Aktives Tri-Amping

Jan 15, 2020 Last reply: 6 years ago 311 Replies

Ja, deutlich. THD+N sinken mit der Ausgangsspannung.

01/26/2020 22:07 OPA1612 Datenblatt ====================================================================== Unter Features _und_ Description steht "Distortion: 0.000015% at 1 kHz".

In der Tabelle steht der gleiche Wert hinter THD+N. Dort steht hinter IMD (ohne N) erneut der gleiche Wert (und kleinere).

Im Diagramm 12. (Intermodulationsverzerrungen) hat die Kurve den gleichen Verlauf wie in Diagramm 11 -- ohne '+N'. Im Diagramm 12. beginnt die Skala mit 0.1 Vrms, in 11. mit 0.01, deshalb wirkt 12. optisch 'schwächer'. Die Y-Skalen sind gleich.

Aus diesen Gründen glaube ich nicht, daß das Diagramm 11. nur auf Rauschen beruht, während der Klirr 0 ist. ======================================================================

Ich habe Vorstehendes vor mehreren Tagen gepostet und danach mindestens zweimal darauf hingewiesen, aufgrund von Fragen. Es wird dennoch ignoriert, und abwegige Ideen werden verfolgt.

Jemand hatte (vor Wochen) von Übernahmeverzerrungen gesprochen. Das finde ich nicht abwegig.

Hallo Helmut,

Rauschen oder irgendwelchen Rest-Fremdspannungen>> nur deshalb immer kleiner zu werden scheint, weil er in>> Relation zur steigenden Nutzsignalamplitude bewertet wird.>> Diese grundlegende Form von THD+N vs. Nutzsignalamplitude>> hat man meistens bei solchen Messungen, wenn man "+N" misst.

ich würde auch nicht behaupten, dass der OPA1612 überhaupt gar keine Verzerrungen produziert. Der lineare Verlauf auf der doppelt logarithmischen Darstellung entspricht ja auch nicht zu 100% einem Verhältnis des Eingangssignals zu einem konstanten Fremdspannungssignal.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass die vom OPA1612 produzierten Verzerrungen so niedrig sind, dass eventuelle Noise- oder sonstige Rest-Fremdspannungsanteile (auch aus der Elektronik des Messgerätes) das Ergebnis dominieren, bis der OpAmp clippt. Dann geht's natürlich steil bergauf.

An dem IMD-Diagramm steht zwar nicht "+N", aber irgendwie müssen sie das ja auch messen, und die Messung wird auch nicht vollkommen frei von Fremdspannungen sein - allein schon deshalb, weil auch das Messgerät nicht frei von Rauschen und Eigenverzerrungen ist.

Ohne jetzt die Zeit zu haben, da noch tiefer einzusteigen, finde ich z.B. in der Technical Library von Audio Precision

formatting link
z.B. die IMD-Messung nach SMPTE/DIN Noise einschließt.

Wie schon erwähnt, ist es interessant, wenn man sich das Residualsignal des Analyzers, also das, was als THD+N bzw. IMD bewertet wird, anhören kann. Da bekommt man einen guten Eindruck, ob die Verzerrungen etwas mit dem Eingangssignal zu tun haben oder eher Rauschen oder irgendwelche Fremdsignale, Einstreuungen oder so etwas sind.

Im Grunde kann man aber natürlich froh sein, dass Opamps wie der OPA1612 so wenig verzerren.

Viele Grüße

Dieter

Von >~0,01% auf >= 0,003%, also von >~ -80dB auf >=90,5dB. Wirklich

schweigen sich alle aus.

Das hat auch keiner behauptet.

Welche?

Die lassen sich durch ein bisschen Ruhestrom minimieren. Sollte mich sehr wundern, wenn die Entwickler der ICs das noch nicht wissen. ;) Und

Ich also schon. ;)

On 01/29/2020 16:44, Dieter Michel wrote: [...]

Ich habe Schwierigkeiten, das anzunehmen. Dann wären ja diese Diagramme wertlos und ein Schwindel.

Beispielsweise der ADA4075-2 von Analog_Devices hat drei solche wunderschönen Diagramme.

Da geht's von 3% bis herab auf 0.00007% aufgrund von 0.0001 V bis 10 V. Das sind Verhältnisse von 42857 und 100000.

Das scheint einfach charakteristisch zu sein, für die meisten OPV.

Der LME49724 hat viele solche Diagramme. LM4562 ebenfalls. Und LME49710, LME49720, LME49860, OPA1602, OPA1622, OPA1641, OPA1652, OPA1656, OPA1662, OPA1688, OPA1692, TL971, ...

Spielt keine Rolle. Um die Tendenz geht es, um Proportionalität.

Der LME49724 hat viele solche Diagramme. LM4562 ebenfalls. Und ADA4075-2, LME49710, LME49720, LME49860, OPA1602, OPA1622, OPA1641, OPA1652, OPA1656, OPA1662, OPA1688, OPA1692, TL971, ...

Es wurde _zumindest_ erwogen.

Die wurden gepostet.

Toll. Du meinst also, die Übernahmeverzerrungen in OPVs sind kleiner als 0.0000001%?

Wertlos, was den Verlauf von THD und N /im Einzelnen/ betrifft.

Wie kommst du auf diese Zahlen?

