Keine reale physische Stromquelle kann sich so verhalten wie I1 in meiner Schaltung mit aktueller Konfiguration. Dieses Verhalten muß ich I1 abgewöhnen.
Keine reale physische Stromquelle kann sich so verhalten wie I1 in meiner Schaltung mit aktueller Konfiguration. Dieses Verhalten muß ich I1 abgewöhnen.
Rolf Bombach schrieb:
Analyse: Mit dem R11=4k7 kommt es zu einem Wettrennen der Ströme.
Die Stromquelle startet schneller als der Eingang. Der gesamte Strom bahnt sich seinen Weg durch Q2 und dessen CB-Diode. Er tritt aus der Basis von Q2 aus und fliesst rückwärts über die in dieser Richtung leitenden Z-Diode. Q2 wird (eventuell nur in diesem Modell) irgendwie invers leitend und der Emitter geht ebenfalls auf -2.2 V. An der Basis von Q5 liegen aber "Dank" des Spannungsteilers vom Ausgang her nur -1.4 V an, womit Q5 im Normalbetrieb leitend wird. Er leitet dann den Strom von den Endtransistoren ab. Jede Erhöhung der Ausgangsspannung führt zu einer stärkeren Ansteuerung von Q5.
"Beweis": Mit einer Diode in Serie zur Z-Diode, wegen des Temperaturgangs eh eine gute Idee, startet die Schaltung problemlos. Achtung, die Ausgangsspannung ist jetzt etwas höher.
Eine radikalere und direktere Lösung wäre es, den Kollektor von Q2 direkt vom Eingang her zu versorgen.
Helmut Schellong schrieb:
Das ist klar. Die Brummspannung entsteht allerdings künstlich dadurch, dass sie durch R3 überhaupt in die Regelung reingelassen wird. Das halte ich als stilistisch unrein :-] Der Emitterfolger ist in sich schon eine Stabilisierung¹, die sollte man nicht erst unnötigerweise verschlimmern und dann wieder ausregeln. Der Regler soll sich um Laständerungen kümmern.
¹Siehe auch den potentiellen Ärger mit LDO-Reglern, welche meist in Emitterschaltung, d.h. mit Stromregelung arbeiten.
'Wettrennen' ist eine gute Beschreibung.
Es hat hier jemand (Knapper) einen Tipp gegeben, die Stromquelle nicht auf ihrer Default-Konfiguration zu belassen, sondern ausdrücklich als 'Last' zu konfigurieren. Es erscheint dann nicht nur der Strom, sondern 300m load auf dem Display. Ich will primär das ungeeignete Verhalten von I1 beseitigen. Mal sehen...
snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 29.04.20:
Den Teilfaden habe ich nicht verfolgt, deshalb wundere ich mich, wieso das jetzt als Antwort bei mir landet.
Rainer
snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 29.04.20:
Ist so.
Ich habe keine "Konfiguration im Display" geändert. Wenn man die Stromquelle als Stromquelle einsetzt, steht da nur der Strom. Schaltet man die in den Betriebsmodus "elektronische Last", dann erscheint da bei Defaulteinstellungen das Wörtchen "Load", das man aber irgendwie auch ausblenden kann.
Default ist "Stromquelle", nicht "elektronische Last".
In der Hilfe von Ltspice fand ich noch den Hinweis, daß sich die "elektronishe Last" erst ab etwa 0.5V sinnvoll einsetzen lasse. Keine Ahnung, warum, evtl. simulieren sie ja intern was mit idealisierten Germaniumtransistoren...
Rainer
On 04/29/2020 19:21, Helmut Schellong wrote:
=============================================================== On 04/29/2020 00:51, Rainer Knaepper wrote: > snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 28.04.20 um 22:35:
Das Wort 'load' scheint im Display durch entsprechende Konfiguration im Display sichtbar zu werden. Bisher bin ich mit Default bei I# klargekommen. ===============================================================
Es funktioniert mit 'load'-Konfig.
