Zur Generierung weiterer Arbeitsloser hat sich der arrogante Rot-Grüne Haufen als kleine Besonderheit ausgedacht, dass
*nur in Deutschland* jede Firma eine insolvenzsichere Garantie stellen soll (die haben ja gerade soviel Liquidität, nachdem man Basel 2 und das Steuerrecht auf sie losgelassen hat) und hat zudem noch ein paar kleine bürokratische Nicklichkeiten eingebaut :-(
Man will ja Vorzeige-Grün sein, nicht wahr, wenn sie hier so weitermachen, ist es aber noch nicht mal Argrar-Grün (die Bauern bekommt man auch noch platt) sondern Urwald-Grün.
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O
Oliver Bartels
Sie würden zumindest nicht ganz soviel ideologisch geprägten Blödsinn machen und wären mittelstandsfreundlicher ...
Sprich: Es gäbe *sicher* weniger Arbeitslose.
Rot-grün verursacht leider *zusätzlichen* Schaden an der Volkswirtschaft, abgesehen von den allgemeinen Problemen.
Und zum Thema "ach so sozial":
Schau Dir mal die Schnüffelpläne des Duos Schilly/Zypries an, mit denen die die Internetprovider überziehen wollen, da ist der tiefschwarze Kanther ein echt liberaler freidenkender Minister dagegen gewesen.
Ist es sozial, wenn ein Beamter - nicht nur beim Finanzamt, jetzt auch z.B. bei der Arbeitsagentur - mal eben in Dein Konto schauen kann (sic, schau Dir das neue Kontenschnüffelgesetz an), künftig vielleicht mal eben sieht, mit wem Du telefonierst oder wo Du surfst, nur weil er Beamter ist ?
Sind die gleicher als Du ? *
Orwell hätte das nicht besser hinbekommen.
Oder Softwarepatente: Die CDU hat es im EU Parlaments- ausschuss abgelehnt, Frau Zypries meint, dem entgegen dem Bundestagsbeschluss trotzdem zustimmen zu müssen. Weil die Meinung von Frau Zypries steht schließlich doch über der des Bundestags, oder ?! ( Ich hoffe nur, dass der fragliche EU Kommissar sich im EU Parlament erneut eine "so goes it not" Klatsche einfängt ;-)
Oder schau mal, wie sehr der Herr Fischer nach dem Visaskandal an seinem Sessel klebt. Den (ansonsten guten) Lothar Spät haben sie in BW wegen einem Urlaubsflug davongejagt, und bei Grün ist jeder beliebige Skandal akzeptabel, weil es die Grünen sind ?!
Wenn eine Regierung, die *nachweislich**völlig* und *restlos*
*versagt* hat, die das auch noch selber zugibt ("Wenn wir die Arbeitslosenzahl nicht nachhaltig senken, haben wir es verdient, nicht wiedergewählt zu werden") trotzdem wiedergewählt würde, dann wäre das meiner Meinung nach wirklich der klassische Fall für "vox populi vox Rindvieh" :-(
Gruß Oliver
P.s.: Again: Ich mag' keine rote, gelbe, grüne oder schwarze Ideologie sondern einfach eine *gute Regierung*, eine solche, die das Gute mehrt und Schaden vom Volk nimmt. Und die derzeitigen haben IMO gezeigt, dass sie es
*einfach nicht können*. Es *kann nur besser werden*.
Glaub' ich sofort, kenn ich zur Genüge. Das ist auch die Kategorie von Herrschaften, die "jetzt mal beim Lieferanten anrufen und es ihm kostenmäßig zeigen, 30% sind da bestimmt noch drin".
Dumm nur, wenn $SCHNOESEL dann am Ende kleinlaut den Hörer auflegt, aus dem zuvor dieses fiese kleine Wort "Nein" übertragen wurde ;-)
Erstens das, zweitens werden die Provider "abkotzen". Die einzigen, die das freut, wird die Festplatten-Industrie sein, von der wir betriebswirtschaftlich nichts haben.
Henry
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snail mail : Henry Koplien \|/
From the Center of Nowhere o(O O)o
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B
Bernd Laengerich
Oliver Bartels schrieb:
...sagen sie jetzt. Mittelstandsfreudiger sagt mir, daß weitere Steuergeschenke an Unternehmen bei gleichzeitig höherer Verbraucherbesteuerung eingeführt werden. D.h. die Verbraucherpreise werden deutlich steigen, das muß zum Kaufkrafterhalt durch steigende Gehälter ausgeglichen werden, oder die Nachfrage sinkt. Sehr klug, wo doch die Binnennachfrage angekurbelt werden soll.
