Das ist aber kurzsichtig und dumm, weil dadurch der Stromflußwinkel im Gleichrichter kleiner wird, der Crestfaktor des quadratischen Diodenstroms steigt, Dioden und Trafo thermisch höher belastet werden und Du mit der Dimensionierung des Trafos
P_Tr = 1.6 ... 2 * P_Gleich
nicht auskommst.
Dann musst Du das Geld, was Du beim Kondensator gespart hast in Dioden und Trafo stecken.
Nein danke, ich dimensioniere immer mit großem Kondensator.
Du Transformatorheizer ...
:)
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Hallo,Ich muss eine Puls mit möglichst VCC erzeugen.also ungefähr so: | ...
R
Rainer Knaepper
snipped-for-privacy@invalid.invalid (Rolf Bombach) am 22.04.20:
Haben alle von/bei der frühen Elektor gelernt ;-)
Rainer
R
Rainer Knaepper
snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 22.04.20 um 20:03:
Wo ist das Problem bei einem Großseriengerät? Bei einem Prototypen oder Einzelstück nimmt man halt *zwei* Trafos, wenn man denn unbedingt dieses Schaltungskonzept nachbauen will.
Schwebende Versorgung des Steuerteils ist kein wirklich neues oder gar ungewöhnliches Konzept. Aber ich gebe zu, daß mir das vor gut 40 Jahren zunächst einige Verständnisprobleme bereitete. Bei der ursprünglich gezeigten Schaltung haben wir aber gar keine schwebende Versorgung.
Rainer
A
Axel Berger
Leo, einer von uns beiden liegt hier grundfalsch. Ich behaupte, alle die von Dir genannten Probleme treten gerade beim großen Kondensator auf. Wenn die Spannung in der Halbwelle fast nicht fällt, dann findet die Ladung stoßweise nur exakt auf der Spitze statt. Sinkt sie stark, setzt die Ladung viel früher ein und erfolgt mit kleinem Strom.
Helmut Schell> Durch den hohen Brumm am Eingang ist die Verlustleistung
Verglichen mit was? Die Eingangsspannung darf nie unter den Mindestwert fallen. Ohne Ripple kann sie genau da bleiben und die Verlustleistung wird minimal. Ein Ripple kann vom Mindestwert aus nur nach oben gehen und die Verlustleistung nur steigern. Außerdem schlägt er immer auf den Ausgang durch. Bei guter Regelung nur sehr wenig, aber was nicht da ist, muß ich nicht wegregeln.
L
Leo Baumann
Am 23.04.2020 um 10:51 schrieb Axel Berger:
Ich gehe von großen Laststrom aus, also hier im genannten Beispiel 20 A. Wegen eines kleineren Cs wird der Stromflußwinkel (quadratischer Ladestrom in den Dioden) kleiner. Der C wird chneller geladen. Darum.
Gruß
L
Leo Baumann
Am 23.04.2020 um 10:51 schrieb Axel Berger:
Du musst bedenken Helmut schraubt die Trafospannung bei kleinem C hoch ...
L
Leo Baumann
[...]
Helmut Schellongs eingebildete, elegante Unterdimensionierung von C führt dazu, das das System Trafo-Gleichrichter-C dauernd nahe an den Zustand des ersten Einschaltens bettieben wird - das ist bekanntlich fürchterlich ungünstig.
:)
H
Hans-Peter Diettrich
+1
Ladestrom fließt sobald die Trafospannung die Elkospannung übersteigt, und endet wenn die Trafospannung die Elkospannung unterschreitet. Während dieser Zeit fließt sowohl der Ausgangsstrom als auch der Ladestrom, begrenzt durch den Innenwiderstand des Trafos. Je länger die Zeit, während der Strom aus dem Trafo gezogen wird (Stromflußwinkel), desto geringer der Spitzenstrom. Mit einer Ladedrossel ließe sich der Stromflußwinkel weiter vergrößern, leider mit entsprechend mehr Eisen verbunden.
Mit einem (theoretisch) stets vollen Ladeelko vermutlich.
+1
Mit großem Ladeelko und entsprechend wenig Brumm muß alles zwischen voller Elko- und Ausgangsspannung vernichtet werden. Dann sollte sinnvollerweise gleichzeitig die Trafospannung reduziert werden, um die Verlustleistung in vertretbaren Grenzen zu halten.
DoDi
L
Leo Baumann
[...]
Lasst Euch doch von dem Schellong nicht ins Boxhorn jagen. Die ganze Welt dimensioniert diese Schaltung mit *möglichst* kleiner Trafospannung und maximalem Ladekondensator um die Verlustleistung zu minimieren.-
Nur Lehrling Schellong stellt eine schwachsinnige, neue Theorie auf :)
:)
S
Sebastian Wolf
Am 23.04.2020 um 12:44 schrieb Leo Baumann:
Damit minimiert man die Verlustleistung im Längstransistor, maximiert aber die im Trafo, Gleichrichter und Siebelko.
Du allerdings auch.
H
Helmut Schellong
Hier will aber niemand eine Großserie bauen. Es soll ein verbrannter Trafo mit Hilfswicklung ersetzt werden.
