Es gibt solche Abschätzungen schon, eine schon etwas angestaubte z.B. in dem Video
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Lageenergiespeicher, wo der Vortragende auch gleich eine "leicht exotische" (vor allem in den Dimensionen) "Lösung" für die Speicherung (da|vo)rstellt. Und es gibt sogar eine Web-Seite von einer usenet-Teilnehmerin, die auch hier schreibt (Carla Schneider) dazu, da habe ich nur grade den Lin nicht parat.
...
Na, das können Dir doch alle einschlägigen usenetter lang und breit erklären, nur Du siehst nicht, willst nicht sehen, wie die Industrie Deutschland verläßt wie die Ratten das sinkende Schiff? (Ein schönes Bild, an Realitätsnähe direkt mit diesen Untergangsvorhersagen zu vergleichen.)
Aber was machst Du denn dann ohne Industrie? Dann haben wir doch noch mehr Arbeitslose! Aber vielleicht keinen Fachkräftemangel mehr... Doch 1 "Win"?
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J
Jan Bruns
Also so rein aus der Schöndenk-Imagination heraus sage ich mal: Abchecken ob Keller vorhanden sind, feuchte Rasenfläche pro Wohnfläche ermitteln, und falls das mehr als ich sage mal 0,5 ergibt eine oder mehrere Sole-WP im Keller, die zusätzlich einen deaktivierbaren, zwangsbelüfteten Luft- Wärmetauscher im Solekreis hat/haben. Sekundärseitig weiss ich so natürlich erst recht nicht, wie da die Geschmäcker sind, ich kenne ja nichtmal die Geschossanzahl. Zu irgendeiner Entscheidung werdet ihr schon finden.
Natürlich. Aber ist doch optimal, wenn bei Dir schonmal noch Zeit ist, sich was gescheites zu überlegen.
Gruss
Jan Bruns
C
Carla Schneider
Das hat mich auch interessiert und deshalb habe ich fuer 2019 die entsoe Daten zur Erzeugung mit Solar, Wind-Meer,Wind-Land und Verbrauch heruntergeladen, fuer jede viertelstunde dieses Jahres, und ein Programm gemacht mit dem man die Erzeugung mit Faktoren multiplizieren kann um den Zustand zu simulieren in dem diese Erzeuger staerker ausgebaut sind und zu versuchen damit den Bedarf zu decken. Schnelle Stromspeicher gibts auch in dem Programm, eingetragen sind 38GWh Pumpspeicherkraftwerke die momentan vorhanden sind, das kann man auch aendern.
Das Ergebnis ist ist ein Ueberschuss und ein Defizit fuers ganze Jahr, ausserdem werden die in einer Graphik auch fuer alle Tage angezeigt.
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Beispiel:
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A
Alexander Schreiber
Und dass lässt man dann frei liegen, damit man das später ordentlich reparieren kann (Grabenstruktur wieder herstellen, Kabel flach und gerade in Sandbett mit Sanddeckung legen, Markierungsband drüber, ordentlich zuschütten) oder kippt man das Loch einfach mit dem Auswurf wieder zu?
Man liest sich, Alex.
P
Peter Heirich
Wichtig ist im Kriege allein, dass Strom fließt, um die nächste Granate zu produzieren.
Peter
V
Volker Bartheld
Was ich sehe ist, daß die Drohkulisse "der Industrie", sie wolle Arbeitspplätze einsparen oder zukünftig ganz woanders spielen, offenbar immer und jederzeit für jegliche Narrenfreiheit gut ist.
Volker
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Offenbar eine Fangfrage. So eine vom Typ "wieviel mehr Wasserkraft könnte man gewinnen, wenn die Gravitationskonstante 20% höher wäre?".
