*wieher* Und kaum, da ich es schreibe:
Volker
*wieher* Und kaum, da ich es schreibe:
Volker
Es gibt viel durch staatliche Eingriffe induzierten Unfug, zugegeben. Aber dafür hätte ich jetzt doch gern ein Beispiel. Fünf Euro pro Kubikmeter sind 0,5 Cent pro Liter.
Hallo Volker,
Du schriebst am Thu, 15 Aug 2024 01:50:09 +0200:
IPv6 funktioniert also wie vorgesehen, jedes Gerät ist dauerhaft und zuzverlässig über seine Adresse identifizierbar. Zumindest, soweit nicht der Betreiber explizit und speziell für sein Gerät irgendwelche Manahmen dagegen durchführt.
Wieso? "Works as intended". (Ich bin da bloß gespannt, was der hier auch mitlesende glühende Verfechter des hochtransparenten Adressierverfahrens dazu meinen könnte...)
Hallo Volker,
Du schriebst am Thu, 15 Aug 2024 01:30:52 +0200:
[Recycling u.ä.]Interessant - bisher dachte ich / hatte ich den wohlbestätigten Eindruck, daß ich der einzige mit dieser Sichtweise der Wirtschaft wäre. Zugegeben widerspricht sie allen Lehrmeinungen und Ausbildungsinhalten für in der Wirtschaft arbeitende Leute, und sogar eigentlich kritisch eingestellte Personen (z.B. Christoph Müller, den kennst Du wohl auch) schwören "Stein und Bein" darauf, daß die Wirtschaft, vor allem der "freie Markt", ein inhärent stabiles und sich selbst regulierendes Gebilde wäre.
...
Eben, halbwegs stabil sein kann ein "Markt" halt nur, solange alle Beteiligten die umgesetzten Waren weitgehend eigenständig beurteilen können. Dieser Zustand ist schon mit der Einführung recht einfacher Geräte oder ungewohnter ("exotischer") Waren vorbei. Heute sind wir so weit weg davon, daß es nichtmal mehr reicht, wenn explizit dafür zuständige Überwachungsstellen sich um die Beschaffenheit der Waren bemühen.
...
Ich fürchte, Du hast damit zu >99% recht.
Sieghard Schicktanz schrieb:
Hmm, du hast also überhaupt nicht verstanden, worum es geht?!
Das hat mit dem hier gegenständlichen Windows-Problem nun aber überhaupt nichts zu tun, auch wenn es in der Tat höchst bedeutsam ist, dass mit IPv6 endlich (na ja, eigentlich seit zwanzig Jahren oder so...) eine ausreichende Menge von Adressen verfügbar ist
MfG Rupert
Muß wohl (D)eine Filterblase sein.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ohne Zerschlagung des Fernmeldemonopols der Deutschen Bundespost würden wir vermutlich heute noch die Hörer unserer BZT- zertifizierten Wählscheibentelefone in Akustikkoppler drücken. Ist halt dieses wie jenes nicht eitel Freude und Sonenschein.
"Stabil" und "sich selbst regulierend" sind aber keine Synonyme. Der Witz ist, daß das üblicherweise verwendete Diagramm
Nimmt man die hinzu, kommt mehr so der Simulationsklassiker "Foxes and Rabbits" (aka. "Evolution") raus.
Der Link lautet besser:
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Das ist in der Tat seltsam. Ich hätte jetzt gedacht dass die Anbieter so ein klassisches NAT-Problem längst im Griff hätten. Aber ich fürchte, das Festnetz ist derartig auf dem absteigenden Ast dass man sich da nicht mehr zum Debugging ransetzt, so lange der gängige Ansatz "Telefonie auf dem Gerät termnieren das nicht hinter NAT sitzt" funktioniert.
Argl. Es gab mal eine Zeit da hatte AVM die Politik, solche Brandings nicht mitzumachen. Deswegen gab es auch nur diese Handvoll Speedports, die in Wirklichkeit Fritzboxen waren.
Das 1&1-"Branding" ist insoweit echt nett.
Und unwirksam. Nur, dass man es halt vor Gericht beweisen muss. Es gibt zwar genug verbraucherfreundliche Rechtsprechung, aber der Internetprovider, bei dem ich auch meine Festnetztelefonnummern habe und der meine TAL im Haus belegt, rangiert auf der gleichen Linie wie die Autowerkstatt und sonstige Handwerker: Mit denen legt man sich nicht an, wenn es einfache Wege gibt, es ihnen Recht zu machen.
