LAN-WLAN Bridge vom Router

Jul 26, 2024 Last reply: 1 year ago 372 Replies

Am 24.08.2024 um 10:23 schrieb Ralph Aichinger:

[...]

Das ist definitiv so. Ich kenne etliche Firmen, die Stellen schlicht nicht adäquat besetzten können. Dazu kommt, daß die Anfängerzahlen kontinuierlich zurück gehen und die Abbruchquoten stetig steigen - in der E-Technik sind wir derzeit bei wohl etwa 70% angekommen.

Nee, andersrum. Kohle ist teurer, deshalb fährt man sie zuerst herunter. Zu Spitzenzeiten läuft alles, egal was es kostet, und in Schwachlastzeiten sind die "Spitzenlastkraftwerke" wegen der Steuer eben billiger.

Am 23.08.2024 um 12:59 schrieb Hergen Lehmann:

Soso.

das ist offensichtlich nicht ganz aktuell, s.

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Mit der präqualifizierten Leistung übertreffen Batteriespeicher demnach mittlerweile den gesamten deutschen Bedarf an Primärregelleistung.

Gruß, V.

Manchmal "findet" sich aber auch was:

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Achtung auf den Spruch: "Noch ist unklar, ob Iran das Material absichtlich hergestellt hat.". Genau mein Humor. Passiert mir auch dauernd, daß ich in meiner Küche versehentlich HMTD herstelle.

Die Geschichte hier:

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noch aus der Zeit Bin Ladens, weiß man nicht, ob das auch wieder so eine aus der Nase gezogene Claas-Relotius-Erfindung und/oder Panikpropaganda ist.

Ist ja auch egal. Wollte ich Terror, würde ich mich garantiert nicht mit diesen Anreicherungs-Hightech abstressen. In Bayern reichen ja schon ein paar Cannabispflanzen. Oder ein Besuch auf dem Rollfeld.

Volker

Tja, manche Leute brennen die Suppe an, andere produzieren aus Versehen waffentaugliches Uran. Kann halt schon mal passieren ...

Klingt nach prima Panikproganda "wir werden alle störben!". Und falls da wirklich ein paar alte sovietische Mini-Atombomben rumgurken, sind die mittlerweile wohl eher radioaktiver Sondermüll nach 34+ Jahren.

Allerdings, zumal die Anreicherung von Uran auf Waffenqualität ein ziemlich teures Vergnügen ist. Die immensen finanziellen Belastungen für den Staats- haushalt, die das pakistanische Waffenprogramm verursacht hat, scheinen in "Eating Grass: The Making of the Pakistani Bomb" ziemlich klar durch.

Bayern ist eh, wie man in der Schweiz so sagt, "speziell".

Man liest sich, Alex.

Hallo Hergen,

Du schriebst am Fri, 23 Aug 2024 12:59:04 +0200:

Daß die Pumpspeicherwerke in Deutschland nicht ausbaufähig sein sollten, halte ich für ein Gerücht. "Nicht ausbaufähig" - abgesehen davon, daß da auch einiges an Definitionssache drinsteckt - sind die konventionellen Pumpspeicher, die zwei auf unterschiedlicher Höhe gelegene Wasserbecken zur Speicherung und Wiedergewinnung der Energie benutzen. Man kann aber auch Energie speichern, indem man in einem - möglichst, "unendlich", großen

- Becken einen Teil abtrennt und diesen zur Speicherung leerpumpt und zur Wiedergewinnung über Turbinen wieder volllaufen läßt. Für solche Nutzung hat gerade Deutschland so immense Flächen zur Verfügung, daß damit auch längerdauernde Variationen ausgeglichen werden könnten. Die bestehenden Windparks in der Nordsee beinhalten hunderte km², wo für jeden km³ bei 30m Auspumphöhe 1GWh speicherbar wäre. D.h. ein Ringdeich mit 10km Länge, inkl. der nötigen Pumpen- und Generatorhallen, böte eine Kapazität von fast 32GWh. Entsprechendes gilt für die küstennahen Flachwassergebiete der Ostsee. Natürlich erfordert das bisserl unkonventionelles Denken, und das ist halt für Planer und Ingenieure etwas schwierig, und für diejenigen, die dafür Mittel bereitstellen müßten, etwas völlig undenkbares - auch wenn sich alles mit simpler herkömmlicher Technik realisieren ließe.

