LAN-WLAN Bridge vom Router

Jul 26, 2024 Last reply: 1 year ago 372 Replies

Hallo Marc,

Du schriebst am Thu, 05 Sep 2024 10:46:48 +0200:

Oh, tatsächlich? Das wäre ja sehr gut, da muß ich mich wohl mal wieder umschauen, nachdem ich mich jetzt längere Zeit nicht mehr um diese Sachen gekümmert habe. Aber vielleicht könnte sich da eine Gelegenheit für eine neue Anlage oder eine Erweiterung ergeben.

Wie kommst Du auf "Raketenwissenschaft"? Das ist doch schon fast nicht mehr Stand der Technik. Nur daß solche Anlagen "jeden Tag Tausendfach aufgebaut" würden, möchte ich schon bisserl anzweifeln.

Vor allem das, davon abgesehen, daß die Batteriesysteme noch immer eher neu auf dem Markt sind - oder nur mir zu sein scheinen? Die Mehrzahl der Anlagen sind doch noch immer reine Einspeiseanlagen mit Möglichkeit zum Eigenverbrauch. Und die Kopplung über einen Gleichstromkreis - na, ich muß wirklich mal stöbern, was es da an Angeboten gibt.

Die Installation neuer Photovoltaikanlagen ist jedes Jahr weit über den Projektionen. Es gibt zahlreiche vernünftige Leute in dieser Welt.

Dank der schwarzgelben Regierung wird der Betrieb einer Einspeiseanlage jedes Jahr unattraktiver. Dank höhere Stückzahlen werden im Gegenstück Batterien immer billiger.

Stand der Technik bei Neuanlagen. Bei Altanlagen dominieren die AC-gekoppelten Anlagen weil ältere Wechselrichter den Anschluß einer Batterie oft nicht unterstützen. Ich rüste jetzt auch nur um weil meine alten Wechselrichter eh hin sind.

Grüße Marc

Sorry, falls du das irgendwo vorher im Thread geschrieben hast, aber ist das üblich/häufig, dass die kaputtgehen?

Bzw. weiß man was da kaputtgeht (Kondensatoren wie bei Netzteilen oft? Leistungselektronik, Transistoren, Thyristoren oder was auch immer da drin ist)?

/ralph

Zehn Jahre und mehr täglicher Betrieb gehen an Leistungselektronik nicht immer spurlos vorüber, wobei aber freilich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Geräten bestehen. 15 Jahre scheinen aber durchaus ein guter Wert bei der Abschätzung der Lebensdauer von Wechselrichtern, z.B.

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Die Wechselrichter meiner ersten PV-Anlage stammten von Fronius und waren damals, vor gut 18 Jahren sauteuer, mit zusammen 7,5kWp etwas über

4.000€. Der Errichter der Anlage meinte damals, man müsse schon damit rechnen, dass nach 12 oder 15 Jahren mal ein Wechselrichter kaputtgehe. Es hat nun tatsächlich ca. 18 Jahre gedauert, bis bei einem der beiden Wechselrichter eines der zwei Leistungsteile kaputt ging (der Fehlermeldung nach ein Kommunikationsproblem - Netzteil?). Angesichts des Alters der Teile und der Ersatzteilversorgung (gibts alles noch, aber natürlich extrem teuer) habe ich daher beide Wechselrichter ohne Reparaturversuch verkauft (selbst für den defekten gabs noch 160Euro...) und einen neuen, diesmal von Huawei, beschafft, der nun auch besser zu der erst dieses Jahr aufs Dach geschraubten weiteren PV-Anlage passt und mit 8kW lediglich 1.080€ kostete.

MfG Rupert

In einem meiner Wechselrichter sind es die Kondensatoren in einem Netzteil. Der startet morgens nur zuverlässig wenn beim Einschalten schon eine gewisse Leistung vom Dach kommt, sonst bleibt er den ganzen Tag aus wenn man ihn nicht kurz trennt. Das erledigt seit zwei Jahren ein helligkeitsgesteuertes Trennschütz.