========================================== Version 4 SHEET 1 1076 984 WIRE -128 64 -128 32 WIRE -128 64 -352 64 WIRE 64 64 -128 64 WIRE 96 64 64 64 WIRE 192 64 96 64 WIRE 384 64 288 64 WIRE 464 64 384 64 WIRE 560 64 464 64 WIRE 640 64 560 64 WIRE 704 64 640 64 WIRE 736 64 704 64 WIRE 464 80 464 64 WIRE 560 80 560 64 WIRE -128 112 -128 64 WIRE 640 112 640 64 WIRE 96 128 96 64 WIRE 240 128 192 128 WIRE 240 144 240 128 WIRE 304 144 240 144 WIRE 384 144 384 64 WIRE 64 160 64 144 WIRE 64 160 -64 160 WIRE 560 176 560 160 WIRE -352 224 -352 64 WIRE -352 224 -384 224 WIRE -320 224 -352 224 WIRE -128 224 -128 176 WIRE 144 240 144 192 WIRE 144 240 64 240 WIRE 240 240 240 144 WIRE 240 240 224 240 WIRE 704 240 704 64 WIRE 816 240 704 240 WIRE 560 256 560 240 WIRE -384 288 -512 288 WIRE -352 288 -384 288 WIRE 144 288 144 240 WIRE 336 288 144 288 WIRE 704 288 704 240 WIRE 240 304 32 304 WIRE 384 304 384 144 WIRE 384 304 240 304 WIRE 464 304 464 160 WIRE 512 304 464 304 WIRE 816 304 816 240 WIRE 32 320 32 304 WIRE 464 336 464 304 WIRE 512 336 512 304 WIRE -320 352 -320 288 WIRE -320 352 -432 352 WIRE -288 352 -320 352 WIRE -432 368 -432 352 WIRE -432 368 -512 368 WIRE -384 368 -384 288 WIRE -320 368 -320 352 WIRE 240 384 240 304 WIRE 336 384 336 288 WIRE 704 400 704 368 WIRE 816 400 816 384 WIRE -352 432 -384 432 WIRE -320 432 -352 432 WIRE 32 432 32 400 WIRE 128 432 32 432 WIRE 176 432 128 432 WIRE 464 432 464 416 WIRE 464 432 400 432 WIRE 512 432 512 400 WIRE 512 432 464 432 WIRE 464 448 464 432 WIRE -352 464 -352 432 WIRE 288 480 240 480 WIRE 336 480 288 480 WIRE 32 560 32 496 WIRE 128 560 128 496 WIRE 464 560 464 528 FLAG -128 32 IN FLAG 464 560 0 FLAG 736 64 OUT IOPIN 736 64 Out FLAG 128 560 0 FLAG 32 560 0 FLAG -128 224 0 FLAG 640 176 0 FLAG -352 464 0 FLAG 704 400 0 FLAG 288 560 0 FLAG 560 256 0 FLAG 816 400 0 FLAG -352 288 AC1 FLAG -288 352 AC2 FLAG -64 224 0 FLAG -64 160 RC SYMBOL npn3 176 384 R0 WINDOW 3 56 209 Left 2 SYMATTR Value 2SC5876 SYMATTR InstName Q2 SYMBOL npn3 192 128 R270 WINDOW 0 57 30 VRight 2 WINDOW 3 102 -8 VRight 2 SYMATTR InstName Q4 SYMATTR Value 2SCR554P SYMBOL npn3 400 384 M0 SYMATTR InstName Q5 SYMATTR Value 2SC5876 SYMBOL res 80 160 R180 WINDOW 0 36 76 Left 2 WINDOW 3 36 40 Left 2 SYMATTR InstName R1 SYMATTR Value 1k3 SYMATTR SpiceLine pwr=3 SYMBOL res 480 432 R180 WINDOW 0 36 76 Left 2 WINDOW 3 36 40 Left 2 SYMATTR InstName R3 SYMATTR Value 13k SYMBOL res 480 544 R180 WINDOW 0 36 76 Left 2 WINDOW 3 36 40 Left 2 SYMATTR InstName R4 SYMATTR Value 11k SYMBOL zener 144 496 R180 WINDOW 0 24 64 Left 2 WINDOW 3 -68 -97 Left 2 SYMATTR InstName D1 SYMATTR Value EDZV33B SYMBOL cap 16 432 R0 SYMATTR InstName C1
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SYMATTR InstName C6 SYMATTR Description Capacitor SYMATTR Type cap SYMATTR SpiceLine V=100 Irms=115m Rser=0.68 Lser=0 mfg="Nichicon" pn="UPR2A220MPH" type="Al electrolytic" TEXT -592 656 Left 2 !.tran 0 0.4 0.25 startup TEXT -216 632 Left 2 !.meas TRAN pQ4 RMS V(IN,OUT)*Ic(Q4)+Ib(Q4)*V(n001,OUT) TEXT -216 664 Left 2 !.meas TRAN voutss PP V(OUT) ==========================================
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Bei der grossen Entladetiefe bei kleinem Elko ist man dauernd im Bereich des Einschaltstromstosses. Der ist aber viel kleiner, wegen dem kleinen Elko. Sinus flacht erst in den letzten Prozenten der Spannung stark ab. Kosinusfunktion.
