[OT] Wasserstoff (Handelsblatt)

May 23, 2024 Last reply: 2 years ago 297 Replies

Am 30.05.24 um 21:50 schrieb Christoph Müller:

Das mit dem Auffangen dürfte nicht einfach sein. An Stellen mit viel Methan mag das der Gasförderung ähnlich sein. Ansonsten kommt es mir vor, als wolle man beim Sprudel das CO2 abfangen.

Eine Umbau- und Umrüstwelle braucht Zeit. In der Zwischenzeit könnte anderweitige Verfahren sinnvoll sein.

Gibt es einen Notfall Plan bei Öko Energie, wenn China wegen Überfall auf Taiwan ausfällt?

Oh, gegen "nicht erlaubt" gibts freilich keinerlei Handhabe. Naturgewalt.

Auch das unumstößlicher Hinderungsgrund. Die Farbe und Ausführung der Dachziegel ("Frankfurter Pfanne - klassisch rot", Dachneigung, Schriftarten von Straßenschildern, Höhe einer Dachantenne und 1'000 andere Dinge kann bzw. konnte man freilich vorschreiben ("Ortsbild"). Dach-PV? Ausgeschlossen, wäre ja ein skandalöser Eingriff in die Grundrechte des/der Wohnungseigentümer und ggfs. Verstoß gegen den Denkmalschutz.

Gäbe es doch nur ein Gesetz zum Umstieg auf Heizungen mit 65 Prozent erneuerbarer Energie ab Januar 2024 für Neubauten, z. B. für den Einbau neuer Heizungen, welches sich bis 2028 auch auf den Bestand erstreckt, mit staatlicher Förderung, großzügigen Ausnahmeregelungen für Reparatur, Biomasse, Reparatur und Senioren. Hmmmm. Aber ob das mehrheitsfähig wäre?

Man könnte Steinkohlesubventionen, Begünstigungen für die Braunkohlewirtschaft abschaffen, Energiesteuervergünstigungen für Kohle, die Energiesteuerbefreiung für die nicht-energetische Verwendung fossiler Energieträger, die besonderen Ausgleichsregelungen des EEG für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen, Subventionen der Kernenergie, Exportkreditgarantien für Kohle- und Atomkraftwerke, Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoffe, Energiesteuerbefreiung des Kerosins, Steuervergütung für Agrardiesel, usw.

Hätte man gleich so um die 50B€ an Spielgeld zu verschleudern.

Volker

Viel zu kompliziert. Exponentiell wachsende einheitliche CO2 Steuer, Mehrwertsteuererhöhung abhängig vom Abfall und Energieverbrauch. Falsche Herstellerangaben .. führen zu Zusatzsteuer für Kontrolle, Versicherung und Vorsorge.

Wenn ich z.B. diesen Text mit GB Funk statt MB Kabel übertrage, so ist schreiben und lesen gleich schnell, aber ..

Eier sind/waren irgendwann immer ungelegt.

So, wie Du keine Lust verspürst, eine Stunde Radio über ungelegte Eier zu hören, verspüre ich keine Lust, Dir das Thema mundgerecht aufzubereiten. Wenn mir Dr. Adrian von Stechow und Prof. Dr. Thomas Klinger vom MPP erklären, ein (sinngemäß) "technisch und betriebswirtschaftlich sinnvolles Fusionskraftwerk könnte man, wenn man richtig auf die Pauke haut, in 5 Jahren für 20B€ auf die Beine stellen" dann wird es schon nicht total an den Haaren herbeigezogen sein.

Dieser Vortrag zum "Aktueller Stand und Zukunft der Fusionsenergie" auf

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dürfte Dir mit 68 Minuten ebenfalls zu lang und mit dem eher breitenwissenschaftlichen Anspruch Deinen Intellekt beleidigen, daher sehe ich leider keinen rechten Ausweg und belasse es dabei.

Volker

Siehst. Ich finde das augedunsene, filzige, abgehangene Geflecht aus umweltschädlichen Subventionen kompliziert. So verschieden sind die Ansichten.

