Hallo Hermann,
Du schriebst am Fri, 31 May 2024 14:31:26 +0200:
Falsch.
Du hast nicht richtig gelesen: das soll eine Art _Speicher_ sein.
Hallo Hermann,
Du schriebst am Fri, 31 May 2024 14:31:26 +0200:
Falsch.
Du hast nicht richtig gelesen: das soll eine Art _Speicher_ sein.
Hallo Carla,
Du schriebst am Fri, 31 May 2024 16:34:34 +0200:
...
Na, ok. Hatte ich ja auch schon angeführt. ...
Hier geht es um _Druck_beanspruchung, und da _ist_ Beton "so gut wie Stahl", eher sogar besser. Die Stahlarmierung wird nur zum Abfangen von Zugbelastung gebraucht. ...
Och, das ist erstmal solange sowieso irrelevant, wie keine gebaut wird. Und _wenn_ eine gebaut wird, dann kommt es auch auf die Betriebsbedingungen an. Der kritischste Fall wird der drucklose Zustand sein, umso mehr, je größer.
Die Elastizität ist für diesen Fall relativ uninteressant.
["K""I"]Ohne irgendein Verständnis, rein aufgrund des textlichen Umfelds und dessen Korrelation mit der Anfrage.
Nein, im Gegenteil. Das war doch das "Problem", oder was war Deines? ...
Kann es ja nicht - die versteht es ja nicht.
Und die ist im gegebenen Fall nicht nur uninteressant, sondern mit den angenommenen Mitteln nicht realisierbar. _Da_ müßte dann wirklich Stahl herhalten, und dann wäre das noch um einiges utopischer (weil teurer) als die im Meer versenkten Betonkugeln.
Hallo Holger,
Du schriebst am Fri, 31 May 2024 16:50:35 +0200:
Richtig. Das "Aufsammeln" muß über große Flächen gehen.
Naja, sowas ähnliches, allerdings nicht zum Gas aufsammeln, wurde als Sonnenschutz für Anbauflächen angeblich schon in Spanien gemacht. Die Vorgehensweise spollte also im Prinzip bekannt und die Anlage machbar sein. Unter Wasser ginge so eine Konstriktion wohl ganz analog, solange die Tiefe nicht zu groß wird. Ein Problem ist da allerdings der Auftrieb durch das gesammelte Gas, der die Auffangkonstruktion aus dem Boden ziehen will, wenn sich das Gas an bestimmten Stellen konzentriert. Erleichtert würde die Aufgabe wohl in beiden Fällen, wenn man auf eine vollständige Sammlung verzichtet und sich mit einigen Prozent vVerlust zufrieden gibt.
Am 31.05.24 um 23:03 schrieb Christoph Müller:
Als Energiespeicher geht es. Energie Erzeugung damit wäre Perpetuum mobile.
Eine Festkörper Variante wäre Gegenstände rauf oder runter transportiert. Z.B. container stapelt oder Berge bzw im Wasser rauf oder herunter transportiert. Der Wirkungsgrad könnte höher als bei Turbine sein, aber der Bauaufwand ..
Eine Tonne und 1000m Hoehenunterschied speichert etwa m*g*h= 10MJ =2,77kWh. Man koennte also z.B. im Harz Speicherkraftwerke bauen die Container mit 1000m Hoehenunterschied stapeln. Fuer 1GW Leistung muessten pro Stunde
360000 Tonnen ueber diesen Hoehenunterschied transportiert werden. Fuer 1TWh Speicher braucht man 360 Mio Tonnen Material. Wenn die Lagerflaeche 10 Quadratkilometer betraegt waeren das immer noch 36 Tonnen pro Quadratmeter.
Das ist mit Erdgas gemessen -- an Leitungen, die früher Stadtgas greführt haben.
Thomas Prufer
Der Hauptfaktor war natürlich Eitelkeit. Die technischen Nouance dahinter und daneben nur das Sahnehäubchen.
Ist aber letztlich egal, ob Eitelkeit oder Gier. Sieht man ja an Boeing. Glücklicher Umstand hier: Die Vögel fliegen nicht mit Nuklearantrieb. Hatte man allerdings auch schon mal drüber nachgedacht:
Volker
Am 01.06.24 um 10:28 schrieb Volker Bartheld:
De fehlt noch der nukleare Winter gegen Klimawandel.