Hallo Ralph,

Du schriebst am Fri, 23 Aug 2024 20:28:47 -0000 (UTC):

Das gilt aber immer noch nur für die _Regel_leistung, die kurfristig und nur mit relativ kleiner Kapazität benötigt wird. Schon ein Ausgleich über einige Stunden wird damit schwierig bis unmöglich, wäre aber mit großflächigen "Auspumpspeichern" relativ einfach machbar.

Österreich hat halt leider keine für solche Anlagen geeignete Lage, das muß mit den Alpen und ihren Tälern und Seen auskommen. Aber dafür gibt es ja schließlich das europäische Verbundnetz, das auf gegenseitiges Aushelfen ausgelegt ist.

EIne schöne Zusammenstellung, auch für DACH, kann man sich auf

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ansehen

Ich finde weder für Österreich noch für die Schweiz PSW, die auch nur ansatzweise in die Nähe eines "Jahresspeichers" kommen.

"Zufällig" war ich heute beim PSW Markersbach, mit 1046MW Spitzenleistung und etwa 4GWh Speichervermögen unser zweitgrößtes PSW in Deutschland, aktuell finde ich in o.a. Liste auch in Österreich oder der Schweiz nichts signifikates Größeres.

Diese Leistung kann Markersbach für einige Stunden aufrechterhalten, Goldisthal (unser größtes PSW) ähnlich. Das sind reine Spitzenlastkraftwerke - und gut dass wir wenigstens diese haben.

Für Jahresspeicher wären grob zwei Größenordnungen mehr nötig. Ich habe heute das Oberbecken Markersbach gesehen, so etwas mit dem Faktor 100+ wird etwas schwierig.

Und oben, Kosten mit Batterien (mit Sekundärzellen). Das könnte Ralf, wenn er mag, mal in einer Vergleichsrechnung für die 7,2GWh Österreichs (lt.

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- wäre doch interessant.

Gerade die Zeiträume von einigen Stunden werden gerade finanziell lohnend. In Kalifornien, wo man die berühmte "Duck Curve" als erstes festgestellt hat, geht man jetzt auch als erstes daran sie mittels Batterien wieder abzubauen, was bis jetzt auch ganz gut funktioniert.

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Ja, letztendlich wird sich mittelfristig lohnen mehr Leitungen von Italien bis nach Norwegen, von Spanien bis auf den Balkan zu bauen. Auch da werden Batterien helfen, denn die ermöglichen es Leitungen besser auszulasten, und z.B. in off-peak-Zeiten Strom zu übertragen, wenn die Leitung sonst unausgelastet wäre.

/ralph

Jahresspeicher gehen nur chemisch. Es wäre zu hoffen, derzeit aber noch ein Traum, den Wirkungsgrad von 25 % auf 50 % anzuheben. Wenn man auf regenerative Quellen setzt, ist mindestens dieser Faktor in ihre Ausbaupläne einzubauen.

Wolf von Fabeck, der Gründer und langjährige Geschäftsführer des SFV, hat genau das immer getan und realistische Kosten genannt. Alles andere ist vorsätzliche Wählertäuschung.

Die Bezeichnung "Jahresspeicher" ist nicht besonders gut gewählt, weil man ja nicht annähernd den Jahresverbrauch, sondern nur den Verbrauch von vielleicht 2-3 Wochen im schlechtesten Fall Speichern muß (die sogenannte "Dunkelflaute"). Und auch da nicht den vollen Verbrauch, sondern immer nur eine Lücke, die durch statistische Ausreißer gerissen wird (sonst würde man ja einfach Wind oder Solar weiter hochskalieren, wenn der Bedarf regelmäßig da wäre.

