Schaltschema Schiebeschalter

Sep 23, 2013 494 Replies

Am 26.09.2013 08:19, schrieb Heiko Lechner:

Wobei viele, die in Windenergie investieren vermutlich ein böses Erwachen erleben werden.

Gruß

Stefan

Am Thu, 26 Sep 2013 08:24:38 +0200 schrieb Stefan:

Nicht nur die. Den meisten ist das Ausmass der heute schon zugesagten Vergütungen überhaupt nicht bewusst. Dazu kommen gesetzliche Regelungen die dafür sorgen dass der Preis für den Endkunden nur steigen kann, ganz egal wie es kommt.

Aus dem Ruder gelaufene Planwirtschaft, ideologisch motiviert.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Heiko Lechner schrieb:

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß ihr unfähig seid, euch fähige Ärzte auszusuchen. Ja, die gibt es.

Ralf

Wenn Du so minderbemittelt bist, daß Du es nötig hast, die Worte anderer für Dich sprechen zu lassen, dann kann ich Dir meine Hilfe schlecht versagen...   ? Thorsten Albers in

In den USA werden derzeit aeltere AKWs der Reihe nach abgeschaltet weil sie sich aufgrund des niedrigen Gaspreises nicht mehr rechnen, und wohl auch nie wieder rechnen werden.

Es kann durchaus sein, dass auch bei euch die AKW-Betreiber gar nicht so ungluecklich sind ueber den Buhmann Energiewende.

/ralph

Am 26.09.2013 09:08, schrieb Lutz Schulze:

Eher aus dem Ruder gelaufene Kapitalwirtschaft.

Am 26.09.2013 09:39, schrieb Ralph Aichinger:

Es war damals die Politik und nicht die EVUs die AKWs wollte. So weit hergeholt dürfte also diese Vermutung nicht sein.

mfg hdw

Weswegen, wurde denen nicht auf Jahre hinaus ein Abnahmepreis für den Strom garantiert?

[Subject angepasst]

Micha

Am 26.09.2013 01:29 schrieb Joerg:

Der Artikel ist bald 20 Jahre alt. Der THTR in Deutschland lief (für bestimmte Werte von laufen) noch weit vorher.

Alternative Reaktoren lösen das Entsorgungsproblem nicht. Auch ohne Plutonium ist noch genug Dreck da. Auch mit Transmutation (du könntest eh nur einen Bruchteil des Abfalls damit behandeln). Wiederaufarbeitungsanlagen sind immer noch die ekligst vorstellbare Chemiefabrik überhaupt, die nicht richtig gewartet werden können (bzw. nur mit Nuklear-Nomaden, siehe

formatting link

weil alles strahlt und alles, was damit in Berührung kommt, kontaminiert wird und sich daher dabei der Atommüll vervielfacht.

Aber natürlich wird trotzdem dran geforscht.

formatting link

"*Einige* der problematischen Isotope können durch den Beschuss mit schnellen Neutronen in unproblematischere Isotope umgewandelt werden. Allerdings erfordert die Transmutation *mehrfache, komplexe Wiederaufarbeitung*. Die erste Versuchsanlage soll 2020 im Rahmen des Myrrha-Projekts in Belgien entstehen."

Daß man hinterher mehr Müll hat als vorher ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber hey, Forschungsgelder.

Hanno

Also schrieb Joerg:

Auch als "Embrace and extend/extinguish" bekannt... :-/

Ich glaube eher, dass das Ergebnis so oder so ein riesen Bumerang für die Schwarzen werden wird. Ein Pyrrhussieg für A.M. Der eigentliche Verlierer und Leidtragende bei dieser Wahl ist das Land. Bin mal gespannt, wann sich diese Erkenntnis bei ein paar mehr Leuten durchsetzt und zu anderem Wahlverhalten führt. So ähnlich wie zu der Zeit, als sich die Grünen als neue Kraft allmählich etabliert haben.

Ansgar

*** Musik! ***

Am 26.09.2013 06:37 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

das in D längst mehr Strom erzeugt als die Kernenergie. Ohne Gefahr, daß der Brennstoff ausgeht, ohne Entsorgungsprobleme, ohne unkalkulierbare Hypothek auf die Zukunft.

Ja nun, Marktwirtschaft. Was erwartest du, wenn du die Netze an Leute verkaufst, die an ihrem Ausbau zugunsten alternativer Energien kein Interesse haben? Und inwiefern ist eine derartige Sabotage Schuld alternativer Energien?

Man könnte ja mal die Subventionierung anderer Energien einstellen, das war ja schon Thema. Dann würden deren Preise an der Strombörse steigen, und die EEG-Umlage, die du als Differenz zum garantierten Abnahmepreis bezahlst, würde sinken. Zu einfach?

