Und was ist, wenn das Insekt passende Leitfähigkeit hat? Irgendwas ist immer!
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Und was ist, wenn das Insekt passende Leitfähigkeit hat? Irgendwas ist immer!
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Am Fri, 30 Dec 2022 17:08:35 +0100 schrieb Gerald Oppen snipped-for-privacy@web.de zum Thema "Re: Alte Rauchmelder":
Es wäre doch schon mal ein Fortschritt wenn diese nicht "bis zu 10 Jahre" funktionierten sondern "mindestens 10 Jahre" und dann auch auf den nötigen Austausch aufmerksam machen ohne gleich zu nerven.
cu. Juergen
Am 02.01.23 um 11:45 schrieb Juergen:
Dann schau mal in die Datenblätter diverser Bauteile, da findest Du oft Lebensdauer in Betriebsstunden in Abhängigkeit der Temperatur angegeben. Warum sollte der Gerätehersteller eine Lebensdauer oberhalb der gelieferten Bauteil-Lebensdauer garantieren?
Gerald
Auch. Aber eigentlich von jeglicher Garantie. Daß da schon mal irgendetwas ohne jegliche Nachfrage getauscht wurde, ist mir - man höre und staune - eigentlich bislang nur bei HDDs und Flash-Medien passiert.
Aber Du hast Recht: Autohersteller sind ganz ganz schlimm. Vor allem deutsche. Was habe ich mir schon von Vertragswerkstätten und aus Ingolstadt anhören müssen. Immer ist das Schadensbild vollkommen unbekannt, handelt es sich um wenige Einzelfälle, ist es normaler Verschleiß und kann Fehlbedienung nicht ausgeschlossen werden.
Glauben die eigentlich, daß es bei ihren Kunden kein Internet gibt und die zu doof sind, bspw. "dlp duu getriebe defekt" in einen Browser einzugeben? Oder "ölverdünnung mercedes M271"? Oder wer die Abonnenten von "Motoren Zimmer" bzw. "M539 Restorations" sind?
Mannomann.
Volker
Am 02.01.23 um 12:03 schrieb Gerald Oppen:
Warum sollte er das müssen? Viele der Bauteile in einem KFZ sind sicherheitsrelevant, z.B. die für ABS oder die elektrische Lenkunterstützung. Aber beim KFZ gibt es auch kein Erlöschen der ABE (oder so was) nach X Jahren, sondern lediglich TÜV und gut ist. Und im Gegensatz zu einem spinnenden Rauchmelder kann ein KFZ, das plötzlich meint, irgendwohin lenken zu müssen, durchaus aktiv Schäden produzieren.
Hanno
Nö. Die Umweltbelastung durch die Rauchmelder ist im Vergleich zu anderen, weniger sinnvollen Dingen, verschwindend gering. Da sollte man sich zuerst drum kümmern. Und wenn man das irgendwann geschafft hat, kann man den kleinen Rest angehen.
Sowas hatte ich geschrieben, Du hast es nur vorsichtshalber nicht mit zitiert.
Am 02.01.23 um 15:21 schrieb Thorsten Böttcher:
Quark. Das ist problemlos parallelisierbar, es besteht kein Grund für die serielle Abarbeitung von derlei Problemen. Zumal der Verdacht besteht, daß noch mehr solcher Baustellen geschaffen werden, solange es dahingehend kein Problembewußtsein gibt.
Hanno
Ich hatte dunkel in Erinnerung, daß man deswegen (Verkleisterung) die üblichen Haushalts-Rauchmelder nicht mit Prüfgas, sondern per Taste prüfen soll - ich habe aber keine Belege/Quellen mehr dazu gefunden, evtl. erinnere ich mich da auch falsch.
Ich finde bei Stichproben "verdunstet rückstandsfrei" und "Inhaltsstoffe: organische Lösungsmittel", bei Hekatron: "2-Propanol" und "Ethylacetat".
cu Michael
Am 02.01.23 um 15:09 schrieb Hanno Foest:
Die Elektronik im Auto ist ein bisschen anders konzipiert. Da achtet man schon mal darauf dass die Bauteile für automotive spezifiziert sind, sonst wird es mit der Zulassung für den Hersteller "schwierig".. Im weiteren wird alles so ausgelegt dass ein Bauteildefekt keine "aktiven Schäden" produzieren sollte... Und der Unterschied zum Rauchmelder: Dieser muss maximal einmal funktionieren - dann wenn er gebraucht wird. Bis dahin habe ich keinerlei Anzeichen ob er es auch tut.
Gerald
Es wäre natürlich auch möglich, daß viele vorher schon freiwillig Rauchmelder installiert hatten (ich gehöre dazu, im Bekanntenkreis auch viele), so daß der Termin des Pflichteinbaus in der Praxis wenig Änderung bewirkt hat - keine Ahnung, ob das der Fall ist.
Bei den Leuten, die ich kenne, ist "irgendwann" entweder am nächsten Morgen (wenn Batterie vorrätig), aber maximal eine Woche (nach dem nächsten Einkauf, wo man eine Batterie bekommt). Und nach den aktuellen Vorschriften hat man mehr als einen Melder in der Wohnung, das Risiko ist in der kurzen Zeit also nicht extrem hoch.
cu Michael
Dann muss der Hersteller halt geeignete Bauteile einsetzen, die die 10 Jahre Lebensdauer auch sicher (sprich: mit ausreichend niedriger Ausfallwahrscheinlichkeit, "0" gibt es nicht) erreichen.
