Na ja, wenn man bedenkt wieviel und was für Waffen in den USA in privatem Besitz sich befinden, passiert doch noch sehr wenig. Immerhin weilt Joerg ja noch unter den Lebenden. Aber wenn sich ersteinmal Mickimaus radikalisiert, kanns drüben eng werden. Aber USA Wirtschaftsflüchtlinge müssen wohl nicht befürchten zurückgeschickt zu werden? ;-)
mfg hdw
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J
Joerg
Sie sollen die Arbeitspaletze schuetzen. Wenn sie es nicht tun sieht es nachher so aus wie in Detroit.
Staatseigen machen oder so? Bericht an die Genossen des Politbuero? Ja, das hat ja immer so toll funktioniert. ROFL!
[...]
Handwerk, Ackerbau, Viehzucht und Handel. Geh nochmal in die Schule :-)
[...]
Gruesse, Joerg
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G
Gerrit Heitsch
Das war entweder eine kleine Firma oder eben eine Abteilung einer großen Firma. Bei letzterer werden trotzdem Leute entlassen wenn von oben die Order kommt, daß x% weg müssen.
In anderen Worten, die Arbeiter sollen mit dem zufrieden sein was sie bekommen und ja nicht mehr verlangen oder aufmucken? Die Idee gefällt einem CEO natürlich...
Detroit hatte ein anderes Problem. Sie habe lange nicht produziert was der Markt eigentlich wollte und die Qualität war auch nicht so der Hit. Das ging lange Zeit gut weil es keine wirkliche Wahl gab und man kam mit der Arroganz (*) durch, aber dann kamen die Japaner.
(*) Es gibt da ein berühmtes Zitat von einem der Chefs... Grob nach Erinnerung: Wenn die Amerikaner keine Autos von kaufen, dann liegt das nicht an sondern mit den Amerikanern stimmt was nicht.
Aha... wobei du vergisst zu erwähnen, daß das nur das erste Teilstück einer 800 Meilen langen Strecke zwischen SF, Sacramento, LA, San Diego und anderen Städten werden soll. Damit ist das eben nicht 'nowhere'. Irgendwo muss man anfangen zu bauen.
Die Brücken wurden auch auf Pump gebaut.
Ja, den Asphalt legt eine private Firma und die Strecke plant sicher auch eine solche. Den Auftrag vergibt aber der Staat und der löhnt erstmal. Ausserdem kümmert er sich um den Ankauf des Landes. Ohne staatliche Macht würdest du das Land gar nicht zusammenbekommen denn es findet sich sicher mindestens ein Farmer der nicht verkauft ('get off my property!' *Flinte anleg*).
Weil es wohl zu der Zeit im Ausland an Talent und Technik fehlte. Versuch das jetzt nochmal...
Gerrit
G
Gerrit Heitsch
Und ohne Gewerkschaften sähe es aus wie zu den Zeiten der Robber Barons. Das willst du nicht wirklich.
Gerrit
J
Joerg
Firma hatte rund 300 Leute, unsere Division etwas ueber 100. Wir waren fast wie eine Grossfamilie.
Nein, aber es muss auf beiden Seiten fair zugehen. Sachen wie "Jobs Banks" sind nicht fair, das kann ein Unternehmen erwuergen. Was denn ja auch geschah.
Koennen sie gar nicht, weil auf jedem produzierten Fahrzeug allein ueber $1400 an Pensionsanspruechen lastet. Auf einem Toyota dagegen nicht.
Klar, das Management hat dort genauso Fehler gemacht, die waren zum Teil schlicht inkompetent. Detroit wurde von beiden umgebracht, schlechte Manager und Gewerkschaften.
Da ist es erheblich geschickter man faengt in L.A. an oder in S.F. Denn dann koennen die Zuege schonmal von Anfang an durch Fernpendler genutzt werden. Nicht erst in 20-30 Jahren (oder gar am St.Nimmerleinstag).
Da fahren massig Autos drauf und ich habe am Dienstag meinen Obulus an zweien davon abgedrueckt. Die Zuege werden dagegen weitgehend leer fahren, auf Jahre.
Da hilft der Staat nicht gross. Statt Flinte wird heute ein "Environmental Review" per Gericht durchgeboxt, weil jemand schwoert "letztens" eine geschuetzte lila Osterglockendistel dort gesehen zu haben oder so.
