Alte Rauchmelder

Dec 29, 2022 Last reply: 3 years ago 383 Replies

Tja, dann bleibt nur eins: Schild mit Leuchtmittel auf Tritium-Basis. Braucht keinen Strom, ist aber leider nach gut 12 Jahren nur noch halb so hell.

SCNR, Alex.

Am 22.01.23 um 15:54 schrieb Hanno Foest:

GGf. deutlich früher je nach dem was verbaut wurde und wie sie betrieben werden. Z.B. habe ich eine LED in einem Marken-Access-Point die Anfangs als Orientierungsleuchte geeignet war, inzwischen aber nach 5 Jahren Dauerbetrieb kaum noch zu erkennen ist. Ähnliche Erfahrung auch mit anderen LEDs die ich als Orientierungslicht über den Klingeltrafo mitlaufen lassen.

Gerald

Am 22.01.23 um 18:48 schrieb Gerald Oppen:

Es ist erstaunlich, was für ein Dreck im Umlauf ist (und daß ich davon nichts mitbekomme). Daß LEDs wahrnehmbar altern, hab ich das letzte Mal bei dem Radiowecker aus meiner Jugendzeit vor 40 Jahren gesehen. Keine Kontrolleuchte bisher schwächelt, und selbst die grüne 15.000 mcd (oder so) LED, die ich als Ersatz in einer Master-Steckdosenleiste eingebaut habe und den Vorwiderstand nicht groß genug gemacht habe, ist nach 5 Jahren immer noch als Nachtlicht zu gebrauchen. (Sogar die Glimmlampen in den Treppenhaus-Tastern hier, die seit ca. 1963 durchgehend leuchten, funktionieren noch tadellos.)

An Probleme kann ich mich nur bei den Betriebsanzeigen (blaue LED) der Mini-ITX Gehäuse erinnern, die ich mal für die Arbeit besorgt hatte. Davon fielen mit der Zeit einige aus. Vermutlich Bonddrähte - mit Wackeln an den Anschlußdrähten konnte man eine davon zeitweise wiederbeleben.

Naiv würde ich übrigens annehmen, daß man mit derating bzgl. Strom die Lebensdauer stark vergrößern kann. Aber auf die Schnelle hab ich nichts gefunden, wie die Abhängigkeit der Lebensdauer der LED vom Strom überhaupt aussieht. Weiß da jemand mehr? (Elektronikthema!)

Hanno

Am So.,22.01.23 um 21:02 schrieb Hanno Foest:

Entscheidend ist die Substrattemperatur (Kühlung!). Es gilt näherungsweise +-10K verdoppelt/halbieren die Alterung. Meist werden LED langsam dunkler, fallen aber nicht gleich aus.

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Glimmlampen halten, wenn man sie nicht überlastet, ewig. Man darf halt nicht versuchen die maximale Helligkeit rauszudrücken.

So einen Radiowecker habe ich hier in Benutzung, bald 40 Jahre alt und die LEDs sind immer noch hell genug für diese Anwendung.

Gerrit

Gerald Oppen snipped-for-privacy@web.de schrieb:

Mal angenommen, Du kannst den Access-Point öffnen, könntest Du erwägen, die LED auszuwechseln. Paß auf, daß die neue LED nicht zu hell ist! Ggf. Widerling dazwischenschalten.

Aktuelle LEDs sind derart effizient, daß sie mit minimalem Strom (100 µA?) als Orientierungslicht taugen. Das sollte somit kein Problem sein.

Am 22.01.2023 um 18:48 schrieb Gerald Oppen: ...

Ich habe mehrere blaue und rot/grüne LED mit 12V und Vorwiderstand zur Steuerung alter Heimeier K-A Thermostaten (12V ein = 5K Absenkung). Die sind seit teilweise über 25 Jahren in Betrieb und in manchen Räumen mehr als nur 50% von 7x24h/Woche. Die blauen werden Nachts auch als Orientierungslicht "missbraucht".

"Geheimnis": kleiner Durchlassstrom (IIRC um die 10mA), höchstens halber Nennstrom. In Räumen wo sie Nachts stören könnten, sogar <5mA (IIRC

2...3mA), da fällt natürlich die Orientierungslicht-Funktion weg.

Ersetz sie durch moderne LEDs, dann sind sie auch bei 1mA noch blendend hell.

Gerrit

Das hätte im diesem Fall kaum einen Nutzen.