Die Drossel wirkt als Stromspeicher. Es kommt noch drauf an, ob man sie AC oder DC-seitig einsetzt. Ersteres wäre Streutrafo, was man mit den "dauerkurzschlussfesten" Kleinsttrafos automatisch hat.
Bei diesem besprochenen unsäglichen Netzteil mit ca. 20V und 20A am Trafo reichen etwa 1.5mH (achtung, das ist eine sehr fette Luftspaltdrossel), damit der Stromflusswinkel (duty cycle) 100% respektive "über 100%" erreicht. Der Strom durch den Trafo wird dann weitgehend rechteckig, der Strom durch die Drossel nur leicht schwankend.
Ah, klar, kapiert. Allerdings wird das bezahlt mit der höheren Spannung am Anfang, die man haben muss, damit genügend Headroom übrig bleibt.
Die Drossel würde ich wegen zahlreicher Nachteile nicht empfehlen, das fängt an bei der Überspannung beim Start bis hin zum hohen Preis. Anders sieht es bei hohen Frequenzen im SNT aus, dort kann man dann Vollwellen- gleichrichtung mit zwei Trafowicklungen und nur zwei Dioden machen, das bringt viele Vorteile (man kann dann leicht PWM verwenden usw.). Bei 50 Hz ist das eher selten, abgesehen von alten Röhrengeräten. Bei kleinen Spannungen und hohen Strömen wurde das verwendet, wenn eh Strom statt Spannung gebraucht wurde, etwa zur Versorgung von Peltierelementen.
Joerg Niggemeyer schrieb:
Da stimme ich zu, meine Kritik zielte woanders hin.
Nein, ich habe überhaupt keine Ahnung, wie LTspice innen funktioniert. Ich betrachte mich hier als Opfer. Als Opfer der numerischen Methoden hab ich 45 Jahre Erfahrung. Ich kann nur von Aussen beobachten, experimentieren und versuchen, die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Der Punkt ist folgender:
LTspice scheint mir intern vorallem mit Strömen zu rechen und mit Leitwerten. Das heisst aber auch, dass die Spannungen indirekt berechnet werden und nicht lokal, etwa durch Anwendung des Ohmschen Gesetzes an Widerständen. Das muss man nicht glauben, sollte es aber getestet haben, sonst kommt følliger Schotter raus.
Als Abschreckendes Beispiel habe ich wieder den Anfang des ominösen 20V 20A Netzteils genommen, diesmal mit Drossel.
Man lasse laufen und messe dann den Strom an R1. Da fliessen ca. 15A "Rechteck".
Misst man die Spannung an R1 mit roter-Spitze schwarzer-Spitze kommt Müll raus.
Misst man mit dem Thermometer an R1, kommt irgendwie ein anderer aber ähnlicher Müll raus. Die Spannung an R1 ist zu klein im Vergleich zu den andern Spannungen in einer Schlaufe. Die Spannungen an den Dioden ist da sicher ärgerlich. Ab ca. 0.1 Ohm rechnet es dann korrekt, was mir nichts nützt, wenn ich 0.01 oder so haben will. Der Analogrechner E1 ganz rechts hingegen misst die Spannung korrekt, das ist dann deckungsgleich mit der Stromkurve. Das ist schon mal, äh, interessant.