Ich habe keine Ahnung, was du mit Bilanzgebiet meinst. Ein Ortstrafo versorgt manchmal nur einen Wohnblock. Und Gewerbegebiete sind normalerweise neben und nicht in Wohngebieten. Austausch geht zwangsweise über die Mittelspannungsebene, die aber hart an die Niederspannungsebene gekoppelt ist, was günstig ist. Ungünstig wäre halt, wenn dann ein Wohnhaus statt die durchschnittlichen 500 W zu konsumieren 3 kW einspeisen würde. Klingt nicht nach viel, ist aber Grund für Ärger in Gebieten mit viel PV. Da müssen alle Ortstrafos gewechselt werden. Das erste, was dann passiert, ist, dass über steigende Netzkosten geflucht wird. Da hat man dann plötzlich kein Verständnis mehr.
BTW, statt immer "ich frage ja nur"-Fragen zu stellen wie Daniele Ganser, könntest du diese auch gleich beantworten.
Richtig, das meine ich. Jedenfalls nicht ohne "Umspannwerke". ...
Was hat das mit Kleinkraftwerken zu tun? Im Vergleich zu 1985, damals war die Cray-2 der schnellste Rechner, ist mein Smartfön natürlich ein Supercomputer. Bereits 2015 war ja die Apple Watch etwa doppelt so schnell wie die Cray. Allerdings betrifft das nur die technisch abstrakte Rechenleistung. Die kann nicht in Watt gemessen werden. Die Dichte des Energieumsatzes hat nicht um diesen Faktor zugenommen. Daher ist auch dieser Vergleich unzutreffend. Es war "nur" ein prozesstechnischer Fortschritt, mit dem man mehr Transistoren auf den ansonsten gleichen Chip ätzen kann.
Und ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als die Menschheit noch ohne Mobiltelefonie überlebte. Hat ebenfalls nichts mit dem Thema zu tun, aber mir ist das klar. ...
Skalierungsprozesse? Hör bitte auf, so fragen zu stellen. Einfach ein begründetes Statement und gut ist. Ja, warum funktioniert die Miniaturisierung hier und nicht da? Als Ingenieur weisst du das doch. Hoffe ich.
Datenverarbeitung kann miniaturisiert werden, da Daten kein "Volumen" im physikalischen Sinn haben. Physikalische und chemische Prozesse skalieren anders. Kleine Wärmekraftmaschinen haben einen schlechteren Wirkungsgrad wegen ungünstig werdendem Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. Auch geht der Volumendurchfluss bei laminarer Strömung mit dem Durchmesser hoch vier.
Von der ETHZ-Entwicklung einer 100 W_el-Gasturbine (bei 1 kW Heizleistung) hört man jedenfalls nichts mehr. Fairerweise muss man erwähnen, dass jedenfalls der Generator (100-150 kRPM, thereabouts) funktioniert hat. Vielleicht was für Zahnärzte.
Und bei elektrischen Maschinen wirken Spaltmaße und ähnliche Grössen stärker bei kleinen Maschinen.
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Unter 100 kW geht der Wirkungsgrad runter.
Und ja, es gibt Motoren mit 99% Wirkungsgrad.
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So gross wie ein kleines Haus. Schlappe 44 MW.
Und wenn man schon so ein "Bilanzgebiet" stabilisieren will, kein Problem, Phasenschieber und Schwungradspeicher gibt es ab Stange und wird auch schon fleissig eingesetzt. Ah, ja, rotierende natürlich, keine simulierten.
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Wegen des 40 t Schwungrads wird dieser „Greener Grid Park“ dann sicher in, äh, strukturschwacher Umgebung wie Kreuzberg aufgestellt. Bestimmt ganz strompreisneutral.
Ein Papiertiger jagt den nächsten.
V
Volker Bartheld
Danke. Sehr cool!
Wenn ich die Ergebnisse richtig interpretiere, kann man auch mit einer ziemlich utopisch hohen Speicherkapazität nicht diverse Lastspitzen bzw. hiesige Versorgungsengpässe decken. Alldieweil das nicht - zumindest noch nicht - eine Begründung für die These "wir können nicht ohne fossil erzeugte Energie auskommen" ist, sondern nur dafür, daß ein Inselbetrieb Deutschlands ausgemachter Schwachsinn wäre.
Eine Idee, die wohl niemand wirklich ernsthaft verfolgt. Außer Söder vielleicht. Aber der hat ja so viele tolle Ideen.
