LAN-WLAN Bridge vom Router

Jul 26, 2024 Last reply: 1 year ago 372 Replies

Also warum man in der Wirtschaft dies oder das macht, das kann ich mir und dir nicht erklären, wahrscheinlich können die sich das selbst nicht erklären. Gaskraftwerke haben jedenfalls einen schlechten Teillastwirkungsgrad, bereits GuD ist da wesentlich besser. Dort sinkt der Wirkungsgrad bei Drosselung auf 50% Leistung kaum.

Rupert Haselbeck schrieb:

"Dessen ungeachtet ist Wasserknappheit in der Atacama unbestreitbar ein existenzielles Problem. Umso wichtiger ist es, für die Verteilung des knappen Gutes eine politische Lösung zu finden. Die größten Wasserverbraucher sind derzeit die Kupferminen: Ihnen stehen laut chilenischer Wasserbehörde Dirección Genéral de Aguas (DGA) 2.365 Liter pro Sekunde zu. An zweiter Stelle folgen Landwirtschaft, Tourismus und die Bewohner um den Salar mit in Summe 2.270 Litern pro Sekunde. Dagegen betragen die Wasserrechte der Lithiumfirmen lediglich rund 470 Liter pro Sekunde. Gebraucht wird das Frischwasser vor allem, um die mit Salz verstopften Rohre und Pumpen zu säubern."

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Die CO2-Emissionen finden dann in China statt, wo die Erze weiter verarbeitet werden.

Hergen Lehmann schrieb:

Es geht um Minuten bis Viertelstunde. Tip: Die Magische Zeitkonstante beträgt 30 Sekunden.

Eric Bruecklmeier schrieb:

*keuch* El-Ing war vor 20 Jahren doch eher ein Vorzeigefach mit auffallend wenig Abbrüchen.

Wenn man diesem Artikel entnehmen darf, dass allein in den Niederlanden eine PV-Leistung entsprechend mindestens 25 Atomkraftwerken mittlerer Größe, also wohl von je ca. 1,2 GW, von zumeist außerhalb der EU angesiedelter Unternehmen gesteuert werde und andererseits weiß, dass in den Niederlanden Ende 2023 etwa 22,7 GW PV-Leistung insgesamt installiert waren, wovon ein großer Teil in privater Hand und nicht extern steuerbar ist, so verwundert dieser Artikel doch etwas. Den Rest will man sich dann garnicht mehr wirklich antun. Gibts dazu auch konkreteres? Vielleicht gar Verlässliches?

MfG Rupert

Marc Haber schrieb:

Tag/Nacht dürfte zu viel Energie sein, um sie in Batterien speichern zu können. Noch. Echt saisonal speichern ist nach wie vor ein Problem, da helfen hydroelektrische Anlangen nicht allzu viel. Mit Stauseen kann man allenfalls halb vernünftig ein Quartal Zeitverschiebung erreichen. Hint: Versickerungsverluste bis 1% pro Tag.

Wo entspringt die Aare? Aus den Kraftwerken in Innertkirchen.

Die Staumauer am Grimsel bröselt übrigens so vor sich hin. Jetzt wird eine neue Maurer quasi in operando hingestellt. Beim Betrachten der Baustelle wird einem schwindlig. Bei den Kosten wohl auch. Die neue Mauer wird wohl auch höher, aber ganz genau habe ich diese Diskussionen nicht mehr verfolgt.

Aus meteorologischen Gründen wird jetzt (noch) 24/7 durchgearbeitet. Die Konstruktionen sehen irgendwie ausserirdisch aus.

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Ich habe ich nicht die Sache selbst kritisieren wollen. Die Leute, die den Einsatz bereits vorhandener Kraftwerke planen, verstehen davon ganz sicher viel mehr als ich. Mich stören zwei Dinge:

1) Die Vergeudung des ungeheuer wertvollen Rohstoffes Erdgas. Kohle haben wie in großer Menge und sie kann nur in Großanlagen sinnvoll eingesetzt werden. Wer vom Londoner Smog weiß und DDR-Winterluft aus eigener Anschauung kennt, wird mir kaum widersprechen. In solchen Kraftwerken, die unter ihren riesigen Entschwefelungen und Entstickungen winzig und unsichtbar verschwinden, brennt sie aber effizient und sauber. (In neuen auf dem Stand der Technik, nicht Habecks zurückgeholtenen längst stillgelegten Uraltanlagen sondern Moorburg und Datteln.) 2) Die Propagandalüge von der perfekten Regelbarkeit, die anderen angeblich völlig fehlt. Deshalb reite ich auf der das Gegenteil zeigenden Kurve so herum.