Sicher nicht, ich glaube kaum daß durch steigende Unternehmensgewinne auch nur ein zusätzlicher Arbeitsplatz entsteht. Unternehmensgewinne sind für Anleger interessant, nicht für den Arbeitsmarkt.
Versagt hat bisher jede Regierung, sonst wäre sie ja noch an der Macht. Zu jeder Zeit ist es einfach, die momentanen Mißstände anzuprangern und gleichzeitig angeblich alles besser machen zu können.
Das passte 1998 genau so...
Bernd
B
Bernd Laengerich
Joerg schrieb:
Huch? Was für Dienstleistungen außer Fliesen zu legen erbringt er sonst noch? $12,000 pro Monat, also $144,000 im Jahr als Fliesenleger? OK, ich lerne Fliesenleger, die Ausbildung dazu finanziere ich per Darlehen, das kann ich im ersten Jahr gleich zurückzahlen...
Bernd
F
Franz Glaser
Mir ist es primär darum gegangen zu zeigen, wo es sich spießt, daß die Ingenieure abblitzen. Die Entscheidungsträger sind zunehmend nicht mehr die, die den technischen Anforderungen gewachsen sind (Toll Collect [tm]).
Daran sind die "Juristen"[tm] selber auch nur teilweise selber schuld, der Arbeitsrechts-, Produkthaftungs- und Reklamations- kram müllt die Unternehmen derart zu, daß wir Ingenieure zu Zwergen im Bergwerk degradiert worden sind.
MfG Glaser
"5 Köpfe denken in 1 h produktiver als 1 Kopf in 5 h".
Das sagen die 4 Köpfe mehrheitlich, die sich nach der
1-h-Besprechung mit dem 5-h-Einzeldenker selber
auch für Produktive halten.
T
Thomas Reinemann
DaimlerChrysler (DC), Opel und VW haben die Löhne/Gehälter nach unten gedrückt. IMHO waren nur die Sonderzahlungen betroffen. Im Öffentlichen Dienst wird über längere Arbeitzeiten diskutiert. Das sind bereits reale Einkommensverluste. Die werden durchschlagen auf andere Bereiche.
Bleib vor der Haustür, der Gradient zeigt nach Osten fängt aber schon in Osteuropa an. DC produziert in Ungarn und sicher nicht nur für den dortigen Markt. Grundsätzlich nimmt die Konkurenz zu und das drückt die Preise. Dem muss man ins Gesicht sehen und dementsprechend planen.
Bye Tom
T
Thomas Reinemann
Nur wird eine Bank nicht sagen: "Herr Woletz, Ihr Einkommen hat sich um 10% reduziert, wir werden Ihren noch acht Jahre lauenden Kredit auch um 10% reduzieren."
Langfristige Verpflichtungen sind bei Deflation das Problem.
Bye Tom
M
Michael Kamper
Full Ack! Für so einen Schwachsinn ist das Geld dann da, im "Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus". Dabei wird in diesen Kreisen schon seit Jahren nur noch verschlüsselt kommuniziert (mit pgp oder ähnlichem).
6, setzen, Herr Minister!
Gruß Michael
O
Oliver Bartels
Das ist schlicht völlig falsch, was den Mittelstand betrifft.
Im Gegensatz zum Großkonzern ist beim Mittelstand der einzige Anleger in der Regel der Unternehmer bzw. eine Unternehmerfamilie und keine Börsianer. Und der Unternehmer kann nur *ein* Haus bewohnen und ein Auto zur Zeit fahren und hat täglich mit den Mitarbeitern seiner Firma zu tun.
Und Mitarbeiter wie Unternehmer sind sehr wohl daran interessiert, dass es der Firma gut geht und das sie mehr Umsatz tätigen, was automatisch Arbeitsplätze schafft.
Je weniger Geld der Staat sich abgreift, umso mehr Geld ist im Mittelstand für Investitionen und Neuentwicklungen verfügbar, die Arbeitsplätze schaffen. Und Kapital *ist* im Mittelstand ein Problem, eben wegen der unsäglichen Besteuerung.
Von der Großindustrie - da gebe ich Dir recht - ist in dieser Hinsicht *rein garnichts* zu erwarten, die zahlen *hier* auch keine Steuern. Das ist die direkte Konsequenz des anonymen Anlegers, dem das Schicksal des Unternehmens bestenfalls egal ist.
