Kurz mal drübergeflogen, dürften so 200-300 sein. Für mich relevant sicher 30 (Belastung, aktueller Ertrag (gesamt/pro String), Zähler Ertrag (gesamt/pro String), aktuelle Einspeisung (gesamt/pro Phase), Zähler Einspeisung (gesamt/pro Phase), aktuelle Einspeicherung (die Batterie hat glaube ich nur einen Stromkreis), Zähler Einspeicherung, aktueller Speicherstand, Anzahl Speicherzyklen, aktuelle Ausspeicherung, Zähler Ausspeicherung, Temperaturen, Daten der MPT-Kreise, Weitere Daten aus dem BMS). Hab's nicht detailliert mitgezählt.
Aus meinem Modbus-Stromzähler lese ich derzeit nur den Gesamtzählerstand aus.
Grüße Marc
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
M
Marc Haber
Nein, das wird immer schlimmer. So einen MQTT-Client schreibt der Praktikant in einem Wochenende in Python, ein Webserver ist da schon ein ganz anderer Schnack. Aus Sicherheitsstandpunkt finde ich eigentlich ganz gut dass der Wechselrichter mit seiner etwas statischen Firmware nur MQTT nach draußen exposed, aber ich hätte dann schon gerne die Möglichkeit meinen eigenen MQTT-Broker dort zu hinterlegen.
Den brauchte man immer.
Für mich ist das kein Problem, ich bin ja auch Nerd. Aber für die meisten anderen Leute ist das ein Problem, und zwar eins von dessen Existenz sie nicht mal wissen. So ein Hybridwechselrichter hat auch feingranularen Zugriff auf einen "weit vorne" stehenden Stromzähler um festzustellen ob er gerade ein- oder ausspeichern kann/muss, damit weiß er ob jemand zuhause ist, was im Haus gerade gemacht wird etc.
Mich nicht, nein.
Genau.
Mein Telefon ist mir wichtig, aber ja, es weiß nicht alles. Ich denke, ich habe da meinen persönlichen Kompromiss aus Bequemlichkeit und Aluhuttragen gefunden, bin mir aber auch bewusst dass ich dabei auf einen guten Teil zusätzlich erreichbarer Bequemlichkeit verzichte.
Grüße Marc
V
Volker Staben
Am 30.08.2024 um 21:18 schrieb Michael Schwingen:
Aha. Fundiert belegtes Risiko oder Urban Legend?
V.
M
Michael Schwingen
Wie gesagt - das hängt primär daran, wie hoch die vom Hersteller kontrollierte Leistung ist.
Selbst, wenn man dem Hersteller traut: Fälle, wo Hacker über das Herstellerbackend Zugriff auf alle Inverter hatten, gab es bereits, das ist also nicht theoretisch.
cu Michael
A
Axel Berger
OK, das ist eine große Anlage. Da würde ich mir so einen Mist nicht bieten lassen. Hier geht es um ein kleines billiges Balkonkraftwerk, da bin ich zu Kompromissen bereit.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Marc,
Du schriebst am Sat, 31 Aug 2024 07:34:01 +0200:
Ich meinte eher die "Hersteller-Cloud". Irgenwie ist das eine Art "geplante Obsoleszenz", geht der Hersteller pleite, sind die Anlagen nutzlos, Schrott. (Wi ebei "meiner" PV-Anlage. Die läuft zwar noch, aber Wartung oder Information isnich. Einen Teil mußte ich schon reparieren, Ausfall durch Konstruktionsfehler, fehlende Kühlung an einem Spannungsregler...)
Ja, _soweit_ "gut". Besser wäre IMHO, wenn man den völlig netzwerkmäßig "isolieren" könnte, das hat neben dem Problem mit Herstellerausfall auch noch den Vorteil eines "kleineren" Scheunentors für Hacker-Angriffe. ABer da gibt es AFAIK sogar eine _Vorschrift_, daß ein externer Zugriff möglich sein müßte, zumindest für eine Steuerungsmöglichkeit durch den "Energie"-"Versorger". (Mir wurde von einem PV-Montageunternehmen mal ganz hart gesagt, bei uns gibt es ohne dauernden internet-Zugang keine Anlage. Und das ist schon ca. 8 Jahre her.)
...
....
Und genau das ist halt der Punkt, wo die "Medienkompetenz" ansetzen müßte und nicht vorhanden ist. Wieviele Milliarden € kosten Hacker-Angriffe allein der deutschen Wirtschaft angeblich so jedes Jahr? Und dabei heißt es "Tendenz steigend" und inzwischen auch noch "Wettlauf in KI-Anwendung zwischen Hackern und Sicherheits-'Teams'".
