Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

On 24.06.25 near 11:22, Thomas Heger suggested:

Deine “Wahrheit“ bedarf die Zustimmung sehr Vieler .... :->>

Dreißig Stunden lang. Wenn man nicht jeden Tag Nudeln kocht, brauchen die weniger. Wenn doch, dann sind die Esps jeden Tag ein Topf mehr. Wenn ich von meinen 290 W weiter nach unten will, dann muß ich solche Verbraucher auch angucken.

Ich hoffe sehr, Du hast nur schlampig formuliert und Dir ist schon klar, daß der Vergleich einer Arbeit und einer Leistung die Dimension Zeit enthalten muß.

Es ist mehr Aufwand, so etwas erst einmal zu finden und in der Summe auch spürbar teurer als so ein Standard-Gesamtpaket von der Stange. Wenn sich die Erfahrung vermehrt hat, wird es bei mir im Laufe der Zeit sicher zur einen oder anderen Änderung kommen. Bis zum ersten Speicherkauf läuft die Sache erst einmal.

Kenne ich die Dame?

Der Inverter funktioniert auch ganz ohne. Meiner ist verbunden und darf nicht raustelephonieren. Damit hoffe ich zu unterbinden, daß er sich einfach ungefragt für seine Plaudereien in ein offenes Netz hängt und ich konnte seinen AP abdrehen.

Hallo Axel,

Du schriebst am Fri, 27 Jun 2025 15:05:45 +0200:

Ja, weil man tasächlich nach etwas _Bestimmtem_ suchen muß, d.h. man mus sich _überlegt_ habeb, was man will.

Muß dann allerdings überhaupt nicht, jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht nur um den Kleinkram handelt, der nicht nur im Baumarkt verramscht wir.

Ein modulares System hat durchaus Vorteile, weil man es halt auch modular erweitern kann. Ein Komplettsystem, das zu klein wird (aus welchem Grund auch immer) ist ein Hindernis, weil eben nicht erweiterbar oder bestenfalls in wenigen Bereichen und nur in Schritten, die der Hersateller anbietet. Und wenn es um lokale Konfiguration und Datenzugang geht, dann ist fast alles unbrauchbar, was an Komplettangeboten im Markt ist. Ich kenne "aus den Stegreif" nur einen niederländischen Hersteller von modularen Systemen, bei dem das geht, und der ist eigentlich branchenfremd in dem Bereich, weil er hauptsächlich Ausstattung für mobile Einsätze (Caravan, Boot) und Insellösungen produziert.

Die anderen Tage futterst Du vermutlich grüne Löschblätter vom Biobauern nebenan.

Natürlich. Müssen wir hier jetzt wirklich diskutieren, dass derjenge, der keine FritzBox 7530 AX benötigt, mit einer 7530 (ohne AX) vielleicht ein paar Watt sparen und eventuell sogar W-LAN fallweise ausschalten kann? Dass es natürlich besser ist, seinen Computerpark nicht 7/24 im Soft Off dümpeln zu lassen, wenn der Stromverbrauch an einer Schaltsteckdose hart ausgeschaltet auf 0W sinkt? Dass die 30°C-Wäsche im Vergleich zu höheren Temperaturen weniger Strom braucht, weil sich mit der Wärmekapazität von Wasser nicht diskutieren lässt?

Es sollte der Wippschalter dann eben den Einschaltstromstoß der Schaltnetzteile ausreichend lange mitmachen, Deine 30°C-Wäsche auch bei Vollbeladung nicht stinkend aus der Maschine kommen und der Backofen keine 5 Minuten länger vorgeheizt werden, als für die - natürlich selbst hergestellte - Pizza notwendig, die Du als Alternative zum Topf Nudeln in Erwägung ziehst. Gott behüte einen Gang zur Burgekette oder ins Restaurant. Denn sonst ist die ganze Mühe, den Standby- und Kleinverbrauch zu drücken, komplett ad absurdum geführt.

Und - wenn wir schon über Stromverbrauch reden - solltest Du Dir natürlich auch Dein BEV verkneifen, auf das Du bestenfalls gefühlt angewiesen bist, den Verbrenner sowieso. Denn Strom, der erst gar nicht hergestellt werden muss - egal, wie grün er auch sein mag - ist natürlich besser.