Liest hier eigentlich keiner mit oder leidet Ihr alle schon an altersbedingt reduziertem Kurzzeitgedächnis? Rolf Bombach hat dazu genau hier vor gar nicht langer Zeit einiges gut belegt und ausführlich geschrieben. In der Summe war es:
Diffusion spielt mengenmäßig überhaupt keine Rolle. Sie ist nicht klein und vor allem da wichtig, wo Wasserstoff an Stellen gerät, wo man ihn gar nicht haben möchte - Versprödung. Als Verlustterm kann man sie in der Praxis getrost ignorieren.
Dem war und ist nichts hinzuzufügen.
Nuklear zwar nicht, aber Geoengineering freilich schon:
Und was wird bei der von Nobelpreisträgeranwärter Habeck vorgeschlagenen CO2- Verpressung vor den Küsten Deutschlands...
Mannomann. Je länger ich die Exkrete unserer Politiker lesen muß, je mehr höre ich mich wie Fefes nach Geburt getrennter, eineiiger Zwilling an.
Volker
Das können nur die Züge des Münchner ÖPNV toppen:
Volker
Wir wissen alle, wie es gemeint ist. Wir alle hier kennen die Energieerhaltung. Derartige Diskussionen sind in erster Linie mühevoll.
/ralph
Naja, ist sehr gemischt. Die Requisiten waren beeindruckend gut und historisch recht korrekt. Die sozialen Schichten der UdSSR hat man komplett ignoriert. Die Machtverhältnisse und auch Entscheidungsprioritäten wurden wohl recht OK dargestellt. Die Physik hingegen ... da wurde ziemlich viel Unfug erzählt.
Man liest sich, Alex.
Nannte man das nicht Anblasen ? D.h. statt leerzupumpen hat man Druckluft eingeblasen. Das hat den Vorteil dass die Tauchtanks keinen hohen Druck aushalten muessen und deshalb weniger aufwendig konstruiert sein koennen.
Gehts hier um Thermodynamik ?
Nein. Beim U-Boot werden die Ballasttanks mit Druckluft leergeblasen. Drastisch simpler als die auf Vakuum leerzupumpen, einfacher zu konstruieren, schneller und robuster (es sei denn, man vergisst die Expansionskälte und es vereisen die Ventile - hat die US Navy auf die harte Tour entdeckt).
Man liest sich, Alex.
On Sat, 2024-06-01 at 13:36 +0200, Alexander Schreiber wrote:
Du möchtest sagen, in Rußland, Europa oder sonstwo auf der Welt könnte man die soziale, technische oder wie auch immer geartete Komplexität beim Betrieb von Kernreaktoren und die sonstigen Randbedingungen so kontrollieren, daß ein ökonomisch und auch ökologisch erfolgreicher Betrieb möglich wäre? Also ohne Subventionstropf, Yellow-Cake-Schweinereien, Endlagerillusionen und daß immer mal wieder eine relevante Menge an Radioaktivität ausbüxt?
Da habe ich so meine Probleme mit.
Meine Zusammenfassung war kürzer. Wem sie ZU kurz war:
Ex-Boeing-Angestellter will lieber nicht 737 fliegen:
Volker
Am 01.06.2024 um 01:48 schrieb Hermann Riemann:
Darum geht's doch die ganze Zeit.
Energie ERZEUGUNG ist was für Journalisten, Politiker und Manipulationsspezialisten. Die können das. Das ist nichts für Naturwissenschaftler, Ingenieure und andere Leute vom Fach. Die kriegen das einfach nicht gebacken.
Die größten LKWs kommen im Tagebau zum Einsatz. Gibt's jetzt auch rein elektrisch. Oben auf dem Berg wird abgebaut. LKWs fährt's nach unten und lädt dabei seine Batterien. Mit dieser Energie geht's dann leer wieder nach oben. Der Antrieb erfolgt dann sozusagen durch ein geodynamisches Kraftwerk ;-)
Am 01.06.2024 um 00:59 schrieb Sieghard Schicktanz:
Genau so ist es. Deshalb haben uns unsere Profs seinerzeit über die wichtigste Größe des Ingenieurs aufgeklärt. Das ist weder p noch t oder F, sondern Währung; sprich Geld.