Im anderen sind es wohl die Leistungshalbleiter: Vei höheren Leistungen deutlich vernehmbares Zirpen, dann Anzeige eines Isolationsfehlers. WR trennt sich, schaltet nach zwei Minuten wieder ein, dann geht das alles von vorne los. Bei Leistung unter 50 % ist alles fein.

Und bei beiden sind die Anschlußstecker für die Stringleitungen gebrochen, da hat Kostal wohl minderwertigen Kunststoff verwendet.

Ja, das kann man vermutlich reparieren, aber besonders bei den Leistungshalbleitern hätte ich gerne einen etwas professionelleren Service als irgendwelche Ebay-Lötmeister.

Grüße Marc

Thomas Einzel schrieb:

Die können schon mal unter Null sinken. Wenn es gar zu kalt würde, dann würde der Akku seine Heizung anwerfen. Es mag also wenig empfehlenswert sein, einen solchen Akku ohne Stromversorgung längere Zeit bei allzu niedrigen Temperaturen zu lagern

MfG Rupert

Am 06.09.2024 um 18:00 schrieb Rupert Haselbeck:

Ja, zum kaputt gehen sind sie etwas zu kostenintensiv. Aber auch die Energie, die zum frostfrei halten benötigt wird, sollte man vor einer Umsetzung in die Gesamtbilanz eingehen lassen.

Die Auswahl des Standortes meines PV Akkus (LiFePo4) im Haus hatte ich auch wegen "frostfrei" umgeplant. Auch der Garten (Schuppen, Laube,...) ist deswegen als Akkustandort leider oft sehr unzweckmäßig.

Die Sommertemperatur in einer massiv gebauten Garage sollte unkritisch bleiben, die Wintertemperatur könnte je nach Standort kritisch tief sein, deswegen fragte ich. In Garagen mit sehr leichten/dünnen Wänden oder einem dünnten bzw. ungedämmten Dach würde ich keine PV Anlagenteile einbauen. Wechselrichter am Carport (Sonnen- und Schlagregen-geschützt) ist wiederum meistens möglich.

Thomas Einzel schrieb:

Wohl wahr

Das sehe ich mit konkreten Werten erst im Winter. Ich hab die Anlage erst dieses Frühjahr installiert. Aber ich gehe davon aus, dass eine Temperaturproblematik nicht auftreten wird, es sei denn, die Außentemperatur sänke über mehrere Tage durchgehend auf -20°C oder so. Die Geräte sind sämtlich an einer massiven (Ziegel)Außenwand befestigt und profitieren also wohl von deren Wärmespeichervermögen. Sollte es gar zu kalt werden, dann habe ich eine (provisorische) Einhausung mit einigen seit Jahren herumliegenden Styrodurplatten angedacht. Da die Geräte im Betrieb ja ohnehin sämtlich Wärme abgeben, die Batterie also rund um die Uhr auch ohne eingeschaltete Heizung bereits beheizt wird, sollte kein sonderlicher Zusatzaufwand an Heizenergie anfallen. Aber mal sehen. Es sind ja genügend Temperatursensoren im Akku verbaut...

Meine neue PV-Anlage ist auf dem Garagendach (Ost/West) und der Nordseite des Hausdaches platziert. Da war es am einfachsten, die Geräte in der Garage statt im Technikraum im Keller zu platzieren, um Stemmarbeiten für die doch zahlreicheren Leitungen zu vermeiden. So musste lediglich eine vorhandene Leitung für die bisherige Wallbox (5x2,5mm²) durch etwas kräftigeres (5x6mm² - ja, weit überdimensioniert...) ersetzt werden, was deutlich einfacher (und dreckärmer, das fördert die Akzeptanz bei manch Mitbewohnerin) war

Allerdings

MfG Rupert

Hallo Marc,

Du schriebst am Fri, 06 Sep 2024 08:33:26 +0200:

Leider immer noch zuwenige, und es fehlen halt immer ausreichende Speicher, und das nicht bei den Anlagen mit "gelegentlich" Tages- (bzw. Nacht-) Speichern, sondern im Großen, Speicher für längere Zeiten. Und das trotz der Riesenflächen "unter" den "Windmühlenfeldern" in der Nordsee... ...