Waere absolut kein Problem. Die Firma hat nach wie vor keinen Konkurrenten. Sie hat jedoch den Aufbau einer eigenen Produktion in Costa Rica begonnen. Mit Loehnen hat sowas weniger zu tun.
Gruesse, Joerg
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W
Werner Holtfreter
Am Wed, 07 Nov 2012 22:51:00 +0100 schrieb Axel Berger:
Ja, so etwas in der Art ist nicht schlecht und verhindert gleichzeitig, dass sich eine Partei ihre Wähler durch Migration ins Land holt.
Gruß Werner
G
gUnther nanonüm
Wenn der wirklich ein Multitalent wäre, hingen seine Bilder in Museen und er hätte auf dem Parteitag vorgesungen. Starship Troopers haben das doch vorgemacht.
Doch! Du kennst eben nur Mittelmaß. Die echt guten wohnen stets so, daß sie keinen Plebs sehen oder hören müssen. Auch nicht schreien, wenn sie aus dem Vorgarten mit dem Driver mal danebentreffen. Zu den richtig oberklasse-Guten kommt der CEO im Heli und bringt Blumen.
mfg,
gUnther
G
gUnther nanonüm
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi, wer sagte doch gleich "Detroit soll verrecken" ?
Dann geht nur mehr Geld direkt in private Taschen. Pfusch ist anfangs schön billig.
mfg,
gUnther
G
gUnther nanonüm
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi, das muß Dir mal jemand falsch erklärt haben. Gewerkschaften "sollen nix schützen", sondern sind Organisationen der Arbeitnehmer. Was die tun, bestimmen ihre Mitglieder. Was Du hier zeigst ist ne Form von Voodoo. Wenn Du willst, daß die Gewerkschaft die Arbeitsplätze schützt, dann mußt Du das entsprechend gestalten. Meist reicht es nämlich schon, wenn die Gewerkschaften Tarife aushandeln und Beratungen leisten. Warum sollten die mehr tun? Ist kleine Firmenleitung mehr da?
Hey, Du schrubst von Industrie. Nun wiederlege Dich nicht selbst, das steht Dir nicht.
mfg,
gUnther
H
Hartmut Kraus
Am 08.11.2012 16:42, schrieb Joerg:
Wen juckt's, doch nicht die Firmen.
J
Joerg
[...]
Das Handwerk war die Vorstufe der Industrie. Vor der Erfindung der Dampfmaschine investierten aufstrebende Handwerker z.B. in eine Wassermuehle. Im Gebaeude waren dann spaeter etliche Angestellte damit beschaeftigt Lederwaren, Kleidung oder sonstwas teilweise maschinell zu fertigen. Heute sind lediglich die Werkshallen groesser.
Gruesse, Joerg
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W
Werner Holtfreter
Am Thu, 08 Nov 2012 19:13:09 +0100 schrieb gUnther nanonüm:
Einverstanden.
Das kommt dir nur so vor, weil sie es so aussehen lassen.
In Wirklichkeit tun Gewerkschaften, wie alle anderen Organisationen, die schon ein paar Jahrzehnte alt sind, das, was ihre Funktionäre wollen. Und das ist deren eigenes Wohlergehen. Der Rest ist nur Mittel zum Zweck, das Geschäftsmodell, sozusagen.
Gruß Werner
G
Gerrit Heitsch
Also eine kleine Firma.
Tja, wie gesagt, da hat die Seite der Firma die die Verhandlungen geführt hat sich über den Tisch ziehen lassen und damit ihren Job nicht gemacht. Kann man der Gewerkschaft nicht ankreiden. Wie du weisst, muss man immer mehr fordern als man eigentlich erreichen will. Nur, wenn die andere Seite zu früh JA sagt müsste man mit dem Klammerbeutel gepudert sein um das abzulehnen.
Damit meine ich nicht jetzt, sondern als es mit dem Verfall losging. Detroit hatte schon Probleme da sah es noch gut aus.
Da werden sie noch am Planen der Trasse sein und versuchen die Grundstücke zu bekommen. Ist in SF nicht so einfach weil Häuser und Straßen im Weg sind, ebenso in LA. Besser man fängt dort an zu bauen wo man gleich loslegen kann und sucht sich nebenher das weitere Land zusammen. Geht schneller als was du vorschlägst.