10 Jahre bei 40°C und praktisch Null Eigenerwärmung ist keine besonders hohe Anforderung. Elkos (als Beispiel für stark verschleissende Bauteile) mit 1000h/105° treffen das rechnerisch ziemlich genau auf den Punkt, und das ist heute günstige Standardware. Halbleiter sind in dem Temperaturbereich erst Recht unkritisch.cu Michael
Was genau macht die Taste denn bei einem optischen Melder? Damit das ein echter Test ist müsste sie irgendwie dafür sorgen, daß der Fotosensor das Licht der LED zu sehen bekommt. Alles andere wäre unvollständig.
Gerrit
Sowas hatte ich vor vielen Jahren tatsächlich mal (der Taster schiebt ein Plastikteil in die Messkammer), inzwischen geht das nur als Signal ans Steuer-IC.
Das hier:
Bei diesem IC schaltet der Taster die Verstärkung des Empfangspfades auf "high gain", es findet also ein echter Systemtest incl. LED und Photodiode statt - anscheinend geht das bei passend dimensionierter Messkammer auch mit nur einer LED und Photodiode, wieder was gelernt.
cu Michael
Bei dem ca. 20 Jahre alten MC145010 (das Datenblatt ist von 2006, IIRC ist der aber deutlich älter) findet per Taster ein kompletter Test incl. Meßkammer statt, indem die Verstärkung erhöht wird, so dass es auch ohne Rauch den Alarm auslöst - Du hast also einen kompletten Funktionstest, da kann nicht mehr viel schiefgehen, solange nicht jemand die Öffnungen am Gerät zutapeziert hat.
Ich würde mal davon ausgehen, daß neuere Designs da nicht schlechter geworden sind.
cu Michael
Am 02.01.23 um 17:26 schrieb Gerald Oppen:
Automotive-Elektronik hat auch ein klein wenig andere Anforderungen. Temperaturbereich -40° bis +125°C, Feuchtigkeit und Vibration kommen an üblichen Zimmerdecken eher selten vor. Trotzdem wird dir kein Hersteller irgendwas garantieren, sondern allenfalls Ausfallwahrscheinlichkeiten innerhalb des Spezifikationsbereichs nennen. Und bei Aluminium-Elkos (die man nicht einsetzen muß) vielleicht auch noch eine zu erwartende Lebensdauer.
Deutsche Autos sind übrigens auf eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren konzipiert (erzählte man sich im Studium, Wolfsburg war nahe). Daß nach dieser (oder irgendeiner anderen) Zeit der Tausch irgendwelcher Elektronik-Komponenten gefordert wäre, hab ich aber noch nie gehört.
Und trotzdem vibriert es z.B. bei BMW die Bonddrähte durch...
Schöner Konjunktiv.
Vielleicht solltest du mal die Bedienungsanleitung lesen, von wegen Testknopf regelmäßig benutzen und so. Rauchspray als noch gründlichere Testmöglichkeit hatte ich bereits erwähnt.
Mit anderen Worten: Beim Auto (mit ungleich höherem Gefährdungspotential) ist hoffen angesagt, beim Rauchmelder hingegen kann man wissen - und das sogar ohne vorsorglichen Austausch.
Hanno
Ich sehe gerade, daß der MC145010 (und ähnliche ICs, z.B. Microchip RE46C191) den Test auch periodisch selber machen und ähnlich wie bei leerer Batterie piepsen, wenn die Empfindlichkeit der Meßkammer zu weit abgesunken ist.
cu Michael
Sag das mal Tesla ;-)
Die haben eine Weile gebraucht um rauszufinden, warum man zum Beispiel in KFz Displays mit automotive rating verbauen soll - sonst wird der Kunde ob immer gelber werdendem Display irgendwann sauer ;-)
Man liest sich, Alex.
Gerald Oppen snipped-for-privacy@web.de schrieb:
Na ja, 50 Jahre Lebensdauer wären ja auch recht unplausibel.
Welche Schlüsse ziehen wir nun daraus?
Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net schrieb:
Erstaunlicherweise kommen selbst solche Statistiken nach einem für mich unauslotbaren Rhythmus gelegentlich doch. Dann heißt es: Schnell abspeichern.
Danke!
Sehr deutliche Reduktion von 1990 bis 2000 (OHNE jeglichen Rauchmelder! Staun), gleich geblieben zwischen 2000 und 2005, mäßige Reduktion von
2005-2010, seitdem eigentlich keine Änderungen mehr. Huch! Da hätte man mehr erwartet.Klar. Dazuhin sollte man die Wirtschaft nicht vergessen, die auch etwas verdienen will.
Einstein wird der Spruch zugeschrieben, das Universum und die menschliche Dummheit seien unendlich, wobei er bei ersterem nicht ganz sicher sei.
Daß die deutsche Bürokratie unerschöpflich ist, ist aber gewiß.
Ohne einen eigenen Privatpolizisten pro Einwohner wird der Staat das nie erfahren.
Ich habe üblicherweise die gängigen Batteriegrößen auf Lager; bemühe mich allerdings sehr, nicht zu viele zu kaufen, damit sie mir nicht schlecht werden. Noch sind die Lieferketten ja soweit intakt, daß man einen 9-V-Block umstandslos (fast) jederzeit bei Feinkost Albrecht oder so um die Ecke kaufen kann. Wenn ich keine passende Batterie habe, lege ich das entsprechende Gerät auf meinen Schreibtisch, wo es mich nervt und leise flüstert: "Bitte Batterie nachkaufen." Dieses Nudging hat bisher eigentlich immer ganz gut funktioniert.
Michael Schwingen schrieb:
Interessant, danke.
"Chip Complexity: 2000 FETs, 12 NPNs, 16 Resistors, and 10 Capacitors"
da ist schon einiges drin. Komplexer als der Intel 4004 :-]
Sehe ich das richtig, dass die IR-LED mit etwa 250 mA gepulst wird? (War eher von 50 oder so ausgegangen.)
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