Grüße Marc
Hallo Marc,
Du schriebst am Mon, 19 Aug 2024 17:58:53 +0200:
Eben, und damit sehr effektiv wirksam...
Ja, unsere Gesellschaft ist in dieser Hinsicht weit ver^Wgekommen. Da muß der Kunde sich schon anstrengen, es seinen Diensten recht zu machen, damit sich die nicht weiter anstrengen müssen. Er hätte zwar das Recht dazu, die Leistung zu verlangen, aber das ist durch die juristischen Ggebenheiten so kompliziert und teuer, daß er es lieber läßt...
Volker Bartheld schrieb:
Teilweise ja in Ordnung. Die Idee, Laserfusion für Kraftwerke einzusetzen, zeugte von geringem Kenntnisstand, vorsichtig ausgedrückt.
Das Volk wählt Atomkraft für Deutschland und Zarenknecht. Dann kriegen wir jede Menge bewährte RBMK und BN-Reaktoren. Letztere eigenen sich ja auch gut zum 'Verbrennen' von Atommüll, insbesondere wenn sie mit reinem U-235 betrieben werden. Da kann gar nichts passieren.
Paywall.
Was zumindest nach meinem bescheidenen Wissen aber eben genau nicht die Funktionsweise eines Stellerators ist:
Der letzte Schrei: Atomkraftaktivisten.
Eh ned. Manchmal verschwinden ein paar Fässer, kein Thema:
Zusammenfassung: Human Pain^WBrain Project war letztlich Wunschdenken und Geldverbrennung. Naja, nicht ganz. Es gibt beeindruckend bunte Bilder:
Wie ich mit 'Laser' eigentlich andeuten wollte...
LLNL-NIF redet schon seit Jahren nicht mehr über Fusionskraftwerke. Diese Break-even war letztendlich nur auf dem Papier, bezog sich auf die Laser-Energie. Woanders steht Laserlicht/Pumplicht = 1%. Wonirgens steht Pumplicht/Strom. Nett ist auch: Ein Schuss, dann
6 Stunden warten bis die Laserstäbe (aus recht normalem Glas übrigens) wieder thermalisiert sind etc.Tja, am Ende des Planungskredits war das gesamte Geld alle, oder so was. Jedenfalls vor Baubeginn. Hornberger schei^W schiessen.
2.5 Tonnen? Klar, da wird so ein Terrorist mal in der Meth-Küche rasch eine Atombombe draus bauen. Die Menge an Uran dürfte mit der Menge Uran vergleichbar sein, die jährlich den Rhein runterfliesst.Als das Projekt damals auftauchte, hat die ETHZ wohl in toto nach Luft geschnappt. Mir ist schleierhaft, wie das durchgekommen ist. War wohl spinnert genug.
*LOL* Also immer noch besser als Solar Roadways, Colas/Wattways, Platio, THO Solar Highways, The Ray Today, NanoFlowcell, die Funkloch-GmbH und - last not least - der Hegau-Ost Solarcarport:
Wenn Du es auffangen und rausfiltern kannst, bist Du ein Verbrecher. So wie vermutlich reich wird, wer das Gold siebt, das jährlich den Rhein runterfließt. Oder ziemlich high, wenn Du den Koks rausdestillierst, der vor Floridas Küsten schwappt:
Wir gehen das falsch an. Projekte locken dann liquide Sponsoren, wenn jedem normaldenkenden Menschen dabei die Haare zu Berge stehen. Disruptive Technologie.
Volker
Das kann man so sehen, besonders wenn man oberflächlich hinsieht und es lieber nicht so genau wissen will.
Der Preis wird vor allem dadurch niedrig gehalten, daß große und schnell wachsende Teile der Stromkosten aus dem allgemeinen Steuertopf getragen werden. Mit Hin- und Herschieben zahlt im Mittel (und mit Ausnahme sehr weniger Gewinner auch im Einzelnen) kein Bürger weniger aber alle den Verwaltungswasserkopf oben drauf.
Die Ausfälle werden allein durch Import vermieden. Das senkt dann natürlich auch die Emissionen, denn gezählt werden -- im von Dir zitierten Artikel -- nur die Inländischen. Importstrom ist per Definition kohlendioxidfrei. Sehr instruktiv ist bei Agora die Gegenüberstellung von Gesamtim- und -export mit dem jeweils dafür geltenden Preis.
