Horst-D.Winzler schrieb:
Richtig. Abhängig vom Wann und Wo.
Interessant. Ich kannte nur Kurvenradien und die maximalen Steigungen wegen der beschränkten kWh des Heizers.
Falk
Horst-D.Winzler schrieb:
Richtig. Abhängig vom Wann und Wo.
Interessant. Ich kannte nur Kurvenradien und die maximalen Steigungen wegen der beschränkten kWh des Heizers.
Falk
Am Wed, 16 Jul 2008 09:15:18 +0200 schrieb Horst-D.Winzler:
Ah, deshalb liegen Flughäfen auch oft ausserhalb ...
Und ich hatte ganz andere Gründe vermutet ;-)
Lutz
Hallo Uwe.
Richtig. Nur m=F6chtest Du ja spontan losfahren und nicht eine 3/4h vorher erst mit heizen anfangen und schwarze H=E4nde und Gesicht bekommen. Letzteres liesse sich mit z.B. =D6lfeuerung u.U. vermeiden, aber vorheizen m=FCsstest Du schon. Obwohl es meines Wissens auch M=F6glichkeit gibt, Dampf spontan zu erzeugen. Eine w=E4re mit Wasserstoffperoxid, was aber niemand gerne benutzt, eine w=E4re mit Natriumhydroxid. Dieses Verfahren wurde z.B. bei Dampfstrassenbahnen verwendet, die nicht Qualmen durften (auch anno 18xx waren die leute schon dekadent). Das Verfahren ist =FCbrigens umkehrbar, das verbrauchte Material wurde an den Endhaltestellen mit Hitze wieder "recycelt". Aber insgesammt brauchte dieses Verfahren die drei bis vierfache Menge Kohlen und war darum wirtschaftlich uninteressant. Auf Dampfkriegsschiffen wurde es als Dampfversion der "Lachgasinjektion" verwendet, um mal f=FCr ein paar Minuten die doppelte Kesselleistung zu haben. Dampftechnik hat aber selber in form von unter Druck stehendem =FCberhitztem Wasser eine erhebliche Energiespeicherf=E4higkeit, die in Dampfspeicherlokomotiven genutzt wurde. Vorteil: Exschutz und dort g=FCnstig, wo sowieso gr=F6=DFere Mengen Dampf anfallen. Hauptproblem ist die Temperaturisolierung. Hier ist Quasi der "Leckstrom" dieses "Akkus".
Auch wurde die Dampfmaschine weiterentwickelt, und auch leichter gebaut. 1933 war der erste erfolgreiche Flug eines mit Dampf betriebenen Propellerflugzeuges......trozdem sind Verbrenner (insbesondere als Zweitakter) und Turbinen vom Gewicht pro Leistung immer das Mittel der Wahl. Dampflokomotiven wurden in China bis Ende der 80er Jahre neu gebaut. Angeblich sollen in der Schweitz noch sp=E4ter dieselgetriebene Raddampfer auf Dampf zur=FCckger=FCstet worden sein. Mit Microcontroller optimierten Kesself=FChrung und Ventilsteuerung. Was das gebracht hat, weiss ich nicht. Ebenso waren als Walzwerksantrieb (Bayern/Maxh=FCtte und Saarland) und als F=F6rdermaschine im Bergbau Dampfmaschinen auch in Deutschland bis in die 80er Jahre noch in Betrieb. Das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und das Regelverhalten bietet Vorteile gegen=FCber Diesel. Und wenn man eh viel Nassdampf als Abfall hat, der f=FCr die Turbine nicht mehr taugt....
Im sp=E4ten 19then Jarhundert bis ca. anno 1920 war der Sterlingmotor noch als alternative f=FCr kleine Ortsfeste Kraftmaschinen gegen=FCber Kleindampfmaschine und station=E4rem Diesel bekannt. Aber das temperaturtr=E4ge Regelverhalten und die Abdichte- und Temperaturwechselproblematik liessen ihn ausser zum Wasserpumpen und Pressluftkompriemiren nie wirklich sinnvoll sein. Als Antrieb f=FCr Verkehrsmittel erst recht nicht. Die NASA hat irgendwann mal eine Studie mit einem stirlingetriebenen Generator gemacht, als Alternative zur Solarzelle, falls man mal zu nem Stern muss, der nur noch im tiefen Ultrarot strahlt oder um das letzte Quentchen Energie aus einer Dyson-Sph=E4re zu gewinnen.....:-) Das Teil hatte aber nichts umlaufendes mehr, sondern schwang nur noch hin und her. Mit einem Gaspolster als Feder. Genaut wurde es meines Wissens nie.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber eine H=FCrde, zu dieser Welt zu geh=F6ren. Ethik ist eine Form der Marktpflege und nutzt im allgemeinem nur dem, der diese betreibt. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
Ja, zum Beispiel. Im Gegensatz zu den tausenden der kleinen Sorte mit den Verbrennungsmotoren, die jedes Jahr verunfallen.
