Horst-D.Winzler schrieb:
Hallo,
das dürfte kannst Du getrost streichen. Zuviel CO2 im Wasser schädigt dann alle Lebewesen die den Kalk brauchen, Muscheln, Korallen etc.
Bye
Horst-D.Winzler schrieb:
Hallo,
das dürfte kannst Du getrost streichen. Zuviel CO2 im Wasser schädigt dann alle Lebewesen die den Kalk brauchen, Muscheln, Korallen etc.
Bye
ueberhaupt
Die Frage ist nur was "viel" ist. Wenn sich der bisher schon vorhandene CO2 Gehalt um 1% relativ erhoeht wird das nicht viel ausmachen, der Anstieg des CO2 Gehaltes in der Oberflaechenschicht des Meeres war ja in den letzten 50 Jahren um ein vielfaches hoeher. In der Tiefe dagegen hat sich der Gehalt fast nicht veraendert, eben weil der Wasseraustausch des Tiefenwassers der Ozean Jahrtausende dauert.
Stimmt bei 8 Datenbit, aber 7 Datenbits war auch geläufig. Und es gab 1 sowohl auch 1.5 und 2 Stoppbits... Also ganz durstige kommen auf 12 Bit :-) Egal ob klein oder gross :-p
Saludos Wolfgang
Treffen sich zwei Planeten: Wie geht's Dir? Du siehst schlecht aus! Ach, ich hab gerade Mensch. Mach Dir nix draus, das geht von selber weg, hatte ich schon mehrfach.
Saludos Wolfgang
lerdings
CO2 unter
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such ueberhaupt
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il der=20
Das ist schon richtig. mW soll es aber den Korallen im Pazifik bereits zum Leben zu warm geworden sein? W=FCrde dann noch CO2 in die Ozeanb=F6den verklappt, k=F6nnte das sehr problematisch werden.
--=20 mfg hdw
Wolfgang Allinger schrieb:
Ich liebe schwarzen Humor ;-)
--=20 mfg hdw
Moin,
Leo Meyer schrub:
Sicher richtig. Zu Zeiten jeder Hungerkatastrophe gab es genügend Nahrung für alle, man hätte sie nur dahin bringen müssen, wo sie gebraucht wurde. Schön. Aber wie man weiß, funktioniert das nicht. Und wenn, hat es hässliche Folgen: Die Ladwirte geben die Landwirtschaft auf, weil es Weizen ja umsonst gibt.
Sinnvolle Katastrophenvermeidung kann nur heißen, dafür zu sorgen, dass jede 'Region' sich zuverlässig selbst versorgen kann.
ACK. Nur ist es leider so, das solche Probleme immer in Folge anderer auftreten. Und diese anderen Probleme sind oftmals vom Klima abhängig. Lies mal 'Kollaps' von Jared Diamon (Schreibweise nicht überprüft). Sehr interessante Darstellung der Sachlage der Menschheitsgeschichte. Das lokale Klima ist fast immer der Anfang der Probleme.
Welchen Klimaaktivismus meinst du bitteschön? Den, der in in Deutschland gerade ~20 Kohlekraftwerke plant? Oder die Aktivitäten der Automobilindustrie, Autos zu entwickeln, die 6 anstatt 7 Liter Sprit verbrauchen und für die Forschung locker
5% ihres Werbeetats (Werbung für SUVs) ausgeben (Zahlen geschätzt)?Es gibt vielleicht Gerede über die Klimaveränderung, aber ich sehe nicht, dass jemand etwas dagegen (gegen CO2-Emission) wirksam täte.
Ich gebe dir recht, das man nicht versuchen sollte, die CO2-Emission zu reduzieren - weil es eh nicht klappt. Man sollte sich lieber in Aktionismus stürzen, um z.B. in Deutschland ein Reservat für Niederländer einzurichten. Gedanken darum machen, wie man die ganzen Leute aus der 3. Welt totbobt, bevor sie nach Europa kommen.....:->
Es ist dir Freigestellt, das zu glauben. Aber seit dem 'Waldsterben' hat die Wissenschaft einiges dazugelernt. Abgesehen davon, dass 'Waldsterben' durchaus ein Fakt war. Nur eben nicht so, wie man anfänglich dachte, sonder da wo es deutlich beobachtet wurde war es ganz klar eine Folge von Umweltverschmutzung.