Such doch mal konkret passende Trafos 'von der Stange' bei Händlern aus. Die notwendigen Daten sind im Schaltbild erkennbar.
Es geht in Wirklichkeit um eine eventuelle Schwingneigung, durch das neue Konzept einer Hilfsspannung auf der Ausgangsspannung.
Bei einem neuen Konzept ist der erste Schritt, einen Schaltplan davon zu entwickeln. Dann erst sieht man und kann analysieren. Das wird aber nicht getan - es wird i.d.R. nur geplaudert.
J
Joerg Niggemeyer
;-)
Ich habe mir kürzlich jeweils 2 LabNetzteile von Multicomp Pro Eigenmarke von Farnell gekauft. Die haben PFC, sind Digital und man hat für kleines Geld alles was das Herz begehrt. Allerdings jetzt nicht 20A
Diese linearen Supplies aus der alten Zeit, davon habe ich auch zwei Stück. Schweeeeeeeeer und eigentlich nur schlecht. (Die diskutierte Schaltung für 13.8V 20A ohne PFC heute gar nicht mehr als neues Gerät zulässig.) Insbesondere wegen dieser analogen Potis zum Einstellen, die dann irgendwie/irgendwo/irgendwann nicht mehr so recht wollen. Der letzte Dreck im Prinzip. Man verstellt ein bischen Vout und dabei wird dann Überstrom getriggert, weil die Regelung durch das Verdrehen des "gealterten" Vout Potis kaspert.
Fürs ganz Grobe >20 A habe ich dann noch eine Gossen SyskonP1500 - allerdings passt diese Kategorie nicht auf den Schreibtisch oder in eine Aktentasche, wie eine Multicomp.
H
Helmut Schellong
Ja, das ist mein Wissen - aus der PRAXIS.
Ich habe es mir bisher erspart, auf dieses Posting von Leo zu antworten, weil das zu nichts führt.
Und bei vielfacher Kapazität sind die Stromorgien entsprechend gewaltiger. Das kann auch in LTspice betrachtet werden.
Ich habe doch dazu eine Schaltung gepostet - Plus LTspice-Datei. Diese Schaltung ist vielleicht meine 40ste Entwicklung einer diskret aufgebauten geregelten Spannungsversorgung.
Ein Ripple geht bezüglich seiner Spitzen stets nach oben und nach unten. Die untere Spitze darf die Spannung am Längstransistor nicht zu klein machen.
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Die höhere Hilfsspannung ersetze ich durch eine höhere Spannung am Längstransistor. Deshalb kann ich mir auch eine kleinere Siebkapazität erlauben.
Da steht '660uF' = 3 x 220uF = 2 x 330uF. Das bedeutet, daß die Schaltung auch mit 220uF|330uF funktioniert. Bei 300mA Last bedeutet das etwa 730..1000uF/A, also nicht 2000uF/A.
Bei 660uF beträgt die Brummspannung etwa 3Vss innerhalb der etwa 10V am Längstransistor, was wenig und etwa 3W sind -> harmlos. Die Ausgangsspannung beträgt 72V=. (Ich benötige ±72V)
H
Helmut Schellong
Und der Strom durch den kleineren C wird kleiner.
H
Helmut Schellong
Nein - Schau Dir das in LTspice an.
H
Helmut Schellong
Blödsinn.
Eine hohe Kapazität von Elkos durch regelnde Transistoren zu ersetzen ist vergleichsweise hochelegant.
H
Helmut Schellong
Mein Konzept eines kleineren Ladekondensators hat unter dessen Vorteilen auch die Bildung einer `halbaktiven PFC`, allerdings ohne Bauteile zu benötigen, sondern durch Verkleinern von Bauelementen. Besser geht es kaum.
L
Leo Baumann
Am 23.04.2020 um 14:49 schrieb Helmut Schellong:
Das ist aber kurzsichtig und dumm, weil dadurch der Stromflußwinkel im Gleichrichter kleiner wird, der Crestfaktor des quadratischen Diodenstroms steigt, Dioden und Trafo thermisch höher belastet werden und Du mit der Dimensionierung des Trafos
P_Tr = 1.6 ... 2 * P_Gleich
nicht auskommst.
Dann musst Du das Geld, was Du beim Kondensator gespart hast in Dioden und Trafo stecken.
Nein danke, ich dimensioniere immer mit großem Kondensator.
Du Transformatorheizer ...
Helmut Schellongs eingebildete, elegante Unterdimensionierung von C führt dazu, das das System Trafo-Gleichrichter-C dauernd nahe an den Zustand des ersten Einschaltens bettieben wird - das ist bekanntlich fürchterlich ungünstig.
:)
L
Leo Baumann
Am 23.04.2020 um 14:11 schrieb Joerg Niggemeyer:
Ja toll - freu Dich - es gibt aber eine große Zahl von Geräten wo man
*niemals* ein Schaltnetzteil einbauen würde: Empfänger, Lala-Vorverstärker, Lala-Endstufen, Messgeräte u.s.w.
S
Sebastian Wolf
Am 23.04.2020 um 15:04 schrieb Leo Baumann:
Das mag dem Schellong als Amateur so vorkommen.
Du bist als Geisterfahrer unterwegs.
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