NiCd hat Problem mit RoHS.
Der Preis ist nicht egal.
Ein solcher Akku kostet etwa soviel wie 5 _gute_ Notebooks mit Akku. Das MacBook Air hat iirc LiPo-Akkus.
Aber 1. langlebiger und zweitens kann man wie gesagt den Motorblock vorne geschlossen lassen. Mit den bereits beschriebenen erheblichen Vorteilen.
Motor raus rein geht nicht unter 3 Mannstunden. Mach Dir nichts vor; nur weil ein Aggregat zum Teil sichtbar ist, kommt man nicht immer besser dran. Motorräume sind nicht mehr für die Werstatt gebaut. Beispiele gibt es genug (zum Standlichtbirne Wechseln die komplette Scheibenwaschwasseranlage ausbauen müssen, zum Gegenhalten der Silentblockhalter vom Stabi den Motor mit Getriebe ausbauen [beides A6]).
Die einzige Wasserpumpe in meinem Wagen spritzt Wasser auf Fronscheibe und die Scheinwerfer. Der Wagen ist aber schon 22 Jahre alt und sicher kein Beispiel für die große deutsche Ingenieurskunst, zumindest, was die Effizienz angeht.
Da ich bei der verworfenen Entwicklung damals als Assi zugegen war: nein. Kompressoren sind idR Roots- oder Spülgebläse. Der E.Loader war ein halbierter Turbo mit dem Vorhaben, den Antrieb später über eine Kupplung an einen vollständigen Turbo anzudocken. Der Antrieb wurde für 12V aber verworfen.
Da dieser Antrieb jeweils nur Sekunden läuft, würde ich das aus der Batterie mopsen. Es ist aber kein Kernelement der Gründe für 42V.
Nur "recht" - ich fahre selber einen Wastegate-Turbo. Und kenne auch den Nachfolger meines Wagens mit VTG-Aufladung. Das Turboloch ist nur unmerklich kleiner geworden.
Ich habe es Dir bereits erklärt - Sämtliche per Welle und Riemen angetriebenen Aggregate sind über die meiste Zeit fehlangepasst. In dieser Group muss man Dir sicher nicht erklären, was eine Leistungsanpassung ist und was ein Fehlen einer solchen bedeutet. Die Umwandlung elektrische -> magnetische -> elektrische Energie nimmst Du auch hin. Fußaufstampfen hilft nicht.
Du hast wohl noch ein Schätzchen mit DIN-Radio-Einbauschacht. Bad News für Dich: kaum ein Auto-Hersteller hält sich bei den Autoradios an irgendeinen Standard. Spätestens, wenn es an die Integration von idrive&Co geht, ist das Radio nicht tauschbarer Teil des Wagens. Ein solches Radio passt nur in einen solchen Wagen und vice versa.
Als ich in den USA war, gab es in vielen Räumen des Hauses lustige
240V Dosen. Aber Joerg kann bestimmt mehr dazu erzählen.Elektro-Auto-Hersteller gehen pleite. Das ist ein bislang unwiderlegtes Naturgesetz. GM baut ja auch eins... Dennoch wird man mit den bisherigen Entwicklungen, die allesamt nur dazu dienten wirkliche Veränderungen weiter aufschieben zu können, nicht weiterkommen. Der Kurbelwellen-Startgenerator würde leichte Full-Hybride zulassen - quasi eine Prius-Lunchbox in gut. Aber die konzertierte Mutlosigkeit europäischer Hersteller, allen voran derer, die im VDA organisiert sind, wird sicher auch diese Entwicklung in der Schublade vergilben lassen, bis sie nach Toyota Prius, Tata Nano ... zum weiteren mal dem Zug nur noch nachwinken können. Jeder Golf war bislang etwa 100kG schwerer als sein Vorgänger und verbrauchte 0,1L/100km mehr. 120gr CO2 / km ist einfach: Golf I Diesel mit Leichtlaufreifen. Solange die Politik aber den Besitz und die Benutzung von Alt-Fahrzeugen bestraft, obwohl es nicht nur in Sachen Verbrauch eine sehr ökologische Sache ist, wird man sich mit homöopathischer Bluemotion durchschummeln können.
Falk D.