Volker
R
Rolf Bombach
Es wurde heftig gehypt und als Lösung für sämtliche Probleme "verkauft". Und nein, da hast du Recht, es ist sang- und klanglos verschwunden. Wurde einfach nie mehr erwähnt. Nur, das sagt heute gar nichts mehr. Das Rastertunnelmikroskop etc. wird auch nicht mehr erwähnt, allerdings weil es mittlerweile zur Standardausrüstung gehört.
R
Rolf Bombach
Klaus H. schrieb:
Nein, es sind nicht 800k mit "Genderologie" beschäftigt und der Rest ist auch nicht im Kriegführen tätig. Woher kommt dein Hass auf alles und jeden? War das Bier alle am Senioren-Incel-AFD- Stammtisch?
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Was denn sonst? Man ist ja angehalten, einen Vortrag zu halten oder ein Poster zu präsentieren. Das geht mehrere Tage mit vielen Parallelveranstaltungen. Klar, Unis etwas im Vordergrund, aber auch Leute vom AFRL sind dabei.
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Aber kaum Manager oder dergleichen, die würden eh nichts kapieren. Das Thema zerfällt jetzt schon in etwa ein halbes Dutzend Gebiete, die sich nur schwach überschneiden. Die meiste Forschung ist dabei eh interdisziplinär.
Da sind keine Handwerker dabei. Und "Entwicklungsingenieure", was meinst du damit? Chemie in grossem Massstab wird von MaschIngs gemacht.
Ein Kleber mag da zufällig abfallen, also nicht wörtlich hoffentlich, aber eine GTL-Anlage wohl kaum.
R
Rolf Bombach
Sieghard Schicktanz schrieb:
Daher gibt es EU-Forschungsprogramme. Da kriegen die Firmen nur Geld, wenn sie zusammenarbeiten. Und wenn sie selber keine Forschungskapazitäten haben, dann müssen sie an Unis etc. delegieren. Und die publizieren dann ihre Ergebnisse. Eine Arbeit über Diesel-Injektoren etwa (kann mich peinlicherweise nicht mehr daran erinnern, was ich da beigetragen haben könnte) wurde über 500 mal runtergeladen und über 10 mal zitiert; da wurde sicher nichts geheimgehalten.
C
Christoph Müller
Am 14.05.2023 um 11:01 schrieb Rolf Bombach:
Das Gebiet, für das die Strompreise der jeweiligen DLS gelten. Im Störungsfall kann man diese Gebiete auch ad hoc verändern.
Oder man nimmt Stelltrafos. Die machen welche:
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Oder umschaltbare Stelltrafos.
Da gibt's halt auch so Manches zu regeln. Z.B. in den Wechselrichtern.
Wegen dieser Leistungssteigerung lassen inzwischen sehr viele Funktionen in Wechselrichtern implementieren. Wenn man wollte (aber normalerweise nicht will), könnte man auch mit weitgehend beliebig sinusabweichenden Kurvenformen arbeiten. Man kann so tun, als würde der Strom von einem Generator mit großer Trägheit kommen... Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Diese sind aus mehreren Gründen von großer Bedeutung. Muss ich sie dir nochmal aufschreiben?
Wieso? Weil sie dich überfordern? Wenn wir schon bei persönlichen Angriffen angekommen sind, dann wirst du sicher Verständnis dafür haben, wenn ich ähnlich reagiere.
Angenommen, die Chipentwicklung kostet 1000 Einheiten. Die Rüstkosten für die Chiperherstellung kosten 100 Einheiten. Die Herstellung selbst kostet 10 Einheiten.
Was kostet es, wenn der Kunde EINEN Chip haben will? Was kostet es, wenn der Kunde eine Million Chips haben will? Wie viel kostet jeweils ein Chip?
Das sind jetzt zwar auch wieder nur Frage. Aber diese sollten keine geistigen Superleistungen benötigen, um sie zu beantworten. Es geht auch nicht darum, was der Chip ganz konkret kostet, sondern darum, deutlich zu machen, wie sich die Herstellkosten UNGEFÄHR zusammen setzen und welche Bedeutung Skalierungseffekte haben.