Schön für Dich, aber leider halt nicht repräsentativ.
R
Rupert Haselbeck
Sieghard Schicktanz schrieb:
Manchmal schlägt in solchen Fällen das "Geiz ist geil"-Prinzip zu... Meine Anlagen laufen zwar im Normalbetrieb auch mit Überwachung und Protokollierung sowie Updateverwaltung per Herstellercloud, aber sie netterweise auch völlig ohne Netzanbindung. Es fehlt Komfort, man muss dann halt das Handy oder das Notebook/Tablet zücken und die Geräte vor Ort tätscheln
Nein. Das ist nur bei großen Freiflächenanlagen der Fall. Bei kleinen Anlagen (bis 30kWp) braucht es sowas nicht. Und auch bei den "großen" Anlagen besteht die Zugriffsmöglichkeit nur darin, dass es möglich sein muß, die Anlage durch den Netzbetreiber zu steuern, genauer in Stufen herabzuregeln. Softwareupdates und dergleichen sind eine völlig andere Geschichte. Das Kappen des Internetzugangs bzw. der Verbindung vom intelligenten Messsystem zur Steuerung der PV-Anlage (Kabel ziehen...) genügt zumeist für den fröhlichen Weiterbetrieb.
Auch vor 8 Jahren mag schon ziemlicher Unfug erzählt worden sein - nicht immer so leichtgläubig sein! Vermutlich wollte sich das PV-Unternehmen nur eine dauernde Einnahmequelle sichern
Welch Glück, dass man natürlich deutlich schlauer ist als der Rest der Menschheit :->
Das Maß an Paranoia einerseits und an Technikverständnis andererseits ist natürlich individuell verschieden
MfG Rupert
M
Marc Haber
8 kWp, Baujahr 2013, alte Wechselrichter kaputt (Weichmacher aus den Steckern draußen, daher gebrochen, außerdem Probleme mit den Leistungshalbleitern), bei der Gelegenheit 8 kWh Batterie dazu.
Es ist alternativlos. Meine Anlage ist in vier Strings aufgeteilt, um das zu ändern müsste man ein Gerüst bauen, und Wechselrichter mit Anschlüssen für Batterie UND vier Strings gibt es nur einen am Markt.
Grüße Marc
M
Marc Haber
Genau so meinte ich das.
Genau, wenn man einen eigenen Broker hinterlegen könnte wäre das gegeben.
Mein alter Wechselrichter hatte potenzialfreie Kontakte, und die Rundsteuergeräte vom Netzbetreiber haben diese angesteuert. Wenn man das heute noch machen müsste, würde man das vermutlich über Modbus oder die Herstellercloud realisieren.
Dann macht halt jemand anders den Umsatz. Leider können sich Handwerker die Kunden aussuchen. Mein Solarinstallateur sieht meine Sonderwünsche zum Glück eher als Herausforderung.
So lange Windows mit seinem antiquierten Sicherheitskonzept ohne Trennung der Applikationen eingesetzt wird, brauchen wir uns um die Telefone keine Gedanken zu machen. Deren Sicherheitskonzept ist weit voraus, und das von Apple noch viel mehr.
Genau.
M
Marc Haber
Vor zehn Jahren musste man das noch auf eigene Kosten einrichten. Hat nochmal den heutigen Preis eines Balkonkraftwerks auf die Rechnung geschrieben.
Grüße Marc
R
Rupert Haselbeck
Marc Haber schrieb:
Meine brandneuen Wechselrichter haben zum Zweck der Leistungssteuerung potentialfreie Kontakte, welche vom "intelligenten Messsystem" bedient werden. (Ich benötige sie halt nicht, so dass dort nichts angeschlossen ist). Du kannst die Internetanbindung problemlos abklemmen, wenn du das Monitoring nicht brauchst oder anders, z.B. über den RS485-Anschluß, realisieren willst. Niemand will an die Firmware deiner Geräte
MfG Rupert
T
Thomas Einzel
Am 02.09.2024 um 08:40 schrieb Marc Haber: ...
Wenn alle 4 Strings an den Wechselrichter herangeführt sind, könnte man diese auch an dieser Stelle in Reihe oder parallel oder in einer Mischform verschalten. Optimal ist es allein wegen der Leitungslängen sicher nicht, aber es ist nicht alternativlos.