Leider rechnet das Thermometer V(A2,A1)*I(R1) mit der Müllspannung und nicht mit der "echten" Differenz wie der Analogrechner E1. Das scheint mir schon ein Bug zu sein. Auch kommt das Thermometer von sich aus nicht auf die Idee, R1*I^2(R1) zu rechnen.
Das Thermometer kann nur zum korrekten Laufen gebracht werden, wenn man den Punkt A2 grundiert[tm] und eine erdfreie Leitung ganz unten einzieht. Dann kann man aber nicht mehr einfach die andern Spannungen messen.
Daraus folgere ich jetzt maliziös, dass das Thermometer womöglich ebenfalls Schotter misst, wenn nicht ein Pol (welcher?) des Kondensators an Masse liegt. =========================== Version 4 SHEET 1 1064 680 WIRE 96 48 32 48 WIRE 176 48 96 48 WIRE 352 48 176 48 WIRE 640 48 512 48 WIRE 96 64 96 48 WIRE 176 64 176 48 WIRE 352 80 352 48 WIRE 384 80 352 80 WIRE 512 80 512 48 WIRE 512 80 464 80 WIRE 32 128 32 48 WIRE 352 128 352 80 WIRE 96 144 96 128 WIRE 176 144 176 128 WIRE 128 192 32 192 WIRE 128 208 128 192 WIRE 512 208 512 80 WIRE 640 208 640 48 WIRE 816 208 816 176 WIRE 32 240 32 192 WIRE 128 320 128 288 WIRE 176 320 128 320 WIRE 192 320 176 320 WIRE 288 320 272 320 WIRE 352 320 352 192 WIRE 352 320 288 320 WIRE 352 336 352 320 WIRE 32 416 32 304 WIRE 352 416 352 400 WIRE 512 416 512 272 WIRE 640 416 640 288 FLAG 96 144 0 FLAG 176 144 0 FLAG 32 416 0 FLAG 352 416 0 FLAG 512 416 0 FLAG 640 416 0 FLAG 176 320 A1 FLAG 288 320 A2 FLAG 816 288 0 FLAG 768 272 A1 FLAG 768 224 A2 FLAG 816 176 D IOPIN 816 176 Out SYMBOL voltage 128 192 R0 WINDOW 123 0 0 Left 0 WINDOW 39 0 0 Left 0 WINDOW 3 30 76 Left 2 SYMATTR InstName V1 SYMATTR Value SINE(0 25 50) SYMBOL schottky 368 192 R180 WINDOW 0 24 72 Left 2 WINDOW 3 24 0 Left 2 SYMATTR InstName D1 SYMATTR Value MBRB2545CT SYMATTR Description Diode SYMATTR Type diode SYMBOL schottky 48 192 R180 WINDOW 0 24 72 Left 2 WINDOW 3 24 0 Left 2 SYMATTR InstName D2 SYMATTR Value MBRB2545CT SYMATTR Description Diode SYMATTR Type diode SYMBOL schottky 48 304 R180 WINDOW 0 24 72 Left 2 WINDOW 3 24 0 Left 2 SYMATTR InstName D3 SYMATTR Value MBRB2545CT SYMATTR Description Diode SYMATTR Type diode SYMBOL schottky 368 400 R180 WINDOW 0 24 72 Left 2 WINDOW 3 24 0 Left 2 SYMATTR InstName D4 SYMATTR Value MBRB2545CT SYMATTR Description Diode SYMATTR Type diode SYMBOL res 288 304 R90 WINDOW 0 0 56 VBottom 2 WINDOW 3 32 56 VTop 2 SYMATTR InstName R1 SYMATTR Value .001 SYMBOL cap 496 208 R0 SYMATTR InstName C1 SYMATTR Value 40m SYMATTR SpiceLine Rser=.001 SYMBOL res 624 192 R0 SYMATTR InstName R2 SYMATTR Value 1 SYMBOL ind 368 96 R270 WINDOW 0 32 56 VTop 2 WINDOW 3 5 56 VBottom 2 SYMATTR InstName L2 SYMATTR Value 10m SYMBOL cap 80 64 R0 SYMATTR InstName C2 SYMATTR Value 100µ SYMBOL schottky 192 128 R180 WINDOW 0 38 51 Left 2 WINDOW 3 -95 10 Left 2 SYMATTR InstName D5 SYMATTR Value MBRB2545CT SYMATTR Description Diode SYMATTR Type diode SYMBOL e 816 192 R0 SYMATTR InstName E1 SYMATTR Value 1000 TEXT 392 416 Left 2 !.tran 0 .5 .4
Rolf, ich nutze das LTSPICE nicht. Ich habe zwar nicht das Neueste aber eben das PSPICE16.0 von Cadence.
