Apple hat aus gegebenem Anlaß einige Journalisten durch die Firma geschleppt, natürlich nicht solche die technische Fragen stellen würden:
Eine Flasche Coca-Cola wäre dann wohl schon die Nachbildung nullter Ordnung.
MfG JRD
Apple hat aus gegebenem Anlaß einige Journalisten durch die Firma geschleppt, natürlich nicht solche die technische Fragen stellen würden:
Eine Flasche Coca-Cola wäre dann wohl schon die Nachbildung nullter Ordnung.
MfG JRD
Bei den 100 Millionen Dollar für den Antennentestraum ist wohl nichts mehr übriggeblieben für die Nachbildung einer Hand. Hier beschreibt Apple das Antennenproblem der iPhones:
und will wohl mit den Vergleichen mit anderen Handies sagen (man sieht schön, welche Hersteller dort NICHT stehen), nicht nur wir können Mist bauen. Demnächst werden wir wohl nur noch Leute Handies mit zwei Fingern beim Telefonieren anfassen sehen :-)
Am Sun, 18 Jul 2010 09:32:16 +0200 schrieb Frank Buss:
Ist es nicht auch viel wichtiger das neueste Gerät zu haben als es zu nutzen?
Lutz
Rafael Deliano schrieb:
Oder die gute alte Technik. Es gibt lebende Menschen mit einer Hohlbirne, da ist nix drin außer heißer Luft, und es gibt welche, die haben nur Stroh im Kopf. Wir müssen das hier festhalten, bevor Apple dann aus Heißluft und Stroh das menschliche Gehirn nachbaut, und sich diese Technik patentieren läßt.
Holger
Lutz Schulze schrieb:
Das ist DSR, "der schnelle Rechner". Über die Geräte vom Vorjahr rollt dann der Bagger. Das nennt sich "Umweltschutz".
Holger
Und so sprach Frank Buss:
Naja. Wer nicht mal eine fehlerfreie Webseite hinbekommt. Die Seite ist im FF nicht wirklich lesbar.
Roland
Hm? funktioniert hier mit FF 3.6.6 problemlos.
Gerrit
Dann verbiete einfach mal JavaScript...
Und nein, es ist nicht akzeptabel, daß eine statische Webseite nur mit eingeschaltetem JS korrekt dargestellt wird.
Und so sprach Heiko Nocon:
Bingo.
Diese Seuche grassiert inzwischen auf immer mehr Webseiten. Furchtbar.
Roland
Ich weiß ja nicht, was Du alles für Schweinkram, der hier verboten ist, zuläßt, aber bei mir sieht das so aus:
Und nein, es ist nicht meine Aufgabe, an meinen Einstellungen so lange herumzuprobieren, bis der arrogante Herr Jobs sich denn herabläßt, bei mir etwas anzuzeigen, sondern es ist Aufgabe jedes halbwegs fähigen Webdesigners auf jede denkbare, legale und vorgesehene Einstellung Rücksicht zu nehmen.
Wieso? Wo doch auch die echte Hardware nur mit abgewinkelten Fingern oder so richtig funktioniert?
Dass die Leute keine Web Sites mehr programmieren koennen ist heute (leider) schon normal. Ich finde es jedoch immer wieder verblueffend wie wenig manche ihre neu entwickelten Produkte testen.
Am 18.07.2010 14:38, schrieb Joerg:
Der Grundfehler ist schon einmal, "Website" und "programmieren" in einem Atemzug zu nennen. HTML und CSS sind Auszeichungssprachen, keine Programmiersprachen!
Bei immer kürzeren Produktlebenszyklen spielt die Time-to-market halt zwangsläufig eine immer grösse Rolle. Und wenn dann noch das Design einen hohen Stellenwert in der Entscheidungsfindung einnimmt...
Hergen
Ok, ich bin noch vor der alten Schule, wo der Begriff "Programmieren" weitlaeufiger ist und selbst die Eingabe simpler Formeln beinhaltet. Mein erstes User Interface war ein Lochkartenstanzer.
Dann wurde falsch geplant. Es wurde mindestens eines (koennten auch zwei gewesen sein) dieser Phones Monate vor der Einfuehrung gefunden. Vermutlich ist Steve Jobs der Rollkragen geplatzt als das in den Zeitungen stand. Da haette man doch wohl Zeit genug gehabt.
Was wir bei eiligen HF-Projekten hier oft tun ist ein "Mock-up" zu bauen. Ein Geraet dass noch lange nicht alle geplanten Features hat aber fuer HF-Feldversuche dem Endprodukt nahe genug kommt. Und selbst wenn der Prozessor da drin nur Spoekes macht oder gegen sich selbst Sudoku spielt, der laesst dann so ziemlich den gleichen HF-Muell in die Antenne wie spaeter. Das mit der Hand ist uns allerdings noch nie passiert ...
Nur wenn Noscript, Flashblock, Adblock+ und BetterPrivacy nicht zuschlagen.
Butzo
Am 18.07.2010 15:45, schrieb Joerg:
So war das nicht gemeint...