CU Rollo
Moin,
Alfred Gemsa schrub:
Es ist faszinierend, es gibt wirklich noch Leute, die den Begriff 'Schmetterlingseffekt' noch nie gehört haben. Noch nie von irgendwas.... - mir fehlen die Worte - gehört haben... ja eigentlich die letzten 150 Jahre der Wissenschaft verpasst haben.
CU Rollo
ueberhaupt
der
Ich denke, ihr habt beide recht. Allerdings ergibt sich dann ein kleines Dilemma:
Vor der Karbonzeit (360-300 Mio. Jahre BC) lag der CO2-Anteil der Atmosphäre bei etwa 4000-8000 ppm CO2.
Aus diesem CO2 entstanden sowohl der Kalk in den Ozeanen, als auch die jetzigen fossilen Brennstoffe (Öl, Kohle) durch die Flora.
Die Frage ist nun, wo ist das ganze CO2 hingekommen?
Wenn es ins Meer verschwand, dann konnten die damaligen Tierchen im Meer die hohe Konzentration ganz gut verkraften und auch weiterleben. Auc hwäre damit der Treibhauseffekt widerlegt, denn diese CO2-Konzentration hätte eine enorme Temperatur zur Folge gehabt und die Ozeane hätten die CO2-Menge gar nicht aufnehmen können (Temperaturabhängige Wasserlöslichkeit).
Andererseits wiederum, wäre das CO2 durch Pflanzen abgebaut worden, die unsere jetzigen Öl- und Kohlevorräte beinhalten, dann dürften beide Arten von Lagerstätten heute nur die Spitze eines "Eisbergs" an noch vorhandenen fossilen Brennstoffen darstellen. Peak Oil wäre damit widerlegt.
Ein echtes Dilemma?
Außerdem gab es massive und erfolgreiche Bemühungen, die größte Ursache für sauren Regen zu entschärfen: Großkraftwerke müssen heute (seit 1983) grundsätzlich mit Rauchgasentschwefelung betieben werden.
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Peter Muehlbauer schrieb:
Vermute im Meer und in Meeresschichten darunter abgelagert. Als ultralangsamer Diffusionsprozeß durch die Wassersäule.
Die Temperatur war auch recht hoch.
Nein, denn es hat ja funktioniert. Sonst wären wir jetzt nicht da.
Ja, die meisten Kohlenstofflager sind unerreichbar für menschliche Ökonomieverhältnisse.
- Henry
Quelle?
Kohle ja, Öl nein. Es hat schon seinen Grund, dass es sich im allgemeinen nicht lohnt, in Kohlelagerstätten nach Öl zu bohren.
Nimm einen Taschenrechner und rechne aus, wie viel 10 000 ppm der Atmnosphäre im Vergleich zu einer 10 m dicken, aus Kalk bestehenden Sedimentschicht. Den restlichen Teil der Antwort hast Du drei Zeilen weiter oben selber gegeben.
Na und? Meerwasserfische können sehr gut das Salz verkraften und auch weiterleben. Das ändert nichts daran, dass man mit der gleichen Salzkonzentration Süßwasserfische umbringt.
Schau mal in die entsprechenden Graphen: Das Klima im Karbon war in der Tat die meiste Zeit sehr warm im Vergleich zu heute. Unter anderem waren Europa und Amerika in großen Teilen durch flache Meere überflutet.
Wäre es so, müßten zufällig gesetzte Bohrungen zu einem viel höheren Prozentsatz auf neue Lagerstätten stoßen. Tatsächlich findet man seit längerem hauptsächlich dort neue Lagerstätten, wo man vorher aus technischen Gründen noch nicht suchen konnte.