Was wirklich sehr schnell und mühelos regelbar wäre sind die vielen kleinen Motoren der Biogasanlagen. Etwas größere Motoren sind kaum teurer und Tagesspeicher für den Brennstoff wären fast ganz kostenlos. Trotzdem laufen sie mit rund 4.5 GW 24/7 durch. Sie könnten mühelos von

0 bis 10 GW (oder mehr) modulieren und erheblich zur Netzregelung beitragen. Das ist das Ergebnis, wenn Ideologen statt Fachleute Politik machen.

Ralph Aichinger schrieb:

Kaprun ist wohl ein Sonderfall. Das sind mehrere Höhenebenen, auch teilweise auf der Südseite (hab's nie ganz durchschaut). Wird da nicht Wasser aus einem eh schon sehr hoch liegenden Niveau von Süden noch etwas weiter hoch auf die Nordseite gepumpt? Das lohnt ja allemal.

Die Kraftwerke weiter westlich, Enzingerboden usw. sind für Bahnstrom. (Hab ich auch schon besichtigt. Auch die Staumauer von innen, mit Hund :-]).

Rolf Bombach schrieb:

Wir saßen 1983 zu etwa 850 Leuten (also überall dichtgedrängt, auch auf Treppe und Fußboden) im Audimax der TU-M und hatten als E-Technik Erstsemester die große Ehre dort (u.a.) vom Personalchef von Siemens begrüßt zu werden, der uns voller Begeisterung erklärte, er würde gerne den kompletten Jahrgang an zum Schluß übriggebliebenen Absolventen einstellen. Die Zahl hatte sich dann bereits zwei Jahre später mehr als halbiert...

MfG Rupert

Thomas Einzel schrieb:

Die Schweiz hat noch etwa 3 GW in Form von Speicherkraftwerken.

Die sind auch virtuelle Pumpspeicherwerke.

Rolf Bombach schrieb:

Du kennst das hier?

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Guido

Am 26.08.2024 um 21:00 schrieb Rupert Haselbeck:

Wenn ich die Zahlen richtig deute, hatten wir lange relativ stabile Abbrecherquoten von etwa 40% - 50%. Was wir jetzt erleben, hat aber eine ganz neue Qualität. Recht sicher würde ich von etwa 70% ausgehen, das ist aber eher konservativ geschätzt, es könnten durchaus auch bis zu 90% werden. Wenn das anhält, dann wird es zu tiefergreifenden Umwälzungen in der Hochschullandschaft führen müssen. Wir sind schon jetzt keine "große Fakultät" mehr.

Hallo Ralph,

Am 24.08.24 um 10:23 schrieb Ralph Aich>> Nein. Noch gibt es ein (verstecktes) Überangebot. Allerdings

Nicht so richtig. Es gibt auch mehrere. Die kürzeste entspricht dem Zeitraum von Entscheidung für das Studium zum Ende des Abi bis zum Berufseintritt. Das sind so um die 6 bis 7 Jahre. Dieser Zeitraum wird von den Irgendwas-mit-Wirtschaft für das einfache Modell des Schweinezyklus genommen. Zu mehr scheint es bei denen aber nicht zu reichen?

Die zweite Eigenfrequenz geht von der Studienwahl (Abi) bis zum ungefähren Zeitpunkt einer beruflichen Etablierung mit ggf. der potentiellen Familiengründung Ende der 20er bis in die 30er. Das sind 10 bis 15 Jahre. Diese Eigenfrequenz ist auch wichtig für die Standortflucht. Das ist auch der Zeiger der bei Ingenieuren auf das durchschnittliche, vorzeitige Verabschieden aus dem Kernarbeitsmarkt zeigt. Dazu findet man auch Zahlen, Daten und Hinweise in Publikationen der BA zum Thema Arbeitsmarkt für Ingenieure und andere Akademiker. Aber die Daten sind „schwach“. Ein Nachbar aus den Sozialwissenschaften, im 10ten OG, hat vor etwa einer Dekade versucht das zu untersuchen, ist aber dann an der Beschaffung weiterer Daten gescheitert. Das selbe/gleiche ist einem anderen Bekannten etwa einer Dekade früher auch passiert.

Beide Zeiten sind kürzer als Deine 3 Dekaden. Und dann gibt es noch einen dritten Zeiger. Wie sieht es im Alter aus? Kann ich mit 60 schon in einen wohlhabenden Ruhestand? Muss ich bis 65 oder mehr noch malochen? Das sind dann aber 35 Jahre oder mehr.