Am Leistungsteil eines Wechselrichters wird sich nicht viel ändern. Die Ansteuerung macht den Unterschied. Das ist Software.
Sagt man gerne so schnell dahin. Allerdings kann man im Kleinen die Werkstoffe viel besser ausreizen. Versuche z.B. mal, den Schwenkmechanismus des Spiegels einer Spiegelreflexkamera zu berechnen. Verwende die üblichen Festigkeitswerte der Werkstoffe aus dem Katalog. Du wirst feststellen, dass der Mechanismus nie und nimmer funktionieren kann, weil das Material überlastet wird.
Die Erklärung dafür ist, dass die Festigkeit der Werkstoffe mit kleiner werdenden Strukturen steigt. Deshalb kann man auch die Drehzahlen überproportional steigern und die Temperaturen erhöhen. Beides wirkt deiner Feststellung entgegen.
Man kann auch verwirbeln. Warum sollte man laminare Strömung anstreben? Ist schlecht für den Wärmeaustausch. Stirlingmotoren brauchen guten Wärmeaustausch.
Ich habe für Spinnereimaschinen auch schon schnellere Lager gebaut.
Wie man gute Wirkungsgrade auch mit Kleinmotoren hin bekommt, zeigt dir vielleicht die Schweizer Firma maxxon oder das deutsche Pendant dazu Faulhaber.
Was hast du gegen simulierte? Wichtig ist, dass jederzeit genügend "Zusatzenergie" eingespeichert und abgerufen werden kann. Per Wechselrichter darf man die Motordrehzahlen um sehr deutlich mehr als nur ein paar Millihertz variieren. Also sollte die nötige Kurzzeitenergie auch verfügbar sein. Sollte das nicht reichen, kann man noch die Kondensatoren im Leistungsteil mit nutzen. Wenn auch das noch nicht reichen sollte, geht's eben über die Typzulassung, die dann besagt dass eben eine gewisse Schwungmasse grundsätzlich immer mitlaufen muss.
H
Hanno Foest
Am 15.05.23 um 10:58 schrieb Christoph Müller:
Völlig egal, es ist sinnlos. Für den ad hoc angedachten Hack (exponieren verschiedener Tracks je nach Ergebnis) brauchst du einen Farbumschlag mit hohem Kontrast, und wenn du einen Indikator hast, der das bietet, kannst du den auch mit einem Schnellteststreifen per Auge auswerten. Das ist dann ja/nein, quantitativ geht da gar nichts.
Die Hoschies mit dem angeblichen "CD-ROM-Laufwerk" haben ein "inverted fluorescence microscope (Nikon Eclipse TE2000-U)" benutzt, wie ich bereits schrieb. *damit* geht sicher auch quantitativ.
Hanno
C
Carla Schneider
Dunkelflauten sind das Problem. Die gab es in 2019 nur relativ kurz, sie koennen aber auch sehr viel laenger werden.
Ich wuerde sowas empfehlen:
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Da hat man einen Ueberschuss von 347TWH pro Jahr und ein Defizit von 49TWH. Den Ueberschuss macht man zu Wasserstoff und speichert den. Damit kann man das Defizit decken und zusaetzlich Chemische Industrie und Heizung beliefern. Nur leider hat Deutschland nicht genug Meeresgebiete um soviel Windkraft zu installieren, es geht nur etwa die Haelfte. Ausserdem muesste es die Nord-Sued Leitungen stark ausbauen damit das geht.
Aus dem Ausland kommt nicht soviel herueber das ist durch die Leitungskapazitaeten begrenzt.
Bayern hat das Problem dass der Atomausstieg durch Gaskraftwerke gedeckt werden sollte, und jetzt das Gas so teuer ist.