Nur ist die derzeitige Politik extrem großkonzernfreundlich und extrem mittelstandsfeindlich, die Quittung hat diese Regierung schon erhalten. In Bayern wandern z.B. derzeit viele Betriebe nach Österreich ab, eben weil es dort besser läuft.
Kohls Regierung hat am Ende auch nicht mehr viel getaugt, der war auf "Aussitzen" eingestellt.
Allerdings ist die Steuerreform damals getrieben von einem Herrn Lafontaine im Bundesrat aus rein machtpolitischen Erwägungen zum Schaden des Landes vereitelt worden :-(
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O
Oliver Bartels
Genau, und zusätzlich, nachdem alles andere bisher nicht gefruchtet hat, wird dann noch beschlossen:
"Gesetz zum besonderen Verbot von kriminellen und terroristischen Vereinigungen: §1 Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Sinne des Strafgesetzbuchs werden mit diesem Gesetz ausdrücklich und besonders verboten. §2 Mitglieder von Vereinigungen nach §1 sind ausdrücklich als böse und gemein deklariert und haben ihr missliches Tun dem zuständigen Ortspfarrer nach Religion ihrer Wahl zu beichten. Athisten müssen sich in die nächste Ecke stellen und sich zusätzlich schämen. §3 Verstöße gegen das Beicht- und Schämgebot werden mit Ordnungsgeld bis 100 Euro bestraft. §4 Des weiteren werden Vereinigungen nach §1 für nicht existent und aufgelöst erklärt."
Tja, und mit §4 ist das Problem für die Politik gelöst ;-/
Das läuft nur auf Umverteilung zuungunsten von Leuten ohne Einkommen durch Arbeit raus ( Rentner, Arbeitslose, Sozial- hilfeempfänger, Studenten ). Umverteilung von Lasten löst nichts, man muß die Lasten beseitigen. D.h. die Arbeitslosenverwaltungsbehörde plattmachen. Die beschäftigt selbst fast 0,1 Mio Bürokraten ( wobei bei jeder "Reform" deren Zahl steigt ) und eine Menge "Zulieferer" für Schulungen indirekt. Leistungen wie Vermittlung oder Schulung kann die Wirtschaft problemlos selbst anbieten. Da wuchert dann nichts und was nicht funktioniert verschwindet wieder.
MfG JRD
R
Rafael Deliano
Populismus ist wenn man den Leuten Marmelade ums Maul schmiert a la "Bruttolöhne erhöhen". Natürlich ist die Wahrheit nicht erfreulich oder auch nur politisch korrekt. Langfristig lebt man aber besser mit Wahrheit als mit Illusionen.
Wenn mir die Verkäuferin beim Bäcker sagt bei ihr kosten die Semmeln das x-fache weil sie eine Weltreise, eine Jacht, ein Eigenheim und eine Rente will kauf ich die Semmeln bei anderem Bäcker wo Semmeln das 1-fache kosten. Muß der Unternehmer sich anders verhalten als der Konsument ? Haben die Konsumenten Grundig-Videorecorder gekauft oder Fernostprodukte ? Es ist irreal in einer Marktwirtschaft "soziales Verhalten" ( vorzugsweise immer bei anderen ) zu fordern.
Mal sehen ob die ominöse neue Linkspartei von Lafontaine kommt. Dann können selbst Wessis die sich bisher zu fein waren einer "SED-Nachfolgepartei" ihre Stimme zu geben für Sozialismus stimmen.
In Deutschland ist das ohehin ein politischer Verschiebebahnhof ( mit Störfeuer aus Karlsruhe, aber die kümmert Finanzierung auch nicht ), alles was die BfA vorrechnet ist irreal. Für echtes Pensionsystem vgl konkret Opel: der Kostendruck kommt aus USA wo der Konzern üppige Betriebsrenten für Mitarbeiter von ehedem aufbringen soll. Wo das endet ist bei den alten US-Stahlkonzernen zu sehen: das Managment geht Chapter 11 und handelt dann die alten Betriebsrenten neu aus. Die Gewerkschaften akzeptieren dann jedes Angebot des Managments, wenn die den Laden wirklich pleite gehen lassen sind die Betriebsrenten soviel Wert wie Enron-Aktien. Warum gehen die alten Stahl-Konzerne Chapter 11 ? Weil sie gegen neue Stahlkonzerne auch im Inland konkurrieren die keine Pensionslasten aus alten Zeiten mitschleppen. Die verfügbare Rente hängt nicht von dem ab was jemand in Vergangenheit eingezahlt hat, sondern von dem was andere in Zukunft einzahlen werden. Vgl. die ominöse demographische Entwicklung hierzulande: die Spitze der geburtenstarken Jahrgänge war ca. 1963. Die Leute sind jetzt anfang
40 und damit optimal im Arbeitsleben. Sowohl als Steuerzahler als auch als Konsumenten. Wenn also heute der private Verbrauch im Binnenmarkt mau ist und Eichel trotz der vielen Steuerzahler nicht in Geld schwimmt was dann in 20 Jahren wenn die alle Rente wollen ?