Oder man könnte die ganzen Ausnahmen für die energieintensive Industrie streichen.

formatting link

"Das Problem: Die eigentlichen Förderkosten für Ökostrom sind viel geringer als immer propagiert. Die Umlage wird künstlich aufgebläht, vor allem weil die Verbraucher Rabatte und Ausnahmen für immer mehr energieintensive Betriebe mittragen müssen. Der Bundesverband erneuerbare Energien (BEE) beziffert die eigentlichen Förderkosten für Ökoenergie auf 2,3 Cent je Kilowattstunde für kommendes Jahr."

Ach ja, Arbeitsplätze. Na dann.

Vielleicht kommt aber da mal die EU dem Bürger zu Hilfe:

formatting link

Ich kenne da übrigens durchaus Leute, die sich ohne jede Förderung Solaranlagen aufs Dach stellen, weil sie den Strom selber verbrauchen und sich das für sie rechnet. (Panels von ebay und Installation komplett selber gemacht.) Daß sich das rechnet ist natürlich auch ein Effekt der durch die EEG-Umlage steigenden Stromkosten.

Energie ist in jedem Fall subventioniert und wird in jedem Fall noch teurer werden.

Ob sie das schaffen weiß man erst hinterher. Fukushima in Deutschland hieße, halb Deutschland unbewohnbar. Das Risiko abzuwenden ist mir tatsächlich eine ganze Menge wert.

Hanno

Hallo,

Am 26.09.2013 02:52, schrieb Joerg:

Genau das wäre ein guter Ansatz für eine Teillösung: Abfälle zu Biosprit! Genau so hätte man es angehen müssen. Da sind dann schon mal das eine oder andere Prozent Energie wieder hergestellt. Auf dem Land, aber auch nur da, kann man mit Bioreaktoren und daran gekoppelten Kleinstkraftwerken einiges rausholen. Der Gedanke an eine einzige, allein selig machende Lösung ist falsch. Das ging bei der Kernkraft schon in die Hose.

PS: Nach meinen Kenntnissen frisst so gut jeder richtige Motor mit ausreichend Hubraum Methanol rauf bis 80%. Über das Problem Hubraummangel lasse ich mich lieber nicht aus. Das Problem müsste das gleiche wie bei Biodiesel sein. Es sind nur die Dichtungen in der Spritzufuhr. Teflondichtungen halten sehr gut, kosten aber paar Cent mehr als andere Dichtungen. Und das sieht nun ein BWLer und der Motor ist am Ar$ch.

PPS: Nein, ich kann es nicht lassen.Wer 100 PS haben will soll sich doch 2 l Hubraum gönnen. Der Motoblock wird kaum größer und wenn ich dann an Turbo- und andere Aufladungen und deren Aggregate denke, sehe ich bei den hubraumbehinderten Konstruktionen nur noch viele Nachteile bzgl. Baugröße, Zuverlässigkeit, Lebensdauer ... Und als Alternative für Kurzstrecken gibt es immer noch das gute, alte Fahrrad sowie die Beine ...

MfG

Uwe Borchert

Am 26.09.2013 10:55 schrieb Uwe Borchert:

Gerade der, der dürfte nämlich recht wenig Alu im Motor haben.

Biogas macht man da doch schon lange...

Auch Aluminiumteile im Motor. Je nach Zusammensetzung reagieren die nicht gut auf Ethanol.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

Das nennt sich "Erfolg". Die CDU warb mit dem Slogan: "Wir sind erfolgreich." Sie bekam fast die Hälfte aller Wählerstimmen. Fazit: D ie Bevölkerung steht dahinter, den großen Unternehmen deren Stromrechnun g aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Und nun? Die dümmsten Kälber wä hlen ihre Schlächter selber.

Holger

Naja, die niedrigen Gaspreise kommen aber u.a. durch den Einsatz von Fracking zustande, was hierzulande wegen der nicht wirklich geklärten langfristigen Risiken (Giftstoffe in den Boden pressen, in der Hoffnung, daß sie auch wirklich niemals ins Grundwasser übertreten werden ...) auch von sehr vielen Leuten abgelehnt wird.

Ralf

Eine GABELN heißt im Fido nämlich "Echo", weil da reingegatete Artikel öfters mit anderer Message-ID wieder rauskommen.   ? Oliver B. Warzecha

Joerg schrieb:

Jörg, wann forderst du eigentlich die Weiterverarbeitung von Arbeitslosen zu Soylent Green? Lange kann das ja nicht mehr dauern.