Volker

Richtig. Die kostet EINMAL die Entwicklung. Die Produktion ist dann aus finanzieller Sicht geradezu lächerlich billig.

In der Medizin ist sie bereits weit verbreitet. Z.B. in der Auswertung von Hautflecken oder Langzeit-EKGs. Diese arbeitet schon jetzt auf dem Niveau von Fachärzten.

Bei der KI geht's vor allem Trainingsdaten. Der Algorithmus ist dagegen relativ simpel. Das unangenehme Gefühl, das mit der KI aufkommt, kommt aus den Trainingsdaten, die Normalsterbliche nicht kennen. Das Vertrauen muss erst wachsen. Die üblichen Knalldeppen, die so gerne Fakenews erfinden und verbreiten, streuen vor allem MISStrauen. Denn ihnen kann man zutrauen, dass sie auch viel Murks in die Trainingsdaten schreiben. Einfach so. Nur, weil sie das für lustig halten oder meinen, irgendwem eins auswischen zu können. Dabei wissen sie nicht mal, WEM sie da eins auswischen. Es geht schließlich um statistische Erfahrungswerte.

Am 30.05.24 um 20:15 schrieb Ralph Aichinger:

Das würde überhaupt nicht funktionieren. Ein AKW braucht Tage für große Regeleingriffe. (Mit Ausnahme von RESA, was den Reaktor für Wochen unbrauchbar macht.) Die Dinger eignen sich wirklich nicht für Lastspitzen.

Marcel

Wenn man unbedingt müßte, dann könnte man AKWs sicher auch auf schnell regelbar konstruieren. Notfalls, indem man die Energie irgendwie elektrisch oder mechanisch vernichtet.

/ralph

Viel mehr Wasser verdampfen ist so ziemlich die einzige Option dafür.

Alleine die Größe der Kraftwerksblöcke setzt den Gradienten schon thermisch/mechanisch Grenzen. Und sehr kleine Reaktoren bräuchten HEU - das will auch keiner.

Die Regelung ist die zweite Hürde. Sie erfolgt halt nur mit dem winzigen Anteil der verzögerten Neutronen. Es darf keinesfalls in irgendeiner Ecke des Reaktors prompt kritisch werden, sonst war's das. Xenon-Vergiftung tut ein übriges, wenn man mit der Leistung runter will.

Marcel

Am 30.05.24 um 19:46 schrieb Rolf Bombach:

Einer, der am öffentlichen Stromnetz hängt, z.B. ;-)

Tatsächlich habe ich überlegt ein BKW-Modul unter das Fenster des SW-Giebels zu montieren. Das wäre der optimale Ort gewesen. Der Aufwand für die Montage war mir aber zu groß.

Warum sollte sich das auch ändern? Das würde nur passieren, wenn die Entwicklung bei Haushalten signifikant anders verliefe als beim Rest der Verbraucher.

Marcel

Am 31.05.2024 um 03:15 schrieb Hermann Riemann:

Klar. Wenn man's nicht mal probieren will...

Diese sollten mit Satelliten, die eh' schon um die Erde kreisen, leicht zu finden sein.

Richtig. Genau das ist auch ein Problem (von vielen) mit dem Wasserstoff.

Aber nur, wenn wir uns nicht selbst im Weg stehen, indem wir mit riesigem Aufwand wenig Wirksames auf- und auszubauen versuchen, während gleichzeitig Bewährtes abgebaut wird. Das dürfte in etwa die Lage mit dem Wasserstoff beschreiben.

Na ja - die 50%-Marke bei der Stromerzeugung ist schon mal geknackt.

Was jetzt noch fehlt, wäre ein allgemein guter Umgang miteinander, der Kriege und sonstige Gewalt unwahrscheinlich werden lässt. Es müsste also der Gedanke, dass JEDER Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Teil zum guten Überleben der Menschheit beiträgt, voran gebracht werden. Es sollten also öfters mal insbesondere Führungspersonen danach gefragt werden, wie denn ihr Beitrag zum guten Überleben der Menschheit aussieht. Mit solchen Fragen wird's schwer, Kriege und Gewalt irgendwie zu rechtfertigen. Warum stellt also niemand diese Frage und was ist zu tun, damit sie öfters gestellt wird? Da sehe ich insbesondere die Presse und die Religionsgemeinschaften in der Verantwortung.