Wie Du siehst, war Deine Betrachtungsweise etwas unterkomplex. Aber daran sind auch schon Andere gescheitert. Alleine schon das Ausbrechen aus den geistigen Gefängnis des stark simplifizierten Schweinezyklus ist zu viel für die meisten. Spätesten beim Versuch den Ausbruch zu vollziehen und dafür brauchbares Datenmaterial zu erhalten wird es übel. BA/IAB manipulieren da IMHO vorsätzlich. Aber auf jeden Fall werden die Daten unbrauchbar erhoben, das ist leicht nachzuweisen. Beim Vorsatz „gerichtsfest“ nachweisen muss ich aber passen, auch wenn ich viele Indizien kenne. Die Ausrede Dummheit kann ich nicht komplett entkräften, besonders da es sich um politische Entscheidungen von Politikern gehandelt hat, was Dummheit grundsätzlich nahe legt.

Man kann mit anekdotischer „Evidenz“ keine sinnvollen Aussagen für die Masse machen. Statistik hat gewisse Regeln. Du neigst zu unterkomplexen Betrachtungsweisen?

Bitte keine unnötige Kritik an meinen Bekannten/Nachbarn aus den Sozialwissenschaften. Sie haben sich be- und abgemüht, sind aber definitiv an der (gewollt?) mangelhaften Datenerfassung gescheitert.

MfG

Uwe Borchert

Ich dilettiere ja jetzt schon recht lange in der Archäologie herum. Wie Medizin erfordert sie das Lernen von recht viel Detailwissen, das sich sich nicht wie in den Naturwissenschaften aus nicht Vergessebnem bei Bedarf herleiten läßt. Genau wie ich es aus Aachen vom Maschinenbau kannte, verzichtete man auf einen NC aus Schulnoten, die nichts besagen sondern siebte in den Proseminaren der ersten beiden Semester selbst.

Dann geschahen fast unmerklich im Laufe der Zeit zwei Änderungen. Zum einen war nach dem Magisterauslauf das Proseminar nicht mehr Voraussetzung für irgendetwas. Früher erkannten Studenten in den ersten Semestern ohne viel verlorene Lebenszeit, das Fach ist nichts für sie. Heute fehlt manchen zum Bachelor nur noch das. Sie sind schon sechs- oder siebenmal durchgefallen und versuchen es trotzdem wieder, natürlich ohne daß ich sie im Totorium je gesehen hätte.

Zweitens erzählten mir Professoren unter vier Augen, die Durchfallquote sei dem Ministerium zu hoch. Man habe gedroht, wenn das so bleibe, müßten Mittel gekürzt werden. Mittelkürzung will man nicht, da war sich die Institutsleitung einig. Wie senkt man eine Durchfallquote? Eben.

Köln ist meines Wissens die einzige Universität mit vier Professuren in der Ur- und Frühgeschichte. Normal ist eine.

Meiner Erfahrung nach korreliert die Abinote in Mathe (und evtl. Physik) recht gut mit dem Studienerfolg in Elektrotechnik - klar gibt es auch Ausnahmen, aber die sind recht selten. Das Problem ist, daß wir bei fallenden Anfängerzahlen keinen NC mehr anwenden dürfen, was die Qualität der Anfänger weiter absenkt und die Durchfallquote erhöht -> eine schöne Rückkopplung entsteht.

Da sich die Mittel bei uns an den Studentenzahlen orientieren, sinken diese bei fallenden Zahlen automatisch. Es herrscht bei uns aber (noch?) weitgehend Konsens, daß wir lieber Schrumpfen, als das Niveau abzusenken.

Die bilden aber sicher keine eigene Fakultät.

Oh, das erinnert mich, TU Chemnitz, Mitte 1990er: - Uni-Werbungstag ("Tag der Offenen Tür" oder wie das hiess, jedenfalls der jährliche Termin, wo die Fakultäten um Studenten werben), meinereiner betreut den Informatik-Stand als Student mit. Interessant kommt heran, und wird gefragt warum er denn an Informatik interessiert sei: "Naja, ich habe gehört da kann man gut Geld verdienen, 'nen Computer habe ich auch und spiel gern" ... ok, und wie sieht es mit Mathe aus? "Habe ich im letzten Jahr abgewählt" - da musste ich mir mühsam das Lachen verkneifen. Informatik ohne Mathe ... viel Spass. - So irgendwann nach dem Grundstudium (also 5./6. Semester) gab es zunehmend Gegrummel von den Professoren der Mathe und Physik Fakultäten das die Erstsemestler seit Neuestem _so_ mies in Mathe seien, dass es Brückenkurse brauche um die auf den erwarteten Stand zu bringen. Das war die Zeit, wo die ersten mit Nach-Wende Schulplan aus den Gymnasien kamen ...

