3V Wandwarze

Apr 16, 2020 99 Replies
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SWMBO hat sich Deko mit LED-Beleuchtung gekauft und zu spät gemerkt, daß das Ding mit Batterien (2xAA) läuft. Jetzt suche ich etwas mit hohem WAF, was man in die Steckdose stöpseln kann und das 3V X*10mA liefert. Geschaltet wird das Ding per Funksteckdose.



Gruß, Falk


Am 16.04.20 um 22:01 schrieb Falk Willberg:

Irgendeins nehmen das noch rumfliegt und dieses dahinter schalten:

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Z.B. USB-Netzteil

Gerald

Ein kleiner USB-Ladestoepsel in dieser Art?

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USB Kabel rein und oben in die Deko-Chose. Entweder die Buchse abschneiden oder einen ausgeschlachteten Sockel dran. Wenn es duenn sein muss, boete sich ein Handy-Ladekabel an. Von dort zu den Batteriekontakten drei 1N4148 in Serie und wenn es ganz ordentlich sein soll, noch 10k und 0.1uF parallel von Bat+ nach Bat- (falls mal einer die Deko abschaltet). Das ergibt rund 3V.

Natuerlich muss der USB-Ladestoepsel farblich genau zur Tapete passen. Wo kaemen wir hin ...

Das Sahnehaeubchen mit hohem WAF waere so eine Funksteckdose:

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Falk Willberg snipped-for-privacy@falk-willberg.de schrieb:

In meiner Bastelkiste fliegen so viele Handynetzteile herum (die alle 5V liefern), daß ich vermutlich so eins nehmen würde (natürlich mit passendem Spannungsregler dazwischen). Wie wird der Strom durch die LED-Kette begrenzt?

Meist reichen drei kleine Si-Dioden in Serie, zwecks Spannungsabfall.

Da normalerweise AA-Batterien reinkommen, sollte der Strom im Deko-Modul begrenzt sein. Wobei, wenn das aus China kommt ...

Echt cool waere eine drahtlose versorgung durch die Moebelplatte hindurch.

Ich hatte vor einigen Jahren einen ähnlichen Fall. Da war ein einzelner Widerstand als Strombegrenzung im Batteriefach. In dem Fall Weihnachtsbeleuchtung die mit Handynetzteil jetzt schon mehrere Jahre zuverlässig funktioniert.

Mit "3V" ist es nicht getan. LEDs werden nicht mit Spannung sondern mit Strom betrieben und beim Batteriebetrieb wirkt da dann der Innenwiderstand der Batterie mit rein.

Am besten mit Batterien versorgen und messen was da dann für ein Strom fließt und was für eine Spannung dabei über die LEDs abfällt. Wenn man den Wert hat kann man dann gleich mal hinterfragen ob das nicht zu viel ist für längeren Betrieb.

Basierend darauf dann einen Widerstandswert berechnen mit dem die LEDs am Netzteil den gleichen Strom bekommen den man mit Batterien gemessen hat. Den Wert dann ggf. auf zwei Widerstände aufteilen wenn die Verlustleistung für einen Widerstand zu viel wird.

Gruß

Manuel

Am 16.04.20 um 22:01 schrieb Falk Willberg:

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Gibts auch in anderen Leistungsklassen und wenn die LEDs nicht mehr tun, sind die Teile durch die wählbare Spannung noch tauglich für diverse Nachverwendungen.

Schöne Grüße Jochen

Warum gibt es eigentlich immer noch keine USB-Ladegeräte, gerne in perlweiß, die das Format eines Schukosteckers haben, die Steckdose vollständig ausfüllen und mit dieser plan abschließen?

Grüße Marc

so ähnlich:

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Marc Haber schrieb:

Fehlende Nachfrage? Immerhin gibts ja Steckdosen, welche neben den 230Volt auch noch ein oder zwei USB-A-Dosen anbieten.

MfG Rupert

Weil die Leute dann fluchend vor der Dose stehen, und das Ladegerät mit einem Küchenesser o.a. Werkzeug aus der Dose popeln, wenn sie die Steckdose anderweitig benötigen.

Aber es gibt Steckdosen mit eingebautem USB-Anschluß, da hat man beides.

Weil man die fast nicht mehr aus der Steckdose heraus bekäme? :-)

Gruß, Enrik

Wenn der OP schon eine Funksteckdose verwendet, ist der WAF eh schon dahin ;-)

Am 17.04.2020 um 13:42 schrieb Peter Heitzer:

Wenn damit der Dekokram geschaltet wird, ist der WAF wahrscheinlich wieder recht hoch

Ich meinte schon zum Reinstecken.

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hab ich hier auch verbaut, mit einem Adapterrahmen passt das sogar zum Schalterprogramm, aber ich hätte das gerne zum Einstecken und leicht umziehbar.

Grüße Marc

Das war mir durchaus bewußt, daher schrieb ich "ähnlich".

Der Markt dafür wird schlich zu klein sein...

Manuel Reimer snipped-for-privacy@nurfuerspam.de schrieb:

Eben. Daher meine Frage an den OP, wie die Strombegrenzung realisiert ist.

Wenn man parallelgeschaltete LEDs über einen einzigen Vorwiderstand betreibt, müssen die LEDs ziemlich eng toleriert sein, sonst hat man herbe Helligkeitsunterschiede bis hin zum vermeintlichen Ausfall einzelner Dioden.

Bei billigen Chinateilen erfolgt die Strombegrenzung über den Innenwiderstand der Batterie. Wenn man die dann durch ein evtl. deutlich niederohmigeres Netzteil ersetzt, brennen die LEDs durch.

... wenn man denn mit den Prüfspitzen an die Einzel-LED drankommt.

Ja.

Auch das.

Auch das.

Joergs Lösung mit den 3 Si-Dioden in Serie ist auch nicht schlecht (weil einfach), aber auch hier stellt sich die Frage nach der Strombegrenzung.

Mit der obigen Einschränkung ist die Lösung über einen Widerstand m.E. die bessere.

Falk Willberg snipped-for-privacy@falk-willberg.de schrieb:

Bis Weihnachten mit Batterien versorgen. Dann im Baumarkt des geringsten Misstrauens das Passende kaufen. Die haben zumindest zu diesen Zeiten passende Netzteile mit batterieförmigen Adaptern im Angebot. Ansonsten mal dort fragen, ob sie auch jetzt so etwas haben. Wenn sie denn mal wieder öffnen dürfen. Ansonsten wäre Ebay und konsorten noch eine Möglichkeit.

Siegfried

  • Thorsten Böttcher <thorsten snipped-for-privacy@gmx.net:

Man müsste das nur richtig machen. In der CH gibt es z.B. diese flachen Winkelstecker, die kaum 1 cm auftragen. Die haben einen Bügel mit Hebelmechanismus, mit dem man sie wieder wegkriegt:

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Vielleicht mit einem versenkbaren Griff, wie man das manchmal bei Motorrad-Tankdeckeln sieht:

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- Andi

>

Es gibt Netzteile mit Klappgriff, die allerdings etwas rausstehen. Nach dem zweiten defekten hab ich dieses Modell dann bleiben lassen.

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Wobei, dieses aktuelle Modell sieht schon fast wieder hübsch aus.

Grüße Marc

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