Doch. Paradebeispiel nach der Definition in
- 10-Jahre-Rauchmelder halten deutlich weniger lange als die "bis zu 10 Jahre" mit denen sie beworben werden.
- Rauchmelder lassen sich mit geringem Aufwand so bauen, daß das relevanteste Verschleißteil - die Batterie - trivial ausgetauscht und die Lebensdauer quasi ad infinitum verlängert werden kann.
- Die angeblich vorgeschriebene Austauschpflicht existiert nicht.
... Stellung zu nehmen, lenkst Du mit anderen, vermeintlich "sinnvolleren" Dingen ab, um die man sich zuerst kümmern muß. Die brennenden Kohleflöze in China beispielsweise. Sagt der SUV-Fahrer, als man ihn Sonntags am Supermarktparkplatz darauf ansprach, ob er die Semmeln nicht auch in 5 Minuten zu Fuß holen könne.
Ich habe hier sogar mit Statistiken aufgewartet, die den generellen Nutzwert "können Leben retten" (NB auch hier die rhetorischen Rafinessen, derer Du Dich bedienst - kaum besser als die "bis zu"- und "schon ab"-Kniffe der Werbewirtschaft) solcher Brandmelder durchaus in Frage stellen können. OK, demnächst geht es natürlich nicht mehr um Menschenleben, sondern um den finanziellen Schaden durch Brände. Aber auch da sieht die statistische Signifikanz nicht so sehr überzeugend aus.
Auch habe ich eine Liste aufgestellt, was typischerweise drin ist, in so einem Rauchmelder. Und damit den Beweis angetreten, daß die Dinger tatsächlich billig sind. Hanno war dann noch so freundlich, eine Analyse potentieller Fehlerszenarien zu machen und im Kontext der Alterung zu betrachten. Ergebnis: So richtig kaputtaltern tut da nix.
Und Du kommst mit nichts weiter als dem Standardspruch der veränderungsfaulen Stammtischdampfplauderer schlechthin:
Es ist natürlich lobenswert, daß Du Deinen Quark im nächsten Satz gleich selbst demontierst. Ich konnte dennoch nicht widerstehen.
Volker