damit ich ihn anzeigen kann, den Ferraris- Verbrecher!

Ich würde meinen, dass man das alles auch total überkopfen kann. Wäre ich nicht stinkend faul und würde ich nicht durch mein Ökostrom-Regional-Abo bei den Münchner Stadtwerken sozialparasitischerweise diejenigen benachteiligen, die in ihrem Dunkelwohnklo ohne Balkon keine PV hinstellen können, ich würde mir einfach...

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... oder...

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... an den Balkon spaxen, vielleicht sogar sowas hier:

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... und fertig, Vielleicht kann man sogar 2000Wp an so einen unangemeldeten Balkon-Atom-Mikroinverter hängen, oder an jede Phase eine 1000Wp-Kombo, damit auch an trüben Tagen der Zähler ordentlich rückwärts läuft.

Aber was verstehe ich schon davon?

Volker

Hallo,

seine Grundlast wurde von mir geschätzt, was ich auch deutlich machte. Mit 50% von 600 kWh lässt sich toll rechnen, so kommt man auf eine vernünftige Kostengrenze für eine Balkon-PV.

Im letzten Jahrtausend hatte ich PV noch beiseite gelegt, weil uninteressant.

Vor kurzer Zeit (max. vor 3 - 4 Jahren) bemerkte ich, dass sich das Blatt gewendet hatte, wegen günstiger Preise und erheblich besserer Wirkungsgrade der Paneelen. Auch wird heute Top-Qualität angeboten.

So begab es sich dann, dass ich unruhig wurde. Um keinen Mist einzukaufen und falsch zu investieren, fuchste ich mich da flugs rein.

In der Hauslast sind laufend Spitzen und Täler, das macht einfaches Rechnen unsicher. Zur flachen Sonne optimierte PV werfen zwar in der Summe weniger Jahresertrag ab und liefern beständiger zur Grundlast. Vor allem im Winter, und sie spitzen vor allem im Sommer weniger ins Netz.

Das Reingefuchse ist also eine reine Motivationsfrage. Des weiteren bin ich linksgrünversifft, oder so??

Aber, wir sind hier im Trööt bei WP ...

peter

Am 10.08.25 um 08:36 schrieb Peter Thoms:

ich habe mal in meinem Antiquariat geblättert: ISBN 3-18-400794-4 Nutzung regenerativer Energiequellen Helmut Schaefer VDI Verlag

Bei einer PV-Neigung von 60° (leicht an einer Fassade unterzubringen) statt flachen 30° kommt es zu einer Ertragsumkehr zwischen Oktober bis zum März.

Peter

Natürlich. Hinge das allein von mir ab, wäre die Motivation vielleicht größer.

Ab eines gewissen Standpunkts ist jeder andere linksgrünversifft.

Nein, wir sind hier im Thread mit dem Wahnsinn. Um Wärmepumpen geht es schon lange nicht mehr.

Volker

Das kann ich jetzt über ein knappes Jahr recht gut beobachten. Sehr pauschal und vereinfacht liefern die Module an 16 h/d gar nichts und an

5 bis 8 h/d das Doppelte des Bedarfes. Das gilt tendenziell auch im Winter. Da sind die Tage kürzer aber die Leistung an steilen (Geländer) Modulen kaum niedriger.

An trüben Tagen mit mäßiger Leistung über im Sommer viele Stunden sieht es anders aus, die tragen aber in der Jahresbilanz, wo über den Ertrag summiert und gemittelt wird, so viel nicht bei. Häufiger sind an bedeckten Tagen große Schwankungen und ständiges schnelles auf und ab. Relativ konstante Leistung mit niedrigen Werten ist eher selten.

Der von mir erhoffte und erwartete Preisverfall bei Speichern hat begonnen. 2 kWh sind von 600 auf etwas über 400 Euro gefallen. Langsam muß ich die Augen aufhalten.

Was ich suche und verlange sind Einheiten, die zwar autarke Schutzschaltungen zur Einhaltung aller Grenzen enthalten, denen ich aber die Lade- und Entladleistung von außen vorgeben kann. Bis jetzt fand ich nur Einheiten, die entweder schlauer sein wollen als ich, Befehle nur vom chinesischen Server annehmen, oder beides. Das ist wie beim Inverter mit dem Unterschied, bei dem kann ich die Verbindung ganz kappen und extern messen. Das geht aber nur beim Messen, beim Steuern kann ich auf die Verbindung nicht einfach ganz verzichten.

Meine hängen steiler als 80 Grad und in diesem Jahr waren bisher die ertragreichsten Monate Mai und Juni. Der Juli war eher trübe und blieb ein knappes Fünftel darunter. März und April liegen etwa mittig zwischen den beiden Spitzenwerten und dem Juli, Oktober bis Februar fallen deutlich ab.

Die 800 W des Inverters werden von den Modulen mit 1100 W Nennwert im Hochsommer nie erreicht, im Frühjahr teils für mehrere Stunden. Was zählt sind vor allem die längeren Tage.