0,0001V * 3% = 0,000003V 10V * 0,00007% = 0,000007V

den Verlauf von THD und N im Einzelnen aussagt.

Dann lies mal oben: Wenn ein Diagramm nicht vom DUT dominiert wird, sondern von Fremdspannungen der Meßausrüstung u.a., dann ist solch ein Diagramm wertlos und ein Schwindel.

Was rechnest Du denn da für einen Scheiß?! Volt * Prozent = Volt ist doch totaler Quark. 3 / 0.00007 = 42857

10 / 0.0001 = 100000

Natürlich nicht! Darüber wollte ich auch nichts aussagen.

Ich habe nur irgendwo gelesen, daß der N-Anteil fast bedeutungslos ist.

ist wohl etwa 10 = 20dB (in der ersten Stufe), dann nur noch 1 = 0dB, richtig? Das macht (open loop gain >= 110dB angenommen) einen Gegenkopplungsfaktor von mindestens >= 90dB / >= 110dB. Und um eben

hervor, wie hoch der (garantiert sehr variable) Anteil der Verzerrungen und des Rauschens an den Frendspannungen bei welcher durch die

der Clippgrenze entstehen, besteht die ganze "Kunst" wohl nur noch in Rauschminimierung.

Soweit meine Meinung. ;)

Das ist genau so e Reine Zahlenspielerei ohne jeden praktischen Nutzen. ;) Dass bei etwa

Fremdspannungsabstand ergibt, ist ja wohl eine Binsenweisheit. ;)

In Klammern: Denkste. ;)

Eben.

How, ich habe gesprochen. ;)

Kann als richtig bezeichnet werden.

Wir waren bei Datenblättern von OPV. Nun sind wir bei der Schaltung meines Vorverstärkers. Die kleinste Eingangsspannung wird 500 µV sein.

Doch, die Rauscheigenschaften werden extrem ausführlich dargestellt.

Ich kann das Rauschen nur minimieren durch Wahl der Bauelemente.

Ja, ich weiß das seit mehreren Jahrzehnten.

Aber hier in dieser NG mußte ich das intensiv und mehrfach erklären, bis ich nicht mehr als 'Wahnsinniger' eingestuft wurde, gerade weil ich meine Schaltung hochpegelig betreiben will. Vor kurzem hast Du noch erstaunt gefragt, warum ich denn ein 6-fach-Poti brauche!

Ich hab's gelesen. Der Autor ist irgendein Applikations-Ingenieur.

Die Quellwiderstände sollten für den AD797 (100_Ohm) und den OPA1612 (140_Ohm) nicht über die eingeklammerten Werte liegen.

Was sollte also die ganze Diskussion um "Klirrminimierung"?

Am 23.01.20 um 17:17 schrieb Helmut Schellong: > On 01/22/2020 22:15, Hartmut Kraus wrote: >> Am 22.01.20 um 21:57 schrieb Helmut Schellong: >>> On 01/22/2020 21:33, Hartmut Kraus wrote: > >> Klirr ist geschenkt (ob nun 0,000001 oder "nur" 0,01 %) ;)

Wo sollte das also herkommen? Von welcher "richtigen" Beschaltung? Als

In vertauschten Rollen würde ich jetzt zu dir sagen: Also auswendig gelernt, ohne drüber nachzudenken. Wir wissen jetzt, dass bei deiner Beschaltung mit den starken Gegenkopplungen der /Klirranteil/ bedeutungslos ist, dein ganzes "Streben nach Klirrminimierung" also Kackelfax. Darfst ruhig mal einen Fehler zugeben, da fällt dir kein Stein aus der Krone! Machst dich nur lächerlich, wenn du jetzt weiter 'rumeierst.

01/23/2020 17:17 ================================================================= Du vergißt ständig folgenden Sachverhalt:

Der Klirrfaktor von z.B. 0,000015% entsteht unter optimalen Bedingungen laut Datenblatt - bei 1 kHz.

Bei höheren Frequenzen kann der schnell 0,0005% betragen.

Und wenn eine richtige Beschaltung vorgenommen wird, steigt der Klirr weiter kräftig an, auf z.B. 0,004%. Das gilt nach wie vor für nur _einen_ OPV.

Desweiteren wirken bis etwa 15 OPV hintereinander. Dann bin ich vielleicht bei 0,09%.

Mein Streben nach geringem Klirr ist folglich gar nicht 'geschenkt'! =================================================================

Der Klirr im Datenblatt ist übrigens überwiegend für Gain=1 oder Gain=-1, für jeden einzelnen OPV.

Am 29.01.20 um 20:28 schrieb Helmut Schellong:

;) Welchen Maximalpegel und welche Dynamik haben deine Qellen denn so? Das sieht bei einem CD-Player wohl etwas anders aus als bei einer Bandmaschine oder einem Plattenspieler ...

Ok, aber die Gegenkopplungen / closed loop gains stehen ja nun fest.

wesentliche Anteil des Rauschens ensteht in der ersten Stufe (weil das

Am 29.01.20 um 20:50 schrieb horst-d.w >> >> Die Wirkung von R >0 ist gering. > >> So geht das mit R-Noise sowieso nicht. >

(einstellbar), damit wir auf den "Einheitspegel" kommen, ... oder

Jedenfalls wird's gantiert darauf hinauslaufen, dass dein Preamp nur

2fach-Potis (/vor/ den aktiven Frequenzweichen und vor der

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