Fritz schrieb: unter anderem
Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...
Fritz schrieb: unter anderem
Die Diskussionen um "korrekte" RIAA-Deemphasis füllt Bibliotheken...
Ja, man kann es auch übertreiben.
Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.
Warst du beim Arzt? Hast du deine Medikamente genommen?
Die Diskussion dreht sich eher um passive oder aktive RIAA Korrektur - oder ein Mischung aus Beiden.
Im Besagten Artikel ist auch das 'Gegenfilter' beschrieben, mit dem man die Korrektur bewerten kann. Und heute dürfte das mit DSPs kein Problem sein beide Kurven digital zu erzeugen.
PS: Ich habe neben einigen AudioXpress Jahrgängen auch einige AES Papers zu diesem Thema bei mir liegen.
Viele präferieren, wenn die RRCC passiv zwischen 2 OPV sitzen, und nicht im Gegenkopplungszweig.
Am 13.02.20 um 19:57 schrieb Helmut Schellong:
Was durchaus vorteilhaft ist. Diese Aufteilung ist mW schon vor über 40 Jahren publiziert worden.
Am 13.02.20 um 20:18 schrieb horst-d.winzler:
Stimmt - auch in alten AES Papers.
Dieter Michel schrieb:
Steckt sicher viel Arbeit dahinter, auch Papierarbeit, aber ob er wirklich ins Datenblatt geschaut hat...
Beispiel LMH6629, ein HF-Verstärker, da müssen einfach die Alarmglocken läuten. Deren Daten beziehen sich auf z.B. 1 MHz, und dort ist es einfach, 1 nV Rauschspannung für 1 Hertz Bandbreite zu kriegen. Die Rauschkurve sieht genau aus wie bei NF-Verstärkern, nur ist die Skala eben in kHz und nicht in Hz. Der 1/f-Knick ist dann halt nicht bei 3 Hz, sondern bei 3 kHz. Bei
100 Hz haben die dann über 3 nVs½ und bei 10 Hz so 12 nV oder dergleichen. Ausserdem ist ein 5 V- Verstärker auch nicht überall geeignet.Gerhard Hoffmann schrieb:
Ja, Eingangsstromkompensation ist in verschiedener Hinsicht problematisch. Die "alte" Schaltung der OP07 hatten individuelle Stromspiegel, "moderne" multiplizieren den Emitterstrom hoch und verteilen dann um die Strom- verstärkung reduziert die Kompensationsströme. Im letzteren Fall sind dann die Kompensationsströme zusätzlich korreliert. Auch sind in vielen Datenblättern (auch neueren) falsch berechnete Eingangsttromrauschwerte publiziert. Sieht man aber an den Diagrammen Rauschen versus Eingangswiderstand. Beispiel OPA2210, angeblich
0.4 pAs½ Rauschdichte, bei 1 Mohm Eingangswiderstand sind dann doch realistischere 2 pA angegeben (Fig. 41).TI scheint einen "lustigen" PDF-Generator zu haben. Da verschwinden schon mal Achsenbeschriftungen und aus "Ohm" wird "W", und dass "Ö" das neue Zeichen für Wurzel darstellt, ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Dass die Eingangsströme kompensiert werden, darf man aus den Daten erraten, das functional block diagram schweigt sich da aus. Das ist bei AD anders.
Habbich noch nicht gefunden, nur den AD745 der Konkurrenz.
Weia. Vielleicht geht es ansatzweise mit den Zero-Drift-Verstärkern "besser". AD8571 eiert da um 50 nVs½ rum, mit nettem Peak bei 2 kHz, trotz "spread spectrum chopping". Jedenfalls ist dort kein Schalter direkt im Signalweg, das ist schon mal was.
Ja, früher [tm] als Rev. Sci. Instrum. noch in Papierform hier rumlag, habe ich das Journal noch durchgekämmt und immer wieder bei den SQID- Leuten interessante bis dilettantische Schaltungen gefunden, oft allerdings kryogen.
Das sind Spezialfälle. Es kommt ja auch drauf an, ob die Quelle belastet werden darf oder ob Trafokopplung möglich ist usw.
Eine Streitfrage scheint zu sein, ob die oberste Eckfrequenz mit C oder RC abgeleitet werden soll.
Und einen keramischen Wandler (hatten wir schon). ;)
Am 07.04.20 um 22:58 schrieb Hartmut Kraus:
Wo bist du denn nun wieder-erstanden?
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