A
Alexander Schreiber
Kann man pauschal schlicht nicht beantworten, da gibt es zuviele Variablen: - Welche Prozesstechnik? 10nm? 100nm? Da gibt es eine Bandbreite von "uralter Prozess, die Maschinen sind schon lange abgeschrieben und wenn noch ein Kunde dafür abspringt werden die verschrottet weil sich der Betrieb nicht mehr lohnt" bis hin zu "Neuester Prozess, die Ausbeuten sind noch etwas niedrig" - Was liefert der Kunde an? Von "Ich hab hier 'n FPGA, da soll ein ASIC draus werden" bis "fertige Lithographiemaske" (eher nicht, da deren Design vom konkreten Prozess abhängt) - Wie "gross" wird soll der Chip sein? Was winziges á la "auf hohen Takt gezüchteter 6502" oder eher was riesiges wie "aktuelle Intel/AMD CPU" - Welches Material? Ist Silizium ok oder muss es exotischeres wie GaAs/SiC sein? - und noch vieles mehr ...
Was man sagen kann ist: Wenn der Kunde nur _einen_ Chip nach Auftrag haben will (in welcher Realität gibt es denn sowas kommerziell?), dann kostet der Chip halt arg viel, weil die ganzen "Werkzeugkosten" dann auf der Rechnung stehen - bei ein paar Millionen Chips verteilt sich das über die Stückzahl.
LOL. Gerade da hat sich in den letzten 10+ Jahren eine Menge getan, insbesondere im Hochleistungsbereich.
Naja, die Software muss sich den technischen Gegebenheiten und Parameter-Hüllkurven des angesteuerten Systems anpassen, nicht andersrum.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Hehe, "Lösung für sämtliche Probleme" ist üblicherweise ein Warnsignal allererster Güte. Bis jetzt hat das mit dem eierlegenden Wollmilchschwein noch nie wirklich geklappt.
Man liest sich, Alex.
C
Christoph Müller
Am 12.05.2023 um 14:30 schrieb Rupert Haselbeck:
Das macht sie aber nicht besser, sondern schränkt ihren Gesamtwirkungsgrad sinnlos ein. Mit massenhaft Kleintechnik kann man dafür sorgen, dass die "Ab"wärme immer nur dort entsteht, wo sie auch gebraucht wird. Nicht auf der Grünen Wiese und auch nicht auf der Straße. Muss man nur in geeigneter Weise organisieren.
Hier wird konkret was missverstanden?
Diese Fragestellung hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel. 1981 entstand damit die Diplomarbeit "Der Stirlingmotor für den dezentralen stationären Energieeinsatz". Das Thema reichte gleich für zwei Nasen.
Mit der Konkurrenzfähigkeit ist das so eine Sache. Mir fällt da immer wieder das Gleichnis mit dem Samenkorn ein. Fällt ein supergutes Samenkorn auf einen Fels, dann vertrocknet und verbrennt es schließlich und bringt keine Frucht hervor.
Nimm ein ruhig deutlich schlechteres Samenkorn und stecke es in gute Erde, bringt es reichlich Frucht.
Das Umfeld macht den Unterschied. Gibt's im Umfeld nur Nörgler und Miesmacher, dann wird aus der besten Idee nichts werden. Umgekehrt reicht es oft schon, eine schlechte Idee (z.B. Krieg) zum Blühen zu bringen, wenn nur ein paar Unterstützer mitmachen.
Ein 3-kW-Stromerzeuger kostet im Baumarkt keine 300,- Euro. Verzehnfache den Preis, dann sollte genug Geld da sein, um so ein Ding für den stationären Betrieb als stromproduzierenden Heizkessel hin zu bekommen. Ähnlich Stückzahlen vorausgesetzt.
Um auf solche Stückzahlen zu kommen, braucht's natürlich den "richtigen Boden". Der könnte mit dem Astrail-Konzept geschaffen werden. Nur halt nicht ohne Unterstützer.
Mit Wärmespeichern und anderen speichernd wirkenden Dingen kann man sehr gut Wärme- und Stromproduktion zeitlich auseinander halten. Ist der Strompreis niedrig, bedeutet das, dass zu viel Strom im Netz unterwegs ist. Entweder, weil grade Sonne und Wind "zu viel" produzieren oder weil vielleicht wg. Urlaub alle ausgeflogen sind und deshalb am Ort des Geschehens grade niemand Strom braucht. (Umgekehrt ist natürlich genauso möglich.) Wenn niemand Strom braucht, wird dafür auch niemand teure Brennstoffe anzünden. Die Energie bleibt gespeichert. Was an Wärme gebraucht wird, wird dann elektrisch geheizt, weil der Strom dann billiger ist als die Brennstoffe und weil eine Widerstandsheizung nicht viel Geld kostet.