Für die nächsten 20-40 Jahre wird es vermutlich sinnvoll sein, währed dieser Zeit einfach Erdgas zu verbrennen, schließlich fahren ja noch genug Verbrennerautos rum (und das das ganze Jahr) und sind auch Gas/Ölheizungen noch im Betrieb. Das Verschrotten von Verbrennerautos und Ersetzen von Gasheizungen durch Wärmepumpen ist sicher wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller, als die letzen 5 Prozent fossile Stromerzeugung gelegentlich im Winter zu ersetzen.

/ralph

Etwas mehr ist es schon. Geheizt wird im Winter und es wurden schon immer die Brennstoffe dafür über das Jahr verteilt eingelagert, vide Gasspeicher. Aber natürlich muß auch nicht der ganze Jahresbedarf verlustbehaftet aus dem Speicher gezogen werden. Wenn es so weit ist, muß man rechnen -- aber bitte nicht mit Durchschnittswerten.

Ich habe hier noch Briefe auf dem Jahrhundertwinter 1928/29. Wenn da meiner Urgroßmutter in Ostpreußen das Heizmaterial oder die Lebensmittelvorräte ausgegangen wären, gäbe es mich zwar trotzdem, meine Mutter war in Berlin schon geboren, aber sonst?

Wir heizen hier im Neubau nur sehr wenig. Der Warmwasserbedarf ist sogar etwas höher als der Heizbedarf. Aber der konzentriert sich eben auf maximal drei Monate (die lange Übergangszeit darf man vernachlässigen) und der Leistungsbedarf ist entsprechend. Wegen der Wärmepumpe heizen wir elektrisch.

Aber auch in einem "typischen" Winter hat man Erneuerbare, Wind, sogar ein bisschen Solar. Und es ist sinnvoll diese so zu dimensionieren, dass man den typischen Fall abdeckt und in einem "normalen" Winter nicht zuviel Speicher anknabbern muß. Dann hat man auch in der alle paar Jahre auftretenden Dunkelflaute genug Reserven, wenn man dafür Speicher bereithält.

Warmwasserbedarf hat ja zum glück einige sehr vorteilhafte Eigenschaften: Einerseits tritt er oft auch während der Saison mit viel Sonne auf, andererseits kann man Warmwasser relativ lang speichern, und daher Warmwassererzeugung wenn man will als Regelenergie nutzen.

Aber auch diese drei Monate sind nicht immer gleichermaßen kritisch.

/ralph

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sat, 24 Aug 2024 23:05:28 +0200:

Schon ganz nett, aer eben nur für kurzzeitige "Aushilfe" ausreichend. ...

D.h. etwa ein mittelgroßer Windpark in der Nordsee, 400km² bei 30m Pumptiefe. Braucht also etwa (bisserl über) 70km Deichlänge mit Pump- und Generatorkavernen. Dafür könnte jemand aus dem Hafenbaubereich sicher die Kosten recht gut anschätzen.

Ja, das gegeneinander zu vergleichen wäre sicher interessant. BTW, die Li-Akkus (LiFePO4) haben derzeit Kapazitäten um die 3..400Wh/l, eher "merklich" weniger, insbes. wenn man die Zusatzaggregate dazuzimmt. Ein Auspumpspeicher mit 30m Pumptiefe (1GWh/km²) kommt auf 30*1000²*1000l für 1GWh, d.h. 1e9/3e10Wh/l oder ca. 0,3Wh/l, also ca. einen Faktor 1000 weniger. Daraus kann man zum einen folgern, daß ein äquivalenter Batteriespeicher pro GWh bei 30m Pumphöhe um 100 Hektar Platz brauchte. Dort wären dann Akkus mit einem Volumen von 30 Millionen l verbaut. Der Auspumpspeicher, zum anderen, braucht effektiv nur Platz für den Deich. Für einen Speicher mit 1GWh Kapazität wäre der ca. 3,5km lang, d.h. bei einer Breite von vielleicht 80m wäre die Fläche ca. 28 Hektar. Das skaliert aber nicht linear mit der Gesamtkapazität, sondern nur mit deren Wurzel. Für die o.g. 40GWh wären damit also nur ca. 177 Hektar Deichgrundfläche nötig, also das ca.6,3 = sqrt (40)-fache, nicht 1120 Hektar wie für das 40-fache. Das Wasservolumen darin würde dann zwar eintausendmal des Batterievolumen betragen, aber zu erheblich geringeren Kosten und ohne Degradation durch die Nutzung. Damit würde das wohl recht unwirtschaftlich, und deswegen wird so eine Konstruktion wohl auch nicht in Betracht gezogen...