Du benutzt offensichtlich eine private Definition von "widerlegt".
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Gut, 8000 ppm im Carbon ist ein wenig hoch gegriffen. Ich musste die Tabelle heute erstmal wieder herkramen.
Das hatte ich auch nicht so geschrieben. Oder bist du ein Anhänger der abiotischen Theorie, was das Öl anbelangt?
So einfach, wie du das hier darstellst, ist es nicht. Die Schicht ist nicht überall 10m dick und der Grund der Ozeane hat sich im Lauf der Millionen Jahre sicherlich auch größenmäßig verändert, tektonische Veränderungen nicht inbegriffen. Auch die Alkalinität der Ozeane war damals sicherlich viel höher.
Wohl wahr...
... nur geht es mir darum, daß auch bei den damaligen Verhältnissen die Meeresfauna leben und "arbeiten" konnte.
Darum will es mir nicht einleuchten, daß sich Leute heutzutage den Kopf darüber zerbrechen, daß ein paar ppm CO2 mehr im Ozean das Wasser derartig versauern kann, daß die kalkerzeugende Fauna abstirbt. Da ist für mich gelinde gesagt Humbug. Vielleicht ist ja ein Biologe hier, der bestätigen kann, daß z.B. Korallen Floater sind. Das heisst, daß sie sich bei schlechten Umgebungsverhältnissen loslösen und frei im Meer herumdriften, bis sie wieder neuen Lebensraum antreffen und sich dort ansiedeln. Der Rückgang von Korallen oder das plötzliche Fehlen ist also nur aus Sicht der Menschen ein "Absterben". Zudem sind zeitweilig explosionsartige Ausbreitungen von Fressfeinden der Korallen, den Dornenkronen Seeigeln, festgestellt worden, die ganze Riffe kahlfressen können. Und es sind wiederum die Menschen sind, die die Fressfeinde der Dornenkronen Seeigel fast ausgerottet haben.
Aber ich schweife jetzt zu weit ab. Ich hoffe jedoch, daß es jetzt erkennbar ist, daß die "globale Klimakatastrophe" was die Ozeane betrifft, nicht unbedingt von ein paar ppm CO2 mehr abhängt. Das stecken doe Ozeane und die Meeresfauna locker weg.
Für mich war Peak Oil nicht mal akut.
Die globalen Temperaturen sinken seit Jahren und seit letztem Monat is auch die CO2-Kurve am umkippen. Aus der Katastrophe wird wohl nichts werden. Wenn das eine Lüge war, dann dürfte Peak Oil vermutlich auch eine Lüge sein. Ich schreibe jetzt absichtlich *vermutlich*.
Eigentlich wollte ich Deinen Satz in der Luft zerreißen. Ganz gelingt das nicht, es sei denn ich habe mich verrechnet.
Die Lufthülle hat offensichtlich rund 1kg/cm^2 = 10E3 kg/m^2 Bei 8 Promille sind das also 100 kg/m^2 CO2 oder 30 kg/m^2 C
Die Erde hat rund 500E6 km^2 = 500E12 m^2, macht 15E15 kg C
Der Weltverbrauch in 2004 betrug rund 15E9 t SKE, sagen wir 15E12 kg/a C.
Das wären 1000 a, kommt mit peak oil über alle fossilen Träger recht gut hin.
Ein interessantes Nebenergebnis:
Wir haben heute 400 ppm aber die Luft ist der kleinste Teil des Reservoirs. Das bedeutet eine ähnliche Menge Kohlenstoff läuft heute als CO2 um. Kontrolle: Tiefsee rund 38E3 Gt = 40E15 kg.