Ich für meinen Teil halte es sogar für sinnvoll, wenn Züge mit zwei statt mit einem Lokführer ausgestattet sind. Das hätte den Unfall, de r jüngst in Spanien 79 Todesopfer forderte, verhindert.

formatting link

Holger

Am 26.09.2013 10:55, schrieb Uwe Borchert:

Das war ja eigentlich auch einmal die Intention der Geschichte. Dann kamen wieder fehlgeleitete Gelder und man baute extra Lebensmittel zum verspritten an...

Am 25.09.2013 15:41, schrieb Hanno Foest:

Hmmm, seltsam kann ich nicht nachvollziehen...

Nicht nur, aber z.B. auch die derzeitige billigste Versorgung mit Lebensmitteln, Mobilität, medizinische Versorgung, etc. pp.

Diese Zahl wird nach allen gängigen Modellen erstmal noch gewaltig ansteigen, um dann unter extremem Leid wieder abzunehmen.

Natürlich wird es möglich sein, für ein paar Millionen Hanseln irgendwie eine Zivilisation aufrecht zu erhalten...

Hallo,

Am 26.09.2013 11:33, schrieb Heiko Lechner:

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Subventionen!

Genau das ist der Grund für meine große Skepsis ggü. Subventionen. Da denkt sich ein intelektuell wenig bis vollkommen ungeübter Blind- und Scheinleistungsträger was aus, zieht Berater mit einseitigen finanziellen Interessen hinzu und Geld arbeitet gegen die Menschen die das Geld dann noch rausleiern müssen.

Planwirtschaft will nun mal gut durchdacht sein. Nur dann geht sie auch. Und wenn man die Grenzen der gesellschaftlichen Planwirtschaft dann noch erkennt ist sie sogar der totalen, freien Marktwirtschaft weit überlegen. In den wichtigen Bereichen der für den Einzelnen unkalkulierbaren Daseinsvorsorge (Trinkwasser, Gesundheit, soziale Absicherung, Verkehrswege, Energie, ... ) ist Planwirtschaft sogar unverzichtbar. Aber wehe man kombiniert die Beiden falsch! *AUA*

MfG

Uwe Borchert

Joerg schrieb:

Hallo,

wie war das noch mit dem Atomkraftwerk das in den USA nahe an einer Grenze zwischen zwei tektonischen Platten gebaut werden sollte?

Wo stehen in den USA AKWs in der Nähe der Küste fast auf Meeresspiegel Niveau? Auch die Pazifikküste der USA ist Tsunami gefährdet.

Die Wiederaufarbeitungsanlagen in England und Frankreich stehen doch auch nahe der Küste. Aber in Deutschland wurden auch die AKWs Brunsbüttel und Greifwald sehr nahe am Meer gebaut.

Rupert Haselbeck schrieb:

Ich verfolge dieses Drama um das EEG schon seit Monaten und wie sehr

*mich* das beleidigt, dass wir ununterbrochen dreist belogen und betrogen werden, interessiert natürlich niemanden. :o(

Du meinst, wer sich nur ein klein wenig Mühe macht, den verlinkten Text wirklich zu lesen:

"Vor allem die Befreiung von der Umlage für das Erneuerbare-Energie-Gesetz steht dabei hart in der Kritik. So koste die ?großzügige Regelung der Bundesregierung? private Stromverbraucher und den deutschen Mittelstand dieses Jahr fast fünf und im kommenden Jahr fast sieben Milliarden Euro?, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH)."

Genau so etwas macht mich so sauer - die sogenannten "EEG-Subventionen" sind Subventionen der energieintensiven Industrie. Da wird eine gute und richtige Sache missbraucht und bekommt dann auch noch die Kosten angelastet. Perverser und unfairer geht es nicht!

Bist Du von der FDP? Ich bin wirklich froh, dass wir die endlich los sind! Was die Wirtschaftlichkeit angeht, muss man sich bloß die Statistiken der Strombörse ansehen. Die EEG-Umlage gerät gerade deshalb so hoch, weil ein Überangebot an Strom entstanden ist, so dass der Preis an der Strombörse teilweise ins Bodenlose gefallen ist. Dieser billige Strom wurde dann von der (EEG-befreiten) Industrie verbraucht und Privatverbraucher/Mittelstand zahlen die Differenz zum garantierten Einspeisepreis. Dazu kommt, dass sich die Energiekonzerne weigern, in diesen Fällen die Grundlast anzupassen und die fossilen Kraftwerke zurückzufahren. Und die Politik macht das alles mit, es geht hier schließlich um die finanzkräftigsten Lobbygruppen, bei denen immer eine Spritze für die Parteienfinanzierung oder gar ein nettes Ruhepöstchen (siehe Schröder) drin ist.

Sorry, bei mir kommt da purer Hass auf und das Gefühl, längst noch nicht genug Leute beleidigt zu haben...

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required