Am 30.05.2024 um 21:19 schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Luft soll doch überhaupt nicht komprimiert werden. Die soll doch etwa den Druck an der Meeresoberfläche haben. Stichwort "Schnorchel".

Man könnte auch einfach unten dichte Rohre ins Meer stellen. Läuft Wasser von unten sein, wird man es über Turbinen leiten, die einen Generator antreiben. Gibt's zu speichernden Strom, wird das Rohr leer gepumpt.

Das wäre gedanklich ein sehr großes von unten dichtes Rohr, das man ins Meer stellt.

OK. Die meiste Zeit aber nicht, weil das Auto gar nicht da ist und falls doch, nach wenigen Stunden mit 11 kW auch auch geladen ist.

Die hätte man mit dem Astrail-Konzept alleine schon durch die Brennstoffe.

Zum Einen gibt es viele unterschiedliche Brennstoffe. Zum Anderen kann man zusätzlich auch mit PV, Wind und Wasser arbeiten. Also mit der gesamten Bandbreite verfügbarer Energiequellen. Ggf. auch mit Geothermie.

Am 31.05.24 um 12:30 schrieb Christoph Müller:

Perpetuum mobile. Beim Leerpumpen oder volles Rohr statt leeres Rohr hochholen wird Energie gebraucht.

Ja habe ich weil es damit geht. Sinn der Anfrage war herauszufinden wie die Masse der Kugelwand mit dem Kugelinnenvolumen skaliert, das sollte unabhaengig vom Material sein.

Koennte, wenn es denn so waere, ist es aber nicht. "Theory of elastic stability" ist das relevante Stichwort. bzw.:

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eine perfekte Betonkugel aushalten wurde sagt nur wenig darueber was eine tatsaechliche real machbare Betonkugel aushaelt. Bei der Stahlkugel ist es evtl. besser, weil die elastischer ist.

Das Problem ist gar nicht einfach, das sieht man aber den Formeln nicht an. Chatgpt verwendet sie einfach nur. In deinem Folgenden Text ignorierst du das eigentliche Problem...

Das ist ein Service fuer den Benutzer. Der Nachteil ist dass es die eigentliche Problematik gar nicht erwaehnt. Der umgekehrte Fall, also Kugel mit positivem Innendruck waere einfach, weil es da nur um die bekannte Zugbelastung des Materials geht.

s

Am 31.05.2024 um 12:17 schrieb Christoph Müller:

Hm, bei Permafrostböden oder Methaneis im Meer denke ich an tendeziell gleichmäßige und großflächige Ausgasung. Also kann man nicht irgendwo eine Pumpe hinstellen und das Gas absaugen und in einen Behälter füllen. Man müßte wohl ein großes Zelt (viele km²) aufstellen und das irgenwie kontentrieren. Stelle ich mir an Land schon schwierig vor, auf dem Meer erst recht. Oder habe ich da eine falsche Vorstellung?

Holger

Man koennte mit dem gleichen Materialaufwand pro Innenvolumen auch viele kleinere Kugeln nehmen, und ab einer bestimmen Wassertiefe waeren die auch schwerer als Wasser. Chatgpt meint eine hohle Stahlkugel mit innenradius 1m ist ab 53mm Wanddicke schwerer als Wasser.

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Da haelt sie dann aber den Druck von einigen 100m Wassertiefe aus.

Wieviel Quadratkilometer Ostsee wuerde man pro TWh brauchen ? Du hast die Formel sicher griffbereit...

Backofen und auch Herdplatten beim Kochen koennen mehr brauchen als die 3kW, Das Elektroauto koennte viel mehr brauchen, wuerde sich aber wohl auch mit 3kW zufrieden geben, das Laden dauert dann eben laenger...

Vermutlich im Brennstoff, weil das aber alles regenerativer Brennstoff auf Kohlenstoffbasis sein soll, laeuft es letztlich wieder auf die nutzbare Anbauflaeche hinaus.