Das Problem ist tatsächlich, daß viele selbsternannte Webdesigner von einem Programmiergesichtspunkt an das Problem herangehen. Da werden Bildschirmlayouts pixelgenau ausgezirkelt und gaaanz tolle Gimmicks aus Scriptsammlungen zusammenkopiert, bevor erst ganz zum Schluss der Content notdürftig in das Korsett gezwängt wird.
Für so etwas war HTML nie konzipiert, und die Probleme (in Form unlesbarer Darstellung je nach Browsereinstellung) folgen auf dem Fusse.
Definiere "falsch". Apple ist ja nun nicht gerade erfolglos, obwohl ihre Produkte bei genauerem Hinsehen so manches technisch suboptimale Detail aufweisen. Dafür ist das Design schick, und genau darauf fährt die Zielgruppe offenbar ab. Sieh das iPhone nicht als technisches Gerät, sondern als Kleidungsstück, dann passt's. ;)
Hergen
Ja, ist mir schmerzlich bewusst. Hatte eine lange Diskussion mit einer grossen Firma darueber. Wo offenbar viel Energie in Web Site "Fluff" gesteckt wurde und weniger in den Inhalt.
Frueher bei den APO Jungs hiess das wohl der Marsch durch die Institutionen: Die Script Kiddies sind "arriviert".
Man hat offenbar die Grundlagen dessen nicht befolgt was wir hier "Design Validation and Test" nennen. In Medizintechnik und Aerospace koennte sowas boese Konsequenzen haben.
Ich denke so aehnlich ist das. Es gibt eine eingeschworene Fangemeinde und die stehen dazu so wie Borussia-Fans zu ihrer Mannschaft. Vor ein paar Tagen mit einem Ingenieur (!) gesprochen. Seine Frau hatte fuer die ganze Familie diese neuen Apple Phones besorgt. Rund $400/Stueck, musste ja die Version mit maximalem Speicher sein. "Was machst Du denn jetzt so damit?" ... "An sich nur telefonieren, und auch das nicht allzu oft".
Die Programmierer der alten Schule waren auch noch Programierer. ;-) Heute gibt's nur noch "crunch eater".
Ein weiteres Prinzip der alten Schule war mal: Design follows function, und nicht andersrum. Angezeigt werden zu können gehört m.W. zur Funktion einer Webseite.
Habe gerade heute wieder 'ne Firmenwebseite gesehen, auf der außer Flash nix drauf war. Keine Bildchen, kein Text, keine Links, nix!
-> Tonne :-( So werden die bei mir keine Bauteile los.
Grüße, Uwe
Hergen Lehmann schrieb:
Klar, das passiert immer, wenn man Technik so einfach macht, daß selbst Werbefuzzis "intuitiv" damit klarkommen.
Also: back to the roots! ;-) Wer 'ne Webseite haben will, schreibt einen Programmierauftrag an die IT-Abteilung (in 3-facher Ausfertigung/Durchschlag) und die packt dann emacs oder vi aus. Oder lehnt "aus technischen Gründen" ab.
Im Ernst, solche Geschichten sind leider nicht zu verhindern. Filosofen würden das wohl die "Schattenseiten des Fortschritts" nennen.
Grüße, Uwe
Apple hat sich vor langer, langer Zeit mal einen guten Ruf damit verdient, daß sie es sich verkniffen haben, eierlegende Wollmilchsäue zu verkaufen. Ihre Produkte konnten weniger als andere aber das was sie konnten machten sie auch. Und zwar richtig. Und auch so, wie es sich ein unbedarfter Benutzer vorstellte. Ob's heute noch so ist...
Grüße, Uwe
Am 18.07.2010 20:53, schrieb Uwe Kloß:
Statische Webseiten sind vergleichsweise komplex und schwer zu warten. Wenn erst einmal die svn-Anbindung an die JAVA/ADA/C/Ruby/Ruby-JAVA Seite steht, so ist die Wartung im CMS einfacher und leicht durchzuführen.
Auch sind Funktionen möglich, die mit reinem HTML nicht umsetzbar sind.
Auch mit Flash ließen sich grundsätzlich vernünftige Webseiten bauen aber die meisten übertreiben es und erzeugen dadurch zu lange Wartezeiten (nach spätestens 6 Sekunden Wartezeit/Sucherrei sind die Nutzer weg).
Eine der wichtigesten Anwendung von JAVA-script ist, sichere Formularfelder zu haben (einige Proxies laden alles mit GET -- dumm nur wenn die Funktion zum Löschen/Erstellen/Bestellen von Beiträgen/Kommentaren mit GET umgesetzt wird).
Es gibt sehr leistungsfähige JAVA-Applets/JAVA-Script, die auch sehr zügig arbeiten und die ich nicht missen möchte (wenn man keinen putty/Word/Excel/Acrobat-Reader/PowerPoint/... installieren darf).
Gerade Shopsysteme sollten grundsätzlich sehr aktiv gestalltete Seiten sein (Bandbreitenerkennung, Datenschutz, Datensicherheit, Warenkörbe, interaktive Suche).
Jeder mag zu Flash eine eigene Meinigung haben. Hier helfen wieder serverseitig aktive Inhalte, die Seite so auszuliefern, wie sie der NUTZER haben möchte. Videos ohne Installation über Port 80 durch Proxies wurden erst durch Flash möglich (bis die Admins es gemerkt haben und die Firewalls angepasst wurden).
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