Vorausgesetzt, man kriegt damit die Umweltschützer auf seine Seite.
Uups.
Wenn sich Extreme vermeiden lassen, dann meidet man sie normalerweise. Am Ende wird's eh' auf eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durch potenzielle Betreiber raus laufen.
Dein Einwand ist richtig. Meine Rechnung war ja auch nur mal grob über den dicken Daumen gepeilt. Das Projekt geht ja eh niemand ernsthaft an. Also braucht man auch keine großartigen Detailberechnungen zu machen.
Kommt drauf an, wie man das Ganze organisieren will. Ich schlage dazu seit längerer Zeit ASTROHS vor.
Diesbezüglich hätte ich jetzt aber schon etwas mehr Fantasie erwartet. Mit ASTROHS würde sich nämlich ein ganzer Strauß von Möglichkeiten ergeben. Nicht einfach nur Akku, Kraftwerk und dicke Leitungen. Da gibt es sowohl automatisierbare Möglichkeiten (z.B. per WRM) als auch manuelle. Ist der Strom grade recht teuer und hat man einen stromproduzierenden Heizkessel, könnte man spaßeshalber mal einen Badetag einlegen. Die Wärme kommt dann "kostenlos" vom stromproduzierenden Heizkessel. Man könnte auch wärmebrauchende Produktion hoch fahren (z.B. Trocknungsvorgänge). Mit etwas Nachdenken könnten dir sicher noch 100 weitere Dinge einfallen.
Regenerative Brennstoffe sind doch noch gar nicht richtig erforscht. Power2X steht noch ziemlich am Anfang. Genauso vertikal Farming, pumpfähige Algen usw. Um das Ganze voran zu bringen, braucht's ein geeignetes wirtschaftliches Umfeld. Jetzt wird eigentlich NUR DANN dran gearbeitet, wenn es Subventionen dafür gibt. Dafür kann das Thema gar nicht blöd genug sein. Mit ASTROHS würde man erst mal die Dinge angehen, die auch anständige Gewinnchancen mit sich bringen. Die interessieren im aktuellen Umfeld kaum jemanden. Jetzt wird das gemacht, was der Politikberater am Besten verkaufen kann. Dann werden einzelne Themen aufgeblasen bis gehtnichtmehr und hinterher wundert man sich, warum das Zeug keiner haben will und warum aus dem Ausland plötzlich Besseres kommt.
Power2X arbeitet im Wesentlichen ohne Landwirtschaft. Also auch ohne Anbaufläche. Z.B. angetrieben mit PV- oder Windenergie. Könnte z.B. innerhalb von Windradtürmen vonstatten gehen.
Das ewig gleiche Argument und die ewig gleiche Antwort: Mit regenerativen Brennstoffen muss man NUR LÜCKEN FÜLLEN, die PV, Wind und Wasser noch übrig lassen.
Mit Autofahren nicht?
So ähnlich macht man das in der Trainingsphase. Man hat viele Synapsen. Diese müssen parametrisiert und verschalten werden. Zahl der Ein- und Ausgänge, Schwellwerte usw. Wenn das mal erledigt ist, geht's in einem Ratsch durch das "Gehirn" (Computer), was die KI ja auch so interessant macht. Die KI kann man auf einem normalen Computer implementieren. Es gibt für die KI allerdings auch ganz spezielle CPUs. Recht primitive. Dafür massenhaft. Sowas in der Art hat NVIDIA schon immer für seine Grafikkarten gemacht. Der KI-Hype hat genau deshalb der Firma einen gigantischen Schub verpasst. In der Grafik muss es schnell gehen (-> massiv parallel). Beim Autofahren auch. Ebenfalls massiv parallel.
Nicht nur die. Auch die Ergebnisse müssen in der Trainingsphase richtig zugeordnet werden. Da gibt es immer irgendwelche Unschärfen. Der Eine sagt, dass das noch blau wäre. Der Andere meint, dass es doch noch eher als grün zu bezeichnen wäre...
Ein System, das aus einem einzigen Fehler gleich eine Katastrophe macht, taugt i.d.R. nichts. Man braucht fehlertolerante Systeme.
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