Wenn ich also schreibe "... ist der Dreck unterm Fingernagel", dann nicht, weil ich Standbyverbrauch aus Kleingeräten marginalisieren will, sondern weil es ausreichend andere Baustellen gibt, wo man in puncto Stromsparen richtig ranklotzen kann. Eigentlich geht es gar nicht um Stromsparen per se, sondern die viel zu hohen CO2-Emissionen unserer Gesellschaft und in der Gesamtschau einen Konsum an nicht regenerierbaren Ressourcen für die jeder Bundesbürger durchschnittlich drei Planeten Erde [1] zur Fortführung seines Lebenswandels benötigt.

Aber dazu müsste man verstehen und beherzigen, was es mit den vielen Rs der Nachhaltigkeit, also Rethink, Refuse, Reduce, Re-use, Repair, Recycle, Rot, usw. auf sich hat.

Und eine reele Chance, den Rucksack von 400-800kg/CO2-Äquivalent je kWp für PV- Panels irgendwie wieder einzufahren [2], z. B. angesichts des Strommixes [3], falls nicht sowieson schon Ökostrom bezogen wird. Aber Vorsicht: In Fortführung des hierzugroups geäußerten Narrativs ist ein Ökostromkäufer, der stattdessen PV-Panels setzen könnte, ein Sozialparasit, weil er damit das begrenzte Ökostromkontingent den Kunden vorenthält, die keinen ausreichend großen Balkon oder Dachfläche haben.

Genau. Das wollte ich damit sagen.

Volker

[1]
formatting link
formatting link
formatting link

Am Donnerstag000026, 26.06.2025 um 21:06 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Zunahme der Erdmasse durch Erzeugung neuer Materie im Erdinnern aus dem Nichts ist die Voraussetzung dafür, dass 'Growing Earth' funktioniert.

Wenn man u.U. GE beweisen kann, dann hätte man damit bewiesen, dass die Erde Materie aus dem Nichts erzeugen kann.

Ob einem diese Erkenntnis etwas nützt, also ob man das ggf. auch selber könnte (Materie erzeugen), das wäre eine irrelevante Frage im Zusammenhang mit GE.

Fakten wären das, was man aus den geologischen Befunden ableiten kann und nicht, was bislang bekannte Theorien erlauben oder nicht.

Die Geologischen Befunde sind dabei äquivalent zum Experiment und die gehen immer vor.

Ob damit bekannte Theorie klarkommen oder nicht, das ist nicht wirklich wichtig.

Unwichtig ist auch, ob einem sowas persönlich gefällt oder nicht.

Auch Überlegungen bezüglich des Nutzens einer Beobachtung sind fehl am Platze, weil es nicht darauf ankommt, ob einem gefällt wie die Natur aufgebaut ist oder nicht.

Ich bin übrigens kein Anhänger der sogn. 'Big-bang-Theorie', sondern hätte eine alternative Erklärung für im wesentlichen vergleichbare Beobachtungen.

Diese stammt aber nicht von mir, sondern aus dem Buch 'Geometry of Time' von Alexander Franklin Meyer.

Danach ist Zeit ein zwingend lokaler Parameter und deswegen kann man nicht vom Alter des Universums sprechen.

Die big-bang-Theorie geht nämlich von einer einheitlichen 'universalen' Zeit aus, welche für das ganze Universum gilt.

Ich meinte aber, dass die Zeitrichtung immer nur lokal positiv wäre, wobei benachbarte Regionen eine Zeitachse haben könnten, die einen kleinen Winkel zur hiesigen Zeitachse aufweist.

Wenn man das weiter denkt, dann wären Regionen denkbar, wo die Zeitachse aus unserer Sicht in die falsche Richtung weist.

Das Universum im ganzen kann daher kein Alter in unserem Sinne haben, sondern man muß sich das so vorstellen, als ob sich das Universum in sich selbst hinein krümmen würde, was quasi 'negative Zeitrichtungen' erlaubt.

TH

Am Freitag000027, 27.06.2025 um 13:56 schrieb Fritz:

Stimmt natürlich, weil der mainstream auch mal 'ne Niete ziehen kann. (kommt aber selten vor)

Da stimme ich dir durchaus zu!!

Also ständiges wiederholen alleine ist kein Beweis!

Vor allem ist es auch dann kein Beweis, wenn dieser im Fernsehen alle Nase lang wiederholt oder von bekannten Zeitschriften wie 'Nature' veröffentlicht wird.

TH

Am Freitag000027, 27.06.2025 um 13:58 schrieb Fritz:

Nein, denn eigentlich hatte ich das genaue Gegenteil gemeint:

Wahrheit braucht keine Zustimmung von wem auch immer und ist auch dann wahr, wenn niemand die Wahrheit kennt.