Bei den Simus hängt es auch viel davon ab, wie man die Steprate und ähnliche Startrandbedingungen einstellt.
Man muss insofern aufpassen gerade bei "Schaltvorgängen" mit Netzbrumm, dass man im gleichen Run nicht die Hf eines Transistors dabei mit korrekt simuliert bekommt etc. etc.
Ziel muss es immer sein, dass man damit seine reale Schaltung hinbekommt. Ist das der Fall kannst du sie ohne Lötkolben verbessern.
Umgekehrt lossimulieren, kann dazu führen, dass eine Schaltung dann überhaupt nicht funzt.
Ein Tummelfeld für Idioten also ;-)
Der Umgang mit SPICE alleine ist wahrscheinlich heute für sich schon beinahe ein Studiengang
Grüße Jörg
Am 30.04.20 um 12:31 schrieb Joerg Niggemeyer:
Kann man damit eigentlich bei z.B. einem Verstärker den open loop gain, closed loop gain und das Rauschverhalten am besten in einem Rutsch ohne Schaltungsumbau simulieren? Ich habe gerade 3 LTspice-Fenster offen und es ist eine Nerverei, die 3 Schaltungen immer schön synchron zu halten.
Kann man bei Pspice ein Simulationsergebnis z.B. abgedunkelt stehen lassen und die neue Simulation darüberlegen, damit man die Unterschiede nach einer Änderung sieht? LTspice besteht dann auch noch darauf, nach jeder Simulation die Achsen nach eigenen Vorstellungen neu aufzuteilen so dass man ohne großes Rumhirnen absolut nicht sehen kann, ob was besser oder schlechter wird wenn man irgendwo dreht. Eagleware Genesys (jetzt Keysight) war da um Klassen besser.
Was verlangt Cadunz jetzt so in etwa für Pspice?
Wir mussten damals im Studium erst mal alles selber programmieren bevor wir die Spice 2G6-Quellen bekommen haben. Leitwertmatrix bauen, Arbeitspunkt finden, Linearisierung drumherum, numerische Integration, Konvergenzhilfen, companion models etc.
Natürlich die Topics nur einzeln, keinen Simulator der alles kann. Das waren aber erst mal 2 Semester Vorlesung + Übungen/Tutorium
Der 2G6-Port auf meinen neuen 80286 + Interactive Unix war trotzdem ein spektakulärer Fehlschlag, trotz numeric coprozessor. Die Speicher- verwaltung in Fortran hat mit den Segmenten gar nicht gut zusammengespielt und der Fortrancompiler war 'ne Krücke.
Oh, mein Rechner hatte eine Fujitsu 70 MB-Platte und später 540MB SCSI von HP. Das war für einen Studenten schon fast frevelhafter Übermut. Die VAX vom Institut hatte gerade mal 2*330 MB, für alle Leute zusammen. :-)
Gruß, Gerhard
Bin ich im Moment nicht informiert, ich hatte es damals über Flowcad als Bundle bezogen. Zunächst wurde es auch nicht sonderlich beachtet...
Du kannst sogenannte Parametric sweeps durchführen und diese in einem Fenster dann automatisch überlagern, oder eine Auswahl davon.
Paramter sind beliebig, also z.B. die Temperatur, ein Widerstand oder ein Gain usw. Ob jetzt sogar verschachtelt mit 2 Parametern, muesste ich nachlesen, ich glaub schon.
Damals hatte mir die Hotline von Flowcad die Bücher von Beetz und Heinemann zu PSPICE empfohlen, die die dort ebenfalls als Leitfaden benutzen.
Falls es das Budget wieder zulässt würde ich glatt selber eine neue V kaufen, da es einfach IMHO sein Geld wert ist.