-ras
Wiebus schrieb:
Hallo,
dieser Stirling war doch auch als Alternative für die mit Plutonium beheizten Thermoelemente zur Stromerzeugung gedacht. Die Thermoelemente waren zwar sehr zuverlässig und haben sich ja in einigen Missionen sehr bewährt, aber der Wirkungsgrad ist sehr niedrig. Mit einem Stirling und einem Generator dran würde man von dem sehr teuren Plutoniumisotop wesentlich weniger benötigen um die gleiche elektische Leistung zu erzielen. Auch der Generator sollte nicht drehen, sondern nur schwingen. Es sollten auch zwei Stirlings schön im Gegentakt schwingen damit die Raumsonde nicht wegen Stirling Vibrationen wackelt und so die Bilder der installierten Kameras verwackelt werden. Versuchsmodelle wurden meines Wissens gebaut, aber bisher kein praktischer Einsatz in einer Raumsonde.
Bye
Während man nach Eschede noch über das "Risko Bahnfahren" diskutierte, waren im Straßenverkehr schon wieder mehr Menschen umgekommen als bei dem ICE-Unfall. Aber diese ca. 100/Woche verteilen sich ja netterweise über ganz .de.
Falk
"Wiebus" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@c58g2000hsc.googlegroups.com...
n
Hmm, bislang bin ich davon ausgegangen, das einer der Vorteile des Elektroantriebs das nicht vorhanden sein eines Getriebes ist. Gruss Harald
Ja, Schlagzeile in der Lokalpresse, und erledigt.
-ras
Hallo Ralph.
e,
Medien halt. Wenn es keine Panik gibt, verkaufen die nix.
Letztes Jahr starben noch deutlich mehr Leute durch Selbstmord als durch Strassenverkehr. Auch keine ernsthafte Baustelle f=FCr Verbesserungen. Sicherheit ist teuer, und treibt die kompletten Lebenshaltungskosten hoch. Besonders wenn man das letzte Quentchen haben will.....
Und sag keiner, da h=E4ngen Arbeitspl=E4tze drann.....der Bedarf mag ja durch Vorschriften zu Erh=F6hen sein, aber da sich die Geldmenge bzw. das Bruttosozialprodukt dadurch nicht vergr=F6ssert, wird halt an anderer Stelle gespart. Unter Strich kann immer nur soviel ausgegeben werden, wie da ist....
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber eine H=FCrde, zu dieser Welt zu geh=F6ren. Ethik ist eine Form der Marktpflege und nutzt im allgemeinem nur dem, der diese betreibt. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
Hallo Harald,
Ohne dass ich hier irgendwie Fachmann wäre, aber es gilt doch eigentlich immer: "Es kommt darauf an..." Hier steht doch offensichtlich nicht der Wirkungsgrad, sondern e"motion" im Vordergrund. da verschieben sich schon mal Gewichte. IMHO gibt es in USA einige Projekte, wo bastler einen 911er auf Elektro umgebaut hatten, in dem Fall sogar mit Schaltgetriebe. Das Drehmoment machts eben beim Fahren...
Marte
...wobei es da eine grosse gemeinsame Schnittmenge gibt. Gruss Harald
Hallo Harald.
In der Tat.....wobei die Kenntnis dieser Dunkelziffer das Verh=E4ltniss Strassenverkehrstote zu Selbstm=F6rdern in Richtung zu den Selbstm=F6rdern verschieben w=FCrde. Es ist also kein Gegenargument.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber eine H=FCrde, zu dieser Welt zu geh=F6ren. Ethik ist eine Form der Marktpflege und nutzt im allgemeinem nur dem, der diese betreibt. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
"Wiebus" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@z72g2000hsb.googlegroups.com...
Es sterben auch mehr Leute an Krankheiten als an Mord, aber das ist noch lange kein Grund, Ermordungen keine Beachtung mehr zu schenken.
Ein (durch Reisende) erkannter Mangel am ICE, der von Bahnbediensteten (aus Angst vor dem Vorgesetzen? aus technischem Unverstaendnis? aus Dienstvorschrift?) abgewiegelt und nicht nachgegangen wurde,
IST vorsaetzlicher Mord.
