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Mar 14, 2009 161 Replies

Ich nicht -> Austritt.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Das ist der Grund, warum Pastoren Alt-Hebraeisch koennen muessen, jedenfalls in unserer Kirche (Lutheranisch, Missouri-Synode). Es kommt regelmaessig vor dass jemandem etwas komisch erscheint und der Pastor dann sagt "Dafuer muessen wir die hebraeische Version rausholen". Latein wuerde nicht viel bringen, denn das waere bereits eine Uebersetzung.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Bei MS-Windows auch :-)

Aber im Ernst, deshalb heisst es ja "Glaube". Dass das schwer ist, sieht man ja an Thomas in der Bibel. Der hat Jesus wiedergesehen und es trotzdem nicht wahrhaben wollen. Bis er seine Wunden sah. Es war einer, der einen "Beweis" wollte. Denn koennen wir heute so nicht mehr bekommen.

Keine UL. Es gab mehrere, m.W. war Lee Strobel einer davon. Einst hartgesottener Atheist, heute Pastor.

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Dito. Und froh drum. Das ist keine Dummheit mehr, das ist Mord: "Die Benutzung von Kondomen verschlimmert das Aids-Problem"

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Falk

An Enfield Diesel seems to do an even better job than a Harley at converting fuel into noise without much unwanted speed!

Joerg schrieb:

Hallo,

sind nicht einige Texte in aramäisch verfasst?

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Auch wenn es die Ursprache ist, es bleibt die Abschrift einer Abschrift einer Abschrift... Hinzu kommt das die Sprache in ihrer damaligen Form keine lebende Sprache mehr ist und das der Pastor nicht unbedingt alle Feinheiten dieser Sprache beherrscht und richtig versteht.

Bye

Ja, vermutlich hat auch Jesus die meiste Zeit aramaeisch gesprochen. Unser Pastor hat m.W. auch diese Sprache studiert, wie fit er darin ist weiss ich nicht.

Richtig, genauso wie bei Latein. Man kann dann jeweils nur nachsehen, was erfahrenere Kollegen oder Sprachforscher dazu meinen, aber den exakten Sinn einer Wortes oder eines Teilsatzes kann man nicht unbedingt herausfinden.

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War die Originalsprache des neuen Testaments nicht Griechisch?

Gerrit

Ja, und zum Teil ist bereits das Hebräische eine Übersetzung aus dem Aramäischen. Und wenn ich dem Rabbi, der uns gelegentlich im Unterricht besucht hattte, Glauben schenken darf, dann ist bereits der Übersetzungsschrit Aramäisch -> Hebräisch problematisch, da wohl im Aramäischen kein Wort für eine einzelne Gottheit existiert, und im Hebräischen keine für einen Pantheon. Oder so. Was dann in voller Konsequenz bereits die Darstellung der Schöpfungsgeschichte als Basis für die monotheistische Weltsicht in Zweifel zieht.

Tolle Sache das, kein Wunder daß der Vatikan auf der Unfehlbarkeit des Papstes beharren muß...

Aber das ist hier eigentlich gaaanz weit OffTopic.

SCNR, Florian

Joerg schrieb [...]

Tja,

erst nahm er es sportlich und dann suchte er Geborgenheit, Nähe und Ausgleich :). Das ist halt wie mit den Hobbys: nichts ist wichtiger als das jeweilig gesetzte Ziel.

Peter

Dazu fällt mir ein Spruch ein, der gerade die Runde machte, als ich vor ca. 25 Jahren aus dem Verein austrat:

Paul will viele Kinder haben. Paul will sie nicht ernähren. Paul wohnt in Rom.

Grüße,

Günther

Ging mir auch so.

Ein Bekannter hatte mir heute ganz entsetzt diesen link gesandt. Meine Antwort werde ich nicht öffentlich äußern. Meine Frau hat eben gemeint, "Was ist denn das für Gesülze? Steht der unter Drogen?"

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:nfRvl.2205$ snipped-for-privacy@nlpi061.nbdc.sbc.com... ..

Hi die alten Texte in Aramäisch sind ja auch keine "Bibeln", sondern eher "Liturgie", Vorgesang, niedergelegt in einer Art Kurzschrift, bei der man wie beim arabischen die Vokale selber "denkt" und die Worte sich eher aus dem Zusammenhang ergeben. Wenn man nicht weiß, was da steht, kann mans nicht lesen. Da beißt sich manche Maus....ist so ähnlich wie bei der Hieroglyphenentzifferung, ohne eine "Beispielübersetzung" in sumerisch und griechisch hätten wir vermutlich heutenoch großes Rätselraten. Die "althebräischen" Texte sind zwar sehr alt, aber wohl kaum hatte Adam einen Journalisten an seiner Seite, der alles mitschrieb ;-) das ist alles Kram aus Zeiten ohne schriftliche Geschichtsschreibung. Und damit tut ein Priester in althebräisch eigentlich nichts anderes als die Leute, die aus einer Plastik-Bibel-CD in Esperanto zitieren :-)

mfg, gUnther

M.W. ja, "Ionic Greek", aber es findet sich auch Aramaeisch drin. Pastoren muessen sich in ihrem Studium mit all diesen Altsprachen rumplagen, mich hatte schon Latein sehr genervt. Full Confession: Ich hatte mal eine Fuenf auf dem Zeugnis. In Latein, war bei uns Pflicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Des weiteren darf man nicht vergessen, dass das neue Testament erst Jahre nach dem Tode Jesu niedergeschrieben wurde. Bei muendlicher Ueberlieferung ist immer die Frage was sich ueber die Jahre geaendert hat.