Weil man CO2 sparen soll und Kernkraft bei uns boese ist.

Man koennte die Kugeln leerpumpen sodass der Innendruck auf den Dampfdruck des Wassers faellt, dann gewinnt man nochmal 10m Wassertiefe die gar nicht da ist...

Wie bei U-Boot?

Bei jedem Kreislauf steigt die Gesamt Entropie. Damit sinkt auch die nutzbare Energie.

Will mir nichts zeigen weil er einen ad-server nicht erreichen kann.

Der Link funktioniert:

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Ist eine reine Zierbruecke die sich gerade mal selbst traegt.

In meinem Satz steht noch pro Bar Druck. D.h. bei 1000m Wassertiefe ist es schon 100 mal soviel.

Bestimmt, weil eine Kugel von 100m Durchmesser in 56 Meter Tiefe sehr ungleichmaessig belastet wird, oben mit 5,6bar unten mit 15,6 bar. Ausserdem muessen enorme Auftriebskraefte abgefuehrt werden. Aber wir koennen genauso 1m Kugeln mit 3mm Wandstaerke verwenden, da sind die Unterschiede nicht so gross. Trotzdem gibts da ueber 500kg Auftriebskraft die irgendwie aufgefangen werden muessen. Da waere dann groessere Wassertiefe vorteilhaft weil die Wand der Kugel dann entsprechend dicker sein kann und die Kugel schwerer. Also bei 560m Wassertiefe waeren es 30mm Wandstaerke und bei 5600m

300mm. Optimal waere wenn die Kugel (1m innendurchmesser) im leeren Zustand nicht leichter als Wasser ist, das waere bei Stahl (Dichte 7.8) eine Wanddicke von mindestens 53mm, entsprechend einer Tiefe die ich jetzt nicht ausgerechnet habe...

Gesucht ist die Menge an Material pro Nutzvolumen oder eigentlich pro speicherbarer Energiemenge, da geht geht noch der Druck, d.h. die Wassertiefe mit ein. Das Ergebnis ist dass die Menge an Material pro gespeicherter Energie konstant ist. D.h. wenn ich Druck oder/und Speichervolumen erhoehe um mehr Energie zu speichern erhoeht sich die Materialmenge um den gleichen Faktor.

Das ist von der Menge her Peanuts.

Gar nichts mehr, das hat man fuer die PV Anlage ausgegeben...

Macht es aber auch komplizierter weil die Subventionen an viel mehr Entitaeten verteilt werden muessten...

Hier bei mir gibts gleich 3 verschiedene Dinge: Backofen, Induktions-Kochplatte, Waermepumpe braucht jeder fuer sich mehr als 3kW, d.h. da brauche ich das Netz selbst wenn ich so einen Stromerzeuger haette.

Ansosten gaebe es nur noch den Netzanschluss, aber das ist nicht nur eine Menge Draht sondern da stecken eben auch die Reservekraftwerke dahinter die Strom liefern wenn er knapp ist.

Die muss man aber erst mal haben... Fossil waren sie guenstig, aber regenerativ sind sie knapp und teuer und wuerden nicht reichen fuer die Heizung.

Prinzipiell limitiert ist dadurch aber auch wieviel man verbrennen kann, naemlich auf das was auf der verfuegbaren Anbauflaeche waechst. Und das ist viel zu wenig, verglichen mit dem Bedarf.

[...]

In der Medizin wird spezifische Statistik verwendet. Man legt 100000 Formulare übereinander und verbindet die einzelnen Kästchen vertikal. Für ein Ergebnis kann Minuten gewartet werden, ohne daß das Probleme bereitet.

Ein Level_5 darf keinesfalls Minuten für ein Resultat benötigen - eher weniger als 1/10 Sekunde! Das sind verschiedene Welten.

Nur bei der heutigen 'schwachen KI' geht es um statistische Trainingsdaten. KI ist ein Etikettenschwindel, weil kein intelligenter Algorithmus vorhanden ist.

Die Trainingsdaten müssen fehlerlos sein - 0 Fehler. Man kommt in Teufels Küche, falls die nicht fehlerlos sind.

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