So eine Änderung wäre wahrscheinlich nur sinnvoll, wenn die 4 Strings an PV Module der gleichen Ausrichtung gehen und die PV Module über dazu passende bypass Dioden verfügen. Parallelschaltung der Strings nur bei gleichem Stringaufbau (gleiche Module in gleicher Anzahl). Hybridwechselrichter für 2 Strings mit 2 MPPT gibt es auch, falls es zwei Ausrichtungen wären.
A
Axel Berger
Du sagst wieder einmal nicht welche. Bei mir ist es jetzt zu spät. Die Bestellung ist raus und ich bekomme Deye oder einen kompatiblem Clone. Einem regionalen Anbieter hatte ich zugesagt, ich würde seinen höheren Preis bezahlen, wenn er mir eine Lösung ohne Cloud anbietet. Gegen sein Versprechen hat er sich nicht wieder gemeldet.
Was ich noch nicht weiß: Behält mein schon gekaufter Shelly wie andere Stromzähler seinen Zählerstand auch bei Stromausfall oder muß ich dem Home Assistant beibringen, mit Neuanfängen bei null zurechtzukommen?
M
Marc Haber
Ja, könnte man, das will ich aber nicht. Das ist Unsinn.
Zwei der Strings sind identisch (auf zwei Gauben), die anderen zwei sind "groß" und "klein", aber gleich ausgerichtet und gleich nicht beschattet. Könnte man also machen, aber ...
... das ist nicht bekannt.
Grüße Marc
M
Marc Haber
... auch bei 8 kWp ...
Bundeslands- oder netzbetreiberabhängig?
Grüße Marc
M
Marc Haber
Das hat mein neuer nicht mehr.
Das kann ich bei meinem Gerät auch.
Grüße Marc
M
Marc Haber
Das würde ich so erwarten. Die 12-Euro-Tasmota-Steckdosen fangen nach Ausstecken auch nicht wieder bei Null an.
Grüße Marc
R
Rupert Haselbeck
Möglicherweise. Das hängt von der Größe der Anlage und der Konfiguration der einzelnen Strings ab. Ich hab hier fünf Strings und verwende dazu drei Wechselrichter, weil zwei der Strings zu einer 18 Jahre alten PV-Anlage gehören, welche wegen der Einspeisevergütung gesondert zu betrachten ist. Beim Bau der Anlage bestand sie aus fünf Strings, welche auf zwei Wechselrichter verteilt waren. Nach dem Ausfall eines der Wechselrichter hab ich auch den zweiten verkauft und die Strings ein wenig umkonfiguriert, was lediglich ein paar Umklemmarbeiten im Keller erforderte. Eine neue Anlage mit den restlichen drei Strings ist verteilt auf Ost-, Nord- und West-Dach, so dass dafür mindestens 3 MPPTs nötig sind. Die Verwendung zweier Wechselrichter mit je zwei MPPTs hat sich dafür als kostengünstigste Lösung erwiesen. Wechselrichter mit mehr Eingängen sind selten, teuer und evtl. mit anderen Nachteilen (Startspannung, max. Eingangsspannung, max. Eingangsstrom,...) versehen
"Unsinn" ist hier wohl ein etwas starkes Wort...
Ack
Das steht aber im Datenblatt der Module zu lesen. Überdies ist es egal, wenn eine Verschattung einzelner Module eines Strings aufgrund der Montagesituation nicht zu erwarten ist. Bypassdioden sind (nur) dann von Nutzen, wenn Teile eines Moduls und/oder einzelne Module eines Strings im Zuge des Laufs der Sonne verschattet werden.
MfG Rupert
R
Rupert Haselbeck
Und ebenso verhalten sich auch andere Shellys. (Sie sind aber nicht davor geschützt, manuell zurück gesetzt zu werden). Ich verwende mehrere Shelly 3EM, alle mit Tasmota geflasht, um die PV-Anlagen und die Wallbox zu monitoren und auch der Stromzähler, kein "intelligentes" sondern nur ein "modernes Messsystem", wird mit einem tasmotaisierten Lesekopf ausgelesen und gelogged
MfG Rupert
F
Franz Glaser
Zum Anfang: ich habe ein TP-Link Gerätchen gekauft und dabei habe ich - wieder OT eine eigentümliche Erfahrung gemacht: kaum habe ich das TP-Link-Gerät an den Router mit der Kabelverbindung an meinen Provider verbunden, haben sich schon *Hacker* über meinen Thunderbird hergemacht und den Zugang zum News.Indivudual.DE zerstört.
Die müssen IMHO in der Nähe sein, denn auch das TP-Link - Gerät hat ja keine Ausbreitung wie Kurzwelle über meine Drahtantenne.
Ich habe noch mehr gelernt aber das ist eine andere Geschichte.
GL
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.