MfG JRD
R
Rafael Deliano
Die "Gesundheitsreform" und HartzIV sind mit der "Opposition" gewurstelt worden. Bei den Systemparteien kann man nur die Galionsfiguren tauschen, inhaltlich ändert sich da nichtsmehr.
Die Manager sind nicht dümmer/klüger moralischer/unmoralischer als zu Wirtschaftswunderzeiten. Die Randbedingungen unter denen sie heute arbeiten sind aber ungünstiger und damit sind die Ergebnisse weniger erfreulich.
Die beschleunigt sich und endet dann in absehbarer Zeit.
MfG JRD
R
Rafael Deliano
Bei Inflationsgefahr wären die Zinsen für den Kredit von Anfang an üppig. Von EZB erzwungene Geldwertstabilität ist für Wirtschaft am gesündesten, weil sie Risiko minimier. Aber die unterminieren die Staatsverschuldungsmacher.
MfG JRD
T
Thomas Reinemann
Der Bundestag wird von Juristen und Lehrern dominiert
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beides Berufsgruppen fern der Markwirtschaft. Solange die Ingenieure sich in der Politik die Butter vom Brot nehmen lassen, wird es keine mittelstandsfreundliche Politik geben. Wir sollten unsere Abgeorneten nach Berufen und nicht nach Parteizugehörigkeit wählen. Die Ingenieure müssen politisch aktiver werden und nicht nur in einer Elektronik News-Gruop darüber diskutieren:-).
Schwarz-Gelb wird deine Steuererklärung auch nicht einfacher gestalten, dies macht viele Mitglieder ihrer Partei arbeitslos. Wo ist da der Unterschied zur Ideologie?
Bye Tom
H
horst-d.winzler
Rafael Deliano schrieb:
Stimme dir zu. Höhere Mehrwertsteuer löst nicht das Problem, aber es verschafft erst einmal auf dem Arbeitssektor etwas Luft. Vorrausgesetzt, die sog. Nebenkosten sinken entsprechend.
BTW wie bei unserem großen Vorbild USA, Offenlegung der Steuererklärung. Für Steuerhinterziehung min. verschärfte 2 Jahre Gefängnis. Wer das nicht will, kann auswandern. Klar ist dann aber auch, das die Steuergesetzgebung so simpel ist, das jeder seine Steuererklärung auch machen kann.
Etwa lediglich 10% der bei der Arbeitsverwaltung Beschäftigten, kümmern sich um die Arbeitslosen.
Im Aufsichtsgremium sitzen paritätisch Arbeitgeber und Gewerkschaften. Beide verdienen gut an den derzeitigen Zuständen.
Was wir brauchen, sind konfliktfreudige Politiker. Die den Grundsatz verinnerlicht haben, der da lautet: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" Mit anderen Worten, wer Privilegien haben will, muß jedes Jahr aufs Neue begründen, wieso er die haben will.
gruss horst-dieter
H
horst-d.winzler
Rafael Deliano schrieb:
Harz IV hat ja nur versäumtes nachgeholt. Problem ist nur, je länger man notwendige Reformen vor sich her schiebt, um so schmerzhafter und "ungerechter" wird dann die Einführung.
Dazu dürfen sich auch andere als Politiker mal an die eigene Nase fassen.
Arbeitsprozesse sind bisweilen so komplex, das selbst direkte Vorgesetzte Probleme mit dem dran-längs-kucken haben. Um so mehr, wenn sie laufend bei irgendwelchen Konferenzen ihre Zeit vertun müssen. Konferenzen bei denen ohnehin keine Beschlüsse gefaßt werden. Reine Zeitvergeudung!! aber wirklich tolle Statistik Charts.
Vielleicht beruhigt es euch ja etwas, zu wissen, das viele Entscheidungen langfristig sind. Laufzeiten von 20-30 Jahre sind nicht ungewöhnlich. Man denke an Ausbildung. Bausubventionen haben Laufzeiten von 7 Jahren.
gruss horst-dieter
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