Low Current LEDs gibt es schon länger.

Das hieße im Umkehrschluss, dass der oben genannte Accesspoint keine modernen LEDs hat? Es ging mir um einen geringeren Durchlassstrom (50%,

10%) als den Nenndurchlassstrom, damit sie nicht nur gut 5 Jahre halten

- nicht um einen möglichst geringen Durchlassstrom für maximale Helligkeit.

Ja, aber die sind längst nicht so hell wie eine moderne LED bei gleichem Strom.

Er hat wohl eher die billigsten LEDs, die zu bekommen waren und die gerade noch genug Licht brachten um als Kontrolllampe zu dienen.

Gerrit

Angangs war sie schon recht hell. Helligkeit lässt sich auch konfigurieren. Nur ist da jetzt eben nicht mehr viel übrig.

GErald

Am 23.01.23 um 00:59 schrieb Martin Gerdes:

Das dürfte ehr nicht passieren, die LED leuchtet über einen gößeren Lichtleiter-Ring. Das Teil ist primär ein Access-Point. Das mit dem Orientierungslicht war ein zufälliger Nebeneffekt. Darum habe ich auch nicht vor Ihn auseinanderzuschreuben und nach einer passenden LED zu suchen - der muss

24/7 online sein.

Schon klar. Die weissen LEDs stammen aus der Zeit als viele noch glaubten dass das gar nicht möglich ist.

Gerald

Habe ich auch schon welche nach 15 Jahren getauscht weil sie kaum noch zu sehen oder ganz ausgefallen waren.

Die werden in der Regel auch erheblich heruntergedimmt weil es vielen sonst zu Hell im Schlafzimmer ist wenn da um die 20 Segmente gleichzeitig leuchten.

Schon mal den Strom gemessen den der Wecker zieht? Damit könnte man wahrscheinlich das Schlafzimmer gleißend hell erleuchten.

Gerald

Ja, eben, mit zuviel Strom betrieben. Vorwiderstand erhöhen und sollte passen. Ich hab hier eine Steckdosenleiste mit via Glimmlampe beleuchteten Schalter. Die Leiste stammt aus den 90ern, die Glimmlampe leuchtet noch und hat in der Helligkeit nicht wahrnehmbar abgenommen.

Ja, 2W wenn er nur dasteht und die Uhrzeit anzeigt. Gemessen bei Tageslicht, also mit (via LDR) hochgedrehter Helligkeit der LEDs.

Gerrit

Ja. Prinzipiell habe ich keine Fälle von sichtbar alternden Indikator-LEDs, egal ob alte Funzeln oder neuere, die mit wenig Strom auskommen (Power-LEDs für Beleuchtungszwecke sind aufgrund der Kühlprobleme ein anderes Thema).

Es gibt aber anscheinend Billigschrott: eine blaue LED in einem USB-Hub, die flackert, sowie der chinesische 8*8*8-LED-Würfel (3mm blau bedrahtet), bei dem regelmäßig einzelne LEDs sterben - schade um die Zeit, das zusammenzulöten.

cu Michael

Hier liegt eine blaue 5mm LED die bei niedrigem Strom ins grüne abdriftet.

Gerrit

Davon habe ich mehrere und die Glimmlampen sind längst alle kaputt. Ich weiß nicht mehr, wie lange sie gehalten haben. Zehn Jahre vielleicht?

Am 25.01.23 um 13:30 schrieb Christian Weisgerber:

Bei "modernerem" Kram (aka Billigdreck) kann es sein, daß man schon nach

5 Jahren kaum noch was sieht. Ich hab hier aber auch zwei Leisten, die über 20 Jahre alt sind, und deren Schalterlampen noch tadellos tun.

Und dann ist da noch das ca. 50 Jahre alte Nachtlicht mit der grünen Glimmlampe, die ich vor 20 Jahren (oder so) mal getauscht habe, weil das Licht damals doch arg nachließ. Tut seitdem unverändert.

Heutzutage würde ich wohl eine LED nehmen...

Hanno

Grüne Glimmlampen waren schwer zu finden und wenn, dann hielten sie nicht lange.

LED and 220V macht leider etwas Aufwand, bei einer Glimmlampe reicht ein Widerstand.

Gerrit

Hi Gerrit,

Die eine Diode in Gegenrichtung, gerne auch als LED ist nicht wirklich aufwändig.

Marte

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