Das die Strecke fertig ist heisst ja nicht, daß da gleich der amerikanische ICE drauf fahren muss. Die kann man bis zur Anbindung an SF und LA auch für anderes benutzen wenn man nicht allzu blöd ist. Lange, gerade Strecken mit wenig Steigung sind ideal für Güterzüge.
Warum sind sie dann abgewandert?
Gerrit
>
V
Vinzent Höfler
Nun, wenn man "Gemeinwohl" ausschließlich an den gezahlten Steuern festmacht. Ist aber eine komische Definition.
Es verhindert vor allem, daß sie sich selbst wählt.
Vinzent.
A
Axel Berger
Horst-D.Winzler wrote on Thu, 12-11-08 15:52:
Und umgekehrt, ohne so ein Zeugs hast du da gar keine Identität. Amazon USA bietet seit einiger Zeit auch Bankeinzug an. Ich habe ein Konto da drüben und wollte das nutzen, habe aber aus einleuchtenden Gründen (die sie an meiner deutschen Adresse leicht nachvollziehen könnten) weder eine amerikanische Führerschein- noch Social-Security-Nummer. Und das war's dann für mich, Abrechnung per Kreditkarte mit Wechselkurszuschlag plus Auslandsgebühr.
G
gUnther nanonüm
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi, hoihoi, Toyota hat vielleicht keine solchen Rechtsverbindlichkeiten, ist aber durchaus gewillt, seiner Belegschaft im Alter beizustehen. Und welches Werk in Detroit schickt das eigene Werksorchester zu Konzerten in die werkseigenen Altenheime?
nicht bloß zum Teil, und es ist auch noch nicht vorbei.
Klar, mal wieder ein Teebeutel. L.A. ist ein Moloch und mangelhaft zentralisiert, man müßte erstmal "irgendwo" einen Flugplatz freibomben, dort könnten dann die "Innenstadtpendler" parken und mit dem Zug an ihren Schlafsiedlungen vorbeibrettern. Klingt wie Stoiber. Ist der auch Rep? SF ist ähnlich. Und dann die Strecke durchs wilde Bauwaskannst...
Sobald die Brücken weggebröselt sind, wirds voll, wetten? Da man die Brücken nicht sanieren will, ist ja so teuer, wird man eben billige Bahnbrücken hinklatschen und ein paar Jahre zugucken, wie die Stausteher dem Zug nachlechzen.
Schwören reicht nicht, das begutachtet der Gamewarden. Oder der Gärtner.
Eher mit Kapitalflucht. Vermutlich gibts "stille" Teilhaber, die sich vorsichtshalber offshore verstecken wollen. Der Standort ist ziemlich verräterisch.
mfg,
gUnther
G
gUnther nanonüm
"Gerrit Heitsch" schrieb im Newsbeitrag news:k7gurm$7k8$ snipped-for-privacy@news.bawue.net...
Hi, außerdem erhöht ein weitgehend laufendes Projekt den "Druck" auf Behörden und Gerichte, weitere Landenteignungen durchzuwinken. Und die kleineren Städte haben weniger Infrastruktur zu leisten und stellen eh einen Teil der Ballungsraumpendler.
ein riskantes Argument bei Teebeutlern. Da kommen Waren im bespannten Leiterwagen...
mfg,
gUnther
G
gUnther nanonüm
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi, nicht aufgepaßt in der Schule? Manufakturen waren die Vorläufer. Meißen etwa, aber auch und gerade die französischen unter Louis Quatorze :-)
Dampfmaschinen entwässerten Gruben, bis sich ein "Handwerker" leisten konnte, täglich 50 Tonnen Kohle zu verfeuern, mu´ßte der aber echt was los haben. Und ne eigene Kohlenmine sowieso.
Du scheinst da einige Seiten überschlagen zu haben. Papierflieger gebaut, wa?
mfg,
gUnther
G
gUnther nanonüm
"Werner Holtfreter" schrieb im Newsbeitrag news:509bfccb$0$6583$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net...
Hi, in den Urabstimmungen wird es abgesegnet. Auch wenns dämlich ist. Menn-schenn...
mfg,
gUnther
A
Alexander Schreiber
Naja, "top-notch Versorgung nur fuer Besserverdienende" ist eh schon Stand der Dinge. Alleine die Tatsache, daß es solche Konstrukte wie ein "lifetime limit" bei den Krankenkassen gibt sagt ja genug, insbesondere bei den extrem hohen Kosten im US Gesundheitswesen.
Man liest sich, Alex.
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
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