TH

Solltest du eigentlich:

formatting link

Hier darf der Wechselrichter raus, aber von meinem LAN sieht er nichts. In diesem Bereich sind auch noch andere Geräte zu finden die ich nicht im internen LAN haben will.

Gerrit

Nö, aber eine Mikrowelle erledigt diverse Dinge deutlich eiffzienter als der Herd. Ebenso ein Wasserkocher für Kaffee/Tee.

Implementiere ich so ziemlich alle, mit wechselndem Erfolg.

Der Strommix nimmt aktuell wohl so 350g CO2 je kWh an. Für die 0,89 kWp hier muss ich also ca. 2 MWh erzeugen wenn ich 800kg/CO2 pro kWp annehme. Sollte in weniger als 3 Jahren machbar sein. Wenn ich mir die inzwischen recht alte Anlage von einem Freund so ansehe und was die noch bringt sind 10 Jahre kein Problem.

Gerrit

...

Wenn man eine größere PV als Steckersolar hat oder möchte, wird ggf. der Wunsch nach Geräten kommen, die mit dem Wechselrichter per IP kommunizieren können und sollen - d.h. Kommunikation untereinander in einem LAN Segment. Für eine Hausakku-Ladeplanung/Spitzenverschiebung ist irgendeine Form von "Wetterprognose" dafür nicht zwingend kontraproduktiv und einige dieser Geräte möchten auch mal eine Aktualisierung ihrer Betriebssoftware - d.h. Internetzugriff. Aus diesem Grund gib es bei mir ein Extra PV VLAN, in dem diese Geräte sind, untereinander kommunizieren und sogar Internetverbindungen aufbauen sollen und können. Von den anderen VLANs sehen sie nichts.

Shellys ohne PV Kommunikation sind in einem anderen VLAN, der BYD Akku ist eine seinem persönlichen VLAN - Geräten mit so einer Netzwerkkonfiguration traue ich bestenfalls bis zur Modbus RTU Schnittstelle.

Je mehr "IoT" Geräte in Privathaushalte kommen, umso mehr ist IMO eine weitere LAN Segmentierung sinnvoll, das reicht ja in der Regel auf VLAN Basis. Zwischen diesen Netzen _kann_ geroutet werden. Wer nichts zu verbergen hat stöpselt einfach alles ins Client+Server LAN >;->

Ja. Mein Inverter kann nichts. Hätte er einen Eingang könnte ich zu Zeiten negativer Preise die Leistung auf den Eigenverbrauch reduzieren. (Das brigt mir zwar nichts, aber das vorgeschobene Kaufargument der meisten Nutzer ist ja nicht das Subventionenabgreifen sondern das Weltretten.)

So bringt das Abdrehen keinen Nachteil. Sollte ich einmal ein Update haben wollen, kann ich ihn vorübergehend auf das offene Gastnetz umsetzen. Für Akkus und deren Steuerung halte ich jetzt schon die Augen offen nach Geräten mit Modbus, damit es mich, wenn die Preise akzeptabel werden, nicht ganz unvorbereitet trifft.

Hallo,

das ist normal und jeder PV-Anlage zueigen. Dieser Effekt macht aus jede PV-Anlage in Verbindung mit einem Haus daraus eine Einzelbetrachtung.

Bei mir war die Randbedingung "10 Jahre für Amortisation" Dadurch gibt es einen Größenkunkt in kWp.

PVGIS hat mir dabei geholfen.

Aufgrund PVGIS lag bei 17 kWp mein Preis auf 1.400 Euro/ kWp fest.

- Dachmontage

- Wallbox 11 kW

- Akku 15 kWh

Für 1.400 Euro/ kWp einen Handwerker zu kommen war nicht einfach.

Peter

This message was cancelled from within Mozilla Thunderbird

Hallo,

das ist normal. Ich habe meine eigene Analyse über Dein Verhältnis zur PV.

Während Du hier rigide in den Quark reindrehst ziehen andere mal schnell an Dir vorbei, einfach so.

Diese Differenz magst Du ganz und gar nicht und überspinnst diese Tatsache mit vielerlei Ablenkungen. So als beispielsweise bezeichnest Du PV-Betreiber (je "gößer", desto schlimmer) als "Weltretter", "Gutmenschen", "Subventionsschmarotzer".

Hmm ... Und das einzig nur, weil Du ein Problem hast, aber nicht das "Netz".

Peter

Vielleicht können wir uns aber trotzdem auf den Konsens einigen, dass es ungefähr 100Wh braucht, um einen Liter Wasser aus der Hauswasserleitung bis zum Kochen zu erhitzen, also ungefähr das, was 4 smarte Kleingeräte oder Ruhestromzuzler konform mit der EU-Richtlinie täglich verbrauchen.

