Wenn du da wirklich nur LED plus Widerstand nehmen willst, dann brauchst du aber LEDs die bei 1mA oder weniger schon hell genug sind sonst wird das etwas teuer beim Stromverbrauch.
Gerrit
Wenn du da wirklich nur LED plus Widerstand nehmen willst, dann brauchst du aber LEDs die bei 1mA oder weniger schon hell genug sind sonst wird das etwas teuer beim Stromverbrauch.
Gerrit
Gira nimmt für seine 230V Schalter LEDs:
1xSMD Brückengleichrichter, 1 R, 1 LED.
Die originalen grünen Nachtlichter hatten eine Glimmlampe mit Quecksilberdampf und grüner Leuchtschicht. Hielt ewig und war unverzichtbar im Spektroskopielabor.
Hanno Foest schrieb am Sun, 22 Jan 2023 21:02:27 +0100:
Ich hatte mal einen DSL-Router in ein 19" 1HE-Gehäuse verfrachtet und die wichtigsten LED nach vorne verdrahtet in große Leuchtengehäuse. Für die LED "DSL" hatte ich eine in Magenta (=rosa), deren Farbstoff innerhalb von ~10.000h (=1,5 Jahre) so abgebaut wurde, daß das Licht eher gelbweiß wurde. nach LED-Tausch das gleiche Spiel wieder. Bei weißen LED kommt es mir manchmal auch so vor, als ob der Blaustich von der eigentlichen LED mit der Zeit größer wird. Die Taschenlampen-LED, die an der Kotzgrenze laufen, fangen vorher das Blinken und Flackern an und sterben, bevor der Farbstoff schwächelt.
Sonst wäre mir bei den Grundfarben LED nichts aufgefallen, das auf Alterung oder farbverschiebung hinausläuft.
MfG
Frank
Alexander Schreiber schrieb:
Und wenn das Zeug leckt, wir die Situation sehr, äh, unübersichtlich.
(hatten hier mal einen Fall, in welchem eine Armbanduhr leckte).
Wolfgang Martens schrieb:
Danke für den Link. Im Diagramm sieht es allerdings so aus, dass unterhalb 80 °C Gehäuse- respektive 100 °C Sperrschichttemperatur die Lebensdauer durch andere Effekte begrenzt wird. Die 100kh nehme ich mal als Wunschdenken des Herstellers. Gerade Ochsrahm hat ja am Anfang mit den Maiskolben in der Birne[tm] gezeigt, wie das nicht geht. Schon nach 5kh starkes Nachlassen und Verfärben des Phosphors (und wahrscheinlich auch Rückgang des Outputs der blauen TreiberLED).
Am 28.01.23 um 13:58 schrieb Rolf Bombach:
Ich vermute mal, die gerade Linie bei 100.000h hat keine Entsprechung in der Realität, mehr so was wie "da haben wir keine Lust mehr gehabt, weiter zu messen/ rechnen / extrapolieren". Daß Temperaturen zwischen 0 und 65°C genau gar keine Auswirkungen auf die Lebensdauer haben sollen würde mich dringend wundern. Wäre ein guter Langzeittimer, sowas.
Was mir fehlt ist eine Betrachtung bei gleicher Temperatur und verschiedenen Strömen.
OK, aber das ist ja jetzt Verschleiß / eine Dimensionierungsfrage. Das größere Problem bei den Maiskolbenlampen sehe ich darin, daß die Ausfälle pro Zeit mit der Anzahl der LEDs steigen wird: ~100 LEDs bedeutet auch 100 Chancen auf Spontanausfall wegen Bonddraht, Gehäusedefekten, Lötungen etc. Wird theoretisch (zumindest zum Teil) dadurch kompensiert, daß man die Einzel-LED kühler fahren kann, aber da de Hersteller immer auf Kante nähen, in der Praxis eher nicht.
Hanno
Hier nicht... Da hat der Hersteller die Lampen wohl etwas zu nahe am Maximum betrieben.
Gerrit
Übrigens auch wenn Frau _am_ Zeug leckt.
Schwierig an solche Infos heranzukommen.
Volker
Tritium ist ein Gas und auch noch ein sehr leichtes. Wenn so eine Tritium-Leuchte bricht wird der Inhalt sehr schnell aufsteigen. Da bleibt nichts zum Lecken übrig.
Gerrit
Schwierig an solche Infos heranzukommen.
Volker
Schon klar. Es ging mir um radioaktiv leuchtendes Zeugs und die damit einhergehenden Gesundheitsgefahren, zu denen ich einen mäßig lustigen Witz versuchte.
Volker
Fran Blanche hatte mal ein einem Video Fotos aus der Sowjetunion gezeigt. Angeblich gab es da (min.) eine Hütte mit radiumhaltiger Leuchtfarbe als Deckenfarbe. Angeblich militärische Nutzung. Ob das stimmt oder alles Fake ist, kann niemand sagen.
Ich kenne aus einem alten Bunker nachleuchtende Streifen: einmal in den drei Kanten der Zimmerecken, jeweils so 20-30 cm zweifingerbreit. Dann einmal um den Türstock. War bei "dunkel" erstaunlich hilfreich, was die Orientierung im Raum anging.
Leuchtet natürlich nicht so lange wie eine radiumhaltige Farbe leuchten würde.
Thomas Prufer
In meinem 1960 gebauten Elternhaus waren alle Lichtschalter phosphoreszierend. Nach Bestrahlung mit (Sonnen)licht leuchteten sie in der Dunkelheit stundenlang kräftig genug nach, um im Dunklen gefunden zu werden. Zumindest anfangs. Beim Verkauf nach fünfzig Jahren war der Effekt nur noch schwach.
In einem Berliner Bunker nahe der Hasenheide wurde es im letzten Jahr auch vorgeführt, dort reichte Kunstlicht. Auch da soll das Gezeigte nur noch ein schwacher Rest der ursprünglichen Wirkung gewesen sein.
Gerrit Heitsch schrieb:
Es reagiert aber auf Metalloberflächen zu überschwerem Wasser. Dieses gelangt dann in den Körper. Es gab hier in CH ein "Problem" mit Tritium-leckenden Uhren. Das Tritium, respektive seine Verbindungen, waren im Urin des Trägers eindeutig - und nicht nur in unwesentlichen - Mengen nachweisbar. Nach kurzem Rechtsgeplkänkel bekam die Person eine neue Uhr. Er liess sie zum Glück testen, bevor er sie verwendete. Die neue Uhr leckte noch mehr. Das wurde nur entdeckt, weil der Uhrenträger im Tritium-Lab eines in Baden/CH ansässigen Elektrounternehmens tätig war und als solcher regelmässig untersucht wurde.
Das ist dann der Unterschied zwischen langsamem Leck und einmaligem großen Leck durch Bruch einer solchen Leuchte.
Gerrit
Am 14.03.23 um 21:54 schrieb Rolf Bombach:
Interessant, sowohl für Strahlenschutz als auch für Uhrenfreunde. Gibt es schon etwas dazu auf admin.ch?
Viele Grüße,
O.J. (Verwendet "Omas Wecker" um Dosisleistungswarngeräte zu testen)
Ole Jansen schrieb:
Das BFS (DE) orakelt da was.
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