Nicht verrechnet, aber in der Überschlagsrechnung fehlen wesentliche Terme. Einerseits geht am oberen Rand der Atmosphäre ständig Gas verloren. Andererseits wird durch Vulkanismus von unten nachgeliefert. Über ein paar hundert Jahre macht beides nicht viel aus. Über ein paar hundert Mio Jahre wird es wesentlich. Außerdem wird Kohlenstoff nicht nur in Form von Öl und Kohle in Sedimenten abgelagert, sondern auch in Form von Karbonat in diversen Darreichungsformen. Mächtige Schichten von Kalsandstein, Dolomit oder auch Marmor machen deutlich, dass man diesen Prozess nicht vernachlässigen kann. Zum Beispiel besteht ein großer Teil der Alpen aus diesen Mineralen. Wenn Kohle und Erdöllagerstätten ein ähnliches Volumen hätten, hätten wir fossile Brennstoffe buchstäblich wie Sand am Meer.
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Das ist mir schon klar. Peters Behauptung, wenn ich sie richtig verstanden habe, war, allein in der Atmosphäre habe sich damals ein Mehrfaches der bekannten Brennstofflagerstätten befunden, also müsse viel mehr als bekannt da sein. Ich habe gezeigt, ein Mehrfaches war es nicht, die von Dir beantwortete Frage, wo der Kohlenstoff hingekommen ist, mußte ich also garnicht stellen.
Ganz interessant, bei diesem Thema ausgerechnet in de.sci.electronics mitzulesen. Kann man das Thema nachträglich ändern? Hier gab es doch vor kurzem einen Thread 'Mal wieder was zum Lachen' oder so ähnlich. Insbesondere das mit dem CO2 im Meer...
Natürlich sind die Klima-Probleme wesentlich vielfältiger, als sie auch mit ausgefuchsten Überschlags- und Milch(mädchen)rechnungen hier dargestellt werden können. In jedem Fall sind sie zu komplex, als daß man erwarten könnte, jeder wäre in der Lage, das u.U. unter Zuhilfenahme seines Taschenrechners nachzuvollziehen.
Den Zweiflern sei hier gesagt, daß die meisten Fachleute schon nicht mehr daran rumrechnen, wie das jetzt genau läuft oder abgeschwächt werden könnte. Die meiste Arbeit geht mittlerweile dahin, die konkreten Folgen für uns abzuschätzen und daraus Hinweise für zukünftiges Handeln abzuleiten, z.B. wie muß der Sylvensteinspeicher in Zukunft bewirtschaftet werden, damit München (davon war hier schon die Rede) eben nicht geflutet wird.
'Peak Oil' hat übrigens nur mit der Bewirtschaftung von Erdöllagerstätten zu tun. Ein findiger Kollege hat bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts festgestellt, daß die Förderrate einer Lagerstätte nach Erreichen des Maximums rapide absinkt, nicht so gemächlich, wie das bei der anfänglichen Zunahme der Fall war. Heute versucht man, dies etwas herauszuschieben, indem man z.B. Dampf einpreßt, um die letzten Reste bis zur Residualsättigung des Speichergesteins zu fördern, aber viel bringt das nicht. Diese Gesetzmäßigkeit der rapiden Abnahme der Förderrate nach Erreichen des Maximums ist unter Fachleuten anerkannt.
Es ist umgekehrt: Ab einer bestimmten Tiefe bleibt das CaCO3 im Wasser geloest, bzw. dort hineingetragenes festes CaCO3 loest sich wieder.
Das bleibt schon, das Problem ist naemlich dass das CO2 der Atmosphaere viel zu lange braucht um ins Tiefenwasser zu kommen. Wenn das schnell ginge haetten wir kaum einen CO2 Anstieg in der Atmosphaere.
dem
Es scheint aber schon begonnen zu haben. Der CO2-Lag folgt der Temperatur nur um wenige Monate.
Der letzte Varianzwert deutet auf einen rapiden Abfall des atmosphärischen CO2 hin. Dieser hohe Negativwert (blaue Markierung rechts unten) kam in der ganzen Geschichte des CO2 noch nicht vor.
Man darf gespannt sein auf die nächsten Monate.
Wolfgang Allinger schrieb:
Hallo,
wobei Mensch durch H*mo Sapiens zu ersetzen wäre...
Bye
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