Eine - wie ich finde - sehr lesenswerte und praxistaugliche Analyse der Effizienz unterschiedlicher Kochmethoden gibt es hier:

formatting link
schneidet die Mikrowelle zwar besser, aber nicht "deutlich" besser ab, als herkömmliche Aufwärmmethoden und insbesondere die Bratpfanne auf Induktion.

Dass man beim Aufkochen von Nudelwasser im offenen, großen Topf gegenüber einem Wasserkocher enorme Verluste hinnehmen muss, scheint auch eine sich hartnäckig haltende Illusion zu sein - s. S. 28 im o. g. Dokument. Als Erklärung wird angeführt, dass neben dem Wasser selbst auch noch der Topf und das Kochfeld erhitzt werden müssen, bei der Methode "Wasserkocher+Topf" zusätzlich noch Ersterer.

Das ehrt Dich, entspricht aber nicht dem Bild, dass ich vom Durchschnitt meiner Mitmenschen habe. Angefangen vom Vorwurf des Sozialparasitismus, wer sich seinen Strom selber macht bis hin zum verqueren Gutmenschentum beim Argument, wenn man sich als Spitzenverdiener nicht regelmäßig neue Autos, Smartphones, usw. leiste, dann gäbe es für die weniger Gutsituierten auch keinen erschwinglichen Gebrauchtmarkt.

Exakt. Ich erwähne das auch nur, weil - wenn argumentativ alle Stricke reißen - nach dem Damoklesschwert des Dunkelflautenblackouts regelmäßig noch diese faule Ausrede der PV-Skeptiker kommt.

Natürlich. Und wo wäre überhaupt das Problem, wenn die Panels - aus welchen Gründen auch immer - runter auf 50% sind? Allenfalls schade, dass die Reparatur- und Recyclingmöglichkeiten bei Einzelzelldefekte so überschaubar sind.

Volker

Ich würde sie in diesem Falle wohl ersetzen. Aber mir fallen durchaus Leute ein, die solche Panels nehmen und weiterverwenden würden. Gewinn für beide, ich muss sie nicht entsorgen und sie bekommen ein Panel für lau.

Gerrit

Am Freitag000027, 27.06.2025 um 13:55 schrieb Fritz:

Kein Unsinn:

bei 'Growing Earth' gibt es durchaus auch Plattenbewegungen auf der Oberfläche.

Der Unterschied zwischen PT und GE besteht darin, dass bei PT die Platten quasi durchs Meer und den oberen Erdmantel 'schwimmen', während bei GE die Platten auf dem Untergrund aufliegen und von diesem im Zuge des Wachstums angehoben werden. Dadurch werden dann die oben befindlichen Platten auseinander gezogen.

Und selbstredend ist die Annahme, dass Platten auf der Erdoberfläche umherschwimmen könnten, hahnebüchener Unfug.

TH

Am 19.06.25 um 13:30 schrieb Eric Bruecklmeier:

...

Hallo,

hier konkrete Zahlen.

Dazu möchte ich bemerken, daß mein Haus vor der Energiesanierung so die

300 kWh pro Monat benötigte.

Bezöge man diese Linie in meine Tabelle mit ein, sieht man sofort welche "Sichtweise" bezüglich Wärmepumpen-Wahnsinn verzerrt ist.

In diesem vorliegenden Fall sinkt mein Verbrauch bereits Ende Februar unterhalb von 300 kWh.

weitgehend alle Werte in kWh

2025 PV Eigenverbr. PV Ertrag PV ins Netz Januar 244,73 246,97 2,24 Februar 427,60 472,60 45,00 März 506,55 1191,00 684,17 April 394,30 1650,00 1260,00 Mai 340,77 2010,00 1670,00 Juni 425,30 1940,00 1510,00

Entladung

2025 Bat (15 kWh) Januar 85,40 Februar 214,20 März 316,51 April 210,69 Mai 192,95 Juni 201,17

"Emma"

2025 Von PV Haus ges. Aus Netz Januar 196,81 922,52 725,71 Februar 395,88 761,90 366,02 März 484,67 588,34 103,67 April 387,95 411,00 23,05 Mai 336,64 350,76 14,12 Juni 419,43 437,99 18,56

PV Verluste

2025 % kWh Januar 0,804 -47,92 Februar 0,926 -31,72 März 0,957 -21,88 April 0,984 -6,35 Mai 0,988 -4,13 Juni 0,986 -5,87

Peter

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required