Gerrit

Richtig, und damit spaltet sich das ganze auf. Die einen (zu denen zaehle ich mich) glauben, dass Gott den Schreibern die richtigen Eingebungen gab. Andere muessen alles bewiesen bekommen und wenn das nicht geht tun sie es als unglaubwuerdig ab.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Falk Willberg schrieb:

Wird da nicht Ursache und Wirkung verwechselt? Aids soll ja in erster Linie eine infektiöse Geschlechtskrankheit sein, die dann ja wohl bevorzugt auf diesem Weg weitergegeben wird. Viele Religionen gehen von einem monogamem Verhalten aus. Wenn man diese simple und uralte Regel befolgt - wie kann man sich dann Aids einfangen? Hast du dir schon mal überlegt, wie Religionen auf die Idee der Monogamie gekommen sein könnten? Tipps: Aids ist nicht die einzige Geschlechtskrankheit. Antibiotika gab's früher nicht. An Eifersucht alleine wird's auch nicht liegen.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Eigentlich ist das ein Standard-Werdegang eines Heiligen.

Saulus/Paulus, Augustinus der Kirchenlehrer, Ignazius von Loyola...

Erst lässt man die Sau 'raus, bis alles öd und fad wird und dann wechselt man mit der gleichen Energie auf die Gegenfahrbahn.

Gruß, Gerhard

Hi,

und weil die Welt nicht Schwarzweiss ist, gibt es auch noch viele andere Meinungen. Irgendwie lese ich in der Bibel gleich am Anfang von offensichtlich sehr gläubigen Menschen, die keine Bibeln greifbar hatten und sehr konkrete Gotteserfahrungen hatten, die ihnen ganz offensichtlich genügten. Dass Paulus bei seinen Reisen in die heidnischen Länder die Menschen mit Schriftrollen versorgte, kann auch als eher unwahrscheinlich betrachtet werden. Da muss offensichtlich auch ein anderes Prinzip dahinter gesteckt haben. Ausserdem ist es in der Bibel selbst beschrieben, dass wir als Christen keiner Lehrer Bedürfen, weil der Heilige Geist uns lehren wird. Da steht nicht etwa, dass rechtzeitig ein paar Schreiberlinge berufen würden, die das Ganze dann schon zuverlässig notieren würden und dafür Sorge tragen, dass über die Jahrhunderte nichts verfälcht werde. Der Glaube, dass Gott den Schreibern die richtigen Engebungen gab und die Konzilsverantwortlichen seinerzeit die richtigen von den falschen Texten zu scheiden wussten, scheint mir mindestens so unsicher, als sich gleich auf die direkte Führung des Hl. Geistes zu verlassen.

Nur mal so als dritte Farbe im Kreis.

Marte

Dazu kommen dann noch Altgriechisch und Aramäisch. Leider reicht das immer noch nicht, den um die Texte wirklich so zu verstehen, wie sie geschrieben wurden, muss man auch den ganzen Hintergrund kennen, also u.a. die damalige Geschichte insbesondere in den relevanten Regionen, braucht eine Vorstellung des damaligen "Alltagswissens" und so weiter.

Nur ein ganz triviales Beispiel: Die Regel, Gleiches mit Gleichem zu vergelten (das oft zitierte "Auge um Auge, Zahn um Zahn") war kein Aufruf zur Bestrafung mit aller Haerte, sondern ein Aufruf zu _Maessigung_, der Standard war naemlich damals froehlich eskalierende Gewalt, mit entsprechenden Folgen.

Man liest sich, Alex.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

Gar nicht, im Gegenteil, es ist hinreichend sicher, dass der Inhalt sich durch Generationen von Uebersetzern und auch Kopisten[0] schleichend veraendert hat. Das faengt bei falsch verstandenen Satzkonstruktionen an, geht weiter ueber nicht adäquat übersetzbare Konzepte und Ideen und hört bei bewußter Korrektur noch nicht auf. Schliesslich standen auch die jeweiligen Kopisten und Übersetzer unter dem Einfluss ihrer Zeit.

Und selbst wenn man die ältesten noch vorhandenen Texte direkt übersetzt, hat man wieder jede Menge Probleme, da zum einen die verwendeten Sprachen sehr alt sind und zum anderen unser heutiges Wissen ueber diese Zeiten bei weitem nicht so umfangreich und perfekt ist, wie wir es gerne haetten.

Man liest sich, Alex. [0] Wenn Buecher durch Abschreiben von Hand kopiert werden muessen, dann stelle ich die exakte 1:1 Kopie (inhaltlich) doch in Frage.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

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