Deutschland war bis vor kurzem zuverlässig autark. Das spricht nicht gegen das Verbundnetz. Die letzten zuschaltbar in Reserve gehaltenen Kraftwerke sind naturgemäß die schlechtesten und teuersten. Herr Habeck war jedenfalls sehr froh, daß man einfach noch nicht dazu gekommen war, die alten, abgeschriebenen, schlechten und dreckigen Braunkohleblöcke mit schlechtem Wirkungsgrad abzureißen. Neue hocheffiziente und saubere Kohleblöcke wurden sofort nach politisch erzwungener Abschaltung mit hoher Priorität als erstes sofort zerstört und untauglich gemacht.
...
Dass euer Stromnetz in Deutschland immer zuverlässiger wird, und weltweit eines der Netze mit den wenigsten Ausfällen ist, das ist dir aber schon bewußt? Und die Zuverlässigkeit steigt eher noch, als das sie sinkt (im Mittel 12 Minuten Ausfall pro Kunden oder so).
Und nein, "die Ausfälle" sind nicht "nur durch Import" vermieden worden. Man hat schlicht importiert weil das billiger ist, als deutsche fossile Kraftwerke hochzufahren, die ihr mehr als ausreichend in Reserve habt.
Ich versteh auch nicht was böse an Stromimport, gerade solchem von europäischen Nachbarn, sein soll.
Hä? Wenn fossile Kraftwerke, dann wird man ja wohl Gaskraftwerke (ja, selbst wenn man sie mit LNG betreiben muß) wollen, schlielich kann man die viel agiler rauf/runterfahren.
/ralph
Wenn man genug davon hat und den Brennstoff auch.
Und das mit der Regelbarkeit ist eine Legende. Es mag rein technisch im Prinzip stimmen. In der Praxis kann man bei Agora mühelos überprüfen, daß im Tagesgang mit Stundenwerten an den meisten Tagen die Braunkohleblöcke deutlich stärker modulieren als die Gaskraftwerke.
Die Regelbarkeit wird ja mittelfristig eh so aussehen, dass man alles unter ein paar Stunden mit Batterien ausregeln wird, und erst dann Kraftwerke rauf/runterfahren. Die Batterien braucht man sowieso, und wenn man sie hat, wird man auch mit ihnen regeln.
/ralph
Natürlich. Er kann ja lesen, z. B.
Ich fand das Argument aber eine aparte und - zugegeben - innovative Abwechslung im üblichen Narrativ. Kannte ich noch nicht. Für die nächsten Runden noch ein paar Tips: Man könnte den Rückgang der deutschen Stromerzeugung um 11.4% im 1. Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr als direkte Folge bzw. die Ankündigung von Dunkelflautenblackouts interpretieren.
Und der trotz Dunkelflautenblackout immer noch bestehende Exportüberschuß (40*10^12Wh gegenüber 23*10^12Wh) ist natürlich überschattet vom Faktum, daß alles, was wir wegen fehlender Regelleistung importieren, aus französischer Kernenergie oder zumindest dreckiger Kohle stammt:
Ein paar Anhaltspunkte habe ich oben gegeben. Vielleicht fällt mir noch irgendwas mit Illuminati, Monopolismus und Preistreiberei ein. Dazu könnte man diese Heise-Mumie aus der Gruft heben:
Naja, diese hochmodernen Kohlekraftwerke, denen die derzeit 130 in Betrieb befindlichen allesamt angehören, stoßen ja - im Gegensatz zu Gaskraftwerken - keinen Feinstaub und andere schädlichen Substanzen wie Quecksilber oder Arsen aus. Und die 0.9kg CO2 pro kWh Strom bei Braunkohlekraftwerken...
Außerdem reduzieren die bösen Chinesen die Kohleverstromung:
Volker
Axel Berger schrieb:
Zufälligerweise steht da nicht etwa auch, WIE moduliert wird? Über Mittag mal kurz Turbinenbypass?
Ist "Turbinenbypass" ein Euphemismus für "Wir machen aus Kohle weiter heißen Dampf und blasen ihn zur Abwechslung direkt in die Umwelt"? Frage für einen Freund, der auch ein Problem mit heißer Luft hat.
Volker
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