Steigt der Strompreis, dann deshalb, weil er knapper wird. Das lokale WRM kennt die lokale Lage und weiß z.B., wie viel kWh Wärme man noch in den Warmwsserspeicher einlagern kann, wie viel in das Badezimmer und in alle Räumlichkeiten. Für alles gibt es Mindest- und Höchsttemperaturen sowie eine zeitabhängige optimale Temperatur. Daraus kann das WRM den aktuellen Wärmewert berechnen und entscheiden, ob der stromproduzierende Heizkessel nun starten soll oder nicht. Ist der Strompreis grade hoch und sämtliche Wärmespeicher sind voll, dann wird die Anlage erst dann gestartet, wenn mit dem Strompreis mindestens die gesamten Brennstoffkosten + anteilig Wartung und Verschleiß + etwas Gewinn erlöst werden kann. In solchen Fällen kann es auch zu negativen Wärmewerten kommen. Anlagen, die noch freie Wärmekapazitäten haben, werden eher starten, weil dann auch die produzierte Wärme noch einen positiven Wert hat.
Oder gleich noch einen zweiten Studiengang mit Diplom abschließen, um die hellen Köpfe von den Dampfplauderern unterscheiden zu können. Deshalb bin ich auch noch Wirtschaftsingenieur.
C
Christoph Müller
Es geht um das, was politisch vereinbart wurde oder was an politischen Entscheidungen zu erwarten ist. Es geht NICHT um das, was unsere Welt zukunftssicher machen könnte. Das, so meinen unsere Politiker, wüssten sie besser. So wird dann über unsere Köpfe hinweg entschieden. Wir könnten längst auf 50% bis 80% Verringerung des anreichernden CO2-Ausstoßes angelangt sein. Interessiert unsere Politiker leider nicht.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Christoph,
Du schriebst am Mon, 15 May 2023 11:54:56 +0200:
Abhängig von den Bedingungen wird sich das schon ganz von alleine verändern...
...
...
Nur, wenn Du mit falschen Werten rechnest - z.B. den Spiegel zu groß, dick oder aus ungeeignetem Material ansetzt. Die physikalischen Eigenschaften ändern sich eben _nicht_ mit der Größe (erst, wenn man in molekulare bis atomare Größenbereiche kommt), wohl aber die Verhältnisse aufgrund der (geometrischen) Skaleneffekte.
Nein, die Festigkeit steigt nicht. Das Verhältnis von Querschnitt zu Masse steigt (bei Verkleinerung) aufgrund des Skaleneffekts. Die Geometrie gibt halt mal vor, daß die Masse ~l³ (l^3), der - die Belastbarkeit bestimmende
- Querschnitt aber ~l² (l^2) skalieren, das Verhältnis Querschnitt/Masse, das ein Maß für die Belastbarkeit ist, also ~1/l. Größer hält weniger aus.
...
Genau - und die muß eben _verfügbar_ sein. Das Schwungrad hat die "intus", ein Wechselrichter muß die von irgendwo "draußen" hernehmen.
Nur bei Vorhandensein ausreichend großer _Speicher_elemente.
Nein, man kann nicht "noch die Kondensatoren ... mit nutzen", man _muß_ die Energie aus ausreichend dimensionierten Kondensatoren oder Batterien holen _können_ - im Wechselrichter selber sind kaum, "praktisch keine", Speicherkapazitäten enthalten. Wie stellst Du Dir denn den Aufbau eines solchen Dings vor? Das hat praktisch _keine_ Trägheit irgendwelcher Art selber, im Gegenteil möchte man die Schaltvorgänge so schnell und verzögerungsarm wie möglich haben! Genau das Gegenteil dessen, was für Deine Vorstellung gebraucht würde.
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