Der von Siemens & Co. gebaute ICE hat bisher in allen
3 Baureihen seine Lebensgefaehrlichkeit demonstiert, Eschede (ICE-1), die Schafherde (ICE-2), die Hohenzollernbrücke (ICE-3) sind alle nicht bei TGV oder Shinkansen aufgetreten.Ich will TGV auf deutschen Strecken, schmeisst Siemens aus der Herstellerliste.
ich hätte die Quelle dazunennen sollen: die Wikipedia spricht von
290kg
stimmt. Aus dem gleichen Grund bekome ich auch beim Anblick von Liegerädern jedesmal das Gruseln, sowas würde ich nie in der rushhour fahren wollen. Obwohl sie ja recht praktisch & bequem sein sollen. Trotzdem ist für mich derzeit das cityel der beste Kompromiss zwischen Kosten, Wetterschutz, Wendigkeit & Parkplatzbedarf den ich kenne (für den Stadtverkehr). Leider ist dieser Kompromiss immer noch recht schlecht, besonders beim Anschaffungspreis
Am 16.07.2008, 15:49 Uhr, schrieb MaWin :
Da erfährt man hierzulande nur nicht so viel von den allfälligen Problemen, da hast Du recht. Wohl weil ein in der Bretagne bei Tempo 30 (oder so) aus den Gleisen gesprungener TGV hierzulande ungefähr so viel Aufmerksamkeit erweckt wie ein umfallender Sack Reis in China...
Die Sache mit dem Radreifen in Eschede: ja, das war ein echtes technisches Problem. Die Sache mit der Schafherde hätte vermutlich jedem anderen schnellen Zug genauso passieren können. Und das jetzige Entgleisen in Köln... weiss nicht... ist wahrscheinlich ein technisches Problem, das man als Restrisiko hinnehmen muss. Ich weiss nicht, wieviele Millionen km die ICE-3-Flotte ansonsten schon problemlos abgeleistet hat. Also ganz so schwarz malen würde ich mal nicht...
Ansgar
Hallo MaWin.
N=F6. Eher Totschlag.
Er ist um Klassen besser. Ja. Aber passt er auch durch deutsche Lichtraumprofile? Ich glaube ohne Umbau wird das nichts.
Siemens ist ein komischer Laden. Eigentlich dachte ich bei dem Combolino Klops, jetzt haben sie sich endlich das Genick gebrochen. Aber nein, sie machen weiter. :-(
Ich frage mich auch, ob es wirklich sinnvoll ist, Hochgeschwindigkeitsz=FCge einzusetzten. Zwangsl=E4ufig muss man dabei dichter an Grenzen f=FCr Material (und Mensch) rangehen als bei der "klassischen" Eisenbahntechnik. Wenn Du Deine oben genannten moralischen Bedenken hast, dann w=FCrde ich Sie an diesem Punkte verallgemeinern.
Ausserdem ist das ganze sehr aufw=E4ndig und teuer. Aus dem Grunde fahre ich lieber mit Regionalz=FCgen als mit dem ICE. Wenn man Gl=FCck hat, bekommt man sogar noch irgendeinen der alten "Silberlinge" mit viel Platz f=FCr sich und sein Gep=E4ck. :-)
Ich frage mich, ob einer der ma=DFgeblichen Verantwortlichen bei der Planung je mit der Bahn und mehr als einem Aktenkoffer verreist ist. :-)
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber eine H=FCrde, zu dieser Welt zu geh=F6ren. Ethik ist eine Form der Marktpflege und nutzt im allgemeinem nur dem, der diese betreibt. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
Wiebus schrieb:
Nö, wäre fahrlässige Tötung gewesen, wenn jemand getötet worden wäre.
BTW: Willst Du Deine Signatur mal an die Gepflogenheiten anpassen?
Falk
MaWin schrieb:
Hallo,
wie hätten denn TGV oder Shinkansen bei Schafen auf den Geleisen sicherer sein sollen?
Bye
Am 16.07.2008, 16:09 Uhr, schrieb Wiebus :
Das fragt man sich vor allem bei der Bayrischen Oberlandbahn, also den Triebwagenzügen von München nach Bayrischzell, Lenggries und Bad Tölz. Ich meine, das ist doch eine reinrassige Ski-, Wander- und sonstige Bergsportregion. In die Gepäckablage von diesen Drecks-Triebwagen bekommt man nicht mal einen Tagesrucksack rein, geschweige denn Ski oder was größeres (Gleitschirm, Drachen?). Überhaupt sind die Dinger furchtbar schick und furchtbar verbaut. Völlig am Alltagsbedarf vorbei. Vorher fuhren da auch Silberlinge, da war Platz.
Ansgar
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