Bis ich über mehrere Jahre mitteln kann. wird es noch lange dauern.

Am 10.08.25 um 10:40 schrieb Axel Berger:

das hängt mehr vom Sonnenstand ab. Wenn ich mir die abgelesenen Daten 30° und 60° noch einmal überlege, passen die Daten 1:1 zum Sonnenstand.

Das lohnt nicht. Meinem Kumpel hatte ich aufgrund seines ertragreichsten Monats (100 kWh) einen Jahresertrag von 600 kWh geschätzt. Seine Werte lagen minimalst darüber.

Es ist für den Haushalt einfach mehr wert, im Sommer den Überschuss zum Vorteil des Winters abzusenken.

Peter

Hallo,

wegen dem Akku: Bei max. PV-Ertrag/Monat von nur 100 kWh, aber einem Hausbedarf von 300 kWh im gleichen Zeitraum, ist ein Akku auch in der Hochzeit "Sommer" sehr fragwürdig.

Mit dem kleinen Panel wird nicht viel Vorteil rauskommen.

Peter

Meine Anlage ist etwa zur Hälfte auf 30 ° und auf 10 °. Mai und Juni sind die Spitzenmonate, Juli etwa ein fünftel drunter, Mai dazwischen. April und März unter dem Juli. Januar etwa ein Viertel vom Juni.

Grüße Marc

Für eine Ertragsermittlung nicht, das stimmt. Hier ging es aber gerade um ein anderes Thema, den Vergleich eines typischen Juli mit dem typischen März. Was ich hier im Vergleich zwischen Juni und und Juli gerade sah, ist nicht Sonnenstand sondern Wetter.

Das auch. Vor allem ist es weniger netzschädlich. Negative Preise sind nicht normal sondern ein Problemanzeiger. Bei mit kommt neben der fast senkrechten Aufhängung eine spürbare Westabweichung dazu. Das ist keine Absicht sondern durch die Ausrichtung von Grundstück und Haus bedingt, hat aber zu Lasten des maximalen Ertrages sehr angenehme Folgen für den Nutzwert des Stroms.

N.B: Bis heute ist im August der Wert meines erzeugten Stroms

2,27Ct/kWh. Mein subventionierter Gewinn ist viel höher, aber dieser Wert zeigt an, was der Ausbau der Kleinsolaranlagen auf jetzt rund 1 GW Nennleistung insgesamt an Nutzen erbringt. Wenn die Kosten den Nutzen übersteigen, gilt für die Umweltbilanz in erster Näherung dasselbe.

Die Ergebnisse entsprechen der Erwartung. Auf einem Dach ist steile Aufständerung natürlich deutlich aufwendiger und teurer, dem Nutzwert täte sie aber gut.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Ich überschlage mit mittleren 1 kWh/d bei einem 2 kWh Akku. Beim Unterschreiten von 300 Euro für die 2 kWh werde ich vermutlich zugreifen, wenn ich etwas finde, das meine anderen Anforderungen erfüllt, i.e. von mir steuerbare Lade- und Entladeleistung.

Daneben möchte ich den Akku gern an die Wechselspannung anschließen und nicht zwischen Paneele und Wchselrichter einschleifen. Der Balkon ist ein schlechter Stellplatz und ewig lange Gleichspannungskabel möchte ich vermeiden.

Hallo,

kannst Du machen.

Ein schnelles Kriterium wäre, den Ertrag vom März oder Oktober als Benchmark für den Akku zu nehmen. Dann wird der Akku zw. März/Oktober 7-9 Monate garantiert gefordert, ohne Statist zu sein.

Peter

Hallo Axel,

Du schriebst am Sun, 10 Aug 2025 14:28:11 +0200:

Was soll denn da der Akku verhindern? Gut, er könnte den maximalen Lade- oder Entladestrom _begrenzen_, aber ansonsten hängt das nur an _Dir_, vermittels der angeschlossenen Gerte Lade- und Entladeleistung vorzugeben. Soweit der Akku nicht grandios unterdimensioniert ist, sollte er die von Dir benötigten Leistungen problemlos verarbeiten. Akkus, die Deinen Vorgaben entsprechen, gibt es durchaus auf dem Markt. Du solltest halt mal bei Anbietern von Solar-Technik nachschauen und ggfs. auch mal anfragen. Sicher, meistens wird man auf ein "Hersteller-Portal" verwiesen, aber mit einigermaßen Hartnäckigkeit sind doch einige, auch chinesische, Hersteller zu eruieren, die ihre Protokolle offenlegen oder die inzwischen standardisierten Norm-Protokolle (Bezeichnung such ich jetzt nicht 'raus) unterstützen.

Gibt's auch fertig, da vielleicht sogar auch bei Camping-Bedarf o.ä., dort sind solche Konfigurationen anscheinend gängig.

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