Hallo Axel,

Du schriebst am Sun, 25 Aug 2024 11:18:16 +0200:

Welche Art "chemisch" schwebt Dir da vor? Wasserstoff, e-Methan, e-Fuels? Dafür sind Deinen Wirkungsgradangaben realistisch. Aber Akkus sind _auch_ chemische Energiespeicher, und da gibt es durchausArten, die sich auch für Speicherung über längere (bis "lange", je nach Definition) Zeiträume eignen. Die Selbstentladung bei Li-Akkus z.B. ist ausreichend niedrig, daß man damit Jahre überbrücken könnte, wenn das BMS das nicht unmöglich macht. Und _nur_ zum Speichern wird das BMS nicht gebraucht, da könnte man das abtrennen Bleibt halt noch der Kostenfaktor, der sich derzeit aber noch kaum abschätzen läßt, weil Kosten nur für die Akkus einigermaßen angebbar sind, für die ganzen "e-" G'schchterln derzeit noch nicht so recht.

Wenigstens, wenn man nur solche Verlust-Speicher in Betracht zieht. Offenbar sindnur die "wirtschaftlich interessant", an denen läßt sich halt gut verdienen.

Hallo Ralph,

Du schriebst am Sun, 25 Aug 2024 07:08:14 -0000 (UTC):

Ist ja schön für die Betreiber solcher Anlagen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, allenfalls könnte da ein Problem mit der Frequenzhaltung auftreten, weil die Frequenz ja die wesentlich Führungsgröße darstellt. Das gilt zumindest für unser Netz hier, in Usanien gibt's ja kein rechtes Verbundnetz, da könnte das weniger wichtig sein. ...

Im ersteren Bereich gibt es doch schon einiges, bloß Deutschlands Rückgrat ist da bisserl schwächlich (NIMBY-Syndrom...). Zum Balkan hin sind die Verbindungen sicher ausbaufähig, da ist wohl Nordafrika schon besser angebunden.

AFAIK wird grad sehr stark zu "virtual inertia" geforscht, d.h. dazu, z.B. viele kleine Inverter von Solaranlagen oder Batterien dazu zu verwenden um die Frequenz auszuregeln, indem man sie über genaue Zeitquellen synchronisiert. Wenn man es schafft die BTS bei Mobilfunknetzen auf ein paar Nanosekunden zu synchronisieren (per GPS-Empfänger wohl meistens), dann wird man das auch im Stromnetz mit ein paar Millisekunden bei Invertern schaffen, Zielvorgabe und Berechnen inklusive.

Ansonsten baut man momentan scheinbar gerne alte Generatoren zu Schwungrädern um, die ähnliches bewirken, z.B. beim Umstellen der Baltischen Staaten vom russischen zum europäischen Netz:

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/ralph

Das Stichwort virtual inertia taucht bereits seit mindestens 10 Jahren vermehrt in der Literatur auf.

Und eine genaue Zeitsynchronisation ist dafür nicht notwendig, es genügt eine simple Aufschaltung der Netzfrequenzänderung auf die Führungsgröße des Wirkleistungsreglers.

V.

Wobei man sich dann mal fragen sollte, wer eigentlich die Kontrolle über diese ganzen Inverter hat:

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cu Michael

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