Die Bedienkonzepte für Capture usw. sind ja immer etwas anders, das gilt ja auch für Layout Programme. Bei komplexen Programmen kommt man halt nicht ganz drum rum sich etwas mehr in die Bedienung als auch die Hintergründe einzulesen.
Grüße
Jörg
Danke, auch insbesondere an Rainer. Das Kästchen "this is an active load" muss offenbar angekreuzt werden. Funktioniert.
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Hatte ein ähnliches Problem, dass ich nicht lösen konnte. Recht weit gekommen bin ich mit Schweisstrafo und fetten Dioden; die Streuinduktivität kam mir da sehr entgegen. Schliesslich wurde ich radikal, hab auf dem Müllplatz den Schleudergang-Motor einer verschrotteten Industriewaschmaschine ausgebaut und einen kleinen Prüfstand mit einer uralten DC- Lichtmaschine (noch 6 V, die kann mehr A :-]) aufgebaut. Freundlicherweise hatte der Motor eine Norm-Riemenscheibe. Da liessen sich 40A bei 12V rausholen, alles eine Frage der Drehzahl, im Wesentlichen beschränkt durch mein A-Meter und der Antriebsleistung des Motors. Eine einfache Regelung des Erregerstroms via läppischem 2N3055 reichte aus.
Helmut Schellong schrieb:
Je grösser die Dose und je höher die Spannungsfestigkeit, desto mehr Ripplestrom kann die ab. Die neuen Entwicklungen mit Polymer oder wässrigem Elektrolyten habe auch sehr viel gebracht. Erfahrung meinerseits: Vorallem die billigsten Typen meiden und man hat viel weniger Ärger.
Joerg Niggemeyer schrieb:
Absolut. Aber nicht nur. Ich hatte ein Beispiel gebracht, wo weder Stepgrösse noch double precision was bringt. Dort war halt per Zufall die default-Integrationsmethode ungeeignet. Klick... geht.
Das ist völlig normal und kommt halt vor. Wichtig ist, dass man das merkt, und merken tut man es nur, wenn man testet. Ich fand die Bemerkung "Das ist in LTSpice ganz einfach, man muss nur mit der Maus..." etwas daneben, da sie flashce Ergebnisse liefern kann und ohnehin getestet werden muss.
Ja, stiff problem, der Albtraum der numerischen Integration, kurz vor den pathologischen Funktionen (Nullstellen im Nenner sind da immer wieder prima).
Zum Glück hatte Natsemi den LM331 einfach mal gebaut; Simulationen hatten ergeben, dass das Teil gar nicht funktionieren kann. War das der Anlass, dass RAP den PC vom Firmendach geworfen hat? Fotos existieren...moment..
Ja, siehe Kommentar von Gerhard. Wichtig ist, dass einem klar ist, wie wacklig das ganze sein kann.
Am 09.05.2020 um 18:30 schrieb Rolf Bombach:
Diese Konstruktion wurde später weiterentwickelt zum rotierenden Einanker-Umformer :-)
Ich hatte mit meinem Schrotthändler das große Glück, daß der Elektrik und Elektronik von Telefunken bekam, u.a. vom Röhrenprüffeld, Besteck von WMF und Ski von Erbacher. Also alles Gute aus der Region :-)
Wieso Ski? Kai Neahnung, gabs nur einmal.
DoDi
Am 09.05.2020 um 20:03 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Söflinger Straße 100?
Butzo
Am 10.05.2020 um 12:57 schrieb Klaus Butzmann:
Telefunken? Könnte hinkommen.
Falls Du den Schrotthändler meinst, der war in Neu-Ulm/Offenhauseb, Max-Eyth Straße? Richtung Finningen.
DoDi
Am 10.05.2020 um 14:31 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Ja, Röhrenwerk ULM. Ist mir erst neulich bewusst geworden, bin gelegentlich gegenüber.
Den nicht, habe aber eine sehr ähnliche Story.
Bei "meinem" Schrotthänder lag gelegenlich interessantes Zeugs, Aufklärung nach 30 Jahren
--> Görler Brühl, jetzt Hima im alten Gebäude.
Butzo
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