Nur die interessieren mich. Wie o.g., ich muß da >wirklich mal stöbern. ...

Ja, gut, das ist ein Grund, wenn auch ein beklagenswerter - Reparaturen lohnen sich nicht. Ist halt wieder ein Nebeeffekt der "OTTO"-Wirtschaft, "Once Through, Then Out", nach dem ersten Ausfall zum Schrott, auf daß unser Lebensraum vermüllt werde... (Was Du im anderen Posting schreibst, liest sich zu wenigstens 66% als leicht reparabel. Kommunikationsfehler sind auch gern nur wacklige Steckverbindungen.)

Axel Berger schrieb:

IIRC in den 70ern hatte die Universität Basel in der theologischen Fakultät mehr Professoren als Studenten.

Es ist aber nicht ganz gleichmäßig verteilt, und für hiesiges Trinkwasser gibt es seit einem guten Dutzend Jahre eine Obergrenze:

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Vgl. ferner
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Gruß, ULF

Im Amerika wird gerade intensiv entwickelt und marktreif gemacht. Zum Teil hast Du aber nicht unrecht. Meine Lehrer waren die, die andere, hochwertige Konzepte verwirklichen wollten. Schon in meiner Generation ging es los. Das Fach war schon nicht mehr sexy, wir waren wenige und zum Teil, an erster Stelle ich, auch nicht mehr die besten. Später wurde es schlimmer. Wer studiert ein Fach, in dem er absehbar bestenfalls als Abwracker arbeiten kann, und läßt sich promovieren mit Forschung und Entwicklung, die nie jemand lesen oder umsetzen wird?

Wenn wir jetzt wieder zur Vernunft zurück wollen, dann müssen wir mit dem anfangen, was heute möglich ist -- und hoffentlich von da aus voranschreiten. Wenn ich mir deutsche Schienenwege, Brücken und Gebäude ansehe, dann ist es vielleicht doch besser, den Strom aus einem Industrieland zu importieren (für 820 Euro/MWh).

Immerhin sorgt unsere Regierung für die Umverteilung von unten nach oben und Leute wie mich. Mein Solarstrom ist zwar teuer, aber wenn ich den nutze, werde ich anteilig von Steuern, Gebühren und meinem Anteil am Netz, das ich besonders belaste, befreit. Und für den Strom, den ich genau in den Spitzenzeiten mit Negativpreisen besonders stark ins Netz presse, werde ich auch nicht zur Kasse gebeten.

(Rundsteuersignale gibt es seit fast 100 Jahren. Wenn ich könnte und man mich ließe, würde ich natürlich abregeln. Auch so kaufe ich genau dann nicht zum Festpreis, wenn der Strom für meinen Versorger umsonst ist, sondern genau und nur dann, wenn der besonders teuer ist und er an mir Verlust macht. Und andere sind auch noch stolz darauf, kommen sich toll vor und zeigen ihre Paneele als Statussymbol.)

Hallo Axel,

Du schriebst am Sun, 17 Nov 2024 21:08:33 +0100:

Du _kannst_ auch ohne Rundsteuersignale abregeln - die direkteste Information dafür hast _DU_.

Und _warum_ sorgst Du dafür, daß er Verlust macht? Du könntest dann einfach darauf verzicvhten, einzuspeisen. Der Sonne macht das nichts aus, und Deinen Paneelen auch nicht. Gut, die werden dann ein wenig wärmer.

Und keiner kommt auf die Idee, den "überschüssigen" Strom zu speichern. Allgemeine Ausrede (ja, Ausrede!): "das rentiert sich nicht". Nee, das rentiert sich deswegen nicht, weil's keiner von den Jammernden macht. Täten sie's, könnte der zu anderer Zeit benötigte Strom günstiger werden und ihnen die unerträgliche "Amortisationszeit" - äh, dann auch noch verlängern. Nee, das geht ja garnicht...

(Und über mögliche allgemeine Speichermethoden möchte ich mich hier erstmal garnicht auslassen. Das ist schon mit der aktuellen Regierung und Wirtschft ein so trübes Kapitel, daß es mit einer "alternativen" solchen nur um Größenordnungen schlimmer werden kann.)

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