Die grossen Filter bei uns waren im Grundstudium (erste 4 Semester): - Prüfung Algorithmen & Programmierung - Theoretische Informatik die haben recht erfolgreich gesiebt. Bei meinem Jahrgang schrumpfte es von ca. 50..60 Erstsemestern etwas über 10 Studenten gegen Ende des Hauptstudiums.

Tja, wenn von oben bescheurte Anreize kommen dann gibt es halt miserable Ergebnisse.

Man liest sich, Alex.

Und das ist, wenn der Untergrund dicht ist. Letzens im Gasterntal gewesen, das wollte man in den 1950ern auch zum Stausee auffüllen. Bis klar wurde, dass das Tal leckt (die Zahl 10E6m³ wurde genannt[0]) und zwar im aktuellen Zustand - mit Staussee wäre das sicher viel mehr geworden. Also hat man das gelassen und man kann sich da heute prima wandernd erholen.

Man liest sich, Alex. [0] Allerdings ohne Zeiteinheit, ich nehme an, pro Jahr. Das wäre immerhin ein Kubikmeter alle 3 Sekunden. Bei der Wassermenge in der Kander die wir da letztes Wochenende gesehen haben klingt das plausibel, zumal wenn man sieht, dass der Talboden im Wesentlichen Geröll und Schutt ist laut geologischem Querschnitt.

Du - und alle anderen, die noch an das deutsche Hochschulsystem glauben - möchten sich evtl. den YT-Channel von Prof. Dr. Bernhard Krötz zu Gemüte führen. Besonders erhellend fand ich:

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*)
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Wir werden also nicht nur von vollkommen verblödeten Politikern regiert **), nein, auch die Wissenselite unserer Gesellschaft nähert sich im Sturzflug dem Bodensatz an.

Mei, irgendwann hatten es die Römer mit ihrem Brot-und-Spiele-Konzept auch hinter sich, warum sollte sich die Geschichte nicht wiederholen?

Volker

*) Die aktuellen Gymnasiumsaufgaben sind wirklich Quatsch auf bisher unerreichtem Niveau. Wer nach dieser genderkorrekten, soziopolitischen, maximalinklusiven, materialgeleiteten Gehirnwäsche in Forschung und Entwicklung noch ein Bein auf den Boden bringt, zählt zu den wirklich Hartgesottenen. Resilienz sei beruflich ja enorm gefragt.

In Bayern scheint die Welt noch einigermaßen in Ordnung: Habe mir von

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paar Aufgaben gezogen und fand sie - falls man den Ballast wohlwollend ignoriert - zumindest einigermaßen angemessen und im Niveau ähnlich derer, über denen ich anno 1989 brüten durfte. An der TUM hätte man einen sächsischen Abiturienten der Gegenwart schon deutlich vor der DVP abgefrühstückt, soviel ist sicher.

**) Unerträglich, wie sich die Faeser nach dem Messerangriff von Solingen in Aktivismus förmlich überschlägt. 6cm soll die Klinge in der Öffentlichkeit nun maximal lang sein, das sei ein normales Obstmesser. § 42, die Verordnungsermächtigungen für Verbotszonen, § 42a WaffG und Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 offenbar noch nicht scharf genug.

Fürs Protokoll: Mit 6cm kommt man am Hals schon ganz schön weit. Zukünftig also nur noch Plastikmesser in der Öffentlichkeit. Mein Küchenmesser ist übrigens

20cm lang und das Leatherman, das ich zum Picknick immer dabeihabe, 6.5cm.

Das Verbot wirds bestimmt lösen. Für allles Andere fehlt Personal und Geld.

Ich habe 1988 mit Hamburger Abitur in Baden-Württemberg angefangen Informatik zu studieren und musste mich - zusammen mit meinen ganzen anderen Kommilitonen (Niedersachsen, NRW) - ganz gut umgucken.

Es ist halt was anderes, in einem Mathe-Leistungskurs mit 15 Leuten in der Spitzengruppe gewesen zu sein und dann plötzlich auf Universitätsniveau mit 500 Leuten in einem Hörsaal zu sitzen, die alle in ihrem Mathe-Leistungskurs in der Spitzengruppe waren.

Ich habe keine Ahnung wieviele von den 700 Anfängern meines Jahrgangs am Ende ihr Diplom gemacht haben. Aber bei uns war es vor allen Dingen die Lineare Algebra, die bei den meisten Leuten in meiner Filterblase¹ das Ausschußkriterium wurde.

Grüße Marc

¹ damals nannte man das noch nicht so

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